Georgetown, Texas – saubere Energie

Bildergebnis für Georgetown Texas neue EnergieTexas galt über mehrere Jahrzehnte als DER Ölstaat schlechthin. Unser Bild des US-Bundesstaats wurde geprägt durch Zigarre rauchende, konservative Ölmagnaten mit Cowboyhut, die dabei zuschauten, wie die Dollars in Form von Öl aus dem Boden sprudelten.Bildergebnis für Georgetown Texas Heutzutage ist dieses Bild bestenfalls noch als Erinnerung an die TV-Serie ‚Dallas‘ gültig, denn in den vergangenen Jahren hat sich Texas vom Ölstaat zum Vorreiter für erneuerbare Energien gewandelt.Bildergebnis für Georgetown Texas

Zwar fallen die zumeist republikanischen Politiker des Staates, unter anderem Präsidentschaftskandidat Ted Cruz, immer mal wieder mit reaktionären Äußerungen auf, aber das entspricht bei Weitem nicht mehr der Denkweise der texanischen Bevölkerung. Denn Texas ist weit grüner und sauberer, als man denkt.Bildergebnis für Georgetown Texas neue Energie

Der große Fortschritt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist eine Folge des Wettbewerbs auf dem Markt, der Liberalisierung des Strommarktes und eines großen Anstoßes von der Regierung aus Washington. So ersetzt Texas aktuell seine Kohlekraftwerke sehr viel schneller durch umweltfreundlichere Gaskraftwerke als der Rest der USA – und das ebenfalls viel früher, als es die aktuelle Gesetzeslage zum CO2-Ausstoß vorsieht.Bildergebnis für Georgetown Texas neue Energie

Texas ist zudem der führende US Bundesstaat im Bereich der Windenergie. Allein im Jahr 2015 ist der Anteil der Windenergie im texanischen Stromnetz um 26 Prozent gestiegen. Ende des Jahres 2015 vermeldete die AWEA damit eine installierte Kapazität von 16.406 MW.Ähnliches Foto

Karte des US Department of Energy

Experten prophezeien der Solarenergie, die bisher in Texas noch stark unterrepräsentiert ist, für das kommende Kalenderjahr ein Wachstum um das Sechsfache der bisherigen Installationsmengen. Bis 2030 wird sogar erwartet, dass es mehr Solarstrom als Strom aus Wind und Gas zusammen geben wird.

Texas ist bisher vor allem als sehr guter Windstandort aufgefallen. Die vielerorts weiten, offenen Ebenen sorgen für eine optimale Ausbeute, sodass auch immer mehr der großen US-Konzerne in Texas investieren. Unter anderem baut Facebook zur Zeit ein riesiges Datencenter in Fort Worth, das vollständig mit Windkraft laufen wird. Die Unternehmen Procter & Gamble sowie Mars beziehen ihre komplette Energieversorgung aus texanischem Windstrom.

Aber auch unterhalb der internationalen Multikonzerne tut sich viel im Land. Wie die amerikanische Environmental Protection Agency kürzlich bekannt gab, ist die Stadt Dallas der größte Verbraucher von erneuerbarem Strom unter allen US-Gemeindeverwaltungen. Bisher wurde dieser Titel von der ebenfalls texanischen Stadt Houston gehalten, die nun auf den zweiten Platz abgerutscht ist. Auf Platz 3 folgt der District of Columbia, zu dem die amerikanische Hauptstadt Washington zählt. Auf den Plätzen 4 und 5 folgen Montgomery in Maryland und Austin, Texas. Auffällig: Drei Plätze der Top 5 werden von texanischen Städten belegt (Windmesse berichtete). Und die nächsten Kandidaten stehen bereit: Georgetown, nördlich von Austin gelegen, wird demnächst ebenfalls die komplette Energieversorgung aus Erneuerbaren beziehen.

