Elberadweg

Der Elberadweg beginnt in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge im NordenTschechiens und endet nach 1220 Kilometern in Cuxhaven an der Elbemündung in dieNordsee. 840 Kilometer verlaufen auf deutschem Gebiet.

Der Elberadweg ist streckenweise zum Elberad- und Wanderweg ausgebaut. Er wird sowohl von Radfahrern als auch von Fußgängern genutzt. Im Jahr 2016 wurde er bereits zum 12. Mal in Folge von Mitgliedern des ADFC zum beliebtesten RadfernwegDeutschlands gewählt

Im Riesengebirge beginnt der Radweg wenige Kilometer unterhalb der Elbquelle in Spindlermühle mit der gelben Beschilderung 2. In Mělník mündet die Moldau in die Elbe. Die gelbe Beschilderung 2 vom Moldau-Radweg führt weiter entlang der Elbe bis zur deutsch-tschechischen Grenze im Elbsandsteingebirge.

Etappen des Radwegs sind Litoměřice und Ústí nad Labem. Danach führt die Route zwischen Děčín vor der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Pirna durch die Böhmische Schweiz und Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge. Der Weg führt durch Dresden,Meißen, Torgau, Lutherstadt Wittenberg, Dessau, Magdeburg, Tangermünde, Havelberg,Wittenberge, Lauenburg, Hamburg und Cuxhaven.

In Hamburg führte der Radweg auf Höhe der Neuen Elbbrücken entlang stark befahrener Straßen wie der Amsinckstraße. Eine Verlegung auf den im Promenaden-Weg entlang des Oberhafens am Großmarkt ist mittlerweile abgeschlossen, so dass dann bis an die Speicherstadt heran autoarm gefahren werden kann. Im Zuge der längerfristigen Entwicklung desBaakenhafen Quartiers der Hafencity soll ein separater Radweg entlang der Elbe und durch die Hafencity umgesetzt werden.[2]

Es gibt ebenfalls viele kleinere, dennoch sehenswerte Städte, wie beispielsweise Mühlberg (hier führt der Elberadweg auch eine kurze Strecke durch Brandenburg) oder Jerichow mit seinem baugeschichtlich bedeutsamen Backstein-Kloster.

Am Elberadweg steht zwischen Belgern und Torgau die erste deutsche Radfahrerkirche, die Radfahrerkirche Weßnig, eine weitere in Stadt Wehlen.

Auf deutscher Seite weist der Radweg außer auf dem linkselbischen, südlichen Abschnitt HitzackerGeesthacht keine nennenswerten Höhenunterschiede auf. Auf einem großen Teil der Strecke gibt es sowohl rechtselbisch als auch linkselbisch Radwege sowie zahlreiche Nebenrouten.

Der Radweg ist in Deutschland durchgehend mit einem einheitlichen Zeichen markiert.

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Neckar – Remseck

Remseck am Neckar ist eine Stadt an der nordöstlichen Stadtgrenze von Stuttgartim Bundesland Baden-Württemberg. Sie ist die sechstgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg und gehört zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim innerhalb des Oberzentrums Stuttgart.

Die erst im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Januar 1975 zunächst unter dem Namen Aldingen am Neckar neu gebildete Gemeinde erhielt 1977 den Namen Remseck am Neckar und ist seit 1. Januar 2004 Große Kreisstadt.

