Demeter in Lettland

Lettische Forschungsgesellschaft für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Antroposophische Medizin und Waldorfpädagogik

Sitz: Libau gegr. Mai 1989

Projekt: 1989 – 1994 (begonnen von Christoph Silex)

Finanzierung: privat ca 100.000,- DM

Böll-Stiftung/ BMZ/ 1993 260.000 DM (Susanne Nies)

Staatskanzlei NRW ca 1,2 Millionen DM (Dr. Jürgen Weiß)

Publikationen: (klick zum Vergrößern und Lesen)

Steiner: Die Erziehung des Kindes – russisch von Alexandra Graatz und Elisabeth Link, mit Beteiligung von Jürgen Waltjen

1989, als wir in Lettland anfingen, war natürlich in der SovjetUnion nichts mehr aus früheren Zeiten zu finden. So hat Frau Graatz mit Freunden die Erziehung des Kindes übersetzt. In Russisch, weil das alle verstanden.

Rudolf Steiner: Der Landwirtschaftliche Kurs Riga 1995 – ins lettische übersetzt von Liga Bergmane

Nachdem die Rechte der Nachlassverwaltung vorhanden waren,  konnte der Landwirtschftliche Kurs übersetzt und publiziert werden. Es wurden 1.000 Exemplare gedruckt.

Praktische biologische Landwirtschaft Lettland – ein Lehrbuch – Riga 1997 / Landwirtschaftsministerium Lettland

Nachdem der lettische Landwirtschaftsminister auf unsere Einladung hin in NRW mehrere Demeter Höfe besucht hatte, war er so von dieser Wirtschaftsweise überzeugt, dass er dieses Lehrbuch in Auftrag gab. Mitwirkende u.a. N. Remer, Boschheider Hof, V. Joerges, I. Heinackis, H. Koepf, J. Fetscher

Deutsch lettischer Freundeskreis

Deutsch-Lettischer Freundeskreis insgesamt 22 Hefte

22 Ausgaben, Mitstreiter u.a. :

Dr. Klaus Doenges, Antr. Ärzte, Antr. Zweig

Johannes Fetscher, BD Berater NRW, fand sich bereit in Lettland die BD Landwirtschaft bei unermüdlichen Reisen mit aufzubauen

Friedemann Hergarten, Präparate Herstellung Schulung

Wolfgang Joerges, Schulung, Beratung Landwirtschaft / Waldorfschule

Marina Lippke, Waldorflehrer Ausbildung PH Liepaja

Hans Fr. Jaenicke, Sonderschulheim Stickli

Wolfgang Strauss

Dr. Jürgen Weiß – Staatsekretär NRW, Organisation der Lettland Hilfen

Alexandra Graatz, geistige Schirmherrin der lettischen Aktivitäten –

Ökologischer Landbau in Lettland

Böll-Stiftung Bericht 1993

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

BMZ 94 03 254

Berichte 1993

92 Seiten

Stand der Projekte Lettland 1993

– Forschungsgesellschaft für Bio-dyn LW, AntroMedizin und Waldorfpädagogik

Projektestand 1993

ca 80 Mitglieder

– Bäuerliche Gesellschaft (Anerkennung, Vermarktung

– 50 Bauern mit bio-dyn Zertifikat

– Waldorfschule Grobina – 3 Klassen

– Waldorflehrerausbildung PH Liebau

– erste AntroArztpraxis in Riga ( Anregung, Schulung [Praktikum in Dornach] Dr. Klaus Doenges)

LATVIA
Latvijas antroposofo ārstu asociācija
Anda Flaumane
Vienības gatve 45,
LV 1004, Rīga
Lettland
Tel: +371-29-128610
flaumane@inbox.lv

Zweig Lettland/RigaZweig Lettland/Riga

– Wiederbelebung des Antroposophischen Zweiges in Riga (aus den 30er Jahren) – Dr. Klaus Doenges

– Mehrer LKW Transporte mit medizinischem Material für das Kinderkrankenhaus Riga (2.000 Betten, Dir. Ivars Lamsters)

– Regelmässige Übersetzung und Publikation des Aussatskalenders von Maria Thun (Juris Rund)

– Hofkäserei und Bäckerei Bauer Rubesis (grosse Käsepresse gestiftet – Anleitung Sebastian Gros)

– Gemeinschaftsladen der Bauern von Vergale Libauer Markt

– Produktion von Eggen/Striegel nach Entwurf von Joerges in Durbe

u.v.m.