Die Begründung für diesen Boom ist zum einen in der steigenden Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien zu sehen. Die Preise für Wind- und Solarenergie sind in den letzten Jahren so sehr gefallen, dass sie mit fossiler Energie konkurrieren können. Der Preis für Solarenergie zum Beispiel ist seit 2009 über 80 Prozent gefallen. So machte Austin Energy letzten Sommer Werbung, mit einem Preis von 4 Cent pro Kilowattstunde (kWh) den „günstigsten Solarstrom überhaupt“ zu verkaufen.

http://w3.windmesse.de/windenergie/news/20590-texas-vom-ol-zum-windstaat

Fitzcarraldo – Klaus Kinski und der Amazonas

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Big Pine Key Florida – die schönsten Bilder

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Ähnliches FotoBildergebnis für Big Pine KeyView of a portion of the west side of the island as seen from the Overseas Highwayx

Marion Musch – die Bilder

sudiert n der Hochschule Alfter

Bildergebnis für Marion Musch gemäldeDAS ATELIER

MaMuK ist mein Künstlername und leitet sich ab von meinem bürgerlichen Namen & Künstlerin (Marion Musch Künstlerin).IMG_2075_bearbeitet

Im Atelier MaMuK gibt es einen kleinen Kunstraum für Kurse mit Kindern und Erwachsenen, sowie für Kunsttherapie, eine Kunstwerkstatt und mein eigenes Atelier.

Die Werkstatt besitzt ein Schaufenster, in welchem regelmäßig Ausstellungen eigener Arbeiten oder Kunstarbeiten meiner Schüler gezeigt werden. Auch in der „Treppengalerie“ des Ateliers, gibt es wechselnde Ausstellungen.Bildergebnis für Marion Musch gemälde Zu bestimmten Veranstaltungen, wie Tag der offenen Tür oder während dem Sommerferienprogramm wird der Atelier-Vorhof zur Outdoor-Galerie.Bildergebnis für Marion Musch gemälde

Das Atelier MaMuK wurde 2016 und 2017 als sozial engagiertes Unternehmen ausgezeichnet.

Die blinde Gärtnerin – Veronika Zimmermann

Veronika Zimmermann ist blind – und gärtnert mit Hingabe und hat sich über die Jahre einen wundervollen Garten erschaffen. Wie sie das macht, kann jeder im Buch „Magdalenas Blau“ lesen.

In der Nacht hat ein starker Wind den südlichen Garten zerzaust. Gleich nach dem Frühstück stapft die beinahe achtzigjährige Magdalena Weingartner aus dem Haus, mit einer Schere bewaffnet, Bast zwischen den Zähnen. Mit flinken Fingern bindet sie die Ranken der Clematis hoch, bewegt sich dann, an der mächtigen Dahlienhecke vorbei, zum Tomatenbeet. Eine Plantage fast, hundertfünfzig Stöcke verschiedenster Sorten. Den ganzen Vormittag durchstreift sie prüfend die Reihen, vor allem die „Berner Rose“ hat es erwischt.

Wer hätte gedacht, dass sie einmal gärtnern würde? „Das kannst du nicht, Magdalena!“, hieß es in ihrer Kindheit immer. „Warum nicht?“, fragte sie zurück. „Du hast was mit den Äugle.“ Was hatten die Erwachsenen bloß? Sie sah doch! Vor dem Fenster schimmerten die Bäume vom Schlossberg grün, die Pfingstrosen leuchteten rot. Und was sie nicht sah, konnte sie tasten, hören, riechen, schmecken. Alle Menschen finden sich auf der Welt so zurecht wie sie, dachte Magdalena damals.

1933 wurde sie in Freiburg geboren. Ein dunkelhaariges, temperamentvolles Mädchen, das viele Begabungen hatte – und einen Makel: Auf dem rechten Auge sah es nichts, auf dem linken vielleicht zwei Prozent, nach heutigen Begriffen würde man sagen „blind“. In Magdalenas Familie benutzte man dieses Wort nicht, es war gefährlich in der Nazi-Zeit, blinde Kinder wurden in Anstalten gesteckt.

Kaum dass sie laufen konnte, interessierte sie sich für Blumen.

Im elterlichen Garten konnte sich das kleine, tollpatschige Mädchen ziemlich gut orientieren und freier bewegen als im Haus, wo es häufig irgendwo anstieß und etwas zerbrach. Sie roch an den Blüten, fasste sie vorsichtig an. Besonders mochte sie das Zarte, Seidige vom Mohn. Oft knabberte sie Begonien-Blüten, weil sie so schön sauer waren. Oder sie schmückte sich mit Blumen, dieses Gefühl auf der Haut, das war das Größte. Einmal pflanzte sie eine Puppe im Garten ein, weil sie dachte, sie würde größer, wenn sie im Regen steht – Magdalena hatte Fantasie, ihre eigenen Vorstellungen von der Welt.