Die Stadtteile der heutigen Stadt Remseck am Neckar gehörten ursprünglich zum Bistum Speyer. Die Ortsherren bzw. die Grafen von Württemberg führten ab 1534 die Reformation ein, infolgedessen waren die Orte über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch. Während Aldingen zum Oberamt und zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Ludwigsburg gehörte, waren die anderen Orte bis 1938 Teil des Dekanats bzw. Kirchenbezirks Waiblingen. 1938 wurden die Orte Dekanat Ludwigsburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg angeschlossen. In allen Stadtteilen gibt es Kirchengemeinden, wobei die Protestanten von Pattonville kirchenrechtlich zur Evangelischen Martinsgemeinde Kornwestheim und die Katholiken zur Katholischen St. Martinusgemeinde Kornwestheim gehören.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen auch Katholiken in die Orte der heutigen Stadt Remseck am Neckar. In Aldingen wurden 1966 die katholische Kirche St. Petrus Canisius erbaut. Die zugehörige Pfarrgemeinde Aldingen ist auch für Neckargröningen und Neckarrems zuständig. Im Stadtteil Hochberg wurde 1971 die Kirche St. Nikolaus und Barbara erbaut. 1977 wurde Hochberg eigene Pfarrei. Diese betreut auch die Katholiken aus Hochdorf, doch gibt es dort eine eigene Kirche St. Franziskus aus dem Jahr 1976. Die Katholiken von Pattonville gehören kirchenrechtlich der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Kornwestheim an. Die beiden Remsecker Pfarreien (Aldingen und Hochberg) bilden heute die Seelsorgeeinheit Remseck innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Remseck am Neckar auch Freikirchen, darunter eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen in Neckargröningen und die Evangelisch-methodistische Kirche in Neckarrems und Hochberg. Ferner ist die Neuapostolische Kirche in Aldingen und Neckarrems vertreten.

Im Hochberg gab es von 1760 bis 1914 auch eine israelitische Gemeinde. Sie umfasste auf ihrem Höhepunkts im Jahr 1852 305 Personen. Der jüdische Friedhof am Ortsrand ist noch erhalten; er wird von der Stadt gepflegt. Auch die Synagoge steht noch; sie ist heute eine evangelisch-methodistische Kirche.

https://de.wikipedia.org/wiki/Remseck_am_Neckar

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Märkisch Buchholz (Spree)

Märkisch Buchholz ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald inBrandenburg. Sie ist die kleinste Stadt Brandenburgs und auch eine der kleinsten in Deutschland. Bis 1937 hieß sie Wendisch Buchholz. Die Stadt gehört seit 1992 zum Amt Schenkenländchen.

Die Besiedlung des Gebietes um Märkisch Buchholz ist schon seit der Steinzeitbelegt. Es wurden verschiedene Siedlungsplätze im Bereich des Dahmetals, bei Köthen und im weiteren Umfeld gefunden. Bei weiteren Ausgrabungen konnten Urnen, Äxte und Schmuck in die Bronzezeit datiert werden.[2] Die Slawenhinterließen im Bereich des Dorfes Köthen eine Siedlungsstätte. Im Mittelaltersiedelten hier überwiegend Wenden (Sorben).

Die Besiedlung der Stadt aus deutscher Sichtweise wird in das 12. und 13. Jahrhundert gelegt. Dabei finden die ersten urkundlichen Nennungen im Konflikt der Markgrafen von Meißen mit dem Markgrafen aus askanischem Hause statt. Es wird vermutet, dass der Ort damals als Burgbefestigung mit einer angeschlossenen Siedlung angelegt war. Diese Vermutung wird durch die erste urkundliche Nennung belegt, welche die Gegend am 3. August 1301 als castrum et oppidum Bucholtbeschreibt.

Der Ort lag in einer sehr konfliktreichen Gegend und wurde bis ins Jahr 1443 mehrmals verkauft, verschenkt, eingenommen oder als Lehen weitergegeben. Auslöser für diese Unruhen dürfte das Aussterben der brandenburgischen Askanier im Jahre 1319 gewesen sein. Erst im Jahre 1443 kam der Ort endgültig zu den Besitzungen des Markgrafen von Brandenburg. Es folgten Jahre relativer Ruhe. Der Dreißigjährige Krieg brachte dem Ort umfangreiche Verwüstungen. Am Ende des Krieges waren von der Bausubstanz nur ärmliche Hütten geblieben. Über 65 % der Bevölkerung waren ausgelöscht worden.

