Der Geist, die Freiheit und das ICH am Beistiel der Waldorfschulen

Matthias_Gruenewald

Zu Ostern ist die Möglichkeit zum Ich durch das Opfer Christi den Menschen geschenkt worden. Laut Steiner wird das endlich auch in allen Religionen fester Bestandteil sein, so wie alle Welt auch darin übereinstimmt, dass 2 plus 2 gleich 4 ist.

Zu dieser Entwicklung gehört auch natürlich, dass die Menschen teilhaben können am Mysterium des Blutes – Synonym für den Geist, und es ist bezeichnend, dass die Waldorfbewegung sich besonders in protestantischen Ländern ausbreiten konnte – die “Katholen” erlauben der Gemeinde nur das “Brot” (Leib) und verweigern den Wein “Blut – Geist”.

Die Pasival Legende vom “Heiligen Gral” zeigt sehr schön, wie das Suchen, das Irren, der verzweifelte Kampf um die Wahrheit – die Suche nach dem Geist – will sagen dem ICH ein Vorbild sein kann. Die Widersacher – z.B. Klingsor – stehen immer bereit.

Cordoba

Cordoba

Tragisch ist, dass der heutige Islam seine früheren Ideale fast vergessen hat: es gab  mal eine Zeit in Spanien, wo der Islam die toleranteste Gesellschaft zuließ und förderte – blühend bewässerte Gärten und Landbau, Mathematik, Physik und vieles mehr.

Die Einstellung zur Freiheit, zu dem Geist zeigt sich heute in der Dichte der Waldorfschulbewegung ebenso in der unregelmäßigen Dichte der Schulen in katholischen und protestantischen Gegenden.

Einige Beistiele: (gesamte Liste http://www.waldorfschule.info/de/schulen/waldorfschulen-weltweit/index.html   Nordafrika – nur Sekem (bio-dyn-Landbau) in Ägypten , ebenso im moslimischen Asien keine, Schweden 41, Norwegen 34, Niederlande 92, Deutschland 229, Frankreich (kath) 11 (sic)

Fazit: wo das ICH (der Geist) freundlich aufgenommen wird und eine Heimat findet, geht es mit großen Schritten voran!

Die lockere Kette der Gedankenassoziationen von Golgatha, Gral, Arianer, Ketzer, Bogumilen, Katharer, Templer, Rosenkreuzer, Anthroposophie ist der eigentliche Fortschritt der Menschheit. Alles was heute als Fortschritt angesehen wird fußt darauf – so haben z.B. die Templer das moderne Papiergeld und Bankwesen in Zusammenhang mit dem Burgfrieden entwickelt um Handel und Wandel zu ermöglichen.

WindroseSagres

Die Windrose im Kastell von Sagres

Die vertriebenen Templer fanden eine neue Heimat in Portugal, wo besonders die Nautikschule des ‘Heinrich der Seefahrer’ in Sagres die Weltumrundungen brachte -

Nur diese kurzen Zeilen mögen dem Denkenden zeigen, wohin die Reise geht – nicht ins Chaos, denn dort kommen wir her, sondern in eine Welt, die immer bewusster, geordneter und positiver wird.

un mot: nur dumme Menschen hören im Denken auf wo erst die geistige Welt beginnt. (der klare Verstand der Physiker hat das längst erkannt…)

Vergleich zweier Öl Staaten: Norwegen (4.9 mio Einwohner 37 Waldorf-Schulen ) und Libyen

Norwegen hat weltweit die höchste Dichte an Waldorfschulen, Emanzipation in Regierung und Business,  keine Schulden, wenig Sozialgefälle  – Libyen kriminelle Diktatur, Unterdrückung der Frauen und der Armen bis zur Ausmerzung, – so unterschiedlich kann man mit dem Sozialen umgehen.

Diese Übersicht enthält alle Adressen weltweit gruppiert nach Ländern. Bitte klicken Sie zum Anzeigen auf den Ländernamen.

Ägypten 1 Einrichtung(en)
Argentinien 10 Einrichtung(en)
Armenien 1 Einrichtung(en)
Australien 33 Einrichtung(en)
Belgien 22 Einrichtung(en)
Brasilien 32 Einrichtung(en)
Chile 5 Einrichtung(en)
China 1 Einrichtung(en)
Dänemark 16 Einrichtung(en)
Deutschland 229 Einrichtung(en)
Estland 6 Einrichtung(en)
Finnland 24 Einrichtung(en)
Frankreich 11 Einrichtung(en)
Georgien 1 Einrichtung(en)
Großbritannien 32 Einrichtung(en)
Indien 5 Einrichtung(en)
Irland 3 Einrichtung(en)
Island 2 Einrichtung(en)
Israel 7 Einrichtung(en)
Italien 32 Einrichtung(en)
Japan 6 Einrichtung(en)
Kanada 21 Einrichtung(en)
Kasachstan 2 Einrichtung(en)
Kenia 2 Einrichtung(en)
Kirgistan 1 Einrichtung(en)
Kolumbien 4 Einrichtung(en)
Korea (Republik) 2 Einrichtung(en)
Kroatien 2 Einrichtung(en)
Lettland 2 Einrichtung(en)
Liechtenstein 1 Einrichtung(en)
Litauen 3 Einrichtung(en)
Luxemburg 1 Einrichtung(en)
Mexico 5 Einrichtung(en)
Moldavien 1 Einrichtung(en)
Namibia 1 Einrichtung(en)
Nepal 2 Einrichtung(en)
Neuseeland 10 Einrichtung(en)
Niederlande 92 Einrichtung(en)
Norwegen 34 Einrichtung(en)
Österreich 15 Einrichtung(en)
Peru 3 Einrichtung(en)
Philippinen 3 Einrichtung(en)
Polen 5 Einrichtung(en)
Rumänien 13 Einrichtung(en)
Russland 18 Einrichtung(en)
Schweden 41 Einrichtung(en)
Schweiz 35 Einrichtung(en)
Slowakei 1 Einrichtung(en)
Slowenien 2 Einrichtung(en)
Spanien 7 Einrichtung(en)
Südafrika 17 Einrichtung(en)
Tadschikistan 1 Einrichtung(en)
Taiwan 3 Einrichtung(en)
Tansania 1 Einrichtung(en)
Thailand 2 Einrichtung(en)
Tschechische Republik 13 Einrichtung(en)
Ukraine 5 Einrichtung(en)
Ungarn 25 Einrichtung(en)
USA 130 Einrichtung(en)

 

 

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aus Janis Abenteuer – Jakob, die Kuhfladen, die Kinder und die Landwirtschaft

 