Täglich ging sie an der Hand ihres Großvaters, einem pensionierten Malermeister, auf den Freiburger Schlossberg. „Schauen, Magdalena, schauen!“, sagte er und zeigte ihr den Efeu, die Vogelmiere, wie das Springkraut hüpft, wenn man es berührt, lehrte sie spielerisch, ihr bisschen Sehkraft zu nutzen. Naturkunde, Heimatkunde, Farben unterscheiden und sie richtig benennen – Umbra, Neapelgelb, Schweinfurter Grün.

Ab 1940 lernte sie in einer Privatschule lesen und schreiben, das linke Auge ganz nahe auf dem Papier. Bald danach der erste Bombenalarm, den Weg in den Bunker fand sie zur Not alleine. „Ohne den Krieg wäre ich nie so selbstständig geworden“«, sagt sie heute. Nach dem großen Bombenangriff auf ihre Heimatstadt, im November 1944, wurde die Familie aufs Land evakuiert. „Mit elf Jahren hab ich im Schwarzwald Schafe gehütet. Damals bin ich endgültig zum Naturmenschen geworden.“

Mit fünfzehn, auf dem Blindeninternat in Marburg, flüchtete sie sich, wenn das Heimweh sie packte, in den Garten. „Du darfst nicht!“ Täglich dieselbe Litanei. Stenotypistin sollte sie werden? Schrecklich! Ein Mann? Keinesfalls, ihre Blindheit könnte erblich sein! Wie ein Vogel mit gestutzten Flügeln kam sie sich vor. Doch eines Tages würde Magdalena alles bekommen, wovon sie träumte: Mit Konrad Weingartner, einem Dorfschullehrer, würde sie im Markgräflerland leben, Haus und Garten haben – und, gegen den Rat der Ärzte und der katholischen Kirche, ein Kind.

Vierzig Jahre sind vergangen seit jenem bitterkalten Winter, in dem Lukas zur Welt kam. Das Fertighaus von damals ist schon ein wenig altersschwach. Der Garten von zweitausend Quadratmetern überbordend üppig, der schönste in ganz Mauchen. Gern erzählt Magdalena Weingartner von seinen Anfängen. Blutige Laien seien sie gewesen: „Wünsche hatten wir genug. Nur wie?“ Konrad wollte unbedingt Rebstöcke, sie, Magdalena, ein „Freßwegle“ mit Beeren, der kleine Lukas Erdbeeren und Kirschen. Eines kam zum anderen, Hasenställe, Wassertanks, Komposthaufen, Gemüsebeete. Alle Beete mit klaren Begrenzungen, sodass Mutter und Kind – auch Lukas ist blind – sich mit Händen und Füßen gut orientieren können. „Ein großer Laufstall“ sei er, so drückt sie sich aus, das einzige Terrain, in dem sie sich auch jetzt, als alte Frau, vollkommen sicher fühle.

Am Rand der Tomatenplantage türmt sich Abgebrochenes und Abgeschnittenes. Nach der stürmischen Nacht ist es ruhig, warm genug, um am Steintisch, unter dem alten Apfelbaum, zu vespern.

››› Gastbeitrag von Ulla Lachauer

https://www.alnatura.de/de-de/magazin/kultur-und-gesellschaft/gesellschaft/die-blinde-gaertnerin

Jacques Lusseyran – der blinde Resistance Kämpfer

Bildergebnis für Jacques LusseyranJacques Lusseyran (* 19. September 1924 in Paris; † 27. Juli 1971 in Ancenis) war ein blinder französischer Schriftstellerund Hochschullehrer.