Nach dem Krieg konnte sich allmählich ein Bürgertum etablieren, und es wurde mehr und mehr Gewerbe angesiedelt. Durch den Stadtbrand im Jahr 1752 wurde die seit mindestens 1346 bestehende Kirche so stark beschädigt, dass sie als Kronenkirche erneuert wurde. Die Stadt wuchs bis zum Jahr 1905 auf 1205 Einwohner an und erlangte eine regionale Bedeutung. Durch die ansässige Poststation war zudem auch eine direkte Verbindung nach Prag und Berlin möglich. Im Südosten der Stadt, wo vom 15. bis 17. Jahrhundert ist der Anbau von Hopfen belegt ist, wurden schon seit dem 16. Jahrhundert mehrere Bürgergärten angelegt. Um 1716 befand sich in Märkisch Buchholz eine Wassermühle. An sie erinnert heute ein 21 cm starker, im Durchmesser 90 cm großer Mahlstein am Überfallwehr.

Durch die Lage an der Dahme und am Unterspreewald wurde der Ort bereits im 19. Jahrhundert ein beliebter Ausflugsort für die Berliner. So entstanden für einen Ort dieser Größe zahlreiche Restaurants und Hotels.

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wies der Ort mit 3 % einen für die Gegend ungewöhnlich hohen jüdischen Bevölkerungsanteil auf. Die Juden errichteten 1840 einen Friedhof an der Birkenstraße, auf dem bis 1917 bestattet wurde. 1876 betrieb die Firma Schulze & Schramm in der Stadt ein Hobelwerk sowie eine Ölmühle. In den Jahren 1908–1910 entstand der Dahme-Umflutkanal, der zum Bau des Überfallwehrs an der Schützenstraße führte. 1929 übernahm der Schmiedemeister Friedrich Glomb das Mühlwerk. Er importierte Weizen aus Kanada und lieferte die Mahlerzeugnisse bis nach Berlin. 1935 errichtete er ein 35m hohes Silo mit einem Fassungsvermögen von 600 Tonnen. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Geflügel zu verbessern, baute die Stadt 1936 im Osten der Stadt eine Hühnerfarm, in der unter anderem das Weiße Leghorn gezüchtet wurde. 1937 wurde die Stadt entsprechend der nationalsozialistischen Politik, die sorbische Geschichte und Kultur Ostdeutschlands zu tilgen, von Wendisch Buchholz in Märkisch Buchholz umbenannt. Nationalsozialisten zerstörten weitgehend den Friedhof der Jüdischen Gemeinde.

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rkisch_Buchholz

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Spremberg – Spree

Spremberg, niedersorbisch Grodk, ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße. Nach den bekannten Quellen wurde Spremberg erstmals 1301 erwähnt. Die Stadt ist ein lokales Zentrum im sorbischen Siedlungsgebiet im Süden der Niederlausitz, deren fünftgrößte Stadt und offiziell zweisprachig.

Einer der größten Söhne dieser Stadt, Erwin Strittmatter, fasste das in seiner Romantrilogie Der Laden wie folgt zusammen: „Grodk liegt im Tale, sagen dieSorben. Spremberg liegt am Berge, sagen die Deutschen. Spree am Berg gleich Spremberg. Grodk gleich Stadt, sagen die Sorben, wir sein länger hier wie die Deitschen.“

Seit dem 8. August 2013 trägt die Stadt die offizielle Zusatzbezeichnung „Perle der Lausitz – parlicka Łužyce“. Diese Bezeichnung ist nicht Bestandteil des amtlichen Namens, so dass der amtliche Name weiterhin nur Spremberg lautet. Sie kann aber auf den Ortseingangsschildern angebracht werden.

Die Ersterwähnung von Spremberg geht auf das Jahr 1301 zurück. Obwohl die Stadt Spremberg wesentlich älter sein dürfte, gibt es darüber keine gesicherten Aufzeichnungen mehr. Untersuchungen im Stadtgebiet lassen jedoch den Schluss zu, dass es bereits viel früher im zentralen Stadtgebiet, im Bereich der heutigen Kreuzkirche, Ansiedlungen und Bebauungen gab.

Als erster Besitzer der Herrschaft Spremberg ist ein Wettiner aus der Nebenlinie von Landsberg verbürgt, der sich vermutlich später nach seinem Sitz von Sprewenberc nannte.