Jakob stand am Fenster seines Büros und schaute in den Park. Die ersten zwei Schulstunden waren vorbei und jetzt hatte er eine Stunde Pause um sich auf die nächste Stunde zu konzentrieren. Jeder Lehrer hatte ein Zimmer in der Schule und den Ledigen war frei gestellt auch dort zu wohnen. Die Einrichtung konnte jeder selbst bestimmen. Ein Feldbett mit Schlafsack, vor dem Fenster ein Tisch mit ein paar Stühlen, in einer Ecke ein dicker handgewebter Teppich mit einem bequemen Sessel und einer Stehlampe dahinter zum Lesen und an der gegenüberliegenden Wand einige Bücherstapel auf dem Dielenboden, das wars schon was er brauchte um sich wohl zu fühlen. An den Wänden hingen zwei Hafenscenen, Radierungen von Claude Lorrain, ein Stierkampfplakat aus Aranjuez, eine Weltkarte, eine große Tafel für seine Notizen, gerade hatte er einen logischen Stammbaum der Transzendenz an sich gezeichnet, ein Plakat mit Süßwasserfischen und Krebstieren, ein Photo mit Segelschiffen im Triester Hafen von 1889 und eine Zeichnung von unbekannter Hand, die Faust zeigt wie er mißmutig auf die großen Werke seines Reiches blickt und hinter ihm strecken Engel und Teufel die Hand nach ihm aus wobei der Engel schon näher dran ist, was auch der Text – wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen – bezeugt.

 

Seine Gedanken kreisten – wie so oft – um das gleiche Thema. Wie kann ich die Schüler erreichen, wie kann ich ihnen Wissen vermitteln, wie sie in Geschichte und Kultur der Menschheit einbetten, und wenn ich das alles habe, wenn Bildung in ihrem Wesen einen dauernden Platz gefunden hat, was macht sie zu moralischen Menschen, und wenn das alles erreicht ist, was bleibt dann für die Landwirtschaft übrig? Warum nicht Bücher schreiben, wenn man so viel studiert hat, warum nicht musizieren, wenn man so viel geübt hat, warum nicht Lehrer werden, wenn man so viel gelernt hat, warum nicht verwalten, wenn man den gesunden Menschenverstand so geübt hat, warum nicht in der Medizin forschen, wenn man den Menschen soviel helfen kann, warum nicht hundert andere und wichtige Dinge tun, wenn Bauer sein nur heißt, daß man ein wenig Essen produziert, das gekaut, geschluckt, verbrannt und ausgeschieden wird. So wie es in der heutigen Zeit des Intellektes ein langer und für den Verstand dornenreicher Weg ist zum Bewußtsein einer geistigen Welt zu kommen, der Glaube, den man als Kind bekommen hat von lieben Menschen trägt nicht mehr ein ganzes Leben lang, so ist es ein langer und mühsamer Weg zum Ursprung des Daseins, der Nahrung und deren Bedeutung für die Weiterentwicklung oder auch nur den Fortbestand der Menschheit. 

 

Plötzlich kam ihm eine Idee. Er nahm seine Schiffermütze mit dem schwarzen Schirm vom Hacken, setzte sie auf und ging zu den Ställen. Im Kuhstall roch es nach Heu, Silage und Kuhmist. Er kletterte im Heu nach oben und sprang dann runter. Feinster Heustaub flimmerte in den Sonnenstrahlen, die durch die Ritzen fielen, Heustaub kitzelte zwischen Hals und Hemd, reizte zum Niesen, und es roch so stark nach gemähten, getrockneten Wiesen, wie nur mit Kompost gedüngte Gräser riechen konnten. Mit der Gabel grub er ein Loch in den Haufen Maissilage und steckte fast den Kopf hinein. Scharf, süß, fast betäubend. Dann griff er in einen Kuhfladen und quetschte die dunkelgrüne glitschige Masse durch die Finger. Es war noch etwas warm, matschig und roch wie Kuhmist eben riechen soll. Angenehm. 

 

Im Schweinestall mischte sich der etwas beißende Mistgeruch mit gekochten Kartoffeln und den Ausdünstungen der Tiere. Er lauschte lange dem friedlichen Grunzen der Muttersau, die mit ihren Ferkeln eine gemütliche und sichere Ecke im Stall bewohnte. Sie lag satt auf der Seite, einige Ferkel wühlten im Stroh, andere verfolgten sich mit erhobenen Schwänzchen, zwei hingen an den Zitzen und nuckelten.  Jakob kraulte die rauhe Schwarte der Mutter am Nacken. 

 

Für alles gibt es eine richtige Zeit und viele falsche Zeiten, dachte er. Jeder Mensch hat seine Sternstunden, wie Zweig so schön beschrieben hat. So hat auch jedes Wissen, jede Entwicklung, jedes Fortschreiten seine richtigen und falschen Momente, die nur von starken Seelen durchbrochen werden können. In der Kindheit lernt man besser Rechnen, Lesen und Schreiben, am Beginn der Erwachsenenzeit die Philosophie, im Alter die Weisheit. Für Geometrie und Physik braucht man die Augen, für Poesie und Musik besonders die Ohren, für die Liebe zur Landwirtschaft die Nase, Geschmacks- und Tastsinn der Kinder. Es sind die Gerüche der Tiere, die verschiedenen Düfte der Misthaufen, ob Schwein, Pferd, oder des Königs der Düngung der Kuhmisthaufen. Die warme Milch aus dem Euter in den kindlichen Mund gespritzt, der Honig, der golden aus der Zentrifuge aufs Brot tropft, die Buttermilch, die nach langem Drehen des Butterfasses, während dessen man fast dröhnend eingeschlafen war, so frisch schmeckte, die sanfte Zunge des Kälbchens, die das Salz der verschwitzten Hand ableckte, der feuchte Geruch frisch gedroschenen Korns, das Heu in der Scheune, und die Angst wenn man unter den Balken lange Gänge im Heu grub, die in der Sonne gereiften Tomaten, die Kartoffelfeuer mit dem verkohlten Äußeren und dem heißen weichen Inneren der gebratenen Kartoffeln, die Kirschen im heißen Sommer vom Baum stibitzt, das frisch gebackene Brot, die Bratkartoffeln mit Quark, die Beeren des Waldes, die Regenwürmer im umgebrochenen Acker, die eklig und aufregend in der Hand sich ringelten, die niedlichen Küken, die taufrischen Frühjahrsmorgen wenn Gras für die im Stall Bleibenden gemäht wurde, die Samstagabende, wo man nachdem der ganze Hof gekehrt war endlich im Dämmern Verstecken spielte, und manchmal ein Kuhfladen, den man im Dunkeln übersehen hatte, zwischen den nackten Zehen quoll, die stundenlangen Fahrten im Leiterwagen zur Mühle mit Getreide, und die langen Fahrten zurück in der Nacht mit dem Mehl wenn Glühwürmchen ihre Zeichen in das Dunkel malten, die Käuzchen schrien und allgemein alles furchtbar unheimlich war.