Aus einem anthroposophisch geprägten Elternhaus stammend, erblindete er aufgrund eines Unfalls im Alter von 8 Jahren. Er durchlief mit hervorragenden Noten die Schule und studierte Literatur. Bildergebnis für Jacques LusseyranWährend des Zweiten Weltkrieges war er Mitglied der Résistance und gründete mit 17 Jahren eine eigene Widerstandsgruppe, die Volontaires de la liberté. Durch einen Verräter fiel er in die Hände der Gestapo und saß ein halbes Jahr in Einzelhaft im Gefängnis Fresnes, bevor er mit 2000 anderen Franzosen in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert wurde, wo er bis zur Befreiung durch die Amerikaner am 11. April 1945 überlebte.Bildergebnis für Jacques Lusseyran

Nach dem Krieg lernte er den Franzosen Georges Saint-Bonnet, Autor des Buches La joie vous appartient, kennen und schätzen. Wegen eines Gesetzes aus der Zeit des Vichy-Regimes, das Invaliden den Staatsdienst verbot, blieb ihm der Zugang zu einer ordentlichen Universitätsprofessur in Frankreich verwehrt. Er arbeitete als Schriftsteller und Dozent an verschiedenen Einrichtungen; zuletzt als Literaturprofessor in den USA. Er verstarb am 27. Juli 1971 zusammen mit seiner dritten Frau, Marie, bei einem Autounfall in Ancenis, nahe dem Dorf Juvardeil, in dem er viele Ferien verbracht hatte, im Département Maine-et-Loire, Frankreich.Bildergebnis für Jacques Lusseyran

Werke:

  • Das wiedergefundene Licht (Autobiografie), Stuttgart 1966.
  • Das Leben beginnt heute, Stuttgart 1975.
  • Bekenntnis einer Liebe, Stuttgart 1994.
  • Gegen die Verschmutzung des Ich, Stuttgart 1972.
  • Blindheit – ein neues Sehen der Welt. Der Blinde in der Gesellschaft. 2 Vorträge, Stuttgart 1970.
  • http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&id=398

 

 

Betty-Hirsch-Schule der Nikolauspflege Stiftung für blinde u. sehbehinerte Menschen

 Am Kräherwald 271, 70193 Stuttgart

Schlafsaal um die Jahrhundertwende1923

Schüler und Schülerin mit Sehbehinderung im Unterricht

„Es ist normal verschieden zu sein.“ Richard von Weizsäcker

Ein sehbehindertes Mädchen schaut lachend eine Karte an.

Einrichtung für blinde sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche

„Dank der intensiven und liebevollen Betreuung hat Lukas enorme Fortschritte gemacht. Wir sind sehr glücklich, dass wir in diesem hohen Maß unterstützt wurden.“

Zu Hause sein

Das Wohnen im Internat ist an fünf oder sieben Tagen der Woche möglich, einschließlich der Schulferien. Für Kinder, die in ihrer Familie oder im 5-Tage-Internat leben, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitunterbringung. Somit ist auch dann vorgesorgt, wenn Eltern vorübergehend eine Verschnaufpause benötigen.

Sicherheit und Geborgenheit

Im Schulkindergarten werden blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren von einem professionellen Team unterschiedlicher Fachrichtungen betreut. In kleinen Gruppen mit maximal sechs Kindern erleben die Kleinen einen klar strukturierten Tagesablauf, der Sicherheit und Vertrauen bietet. Sehförderung, intensive Schulung der Wahrnehmung, Motorik und Kommunikation sind Förderschwerpunkte. Alltagsorientierte Handlungen aus den Bereichen „Orientierung und Mobilität“ sowie „Lebenspraktische Fähigkeiten“ sind in alltägliche Abläufe integriert.

http://www.nikolauspflege.de/

 

 

Berühmte Blinde – Blinde Seher Von Homer bis Helen Keller

Homer

Berühmt geworden ist Homer als Dichter zweier der frühesten Epen der Weltliteratur, der Iliasund der OdysseeIlias und Odyssee sind die ersten großen Schriftzeugnisse der griechischen Geschichte: Mit ihnen beginnt nach klassischer Ansicht die europäische Kultur- und Geistesgeschichte. Seine Autorschaft ist allerdings umstritten.

Bildergebnis für Senators Claudius Appius BlindAppius Claudius Caecus (lateinisch caecus = „der Blinde“; * um 340 v. Chr.; † 273 v. Chr.) war ein bedeutender Politiker und Staatsmann der mittleren Römischen Republik.

Aus einer reichen römischen Patrizierfamilie stammend, machte Appius Claudius Caecus eine erstaunlich schnelle und erfolgreiche Karriere, gerade weil er sich der Rechte der Unterschicht, der Plebejer und der freigelassenen Sklaven annahm. So ermöglichte er ehemaligen Sklaven die Teilnahme an Wahlen und den Kindern von Freigelassenen sogar die Aufnahme in den Senat. Er reformierte die römische Rechtsordnung, veröffentlichte zum ersten Mal einen Gerichtskalender und Prozessformeln, deren Kenntnisse bis dahin den Pontifices vorbehalten waren.