Am 3. August 1301 wurden die Stadt und die Burg Spremberg erstmals in einem Kaufvertrag zwischen dem Thüringer Landgrafen Dietrich dem Jüngeren und dem Magdeburger Erzbischof Burchard II. von Blankenburgerwähnt.[6] Diese Urkunde mit dem unverletzten Abdruck des Siegelrings befindet sich im Böhmischen Kronarchiv in Prag. Sie trägt die Beschreibung „S. THEODERICUS DER JÜNGERE, VON GOTTES GNADEN LANDGRAF VON THÜRINGEN UND MARKGRAF DES OSTENS UND VON LUSACIA“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spremberg

 

 

 

 

 

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Lübben (Spreewald)

Lübben (Spreewald), niedersorbisch Lubin (Błota), ist die Kreisstadt desLandkreises Dahme-Spreewald in der Niederlausitz im Land Brandenburg.

Die Spreewaldstadt zählt zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden in Brandenburg.

Die Burg Lübben wurde als urbs lubin um 1150 erstmals in einer Bestandsaufnahme der Besitztümer des Klosters Nienburgerwähnt.

Zwischen 1210 und 1220 wurde das Magdeburger Stadtrecht in Lübben eingeführt. Die Stadtentwicklung wurde begünstigt durch die strategisch und logistisch herausragende geografische Lage zwischen Ober- und Unterspreewald.

Stadt- und Regionalmuseum Schloss Lübben

Die Stadt ging um 1300 in das Eigentum des Klosters Dobrilugk(Doberlug-Kirchhain) über, unter dessen Herrschaft sie bis 1329 verblieb. Sie wurde dann käuflich durch den Herzog Rudolf von Sachsen erworben. Nach langen kriegerischen Auseinandersetzungen gelangte Lübben 1373 zusammen mit der Niederlausitz unter die Herrschaft Kaiser Karls IV., der das Markgraftum in die Böhmische Krone inkorporierte. Stadtherren von Lübben blieben aber noch bis 1422 die sächsischen Fürsten. In der Zeit der Hussitenkriege ging die Niederlausitz in diePfandherrschaft der vom böhmischen König eingesetzten Landvögte über. Lübben wurde in dieser Zeit mehr und mehr zu einer freien landesherrlichen Stadt, auch wenn der Landvogt Hans von Polenz (1422–1437) in der landesherrlichen Burg zu Lübben residierte. Am 18. Oktober 1448 wurde die Stadt durch den brandenburgischen Markgrafen Friedrich II. besetzt. Dieser zwang die Brüder von Polenz, ihm Stadt und Schloss Lübben für lediglich 10.000 Rheinische Gulden zu verkaufen. Seit 1462 stand Lübben wieder direkt unter der Herrschaft der böhmischen Könige und gelangte als Bestandteil der Krone Böhmen 1526 unter die Herrschaft der Habsburger. Zusammen mit der gesamten Niederlausitz wurde Lübben 1623 (endgültig 1635) kursächsisch.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt Lübben und die umliegenden Siedlungen mehrfach Opfer von plündernden und brandschatzenden Truppen verschiedener kämpfender Parteien.

Lübben war seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt des Markgraftums Niederlausitz. Dort hatte der Landvogt seinen Sitz und auch die meisten Landtage der Niederlausitzer Stände wurden in Lübben abgehalten. 1815 wurde die Niederlausitz preußisch, das Markgraftum wurde der Provinz Brandenburg angeschlossen und Lübben verlor seine Funktion als Hauptstadt der jahrhundertelang autonom gewesenen Region.

https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbben_(Spreewald)

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Fürstenwalde/Spree

Fürstenwalde/Spree (niedersorbisch Pśibor pśi Sprjewje) ist die bevölkerungsreichste Stadt im Landkreis Oder-Spree im Osten des LandesBrandenburg. Sie ist ein wichtiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum.

Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war ein wichtiger Umschlagplatz für Warentransporte zwischen Spree/Havel und Oder. Der Dom St. Marien als letzte Kathedralkirche des früheren Bistums Lebus ist das stadtbildprägende Wahrzeichen im Zentrum. Zu seiner Ehrung führt die Stadt seit Ende 2013 den inoffiziellen Namenszusatz Domstadt. Eine andere traditionsreiche Bezeichnung ist Grüne Stadt an der Spree, die auf den Waldreichtum ringsum und den Baumreichtum innerhalb der Stadt verweist.

Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus soll es auf dem Gebiet des heutigen Fürstenwaldes eine Siedlung namensSusudata gegeben haben.

Die erste urkundliche Erwähnung Fürstenwaldes war im Jahr 1272 (als Furstenwalde), die Stadt dürfte jedoch bereits zwischen 1225 und 1250 gegründet worden sein. Begünstigt wurde die Stadtgründung durch die Lage an einer Furt durch die Spree. Die Stadt wurde mit einem geregelten Straßennetz angelegt, welches sich in großen Teilen bis heute erhalten hat. Wenige hundert Meter spreeabwärts gibt es die sogenannte Alte Stadt, deren Name auf eine (wahrscheinlich slawische) Vorgängersiedlung deutet. Die Bezeichnung hat sich bis heute in einigen Straßennamen erhalten.

Den Aufstieg der Stadt zu einer der wohlhabendsten der Mark Brandenburg verdankt sie aber der Tatsache, dass die Spree ab hier nicht mehr schiffbar war. Die Waren von und zur nächsten Wasserstraße, der Oder, wurden auf dem Landweg verbracht. Da Fürstenwalde das Niederlagsrecht besaß, waren die Händler verpflichtet, die Waren vor Ort anzubieten, bevor sie umgeschlagen und weitertransportiert wurden.

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstenwalde/Spree

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Spree

Die Spree (sorbisch Sprjewja/Sprewja, tschechisch Spréva), in Abschnitten Große Spree genannt, ist ein knapp 400 Kilometer langer linker Nebenfluss der Havel im Osten Deutschlands, der am Oberlauf für ein kurzes Stück den äußersten Norden Tschechiens berührt. Da am Zusammenfluss von Spree und oberer Havel in Berlin-Spandaudie Spree sowohl länger als auch wasserreicher ist als der Oberlauf der Havel, bilden hydrologisch gesehen Spree und untere Havel einen Flusslauf, und die obere Havel ist dessen Nebenfluss.

Sage:

Über die Entstehung der drei Spreequellen hat sich im Oberlausitzer Sagenschatz folgende Legende erhalten, die in neuerer Bearbeitung und gekürzt hier wiedergegeben werden soll: Der Riese Sprejnik, dem in grauer Vorzeit das Land zwischen Bautzen und Oberlausitzer Bergland untertan war, schnitzte einst einen großen und starken Bogen, damit er sein Reich und seine Bewohner besser schützen konnte. Um zu erproben, wie weit seine Pfeile flögen, schoss er einige nach Südosten. Als seine Untertanen danach suchten, fanden sie die Pfeile weit oben im Bergland in einem Tal. Mit den Händen ließen sie sich nicht aus dem Boden ziehen, sondern mussten ausgegraben werden. Aus den Löchern begann frisches Wasser zu quellen. Die drei Spreequellen am Kottmar, in Neugersdorf und Ebersbach waren geboren. Dadurch entstand ein Fluss, der noch heute durch die Lausitz fließt. Unsere Altvordern nannten ihn zu Ehren des gütigen Riesen Sprejnik Spree. Die späteren Städte Neusalza-Sprembergund Spremberg in der Lausitz empfingen von der Spree ihren Namen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spree

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Beeskow – Spree

Ich bin in der Nähe, in Ragow gboren.  War oft in Beeskow. Über dem Stadttor stand eingemeisselt:

Wer seinen Kindern gibt das Brot, und leidet später selber Not, den schlag man mit dem Prügel Tot.

Meine Mutter hat das später oft zitiert, wenn ich zu freigiebig war …

Beeskow ( anhören?/i), (niedersorbisch Bezkow[2][3]) ist die Kreisstadt desLandkreises Oder-Spree in Brandenburg (Deutschland).