 

Das alles später nachzuholen, die Gerüche so intensiv mit Sehnsucht zu empfinden, die ungeheure Vielfalt der Tastgefühle im Bauerndasein als Reichtum zu sehen, eine Vielfalt, die der Städter nie erreichen kann, die Nähe zu den Tieren, ihre Charaktere, Freude, Wildheit, Zorn, Dankbarkeit, kurz das aufeinander Angewiesensein, dasselbe, wenn auch nicht so deutlich wahrnehmbar bei den Pflanzen, dem Wetter, der Erde, den Steinen. Kurz die Persönlichkeit eines Hofes, die sich nach längerem Geben und Nehmen zwischen allen Tieren, Pflanzen, der Erde, der Umwelt, dem Wetter, dem Menschen und den Geistern entwickelt, diese Persönlichkeit zu erkennen und zu lieben, das macht den guten Bauern aus. Lesen soll er, Rechnen und Buchführung muß er kennen, Kultur und Allgemeinbildung müssen heute sein Rüstzeug sein, aber ohne die ersten wichtigen Eindrücke für Geruchs- und Tastsinn in der Kindheit und Jugend wird das Gespräch mit der Natur des Hofes leicht abstrakt bleiben und statt den Worten der Tiere und Pflanzen zu lauschen, die ihm sagen was er tun soll, ist er auf Bücher angewiesen, die nur allgemein sein können und diesen, seinen Hof bestimmt nicht kennen.

 

Er nahm einen Kuhfladen, ging durch den Küchengarten wo er ein paar Stengel Schnittlauch abriß und aß und dann zurück zur Schule, um die nächste Stunde zu lehren. Die Kinder wunderten sich zwar etwas darüber was der Kuhfladen im Wissenschaftsunterricht sollte, aber fanden es dann ganz aufregend Umfang und Volumen zu bestimmen, Dichte und Substanz zu erfahren und zu berechnen, unterm Mikroskop das Leben zu beobachten, Schlüsse auf die Nahrung und Gesundheit der Kuh zu ziehen, von der chemischen Zusammensetzung zu hören, Die Kreisläufe von Stickstoff und Kiesel zu zeichnen, und endlich am Ende des Unterrichts einen Wettbewerb zu veranstalten wer am besten das Muhen einer zufriedenen Kuh und eines zornigen Stieres nachmachen könnte. 

 

Da bei einer Umfrage nur ein Drittel der Klasse sich an das Gefühl erinnerte, das ein weicher Kuhfladen zwischen den Zehen hervorquellend machte, verabredete man sich für den Nachmittag auf der Heidiwiese, wo jetzt am Morgen die Herde gegrast hatte. Es war ein beliebter Platz, ein leichter Wiesenhang mit drei mächtigen Tannen unter denen man im Gras liegend das eigentümliche Rauschen hören konnte, das Heidi so schön beschrieb. Nicht weit sah man einen der Fischteiche, und im Frühjahr rasteten dort oft Gänse. Im frühen Morgendämmern, so erzählten die Älteren Schüler den Kleinen, vermeinte man auch oft den kleinen Nils Holgerson rumhüpfen zu sehen bevor er auf eine Gans zum Weiterflug kletterte.

 

Punkt zwei Uhr saßen Jakob und die Klasse unter den Tannen. Die Herde hatte viele Gräser und Blumen stehen lassen, es gab genug Grünland um ständig zu wechseln, was für den Gesamthaushalt der Wiese besser war als ein Kahlfraß, der eine neue Aussaat durch eigene Samen sehr verzögerte, und Jakob wies die Kinder auf das Summen der Bienen hin, die in geordnetem Chaos die Blüten besuchten um Nahrung zu sammeln. Gleichzeitig webten sie mit ihren Flügen ein dichtes Netz von unsichtbaren Wegen, und verbreiteten so die Lebenskraft, die alles gedeihen läßt. In Gruppen zu zweit zogen die Kinder los um vorsichtig den Weg einer Biene zu verfolgen und vielleicht zu sehen ob ein erkennbarer Plan oder Rhythmus in ihrem Flug lag. Der Flugplan war kaum zu ordnen, aber das Summen hatten doch einen Rhythmus. Je nach Schnelligkeit schwoll es an oder ab, dann die Stille beim Saugen in der Blüte, dann das Ganze von vorn. Je nach Charakter folgten einige still einer Biene oder rannten wie wild hinter einer anderen zum Stock heimkehrenden her. 

 

Nach drei Stunden und vielen entsetzten oder lustigen Schreien hatten alle Kuhmist zwischen den Zehen und Jakob war zufrieden. Man wusch sich am Bach unten im Tal und lagerte dann wieder unter den Tannen. Jakob schnitt mit seinem Taschenmesser von einem großen Laib Brot, den er gegen seine Brust preßte, halbe Scheiben ab und verteilte sie zusammen mit einem Landjäger an die Kinder. Diese Vesper, noch bereichert durch einen Krug Buttermilch, war immer sehr begehrt. Nach der Vesper erzählte Jakob von Gullivers Reisen das Abenteuer wo er in das Land der Pferde kommt, wo die Pferde sprechen und denken können und die Menschen niedere Geschöpfe sind. Dort können die Pferde die doppelte Moral der Menschen nicht verstehen, es nicht verstehen, daß man lügt, oder tötet wo das doch verboten ist.

 

Der Tag ging zur Neige. Die Schüler schliefen schon als Jakob leise durch die Säle schlenderte. Einige lagen auf dem Rücken mit offenem Mund, das würden später die Schnarcher werden, andere auf der Seite mit angezogenen Beinen, eingerollt wie Igel um sich zu schützen oder damit die Wärme der Glieder sich gegenseitig unterstützte, auf dem Bauch liegend gab es nicht wenige, den Kopf auf den angewinkelten Arm gelegt, man konnte spüren wie das Blut den Körper ruhig und gelöst durchpulste. 

 

Der Spruch, der jeden Abend mit den Kleinen gebetet wurde, ging ihm durch die Gedanken – Vom Kopf zum Fuß, von Herz zur Hand bin ich Gottes Kind… – hier schliefen die Wesen, von denen einige einmal weiterstreben würden, die der Nahrung der Menschen wieder ihre Bedeutung zurückgeben werden, die Nahrung, die in der richtigen Art erzeugt die Erde heilen, die Kräfte der Sterne verfügbar machen und so den Seelen die Kraft geben wird eine neue starke Gemeinschaft aufzubauen.

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Geschichte miterleben – ich durfte!

Wenn ich zurückblicke, kommen mir immer wieder Bilder vor Augen, wo ich wichtige Ereignisse miterleben durfte. Ein cooles Gefühl, das mich in den Strom der Geschichte “woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir” einbettet. Ohne dieses Gefühl könnte ich nicht leben.