BILDER

Izriede – der 1. bio-dyn Hof – Rund, Rubesis, Janeks, Silex, Heinackis

In Zeiten SU war politisch nichts erlaubt, aber Öko und grünes Denken wurde als harmlos angesehen. 1998 bearbeitete eine Grüne Gruppe in Liebau den landwirtschaftlichen Direktor des Bezirkes 200.000 Hektar, den Abgeordneten des Obersten Sowjets in Moskau Herrn Juris Janeks mit Ökogedanken für die Landwirtaschaft. Der organisierte für die Gruppe eine Reise zu einem Ökokongress in Köln.

Silex fuhr dann auf Einladung nach Liebau. Janeks war von dem Bericht so angetan, dass er kurzfristig entschloss einer Kolchose Land wegzunehmen (das erstemal in der SU) und es für die Bio-Dyn Landwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Izriede.

Präp. Arbeit Hof Upmeli RentaPräp. Arbeit Hof Upmeli
Nach dem Spritzen entleerte Fetscher die Spritze hier – ein super Kohlkopf wuchs!

Kohlfeld in Izriede

Glückliche Schweine in Izriede – 3 Monate in Wald und Feld zum Wühlen – dann zum Speckwachsen in den Stall – das mehrmals – der Braten im Herbst war köstlich

Freilaufende Schweine –

In den 30er Jahren exportierte Lettland grosse Mengen bestes Schweinefleich nach England – die Engländer geniessen Schinken in bester Qualität – noch heute gibt es dort viele Flächen mit freilaufenden Schweinen. Dass Schweine und Ferkel auch im Winter nicht Schaden nehmen, wusste ich aus der BD Literatur, W. Joerges gab dann den Tip mit der Abwechslung  von Draussen und im Stall.

Ein Auftrag von der britischen Kette Sainsbury über 100 Öko Schweine pro Woche konnten unsere Bauern leider nicht so schnell erfüllen…

Imantz Heinackis 1994 Lettland - Agronom Pflanzenforschung, dann BD Berater 1. Präparateherstellung in der ehem. SU, Imantz Heinackis 1994 Lettland – Agronom Pflanzenforschung, dann BD Berater 1. Präparateherstellung in der ehem.
der 1. Traktor auf Izriede
Prof. Ernst Schubert Hochschulr Mannheim – Herbert Hahn Stiftung – Hilfe für Lehrerbildung PH Liepaja
Susanne Nies -Böll-Stiftung – betreute das Projekt Lettland – ausser der Landwirtschaft auch ein Landfrauenprojekt – bestehlt heute – 2011 noch – Familienberatung, Kunst etc. Kayserlingk
Liga Bergmane, Übersetzung von „R. Steiner – der landwirtschaftliche Kurs“ – viele Jahre auch Dolmetscherin mit Engelsgeduld
Lehrerkurse PH Liepaja 1993

Riga Januar 1991 – Tod von Andris Slapins

Seit 1998 war ich häufig in Riga gewesen. Es gab Geschäfte mit dem Direktor des Videocentrs Maris Gaulis – später auch der Präsident des Lndes, und auch mein Engagement für die bio-dyn Landwirtschaft. Im Januar hatten die Sowjets beschlossen, die gelockerte Tiktatur wieder in den Griff zu bekommen. Der Irak-Krieg hatte begonnen, und man hoffte, die Welt würde die Aktionen in Vilnius und Riga nicht bemerken.Andris Slapiņš

Omom-Truppen, vergleichbar der GSG9, tauchten in Riga auf und schsossen gezielt.