Beeskow liegt am Ostrand der Beeskower Platte an der Spree, circa 80 km südöstlich von Berlin und etwa 30 km südwestlich von Frankfurt (Oder); die Oder ist rund 30 km östlich entfernt. Rund um die Stadt erstrecken sich große Wald- und Wiesengebiete mit vielen kleineren und größeren Seen. Beeskow wird das „Tor zurNiederlausitz“ genannt

Beeskow entstand an der Stelle, wo der Fernweg von Frankfurt (Oder) nach Leipzig die Spree kreuzt. Stadtgründer und erste Stadtherren waren im 13. Jahrhundert die Ritter von Strele. Im Schutze der 1316 erstmals erwähnten Burg wurde die Stadt planmäßig angelegt. Burg und Stadtmauer sind weitgehend erhalten.

Im 15. und 16. Jahrhundert gewann Beeskow an Bedeutung als Zollstation sowie als Zentrum der Herrschaft Beeskow, die im Mittelalter zur Niederlausitz gehörte. Auch kirchlich war die Stadt nach Süden orientiert. Sie gehörte zum Bistum Meißen; die Stadtpfarrei stand unter dem Patronat des Klosters Neuzelle. Im späten Mittelalter wechselten Stadt und Herrschaft mehrfach den Besitzer. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts befand sich die Herrschaft Beeskow im Besitz von Herzog Swantibor von Pommern. Danach gehörte sie unter anderem Angehörigen der Familie von Bieberstein (zuletzt 1512–1551). Seit 1518 war Beeskow im Besitz der Lebuser Bischöfe.

Nachdem die Herren von Bieberstein 1551 ausgestorben waren, belehnte der böhmische König Ferdinand I. fünf Jahre später die Markgrafen von Brandenburg mit den Herrschaften Beeskow und Storkow. Offiziell blieb Beeskow zwar böhmisches Lehen und Bestandteil der Niederlausitz, es gelang den Hohenzollern in den folgenden Jahrzehnten, ihre neu gewonnene Herrschaft mehr und mehr von der Niederlausitz zu lösen. Um 1600 war Beeskow schließlich zur Gänze ein Teil Brandenburgs geworden, wenngleich die Niederlausitzer Landstände dieses Faktum noch lange nicht anerkennen wollten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beeskow

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Hippies DDR – Blueserszene

Die Blueserszene [blu:zəʳˈstse:nə] oder Kundenszene, auch Post-Hippies war eine DDR-spezifische Jugendkultur bzw. eine Gegenströmung zur „offiziellen“ Jugendkultur in der DDR. Zum Ende der 1970er Jahre erreichte sie ihren Höhepunkt und bildete als signifikante Bewegung eine Gegenkultur zum vorgezeichneten DDR-Alltag. Ihre Anhänger bezeichneten sich selbst als Blueser, Kunden oder Tramper. Innerhalb der Szene wurde nicht ausschließlich Blues gehört und gespielt.

Ihr Leitsatz waren die Ideale aus der westlichen Hippie-Bewegung wie Freiheit, Authentizität und Nonkonformismus. Sie zeichnete sich durch gemeinsame Verhaltensmuster und musikalische Vorlieben sowie „ihr“ spezielles Outfit aus, das ein Wir-Gefühl erzeugte. Die überwiegende Mehrzahl der Blueser nahm eine betont antimilitaristische Geisteshaltung ein, viele engagierten sich in der Friedensbewegung in der DDR.

Die Blueser- oder Kundenszene war die langlebigste und zugleich lebendigste Jugendkultur in der DDR.

In den 1960er Jahren erlangte der Blues in der DDR zunehmend offiziell Anerkennung. Neben traditionellen Jazzliebhabern begannen sich auch rockbegeisterte Jugendliche für den Blues zu interessieren. Ihre Idole waren u.a. die Rolling Stones oder die Animals, Jimi Hendrix, Cream, Janis Joplin und The Doors. Über deren live gespielte Coverversionen gelangte die erste „Bluesergeneration“ zu den Wurzeln des Blues. Ihren Höhepunkt erreichte die Blueser- oder Kundenszene zum Ende der 1970er Jahre. Insbesondere die am Rock orientierten Vertreter wie John Mayall, Rory Gallagher, Canned Heat, Lynyrd Skynyrd oder ZZ Top fanden Anklang in der Szene. In der Identifikation mit dem Blues verkörperte sich die Aneignung von Werten wie Echtheit und Ursprünglichkeit. Analogien zum DDR-Alltag leitete man aus dem Freiheitskampf der Afroamerikanerab und äußerte sich in der Suche nach Überlebensstrategien und Nischen innerhalb der DDR-Gesellschaft. Mitte der 1980er Jahre ging die Bewegung der aufmüpfigen Blueser zurück, weil weitere mehr oder weniger oppositionelle Subkulturen wiePunks, Gruftis, Heavy-Metal-Fans zusätzlich entstanden, existierte aber parallel dazu weiter bis über das Ende der DDR hinaus.