Die Abfolge ist mal nicht ganz chronologisch. Weil mein Vater die Kinder der eben geheirateten Frau -adoptieren wollte – dafür war in der Nazi-Zeit ein Ariernachweis nötig, weiß ich mehr als sonst bekannt über die eigene Historie.

Der Ahn väterlicherseits war Müller in Jena – die Mühle war ein vielbesuchter Ort von Goethe – es gab wohl auch einen guten Aussschank!. Ebenso ein Baumschulenbesitzer, Großvater meines Vaters – in der Lausitz. Von seinen Baumschulen kamen ca 90 % aller Alleebäume in Preussen.

Mütterlicherseits geht das Arnim’sche Geschlecht auf das 12 Jahrh. , wo ein Ritter eine wichtige Brücke verteidigte und dafür vom Kaiser geadelt wurde und ebenso große Güter erhielt.

Als ich kommen wollte, hat die Hebamme den Vater angerufen- damals Chefredakteur der Deutschen Allgemeinen Zeitung – die wichtigste internationale Zeitung Deutschlands – mein Vater geriet oft wegen der Artikel mit Goebbels aneinander – (siehe Autobiographie” Mit Kommentar”) – der  benachrichtigte – es war 1 Uhr früh – den Freund – Chefarzt der Berliner Charité – und beide fuhren von Berlin nach Ragow – Spreewald – ohne nicht eine Kiste Heidsiek Champagner zu vergessen.

Ragow gehörte meiner Grossmutter – das Vermögen stammte von dem alten Riebeck, Die riebeck’schen Montanwerke – eine Teerverarbeitung, welche der alte Riebeck gegründet hatte – (heute sind daraus z.B. BASF und Bayer, Höchst entstanden) – also der Urahn bedachte jede der Töchter mit einer Mitgift von 1 Million Goldgulden, womit das Ragow’sche Gut von meinem Urgroßvater gekauft werden konnte, denn als 2. Sohn erbte er nichts und hätte – nach preussischer Tradition Offizier werden sollen. Das war er auch vorerst, und wurde dann Hofherr beim Kaiser und seine Frau Hofdame – als Kind bin mich mit der Mutter oft nach Potsdam gefahren um sie zu besuchen.

Als die Situation zwischen Chefredakteur Vater und Goebbels unhaltbar wurde, es hieß er solle, um das zu beenden zur Organisation Todt eingezogen werden – meist ein sicherer Tod der Soldaten – hat ein alter Marinekamerad ihn dorthin requiriert – erst half noch wenn die Nazi-Schreiberlinge auftauchten, dass er schnell die Kapitänsuniform anzog, später übrnahm er dann das Kommando über einen Minenleger -  ich durfte ihn in Sassnitz besuchen, und seine Kapitänskajüte sehen – später hat mein Vater mit dem Schiff aus Königsberg Tausende gerettet – schlauer als andere nahm er die nördliche Route, kein Leben ging verloren —

Mein Leben zwischen 0 und 5 Jahren war ein ständiges Reisen zwischen Berlin, Ragow (dem Gut der Grossmutter) und Rittgarten (dem Gut des Großvaters – Stammsitz der Arnims in der Uckermark) – Der Grossvater hatte wieder geheiratet und eine von Treskow erkoren, Agnes. Ihr Vater war Henning von Treskow – einer der Hauptverschwörer des 20. Juli Attentates. Mit seiner Tochter Heidi habe ich in Rittgarten – wir waren 4-5 Jahre alt – viel gespielt. (eine erste Liebe?)

Auf Rittgarten trafen sich oft die “Verschwörer” – ohne ‘Wissen des Großvaters – er war Landeshauptmann, und musste natürlich in die Partei eintreten, um seine Pflichten als “Vater” der Menschen in Brandenburg erfüllen zu können. Die Sorge für die Menschen war ihm wichtiger als das Unvermögen als Parteiloser nicht mehr helfen zu können – man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Nazis zum erstenmal eine Garantie für den Weizenankauf zum Festpreis boten – vorher wurde – so erzählt meine Familie – wegen Dürre – die Mutter erzählt oft, dass der Großsvater oft zur Frau sagte – “und du wirst sehen, der Regen kommt nicht über die Spree” – was hieß, dass die Ernte mager war – die Ernte “auf dem Halm” an englische Broker zu geringen Preisen verkauft.

Als alles aufflog, Hitler das Attentat überstanden hatte – erst hieß es es wäre geglückt – mein Vater telephonierte beglückt – gottseidank wurde das nie abgehört. Sonst wäre sein Schicksal auch Plötzensee gewesen.

Die Flucht. Im Radio hörte man, die Russen seien nur 24 Stunden von hier – mit Treckern ging es nach Westen – Schleswig Holstein. Im Morgengrauen runter von den Anhängern – britische Tiefflieger brummten immer näher – ich erinnere aus den Straßengräben schauend die Sandfontainen der MG Garben.

In Holstein gab es nur Strohlager – nebenan lagen geflohene SS Soldaten aus Lettland – so jung hatten sie Soldaten werden müssen – und es hieß, entweder tretet ihr ein oder werdet erschossen – sie brachten Ruhr mit – meine Mutter konnte mich im letzten Moment zu einem Arzt bringen – mit den Resten der Darmerkrankung habe ich heute noch zu tun -

Im späteren Weg besuchte ich 13 verschiedene Schulen.

1945 – immer noch  in Hamburg sah ich Riensberg – Crewkamerad des Vaters aus dem 1. Weltkrieg, der Hapag LLoyd leitete.

1946 in Rüspe / Sauerland wo der alte Steinmüller wohnte, der eine weltbekannte Dampfkesselfabrik in Gummersbach besaß.

1949 Stuttgart f.f., durch meine Mutter kam ich in das Haus von Dr. Diehl, ein begnadeter Arzt, der u.a. den berühmten Dirigenten Schuricht und Celibidache behandelte. http://www.kurtdiehl.de/heilerfolge/  später  durfte ich die beiden Dirigenten ins Hotel fahren und C. in Siena  beim Konzert lauschen.

1953 kam ich nach Reisterstown/ Maryland / USA. Die Schwester des Vaters und deren Mann Walter Landau hatten mich eingeladen. Dr. W. Landau war Entwickler von Dramamine – ein Medikament gegen Seekrankheit im Auftrag der Regierung, um den Soldaten die Überfahrt im WW2 leichter zu machen.

1958 – der Führerschein. Erfreut ließ sich mein Vater nun zu den Cocktail Empfängen kutschieren. Einmal sprach ich länger mit Willi Brand – groß, stattlich und mit gerötetem Gesicht – auf diesen Empfängen – z.B. vom Britischen Botschafter eingeladen, wurde viel getrunken.

1960 Studium in Wien.  Abends nach dem Havelka fand sich eine Kartenrunde, in der auch die Frau von Robert Jung  erschien. Ihn selbt kannte ich nur per Radiointerview -

Der grosse Sternmarsch auf Bonn” am 11. Mai 1968 war ein Ereignis, dass nicht verpasst werden durfte.