König Johann von Böhmen

Bild:Packare

Johann von Luxemburg (tschechisch Jan Lucemburský, luxemburgisch Jang de Blannen, französisch Jean de LuxembourgJean l’Aveugle; * 10. August 1296 in Luxemburg; † 26. August 1346 in Crécy), auch Johann von Böhmen, später Johannes der Blinde genannt, war König von Böhmen 1311–1346, Markgraf von Mähren, Graf von Luxemburg und Titularkönigvon Polen 1311–1335. Er galt als die Verkörperung des Ritterideals seiner Zeit. Er war ein berühmter Turnierheld und konnte auch einige Erfolge bei der Vermehrung seiner Hausmachterzielen.

Maria Theresia von Paradis

Maria Theresia Paradis, trotz ihrer bürgerlichen Herkunft oft von Paradis genannt[1] (* 15. Mai1759 in Wien; † 1. Februar 1824 in Wien), war eine österreichische Pianistin, Sängerin (Sopran), Komponistin und Musikpädagogin. Sie war seit ihrer frühen Kindheit blind. Im Wiener Musikleben war sie sehr prominent und mit vielen bedeutenden Vertretern der Wiener Klassik wie Joseph Haydnund Wolfgang Amadeus Mozart bekannt. Auf einer Europatournee von 1783 bis 1786 spielte sie vor zahlreichen hochgestellten Persönlichkeiten, darunter dem französischen Königspaar Ludwig XVI.und Marie Antoinette sowie dem englischen König Georg III. und seiner Gemahlin Charlotte.

Gottlieb Planck

Von Bedeutung war Planck 1868 bei der Erarbeitung eines Strafgesetzbuches und einer Strafprozessordnung. Außerdem hat er in der Frage der Todesstrafe versucht zwischen den extremen Positionen zu vermitteln. Planck hatte Anfang der 1870er Jahre auch erheblichen Einfluss auf die Erarbeitung einer Zivilprozessordnung. Obwohl Planck mittlerweile wegen der Augenkrankheit Retinopathia pigmentosa erblindet war, wurde er 1874 in die erste Kommission zur Erarbeitung eines Bürgerlichen Gesetzbuches berufen.

Nils Gustaf Dalén

(* 30. November 1869 in Stenstorp; † 9. Dezember 1937 in Lidingö, Stockholms län) war ein schwedischer Ingenieur. Er erhielt 1912 den Nobelpreis für Physik„für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchtbojen verwendet werden“.

Louis BrailleDas Bild (es könnte eine Pastellzeichnung oder ein Aquarell sein) zeigt ein Brustbild Louis Brailles vor blau-violettem Hintergrund. Er trägt ein dunkles Gewand mit Stehkragen, hat braunes, leicht gewelltes Haar, eine hohe Stirn und kräftige Wangenknochen. Die tief liegenden Augen sind fast ganz geschlossen. Braille wirkt – fast mönchisch – in sich gekehrt.

 [bʁaj] (* 4. Januar 1809 in Coupvray, Île-de-France; † 6. Januar 1852 in Paris) war ein französischer Blindenlehrer und Erfinder des nach ihm benannten Punktschriftsystems für Blinde, der Brailleschrift oder kurz Braille.

Carl Strehl

 (* 27. Juli 1886 in Berlin; † 18. August 1971 in Marburg) war Mitgründer und Direktor der Deutschen Blindenstudienanstalt sowie Honorarprofessor für Blindenwesen an der Philipps-Universität Marburg.

Helen Adams Keller

(* 27. Juni 1880 in Tuscumbia, Alabama; † 1. Juni 1968 in Easton, Connecticut) war eine taubblinde amerikanische Schriftstellerin.