Angehörige der Szene wurden, vor allem in den ersten Jahren nach ihrer Herausbildung, von den Behörden, der Polizei oder dem Ministerium für Staatssicherheit häufig unverhältnismäßig oft kontrolliert, teilweise kriminalisiert und gelegentlich sogar zu Haftstrafen verurteilt.

rbb Fernsehen HIPPIES IN DER DDR – Wittstock statt Woodstock, Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich, am Donnerstag (07.10.10) um 22:45 Uhr.
Lange Haare, Parka, Jeans und Jesuslatschen – so sahen sie aus, die Hippies der DDR: Versammlung Ende der 70er Jahre in Weimar zum „Zwiebelmarkt“.
© rbb/Archiv BSTU, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung bei Nennung „Bild: rbb/Archiv BSTU“ (S2). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Blueserszene

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rbb Fernsehen HIPPIES IN DER DDR - Wittstock statt Woodstock, Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich, am Donnerstag (07.10.10) um 22:45 Uhr. Lange Haare, Parka, Jeans und Jesuslatschen - so sahen sie aus, die Hippies der DDR: Versammlung Ende der 70er Jahre in Weimar zum "Zwiebelmarkt". © rbb/Archiv BSTU, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung bei Nennung "Bild: rbb/Archiv BSTU" (S2). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de

 

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Schwäbische Alb – Hayingen

Hayingen ist eine Stadt im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg. Hayingen ist mit einem Großteil seiner Gemarkung (95,4 %) Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Zu Hayingen mit den Stadtteilen Anhausen, Ehestetten, Indelhausen und Münzdorf gehören außer der Kernstadt Hayingen 13 weitere Dörfer, Weiler und Höfe.

Siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Reutlingen

Panorama von Süden

Im Stadtgebiet liegen mehrere abgegangene, heute nicht mehr bestehende Siedlungen; die 1208 alsAltmanshusen und 1217 als Altmannishusin erwähnte Siedlung Altmannshausen. Altmannshausen war in Besitz des Klosters Salem und wurde 1329 an die Stadionverkauft. 1437 war der Ort unbewohnt; das 817 alsPolstetin und 1208 als Bolstetin erwähnte Bolstetten ging in Altmannshausen auf, ebenso das 1268 als Horne/Uffenhorn Horn, das zu dieser Zeit im Besitz des Klosters Salem war. Ebenfalls in Besitz des Klosters Salem befanden sich der 1208 alsWilervelt erwähnte Weilerfeld und das 1282 als oppidum Wineden erwähnte Winden (alle im Stadtteil Anhausen); die beiden Orte Ettenheim und das 1364 als Pflumersbuch erwähnte Pflummersbuch im Stadtteil Ehestetten; das nach 1329 abgegangene Gehöft Baldenstein, der Ort Bühlenfingen, und die um 1100 erwähnten Siedlungen Leimgrube (als loco Leimgrube), Maisinhart (als Maisinhart), Schlechtenbuch (als Slehtinbuch), Wildsberg (als Wildisberc) das 1523 genannte Steinhausen (Stünhuser Feld) und der 1208 als Vainhusen genannte Ort Vainhausen. Vainhausen befand sich im Besitz desKlosters Heiligkreuztal, später im Besitz des Klosters Zwiefalten und ist im 15. Jahrhundert abgegangen (alle im Stadtteil Hayingen).

Nördlich von Münzdorf befinden sich die Reste der Gipfelburg Burg Weiler.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hayingen

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