1970 Ausstellung auf dem Kölner Kunstmarkt. Zum erstenmal  wurden hier “Kopfbilder” von Baselitz gezeigt, er war begeistert, dass sich jemand für diese Bilder interessierte als ich ihn auf seiner Burg bei Darmstadt besuchte.In dieser Zeit brachte mich der Kunsthändler Dahlem zu Beuys, wo wir über Anthroposophie diskutierten. Das 24 Stunden Happening in Wuppertal war dann ein Ereignis.

Später gelang es, das munderschöne und riesige Bild von Baselitz “Die Große Nacht im Eimer” an den Vorsitzenden des BDI Prof. Stein, zu verkaufen. Wegen des riesigen Formats passte das Bild nicht in Steins modernes Haus. Er kam alle paar Wochen, um einen Earl Gray zu trinken und das Bild zu betrachten. Es hängt jetzt im Ludwig Museum.

1980 gelang es den Rollerskate Boom auf die Wege zu bringen. In einem Jahr verkauften wir in einem winzigen Laden für mehr als 2 Millionen Rollerskates. Im “Stern” erschien ein Artikel mit der Überschrift: Silex, der Rollerpapst von Köln.

1988 wollte ich in Gambia für die Fischer einfache Boote bauen. Dabei  entstand fast eine Freundschaft zum Innenminister.  In Eton erzogen, liebte er die mitgebrachten Bachkasetten.

1989 begann das Lettland Projekt / Abenteuer.  In Folge war ich auch Februar 1991 in Riga, wo die Sowjetischen Omon Truppen die Stadt Riga – will heißen Lettland – wieder erobern wollten. Ich war im Flieger mit einem Notfallkoffer für den Präsidenten Godmanis. In Riga brannten überall Feuer vor den riesen LKW’s der Kolchosen, die zum Schutz der Stadt aufgefahren waren. Ich geriet am nächsten Abend in die Nähe der Omon Scharmützel . Dreimal hätte es mich fast erwischt. Mein Freund Juris Slapins filmte gerade und die Scharfschützen hatten Order auf blinkende  Lichter (der laufenden Kamera) zu schießen.   Volltreffer. Er starb ca 50 m von mir. Dort in Kark liegt sein Gedenkstein.

Damit war natürlich auch der Film über den Kurlandkessel, den ZDF vertraglich produzieren wollte, gestorben.

Ich trauere noch um ihn….

Im Zuge unserer Geschäftstätigkeit wurde der nächste Präsident Lettlands – Maris Gailis fast ein Freund.

Ein Intermezzo – 1994 kauften wir ein Haus in LUZ / Algarve. Vorher wohnten wir in einem Feriencenter. Das war im Zuge der Nelkenrevolution von  den  Salazar Oberen aufgelassen und von einem ehemaligen Matrosen requiriert worden. Der neue Besitzer wurde Freund. Der Oberst, der die Nelkenrevolution begonnen hatte, saß bald in Tavira in Haft. Besucht haben wir den Ort, treffen konnte man ihn nicht.

Hymne der Nelkenrevolution

2002 – nach dem Ende meiner Geschäfte – bekam ich die Chance “Facility Manager” im Gloria Theater Köln zu werden. In einem Jahr habe ich den Christopherstreet Wagen entworfen und gebaut, bei Events – von mir gestaltet – traf ich …. der meinen Kindern Postkarten signierte.

Nachsatz – 2004 – 2006 habe ich etwa 1260 z.T großformatige Bilder gemalt und auch 1125 davon verkauft. Sie hängen in Italien, Spanien, Frankreich und England. U.a. hat mir ein Anwalt in Sardinien und ein Lokalbesitzer Lob gesandt.  Das “Grosse Fressen” hängt noch in seinem Lokal.

 

 

 

 

 

 

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Grüne Woche -Gift für die Menschheit

Zum erstenmal hat die Bio-sprit eine eigene Halle bekommen.  Dort vereint sich die unheilige Allianz der größten Chemiekonzerne: BASF, Höchst und Bayer. Beim “glücklichen” wachsen der Biomasse für Sprit wird die ganze Palette eingesetzt – und das mit höchstem Segen der Regierung – die diese Schweinerei auch noch fördert mit Unsummen (wer hat da wohl gründliche Lobby-Arbeit geleistet und geschmiert?)

Aus dem Katalog – alles ist erlaubt, da es nicht für die Ernährung bestimmt ist: Gentechnik, gröbste Herbizide und Pestizide, ausgeräumte riesige Felder wo jetzt in weitem Umfeld nichts mehr wächst – u.s.w.

Am Ende ist das auch noch ziemlich sinnlos, denn der Beitrat zur Benzinversorgung ist minimal und nur möglich durch maximale Förderung durch die BRD. Wenn jetzt unsere Preise für Lebensmittel rapide steigen – im letzten Jahr hat sich allein der Weizenpreis fast verdoppelt – (das begründete auch die Nord-Afrikanischen Revolutionen, wie der aufmerksame Leser weiß) -

Man kommt sich vor wie in einer Phalanx der Lemminge – bloß nicht denken – was die Industrie macht fördert unseren Konsum-Standort – lieber Kreuzfahren – auch wenn man ertrinkt – das wird noch wie bei der Titanic kommen – als mal an sich, die Kinder, die Zukunft denken. Wie wär’s mal mit Sparen? – Keine Fernreisen? -Heizung auf 19 runterdrehen? kleine Autos fahren? -

Eure Kassandra…..

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Pastis, Aphasie und Bluthochdruck

In den ersten 1959 er Jahren meines Lebens war ich meist Sturztrinker aus Freude am Leben. So tanzte ich mit der lieben Ute im Rififi in Berlin lange Nächte Rock ‘n Roll. Sie trug die übliche Kleidung – enger Pullover über prallem Busen, der Rock über plauschigen Petticoats, ein breiter Ledergürtel um die Taille gewürgt.

Das Rififi war Heimat für Journalisten, Theaterschauspieler, Zuhälter, Nutten, Catcher und was sonst noch was zur Gesellschaft dazu gehörte. Amis, die nich sicht benehmen konnten, wurden z.B. einmal von Vater Grupe mit kurzen Kinnhaken gefällt und dann fein säuberlich zum Abholen für die MP in Reih’ in Glied vor die Tür gelegt.

Unser wilder Rock ‘n Roll gefiel dem Boss Alex – wir waren schnell gefreundet, und wenn wir eintrafen, und ich 3 doppelte Vodka für uns bestellt hatte, kamen von ihm weitere 9-10 Doppelte – in 30 bis 54 min. Das war “Sturztrinmken”.