„Das Altertum ehrte, das Mittelalter nährte und die Neuzeit lehrte die Blinden.“

Glenn Miller

Alton Glenn Miller (* 1. März 1904 in Clarinda, Iowa; † 15. Dezember 1944 bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal) war ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist, Bandleader, Komponist und Arrangeur der Swing-Ära. Er zählte zur Zeit des Zweiten Weltkrieges zu den erfolgreichsten Musikern der Vereinigten Staaten. Mit seinem „Glenn Miller Orchestra“ schuf er weltweit bekannte Titel wie Moonlight Serenade, In the Mood, American Patrol und Chattanooga Choo Choo.

Alton Glenn Miller wurde am 1. März 1904 in der Landstadt Clarinda, Iowa, geboren. Er besuchte die Grundschule in North Platte, Nebraska. Im Jahre 1915 zogen seine Eltern Mattie Lou (geb. Cavender) und Lewis Elmer Miller nach Grant City, Missouri. Um etwa diese Zeit kaufte sich Miller seine erste Posaune mit dem Geld, das er sich mit dem Melken von Kühen verdient hatte, und spielte im dortigen Musikverein.  1918 zog seine Familie erneut um, diesmal nach Fort Morgan, wo Miller die High-School besuchte. Außerdem spielte er nun im dortigen High-School Orchester und konnte dadurch zwei Jahre seines Studiums finanzieren. Darüber hinaus trat er im Herbst 1919 der Schul-Fußballmannschaft „Maroon“ bei, die 1920 die „Northern Colorado Football Conference“ gewann. Bildergebnis für glenn millerNach dem Ende der High-School 1921 entschloss sich Miller dazu, Berufsmusiker zu werden. In der Zwischenzeit studierte er das Schillinger Kompositionssystem; dabei komponierte er mit dessen Erfinder Joseph Schillinger seine spätere Erkennungsmelodie Moonlight Serenade.

Nach einem Studienaufenthalt an der Universität von Colorado trat er 1926 der „Ben Pollack Band“ bei, in der er mit zukünftigen Stars wie Benny Goodman (damals 17 Jahre alt) spielte. 1928 verließ er diese wieder und zog Ende des Jahres nach New York, wo er seine Jugendliebe Helen Burger heiratete.[6] Von 1929 bis 1937 spielte er als unabhängiger Posaunist bei Red Nichols, Benny Goodman, Ray Nobles American Band und den Dorsey Brothers. Miller machte 1937 mit seiner ersten eigenen Band Aufnahmen für Columbia (Solo Hop, April 1935, Millers erster Hit, der Platz 7 erreichte), Brunswick (Doin’ the Jive, in dem Rap-artiger Sprechgesang verwendet wird, um den titelgebenden Tanz zu erklären, vom 29. November 1937) und Decca. Die Band löste sich wegen großer Konkurrenz noch im selben Jahr auf.Bildergebnis für glenn miller

Enttäuscht kehrte Miller nach New York zurück und arbeitete fortan als Arrangeur an einem „einzigartigen Sound“. Er machte Aufnahmen in unterschiedlichen Besetzungen, bis er im Frühjahr 1938 seinen zweiten Hit „Every Day’s Holiday“ in den nationalen Charts platzieren konnte, der seinen Durchbruch einleitete. Er gründete eine neue Band, die alle Besucherrekorde brach, und bekam schließlich einen Dreimonatsvertrag im Glen Island Casino auf Long Island. Ähnliches FotoDie dort gezahlten Gagen reichten zwar immer noch nicht aus, um das Überleben der Band dauerhaft zu sichern. Immerhin wurden aus dem Casino regelmäßig Radioübertragungen gesendet, die Millers neuen „Sound“, in dem die Klarinette den Saxophonsatz führte, bekannt machten. Miller wurde Ende 1939 zum Jubiläumskonzert der ASCAP in die New Yorker Carnegie Hall eingeladen. Dort wurden Musikstücke wie Moonlight Serenade, Little Brown Jug und In the Mood gespielt. Die Eigenkomposition „Moonlight Serenade“ wurde Millers dritter Nummer-1-Hit. Ähnliches FotoSeine Urheberschaft von Moonlight Serenade und In the Mood sind allgemein bekannt; dass die Glenn Miller Band ein breites Spektrum an Instrumental- und Gesangsmelodien formte und auch klassische Akzente setzte, weniger. Die Band spielte 1940 im Café Rouge im Hotel Pennsylvania; im Sommer desselben Jahres folgten Gigs im Wardham Park Hotel in Washington und in anderen Städten. Die Klassiker Pennsylvania 6-5000 und Tuxedo Junctionwurden im gleichen, Chattanooga Choo Choo und String of Pearls im Jahr 1941 veröffentlicht. Glenn Miller komponierte außer Moonlight Serenade keinen seiner Hits selber; einer seiner größten Erfolge, In the Mood, stammt vom Komponisten Joe Garland. Seine erste Schallplatte verkaufte sich schlecht, da er darauf dieselben Musikstücke aufgenommen hatte wie Swing-König Benny Goodman.