Ich erhielt einen Anruf in Köln, ob ich nicht für den Präsidenten Godmanis einen Notfallkoffer für Verletzungen besorgen und nach Riga bringen könnte. Freunde besorgten den Koffer und ich flog über Kopenhagen nach Riga. Wegen der Krisenlage war ich der einzige Passagier. Abends kam ich in Riga an. Alle Strassen waren gegen Panzer blokiert mit Lastwagen, Steinen und Wagenladungen voll Holz. Es war kalt, und überall brannten Feuer. Im Hotel hatte sich auch die Regierung versammelt, die Omon schossen und ich mußte vorerst ins Hotel Riga gehen, wo ich Freunde hatte. Schon auf der Fahrt wurden wir immer wieder umgeleitet weil Omon Schützen feuerten. Men Freund Juris – immer filmend, wollte die Omon Schützen aufnehmen. Die waren geschult, und schossen sofort auf die blingenden Lampen der Kamera. So starb mein Freund. Oben sind diese letzten Aufnahmen die er filmte..

In der Nacht war er im Dom aufgebahrt. Mein Fahrer besorgte mir eine Bibel und ich konnte so wenigstens das Johannes Evangelium lesen.

Auch nach 17 Jahren blutet mir das Herz noch.

Montag früh konnte ich im lettischen Fernsehen eine kleine Feier für Andris halten: ich sagte dabei, daß Lettland bald frei sein würde, und wenn man den Finger in der Revolver stecke, sie blokieren würde, und sprach den Steiner Spruch“ Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“

Ich bat, mir fiel Filmaterial schnell zusammen zu stellen, daß ich dann in Köln zum ZDF brin zugen würde. Das gelang und meine Kontakte – Hans Peter Kochenrath (http://www.imdb.com/name/nm1118651/) sendeten dies zur Tagesschau.

Vieleicht hat es geholfen, Lettland befreien.

Riga – Revolution 1991

Bereits im Frühjahr 1990 proklamierten die baltischen Staaten die Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit (Estland: 8. Mai, Lettland: 4. Mai, Litauen: 11. März). Bildergebnis für Riga  Barrikaden 1991Im Januar 1991 kam es in Litauen und Lettland zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und litauischen bzw. lettischen Kräften auf der einen und sowjetischen Einheiten auf der anderen Seite. Ähnliches FotoAm sogenannten Vilniusser Blutsonntag, dem 13. Januar 1991, kamen beim Sturm auf den Fernsehturm in Vilnius insgesamt 14 unbewaffnete Zivilisten ums Leben.Ähnliches Foto

Im Unabhängigkeitsreferendum am 9. Februar 1991 stimmten bei einer Beteiligung von 85 % der Wahlberechtigten 90,5 % für ein unabhängiges Litauen. Daraufhin erkannte Island als erster Staat der Welt durch einen Parlamentsbeschluss die Unabhängigkeit Litauens an. In der Folgezeit töteten Angehörige der sowjetischen Spezialeinheit OMON bei einem Überfall auf einen Grenzposten sieben litauische Grenzer.Ähnliches Foto

In Riga forderte der Sturm auf das Parlament am 20. Januar 1991 fünf Todesopfer durch sowjetische Militärkräfte.Bildergebnis für Riga  Barrikaden 1991 Juris Slapins

Erst am 21. August 1991, nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau gegen Michail Gorbatschow, erkannte die Sowjetunion die Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten an.

Riga – Cafe Leningrad

Musical delights are lined up by the dozen to take your world by storm. Loads of inspiring music, live bands, music events and concerts are on offer to keep you entertained. A passel of warming drinks and spirits make sure you have a gala time while enjoying the festivities of the night.