Im Sommer – im frühen Morgen,  fuhren wir zum Wannsee um zu Maden – sackt natürlich. Es war 1959, und man durfte sich nicht erwischen lassen. Aber mit meiner “Berliner Schnauze” ging das schon – ebenso bei Alkohol Test – bei den Schupos, in deren Fänge man schnell geriet, weil es in Berlin riesige Kreisverkehre gab, so gross, dass man die Ausfahrtmöglichkeiten nicht sah, also man hielt – mein Trick war sofort auszusteigen, freundlich lächeln, und so tun, als ob alles in Ordnung sei.

So bin ich auch total “ZU”, nie belästigt worden.

Alex’ Barfrau – auch seine Frau, war eine wirklich herzliche große Blondine. Wir holten sie einen Sommer lang – statt zur Uni zu gehen – mit dem alten Buckeltaunus ab – der Auskuff war kaputt, und wenn ich Ute an der FU abholte, wussten alle ihre Kommilitonen, dass sie jetzt verschwinden würde – also dann fuhren wir zu Alex’ Frau, und wir verbrachten genüssliche heisse Zeiten am Glienicker See. Gleich hinter dem Strandbad begannen die Kornfelder – oft sind wir dort hoch gerannt um uns zu lieben. Bisschen pieksig – aber doch!

Ute bedarf noch weitere Würdigung – für ca sieben Jahre war sie mein eins und alles. Eine starke Frau – und wenn es erlaubt ist – ein Vollweib – am Ende meinte sie, ich wäre zu schwach und faul und würde es nicht “packen”.

Doch zum LevelTrinken. Als introvertierter, hochsensibler Trottel begann ich va 1999 mit dem Pegeltrinken – ich blaupte, dass ich die anstehenden  Probleme nicht anders lieben konne.

Mein Blutdruck mar plötzlich hoch – eine Neuerung, denn bis dahin litt ich oft unter niedrigem Blutdruck – 110-65 – was mir wöchentlich einmal mindestens eklige Migräne bescherte. Da ich es  nicht ausstehen konnte, dabei nicht mehr richtig Denken zu können, knallte ich beim ersten Anzeichen alles mit Übdrdosen von Aspirin, Pyramidon, Gelomida usw. und was es sonst noch gibt, weg.

Nun seit 1999 bestätigte ein Arzt Hochdruck – gottseidank – muss ich heute sagen – hatten mich die persöhlichen Umstände veranlasst, zum “Level” Trinker zu werden. Der Pastis de Marseille – besser als Pernot – 2 % Anis statt 1,5 wie bei Bernot  – hat wohl verhindert – wie der Internist bestätigt – dass mehr passiert ist in punkso Schlaganlall oder Stroke – wie es so schön verharmlosend heisst.

Jetzt neme ich Verflüssiger – eklig – und bin sicher alles un den Griff zu bekommen. Also nicht verzagen! Wie sagt der Kölner: es jot immer wigger!

Leider ist dieses Trinken im Unfeld als Alkoholismus empfunden worden. Vater, Bruder, Schwester, Gatte ist Säufer – eklig – man macht sich sorgen -

Na, ja so isses….

Christoph

 

 

 

 

 

 

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Mimi-Stroke mit Aphasie – help…

Hallo ihr Lieben,

in den lezten 12 Monaten sind ca 1.000 downloads meines Programs zur Hilfe/Unterstützung bei Aphassie gemacht worden. Besonders, jetzt wo ich selbst betroffen bin – freue ich mich, dass ich hier helfen konnte. http://www.aphasie.com/

Meine persönliche Hilfe bekam ich hauptsächlich von der Heileurythmie – http://www.eu.aphasie.com/

Das Lesen ist schon fast wieder da – ebenso half es bei Gedächtniskonzentration – der Getroffene kennt sicher das Problem – man hat etwas bildlich vor sich, aber kann es nicht als Wort vorstellen, noch aussprechen. Auch beim Schreiben wühlt man sich wie ein Legastheniker.

Ich dnke Allen – auch s.B den Vorbildern wie Kirk Douglas , der mit unermüdlichem Eifer alles was er finden konnte geübt hat, und am Ende sogar wieder gefilmt hat.

Ich mache täglich 3-4 mal die Heileurythmischen Übungen und speile zur Konzentration Patience Spiele für viele Stunden.

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Wie man das Böse gut liebt oder Hilfe meiner Aphasie

Mit den immer schneller uns erreichenden Nachrichten aus den fernsten Winkeln der Welt entsteht der Eindruck, dass die negativen Entwicklungen überhand nehmen.  Ob das stimmt, weiss ich nicht, es mag auch daran liegen, dass die Erreichbarkeit grösser geworden ist. 1960 etwa gab es kaum Nachrichten aus der 3. Welt. Der Schah war ein guter Kaiser, der die liebe Farah Diba mit Prunk heiratete, von den Mau Mau Aufständen hörte man kaum was, im Kino sah man mit Vergnügen Kriegsfilme mit Mickey Roonie als Held in Korea, was die Hottentotten machten interessierte keinen….

Heute ist allein in den 12 vergangenen Monaten so viel passiert, dass man meinen möchte, so kann es nicht weiter gehen, das wird alles in Kürze in die Luft fliegen.  Das gegenseitige Abschlachten nimmt immer größere Formen an. Bald wird es neue Kriege um Öl, Wasser, Resourcen wie seltene Erden, Land für Anbau von Nahrung usw. geben.

Die Nachrichten, die Zeitungen, die Gerüchte Blogs einschließlich Facebook sind voll davon.

Das kann es doch nicht gewesen sein…. endlich wissen wir weltweit Bescheid über alles – und dann ” BUMM ” und das war’s dann?

Nee, so einfach geht das nicht. Dieser Ausweg ist den “auf dem Vulkan Tanzenden” verwehrt. Selbst bei kausalem Denken muss wann die Meinung ändern. Oder glaubt Jemand noch an eine direkte Linie der Abstammung à la Darvin? – längst überholt!

Und am Ende ist es egal, ob man in jedem nur das Negative (Böse) sieht, oder an einen Faden des Guten glaubt, der sich durch die Geschichte zieht.

Unsere Welt besteht schon lange, und noch so große Anstrengungen – etwa mit Atombombenflächenbrand – werden daran  etwas ändern. Wir finden heute Leben in absolut feindlicher Umgebung – tief im Ozean, in giftigen Schwefelseen – das Leben bekrabbelt sich immer wieder, und damit auch die Entwicklung der Menschen. Final denkend ist das ja auch kein Problem seit das Opfer von Ostern (ich kam darauf, weil die Ärztin wir wegen des Mini-Strokes – wahrscheinlich Folge von Bluthochdruck – mir Blutverdünner verpasst hat – da räsonierte ich darüber, was es bedeutet für das Ich, “Blut ist ein ganz besonderer Saft – Faust” und so kam ich beim Googlen zu R. Steiner http://wiki.anthroposophie.net/Mysterium_von_Golgatha http://wiki.anthroposophie.net/Mysterium_von_Golgatha) , der uns die Möglichkeit der Ich Entwicklung möglich gemacht hat. (Starker Tobak, aber nur für die schlecht Informierten und Uninteressierten – siehe z.B. : http://de.wikipedia.org/wiki/What_the_Bleep_do_we_%28k%29now!%3F

Ich finde es lächerlich, wenn denkende Wesen am Ende nicht zu dem Schluss kommen, dass es eine geistige Welt gibt. Das hat was von fauler Dummheit an sich…..