Glenn Miller gewann am 10. Februar 1942 die erste Goldene Schallplatte der Musikgeschichte für das Lied Chattanooga Choo Choo, das er mit seinem Orchester auch in dem Spielfilm Adoptiertes Glück (1941), seinem ersten Film, spielte. Nach dieser Komödie wirkte er mit seiner Band im folgenden Jahr in Orchestra Wives mit.

In der Zwischenzeit waren die USA in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Miller, der ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus war, trat im Februar 1942 ungeachtet seiner großen Erfolge aus seinem Orchester aus und ging nach Überwindung einiger bürokratischer Hürden wegen seines fortgeschrittenen Alters von 38 Jahren zuerst zur US Navy und danach zu den amerikanischen Luftstreitkräften, um die US-Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Er leitete im Rang eines Captain (Hauptmann) das „Army Air Force Orchestra“, das deutlich jazz-orientierter war als seine vorherige, eher kommerziell ausgerichtete Big Band. Dies war nicht zuletzt das Verdienst so hervorragender Arrangeure wie Jerry Gray, der es unter anderem verstand, die im „Army Air Force Orchestra“ enthaltene Streichergruppe nahtlos in den Big-Band-Sound zu integrieren – für einen Jazz-Arrangeur keine leichte Aufgabe. Ähnliches FotoWohl das spektakulärste Arrangement von Jerry Gray war American Patrol, durchaus angemessen angekündigt als „And now, here’s the biggest tune of the books!“

Miller war während der deutschen V1- und V2-Raketenangriffe in London. Zahlreiche Tonaufnahmen von den Darbietungen der „Army Air Force Band“ wurden in den Abbey Road Studios gemacht, teilweise mit Live-Übertragungen der BBC London, genannt „Wehrmacht Hour“, mit der Ansagerin Ilse Weinberger in deutscher Sprache. Die dort gemachten Aufnahmen sind in hervorragender Mono-Qualität und spiegeln den hohen Standard des Orchesters wider.

https://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Miller

 

Chattanooga (Tennessee)

Chattanooga ist mit rund 167.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des US-Bundesstaates Tennessee. Sie liegt im Südosten des Bundesstaates am Ufer des Tennessee River in der Nähe der Grenze zu Georgia.Bildergebnis für chattanooga

Die Stadt wurde 1816 von Häuptling John Ross unter dem Namen Ross’s Landing als Zentrum des Handels mit den Cherokee-Indianern gegründet. 1838 wurde die Stadt nach der gewaltsamen Umsiedlung der Cherokee (siehe dazu Trail of Tears) in Chattanooga umbenannt, wahrscheinlich nach dem Namen eines Felsvorsprungs am nahegelegenen Lookout Mountain.Bildergebnis für chattanooga

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs fanden wichtige Schlachten nahe Chattanooga statt. Die Schlacht am Chickamauga wurde etwa 20 km südwestlich am 19./20. September 1863 ausgetragen, die Schlacht von Chattanooga in und um die Stadt folgte vom 23. bis zum 25. November 1863.Bildergebnis für chattanooga

Chattanooga wurde im 20. Jahrhundert ein wichtiger Industriestandort, was zu einer massiven Umweltverschmutzung führte. In den 1960er Jahren galt die Stadt laut Walter Cronkite als „dreckigste Stadt Amerikas“.Ähnliches FotoInzwischen ist sie von industrieller Verschmutzung weitgehend frei.Bildergebnis für chattanooga streets

Am 16. Juli 2015 verübte der 24-jährige Muhammad Youssef Abdulazeez Anschläge auf zwei Militäreinrichtungen in Chattanooga, er tötete dabei vier US-Marines und verwundete drei schwer,Ähnliches Foto anschließend starb der Attentäter selbst.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Chattanooga_(Tennessee)

 

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