DJ events, literary meetings and art events provide the necessary spice to keep you coming back time and again. Special parties add life to this hot spot while a plethora of special events take the cake. Check our website for more details on current and upcoming events.Bildergebnis für Cafe Leningrad

Bietet mittagessen, abendessen, getränke und kaffee an
Dienstleistungen
PartyserviceÄhnliches Foto
Gut für Gruppen
Reservierungen möglich
Essen zum Mitnehmen
Laufkundschaft willkommen

Freiheitsdenkmal (Riga)

Das Freiheitsdenkmal (lettisch: Brīvības piemineklis) im Stadtzentrum der lettischenHauptstadt Riga ist das Symbol für die nationale Souveränität Lettlands.Bildergebnis für Freiheitsdenkmal (Riga)Das Freiheitsdenkmal wurde zu Zeiten der ersten lettischen Unabhängigkeit in den Jahren 1931 bis 1935 an Stelle eines Reiterstandbildes Peters des Großen, welches zwischen 1910 und 1915 bestand, errichtet. Das Freiheitsdenkmal befindet sich auf dem Freiheitsboulevard (lettisch Brīvības bulvāris, bis 1919 Alexander-Boulevard), der als Magistrale von der Altstadt durch die Neustadt nach Osten führt. Finanziert wurde der Bau durch Spenden aus der lettischen Bevölkerung. Es wurde von dem Architekten Ernests Štālbergs nach genauen Angaben des damals sehr angesehenen Bildhauers Kārlis Zāle realisiert.Bildergebnis für Freiheitsdenkmal (Riga)

Am Fuße des insgesamt 42 Meter hohen Denkmals werden wichtige Ereignisse der lettischen Geschichte durch verschiedene Skulpturen(gruppen) symbolisch dargestellt, so zum Beispiel die Wächter des Vaterlands, die Mutter Lettland sowie Arbeit und Familie. Die Vorderfront des Sockels trägt die Inschrift „Tēvzemei un Brīvībai“ (deutsch „Für Vaterland und Freiheit“).

Auf einem Postament steht ein 19 Meter hoher Obelisk, auf dessen Spitze sich die 9 Meter große Allegorie der Freiheit befindet, eine Statue, die die Selbständigkeit Lettlands verkörpert. Die drei Sterne in den Händen der weiblichen Figur symbolisieren die drei historischen Regionen Lettlands – Kurzeme (deutsch: Kurland) (einschließlich Zemgale (deutsch: Semgallen)), Vidzeme (deutsch: Livland) und Latgale (deutsch: Lettgallen).Bildergebnis für Freiheitsdenkmal (Riga) Cafe

Während der Zeit, als Riga Hauptstadt der Lettischen SSR war, wurde von offizieller Seite eine andere Auslegung dieser drei Sterne präferiert. Demgemäß symbolisierten sie die Einheit der drei baltischen Sowjetrepubliken Estnische SSR, Lettische SSR und Litauische SSR.Ähnliches Foto

Bemerkenswert ist die Ausrichtung des Denkmals: Die Freiheitsgestalt (im Volksmund Milda genannt) blickt – ebenso wie alle selbstbewusst und mit stolzem Ausdruck dargestellten Figuren im Sockel des Denkmals – nach Westen. Im Gegensatz hierzu blicken Figuren, die mit gesenktem Haupt und in Ketten dargestellt sind, in Richtung Osten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitsdenkmal_(Riga)

Riga – Dom

Der Dom zu Riga (lettisch: Rīgas Doms) ist die Kathedralkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (lettisch: Latvijas Evaņģēliski Luteriskā Baznīca) und ist die größte baltische Kirche.Ähnliches Foto

Der Rigaer Dom wurde auf Veranlassung des ersten Bischofs von Riga, Albert von Buxthoeven, erbaut. Nach einer Urkunde vom 25. Juli 1211, deren Echtheit allerdings umstritten ist, legte er am selben Tag den Grundstein für ein Kloster und eine angrenzende Kirche. Die Kirche ersetzte die erste Kathedrale von Riga, einen Holzbau innerhalb der Stadtmauern, der bei einem Brand 1215 vernichtet wurde. Ein Weihedatum ist nicht überliefert; jedenfalls war der Dom im Jahre 1226 so weit fertiggestellt, dass darin eine Synode stattfinden konnte, an der Wilhelm von Modena als päpstlicher Legat teilnahm. Mehr als 300 Jahre lang war der Dom die Kathedrale des Bistums Riga (ab 1255 Erzbistum).Ähnliches Foto