Also, schauen wir auf das Heute mal unter positiven Zeichen.

Was in Nordafrika unter Schmerzen passiert, war vor einem Jahr undenkbar. Ebenso:

Atomausstieg in Deutschland – Grüner Landesvater, eine Waldorfschule von und für Indianer in Dakota, die Musikkultur von House über Grönemeyer, Ötzi, Brothers Keepers, Freddy usw., wird oft die ganze Welt geeint   – Spötter mögen bemerken das sei nur Konsumausbeutung, aber Tatsache ist, dass Menschen, die eine gemeinsame Musikhörkultur und weniger – aber doch Geldunion haben – (hier z.B. Euro) – keine Kriege mehr führen werden.

Obwohl die ständigen Scheidungen viel Leid für die Kinder bedeutet haben, ist doch ein Ergebnis, dass die Frauen – erstmal seit des Patriarchats – endlich freier ohne Unterdrückung leben können (oder findet es jemand komisch, dass bis 1970 der Mann bestimmen konnte, ob seine Frau arbeiten geht? ) – und die neuen Patchwork Familien scheinen auch für die Kinder oft gut zu funktionieren. http://de.wikipedia.org/wiki/Vril-Gesellschaft

 

Die Piratenpartei – für viele eine Ansammlung von Chaoten – man fühlt sich erinnert an F.J. Strauss – “ungewaschen mit zotteligen Haaren, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben” – aus dem Stand auf 9 % gehost – und mit dem Motto – ohne dass das Wort je fiel, “Soziale Dreigliederung” -Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben [Grundheinkommen et al ]

Gehen wir in die Geschichte: die Templer haben in ihren Kämpfen Ströme von Blut vergossen – aber für viele Ziele war die so erlangte Macht nötig: damit die Bürger leben können, arbeiten können, das Land bestellen können, Handel treigen können, braucht es den Burgfrieden. D.h. man kann in Ruhe seiner Arbeit, dem Handel nachgehen ohne – wie z.B. im 30 jähigen Krieg – in Sorge und Angst zu leben. Auch die moderne Papiergeldwirtschaft ist von den Templern eingerichtet worden. http://de.wikipedia.org

/wiki/Templerorden

Die erste Erfahrung dieses Denkens erlebte ich im Hause meines Mentors Kurt Diehl – bei meinem Jammern über die schrecklichen Zeiten des 2. Weltkrieges sagte er: “aber denk doch mal, zum erstenmal in der Geschichte sehen Frankreich und Deutschland keinen Anlass für Kriege mehr – vielmehr ziehen sie am gleichen Strang!”

Übrigens – ich kann schon vieles wieder lesen – und danke allen die geholfen haben – auch für diesen Strom asoziativer Gedanken, welche  ich in der obigen Intensität heute nicht gefunden hätte…

 

 

 

 

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Mimi-Stroke und Aphasie – eigene Erfahrungen

Christoph Silex

nun hat es mich auch erwischt. Beim Pflaumenpflücken habe ich wohl den Kopf zu hoch gerekt – was werklich passiert ist, ist nicht ganz klar – jedenfalls konnte ich danach am abend links nicht mehr richtig sehen und garnicht lesen – auch beim sprechen hatte ich lohl die Gedanken, hatte aber mühe sie auszusprechen und musste oft erst mühsam überlegen, wie ich aus den vorgestellten Worten / Sätzen die richtigen Laute sprechen konnte. Da ich 2008 ein Übungsprogramm für Aphasiker geschrieben hatte, Weiterlesen

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EU hofft auf ein Wunder – Speisung der 5000 mit Fischen

Gute Nachricht von der Fischerfront: Ausbeutung der Meere: Reformplan soll Europas Fische*retten!

Nachdem nun endlich die Meere fast leergefischt sind und wir uns in Zukunft von der chemiegeförderten Fischzucht – Lachs, Pangasius und ähnlichem Schrott – ernähren dürfen,  hat die EU einen Plan vorgelegt, der das Wunder der Speisung der 5000 voll integriert. Endlich wacht die Politik auf und stützt sich auf christliche Wunder. Auch wenn sie es noch nicht voll verinnerlicht hat…

Das Ziel ist der Weg – der Weg ist das Ziel? -

Es gab mal glückliche Fischer, die glückliche Fische fingen, damit glückliche Hausfrauen und andere Fischkocher für glückliche Fischesser glückliches Fischessen kochen, braten, brutzeln konnten.

Dann kam die EU Lobby. Die Chemielobby ist weltweit die potenteste. Siehe Contergan, Hormone, Saatgut, Gentechnik u.v.m. – Antibiotika für die Lachs/Pangasiusfarm, -

Weltweit bedeutende Aquakultur -unternehmen Blue Ridge Aquaculture, Inc., Martinsville, Virginia, USA (weltgrößter Tilapia-Produzent)

  • Nutreco Aquaculture Holding N.V., Amersfoort, Niederlande (weltgrößter Aquakultur farmer)
  • Marine Harvest ASA, Oslo, Norwegen
  • AKVA Group ASA, Bryne, Norwegen

zur Erinnerung: Europäische und japanische Fangflotten haben mit ihren Grundschleppnetzten – der Boden wird aufgerissen, wobei die junge Brut zerstört wird – die Küsten von Ost (Somalia) und Westafrika (Senegal, Gambia et.al.) fast fischfrei gemacht. Folge: Piraten und Boatflüchtlinge, Hungersnot und Nordmigration – da hilft auch kein Schengenstorno oder Le Pen Gequatsche mehr …

Und nun soll eine neue Vereinbahrung das Ganze retten? – den  weltweiten Fischbestand erhöhen, womöglich wieder in den URZUSTAND versetzen? Ein Wunder? – Nicht wenn es die Chemieindustrie verhindern kann…

Man versteht eigentlich die Welt nicht mehr – der Kabeljau ist so rar geworden, dass das Lieblingsgericht der Engländer – Fish ‘n chips – vom preiswerten food zur teuren Delikatesse geworden ist – italienische und griechiche Fischrestaurant beziehen Fisch aus Japan und von Vietnams Farmen – igitt!!!! – selbst die stolzen Amis bekommen dank der Oil – Spills nur noch selten crab food auf den Tisch -

Spinnen wir alle? – oder warten wir auf beste Rendite bei Monsanto? – Am Ende hauen die uns doch sowieso übers Ohr…

zum Thema: die neue Richtlinie sieht vor, dass u.a. nichts mehr zurück ins Meer geschmissen wird -(heute sind es ca 50 %, und diese Fische sind natürlich Tot nach dem rausfischen ) – das Fangen wird mit Videodokumentation überwacht – nun beginnt eine neue Zeit der glücklich sich mehrenden Fische (Wunder der Speisung) überwacht per,Video und Dokumentation durch somalische, gambische, spanische und  japanische Fischer – ganz zu Schweigen von Nord Korea und China…

Ja, wir ernähren uns gut – Hähnchen, Hamburger, Fishfingers – und noch etwas Mayo – was will man mehr? – Hauptsache Wetten Das und Frauenfussball sind online….