Die Stellung des Erzbischofs in der Stadt wurde entscheidend geschwächt, als sich deren Bürgerschaft der Reformation zuwandte und Wolter von Plettenberg, der Landmeister des Deutschen Ordens in Livland, der Stadt Riga am 21. September 1525 das lutherische Bekenntnis verbriefte.[3] Mit dem Zerfall Alt-Livlands im Livländischen Krieg 1561 ging auch das erste katholische Erzbistum Riga 1563 unter. Fortan diente der Dom der (deutschsprachigen) Evangelisch-lutherischen Gemeinde. 1923 bestätigte der lettische Staat der 1920/1922 konstituierten Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands den Besitz des Domes. Von 1959 bis 1962 diente der Dom als Konzertsaal, der Altar wurde entfernt und die Sitzreihen zur Orgel hin ausgerichtet.Ähnliches Foto

Ursprünglich standen Kirche und Kloster auf einer kleinen Erhöhung außerhalb der Stadtmauern. Heute befinden sie sich unter dem Straßenniveau, weil die umliegenden Straßen zur Verringerung der Überschwemmungsgefahr durch die Düna mehrmals aufgeschüttet wurden. Durch mehrfache Umbauten ist die ursprüngliche Baugestalt der Kirche heute kaum noch erkennbar.

Die ältesten Teile des Doms sind der Chor und das Querhaus in romanischem Stil. Beim weiteren Bau des Langhauseswurden Spitzbögen verwendet, deren Pfeiler in mittlerer Höhe durch Säulen mit Kapitellen verziert sind. Der Kreuzgang auf der Südseite der Kirche stammt ebenfalls aus der Zeit Bischof Alberts.Ähnliches Foto

Aus gotischer Zeit besticht das Nordportal (früher Haupteingang) durch seine Gestaltung. Von den geplanten zwei Türmen wurde aus Geldmangel nur ein Turm errichtet, der 1547 ausbrannte. 1595 wurde ein neuer Turm – teilweise aus Holz – errichtet, der mit 140 m der höchste Kirchturm Rigas war (der Turm der Petrikirche war um einige Meter niedriger). Der Turm wurde im Laufe der Jahrhunderte baufällig (Abmorschen verschiedener Holzkonstruktionen). Deshalb beschloss der Rigaer Rat 1775, ihn zu ersetzen. Im Folgejahr wurde der heutige 90 m hohen Turm in barockem Stil aufgesetzt.Ähnliches Foto

Die ursprüngliche Ausgestaltung des Gotteshauses fiel im Jahr 1524 Bilderstürmern der Reformation zum Opfer, der Brand von 1547 tat sein Übriges. Heute erscheint das Innere der Kirche in barocker und manieristischer Ausgestaltung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Riga

Zentralmarkt Riga

Der Zentralmarkt Riga (lett.: Rīgas Centrāltirgus) ist der größte Lebensmittelmarkt Lettlands. Er galt in den 1930er Jahren als der größte und modernste Markt Europas.Bildergebnis für Riga Markt

Bereits im Jahre 1910 wurde ein Abzweig vom Zentralbahnhof der Eisenbahn in Richtung Rigaer Stadtkanal geplant, an dem sich zur damaligen Zeit die „roten Speicher“ mit einem Lebensmittelmarkt befanden.Bildergebnis für Riga Markt

Nach dem Ersten Weltkrieg sollten die hygienischen Bedingungen auf dem Lebensmittelmarkt tiefgreifend verbessert werden. Das Ufer am Stadtkanal und zur Daugava (deutsch Düna), sowie das Marktgelände hatten im Ersten Weltkrieg starke Beschädigungen erlitten. Mit der Errichtung des Zentralmarktes sollte das Gebiet wieder in Ordnung gebracht werden.Bildergebnis für Riga Markt

Konstruktion des Hallendachs

Nachdem am 28. Dezember 1922 der Rigaer Stadtrat den Beschluss zum Neuaufbau des Marktes gefasst hatte, wurden die beiden Luftschiffhallen aus dem Luftschiffhafen Wainodenin Kurland (lettisch Kurzeme) von der Regierung gekauft. Aus bautechnischen Gründen und wegen hygienischer Anforderungen wurden hierbei von den Hallen nur die oberen Teile verwendet.Ähnliches Foto

Die Bauarbeiten begannen im Juni 1924 mit dem Abtragen der „roten Speicher“. Im Laufe der Bauarbeiten ergaben sich diverse Änderungen des ursprünglichen Projekts. Deswegen wurden die Bauarbeiten im Jahre 1926 unterbrochen und erst 1928 wieder fortgesetzt. Am 2. November 1930 konnte der Lebensmittelmarkt dann mit einem Gottesdienst übergeben werden.Bildergebnis für Riga Markt

 

Seit 1995 wird der Markt als 100-prozentige AG des Rigaer Stadtrats geführt. Der Zentralmarkt beschäftigt 253 Angestellte und bietet eine Gesamtfläche von 72.300 m².

Insgesamt wurden aus den beiden Luftschiffhallen, von denen jede ursprünglich eine Länge von 240 m hatte, fünf Markthallen errichtet – eine größere in ostnordöstlicher Ausrichtung mit einer Länge von etwa 140 Meter und einer Fläche von 5.000 m² für den Großhandel und die Fleischverarbeitung sowie 4 kleinere Hallen in südsüdöstlicher Richtung mit einer Länge von etwa 70 Meter und etwa 2.500 m² für Fleischprodukte, Milch- und Fleischprodukte, Brot, Obst und Gemüse sowie Geflügel und Fisch.Bildergebnis für Riga Markt

Mittlerweile beträgt die gesamte Fläche des Zentralmarkts 5,7 ha, wovon 1,6 ha überdacht sind. Der Bau des Marktes kostete die Stadt damals über 5.000.000 Lats.Ähnliches Foto

Die Hallennutzung ist seit 1995 nach folgendem Schema verteilt:

Riga Jugendstil

Die Neustadt von Riga (lettisch: Centrs) ist ein ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhundertsentstandenes Stadtviertel der lettischen Hauptstadt. Es bildet zusammen mit der Altstadt Rigas den Centrs rajons, der seit 1997 UNESCO-Welterbe ist.Bildergebnis für Riga Jugendstil

Die Neustadt liegt östlich der Daugava (deutsch: Düna), jenseits der Parks und Grünanlagen, die auf den früheren Stadtbefestigungen entstandenen sind. Alt- und Neustadt werden durch den Freiheitsboulevard (am Freiheitsdenkmal) verbunden.Ähnliches Foto

Die Neustadt von Riga gilt gemeinsam mit entsprechenden Stadtteilen in Wien, Sankt Petersburg, Antwerpen, Prag und Barcelona als sehenswertestes Jugendstilensemble der Welt – nirgendwo sind ähnlich viele Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten geblieben. Zu Sowjetzeiten fehlten nicht nur das Geld für eine Renovierung der historischen Gebäude, sondern auch die Mittel zu ihrem Abriss.Bildergebnis für Riga Jugendstil

Viele der berühmtesten Gebäude sind Werke des Architekten Michail Eisenstein (1867–1921).

Nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre wurden nahezu alle der opulent verzierten Gebäudefassaden restauriert. Die Neustadt gilt als repräsentative Wohnlage mit entsprechenden Immobilienpreisen.