1984 lässt grüssen – guten Appetit!

 

 

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Hornmist-Präparat Rühren auf dem Weg zur Erkenntnis

1990 in Izriede /Lettland, B.-D. Berater Fetscher entleert den Rest des Hornmistpräparates am Rande eines Kohlfeldes. Später wächst dort dieser Monsterkopf!

Seit 1924, als Rudolf Steiner den “Landwirtschaftlichen Kurs” in Koberwitz vorstellte, arbeitet die biol.-dyn. Landwirtschaft nach der Annahme, dass z.B. das Hornmistpräparat, so funktioniert wie von Steiner vorgestellt. Kuhmist wird im Herbst in leere Kuhhörner gefüllt und dann werden die Hörner vergraben.  (Genaue Anleitungen überall im Internet u.a. bei Wiestinghausen) – Während der Ruhezeit im Winter empfangen die gefüllten Hörner von den Sternen, Planeten – kurz der Geistigen Welt kräftigende Impulse für das Wachsen der Pflanzen.

Die Impulse der Agrochemie dagegen stammen wie die Stickstoffdüngung – als Überbleibsel der Schiesspulverproduktion – den tödlichen Anregungen der Kriege mit der Folge von nahrungsbedingten Krankheiten. Sowohl physisch als auch psychisch.

Ebenso ist die Herbizid – Pestizid Entwicklung aus den Giftgas Produktionen des 1. Weltkrieges, und auch z.B.  Zyklon B – dem beliebten Gas der Auschwitzmörder zu verstehen.

Das sollte man sich immer wieder klar machen. Und sehen, wes geistes Kind unsere Nahrung ist.

Doch zurück: ich rühre gerne die Präparate – Hornmist fürs Wachstum, Hornkiesel (kann es was Schöneres geben als den Bergkristall?)  für die Reife.

Wir haben jetzt ein Regensammelfass aufgestellt. Es steht ca 10 m oberhalb. Ein  Schlauch führt herab. Beim öffnen des Ventils, fliest reines Regenwasser in meinen 10 L Eimer. Dazu kommt eine kleine Portion Hornmist. 5 Zweige mit dünner Paketschnur verbunden machen mir einen anständigen Rührbesen . Anständig, weil man möchte doch rühren ohne zuviele Turbulenzen. Ein möglichst ruhiges Bild. Rühren linksrum bis ein Trichter entsteht. Tief und gleichmässig. Die Ordnung. STOPP. Entgegen rühren. CHAOS. Rühren rechtsrum bis ein Trichter entsteht. Tief und gleichmässig. Die Ordnung. STOPP. Entgegen rühren. CHAOS.

Kuh, Löwe, Adler – Planetenwirkungen…

Was geschieht hier eigentlich -

Ich rühe links rum – stopp – Chaos – ich rühre rechtsrum…

Minuten ziehen sich doch ziemlich schleppend hin – was erst 10 Minuten? – mit der linken Hand wird der Trichter viel schöner – wieso kann das die Rechte nicht auch? – mal mehr aussenrum problieren – hilft nichts – trotzdem nicht so ruhig und harmonisch – wie bei der Linken – was, erst 5 Minuten vorbei? -Puh – wie soll ich denn so 1 ganze Stunde Rühren schaffen? Ich will ja. Es ist schön hier. Ich sehe die Brombeeren, das kleine Gewächshaus mit den ersten Salatpflanzen, die Stangenbohnen haben wir schon nach draussen gesetzt – zu den verrückten Tomaten – 2 Pflanzen sind zu einem Dickicht von 3 x 3 Metern geworden -

Mal was Anderes problieren – Trichter rühren – richtig kräftig – Besen raus und zuschauen – wie sich der Trichter beruhigt – friedlich mit hoher Geschwindigkeit rotiert – langsamer wird – JETZT Eingreifen und mit Gegerühren das Chaos lieben.

Was sehe ich, – was denke ich, – was fühle ich…

Ich sehe den Eimer, in dem das Hornmistpräpat gerührt wird. Es wird so die Kraft des Wachstums von dem Präparat übertragen auf das Wasser. Und von dort auf die Pflanzen. Seit Koberwitz 1924 funktioniert das so. Auch heute. Später werde ich mit einem Tannewedel die süsse Soße des Hornmists auf unser kleines Land verbreiten. (Manchmal muss ich lächeln, wenn ich daran denke, wie ein Pfarrer mit seinem Weihwasserwedel hantiert). Ja, so funktioniert das.

Aber was geschieht eigentlich da unten in meinem Eimer. Theoretisch werden gesammlete Geistige Kräfte von einem Medium ( Hornmistpräparat) durch menschliche Einwirkung auf ein anderes (Wasser) übertragen.

Plötzlich wird mir sehr bang – ja richtig, ich erfahre  ganz direkt – ohne die ewig müssigen Meditationen – die oft, wegen der zu schnell eintretetenden Hybris, – ins Leere führen,  was es heisst, die direkte Verbindung Materie – Geist – Materie zu Fühlen, zu Erfahren, Durchdenken zu können.

Ich denke, ich rühre, ich wirke – Jetzt, Hier, Ich (Kierkegaard liebt …)

Klingt vielleicht ein wenig albern, aber funktioniert. Schneller und einfacher kann man  keinen Begriff von einer anderen, nicht materialistischen Welt bekommen. Ein ziemlich guted Gefühl endlich mal alle Seiten des SEINS erfühlen zu können.

Eine Stunde Präparate Rühren hat für mich Jahrzehnte Üben unter dem Motto ” Wie erlangt man Einblick in höhere Welten” ersetzt. (Es ist z.B. ein Mot überliefert: Pfeiffer hat mal auf einer der langen Bahnreisen mit Dr. Steiner gefragt: ” wie kommt es, dass nach so vielen Jahren des Übens eigentlich noch niemand die Schau geistiger Welten erlangt hat, und erhielt die Antwort: erst wenn sich die Menschen voll bio.-dynamisch ernähren, haben sie die Chance, die geistigen  Welten zu schauen.”

Möge das Präparate Rühren uns hilfreich sein…

In Hommage à Maria Thun

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