800 Jugendstil-Gebäude, Prachtvillen, TheaterÄhnliches Foto

Auch zahlreiche repräsentative Gebäude, darunter die Nationaloper, das Nationaltheater, das Kunstmuseum, die neugotische Lettische Kunstakademie sowie die Universität wurden in dieser Zeit errichtet.

Nach jahrzehntelangem Verfall ist längst vieles restauriert und die weltweit größte Ansammlung von Jugendstilarchitektur begeistert mit neuer, alter Pracht. Man sieht, warum Riga in den 1920er Jahren „Paris des Nordens“ genannt wurde. An der Rainastraße stehen prachtvolle Einzelvillen mit Türmen, Zinnen und Vorgärten, in denen sich viele Botschaften nieder gelassen haben.

Bildergebnis für Riga Jugendstil

Der Sheriff – Gregory Peck, Tuesday Weld von John Frankenheimer

Der Sheriff (Originaltitel I Walk the Line) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahre 1970 von John Frankenheimer. Die Hauptrollen spielen Gregory Peck und Tuesday Weld. Das Drehbuch basiert auf dem Roman An Exile von Madison Jones.Bildergebnis für Peck: der Sheriff

Henry Tawes ist Sheriff der Kleinstadt Sutton im US-Bundesstaat Tennessee. Bei der Verfolgung eines Pickups begegnet er den Geschwistern Buddy und Alma, beides Teenager. Alma kommt später in sein Büro und erklärt, ein weiterer Bruder, Clay, habe sie sitzenlassen. Als Tawes das Mädchen nach Hause fahren will, verführt sie ihn.Bildergebnis für Peck: der Sheriff

Tawes ist von seiner Ehefrau Ellen-Haney gelangweilt. Als Almas Vater Carl, der Alkoholschmuggel betreibt, von Tawes Unterstützung fordert, beginnt zwischen Alma und ihm eine leidenschaftliche Affäre. Das FBI schickt den Agenten Bascomb nach Sutton, um den Schmugglerring um McCain zu zerschlagen. Tawes‘ Deputy Hunnicutt schöpft Verdacht, dass sein Vorgesetzter eine verbotene Affäre unterhält. Bei seinen Nachforschungen stellt er Alma nach, greift sie an und wird von Almas Familie getötet. Ähnliches FotoTawes lässt die Leiche verschwinden und will sich mit Alma nach Kalifornien absetzen. Zurück in der Stadt bemerkt Tawes, dass die McCains geflohen sind. Er verfolgt die Flüchtigen und kann sie stellen. Doch nun will Alma nicht mehr mit ihm weggehen. Sie schlägt ihn mit einem Haken nieder und lässt ihn verwundet auf dem Highway zurück.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Sheriff

Melville – Moby Dick (1956) John Huston Gregory Peck

Moby Dick ist ein nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville im Jahr 1954 entstandener und 1956 uraufgeführter US-amerikanischer Film des Regisseurs John Huston. Das Drehbuch schrieben Ray Bradbury und John Huston.Bildergebnis für Moby Dick

Die Handlung beginnt 1841 in New Bedford, Neuengland und wird aus Sicht des jungen Ismael erzählt. Ismael sucht eine Arbeit und beschließt als Matrose anzuheuern. Er geht nach New Bedford, auch weil ihn das Meer schon immer angezogen hat. In einer Herberge lernt er den polynesischen Harpunier Queequeg kennen und beide schließen Freundschaft. Obwohl sie vom wahnsinnig wirkenden Elias davor gewarnt werden, heuern Ismael und Queequeg in der Hafenstadt auf dem Walfangschiff „Pequod“ an. Bildergebnis für Moby DickDass sich Ahab, der Kapitän dieses Schiffs, an Bord befindet, vermittelt sich ihnen in den ersten Tagen auf See nur durch die Geräusche, die sein künstliches Bein nachts auf Deck verursacht. Schließlich bekommen sie ihn zu Gesicht. Ahab trägt eine Beinprothese, die aus dem Kieferknochen eines Pottwalsangefertigt worden ist. Dieser ungewöhnliche Werkstoff ist damit zu erklären, dass der Kapitän einen weißen Wal namens Moby Dick für den Verlust seines Beins verantwortlich macht.Ähnliches Foto

Im Laufe der Walfangexpedition wird immer deutlicher, dass Ahab deren hauptsächlichen Zweck darin sieht, Moby Dick zu erlegen. Aber damit nicht genug: Ahab verfolgt dieses Ziel mit einer derartigen Wut und Besessenheit, dass der wirtschaftliche Nutzen der Expedition und menschliche Schicksale zunehmend zweitrangig werden. So lässt er die Bergung erlegter Wale stoppen, weil Moby Dick in der Nähe sein soll. Aus demselben Grund weigert er sich später, die Pequod nach Schiffbrüchigen eines anderen Walfängers, der Rachel, suchen zu lassen: ein Akt unterlassener Hilfeleistung, der in Seefahrerkreisen unweigerlich zur Ächtung führt, was Ahab aber nicht kümmert. „Ich würde sogar die Sonne angreifen, wenn sie mir etwas zuleide täte!“ stellt er für sich fest.Bildergebnis für Moby Dick

Widerstand gegen das wahnhafte Treiben Ahabs regt sich nur beim besonnenen Steuermann Starbuck, der allerdings bald erkennen muss, dass er nicht mit Unterstützung rechnen kann. Einerseits sind die anderen Offiziere aus Prinzip gegen eine Meuterei, andererseits hat Ahab mit seinem Charisma einen starken Einfluss auf die Mannschaft.

Nachdem das Schiff in ein schweres Unwetter geraten ist, riskiert Ahab, der der Verfolgung Moby Dicks alles andere unterordnet, den Untergang des Schiffes. Als Starbuck einen Befehl verweigert und einen Mast kappen will, um das Schiff zu retten, bedroht ihn Ahab mit dem Leben. Starbuck muss zusehen, wie der Kapitän eine Elmsfeuererscheinung zum vielversprechenden Zeichen für die Jagd nach dem weißen Wal erklärt, die Mannschaft frisch geschmiedete Harpunen mit eigens dafür gespendetem Blut härtet und Ahab mit diesem Blutschwur alle anderen Besatzungsmitglieder bedingungslos auf seiner Seite hat. Starbuck selbst entschließt sich, Ahab zu erschießen, bringt dann jedoch nicht die innere Stärke auf. Ahab sagt ihm, dass ihrer beide Schicksale miteinander verknüpft seien und ergreift keine Strafmaßnahmen.Bildergebnis für Moby Dick

Kurze Zeit später kommt es zum Schlagabtausch. Moby Dick taucht auf und wird mit Walfangbooten verfolgt, doch der Wal zerstört ein Boot nach dem anderen. Ahab gelingt es, den Wal zu entern, er verfängt sich auf ihm allerdings in Tauen und sticht wie im Wahn mit einer Harpune auf Moby Dick ein.Bildergebnis für Moby Dick Ahab wird von dem Wal unter Wasser gezogen. Nach dem erneuten Auftauchen hängt Ahab tot an der Flanke Moby Dicks. Seine Leiche vollführt eine Armbewegung, mit der er die noch lebenden Besatzungsmitgliedern scheinbar heranwinkt. Starbuck ist mittlerweile selbst vom Wahn befallen und will die Verfolgung des Wals aufnehmen. Moby Dick tötet die Besatzungen in den Ruderbooten und schwimmt auf die Pequod zu, rammt sie, und ein umstürzender Mast erschlägt den Schiffsjungen Pipp. Der Wal umrundet das Schiff und reißt es in einem gigantischen Strudel in die Tiefe. Der einzige Überlebende ist Ismael, der sich auf dem Sarg, den Queequeg in Vorahnung seines eigenen Todes für sich hat zimmern lassen, retten kann. Er wird von der Rachel gerettet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Moby_Dick_(1956)

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