Mein Großvater: Dietloff von Arnim

Mein Großvater: Dietloff von Arnim in seinem Gut Rittgarten

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Zu dem Gut meines Großvaters Dietloff von Arnim gehörte auch ein schöner See. Mit 4 planschte ich dort gerne –

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Zu dem Gut meines Großvaters Dietloff von Arnim gehörte auch eine Kartoffelschnaps- Brennerei. Das brachte zusätzliches Einkommen. Eine Feldbahn war angelegt worden, um die Kartoffeln zur Brennerei zu fahren. Zuweilen heist der Snaps auch Vodka.

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Zu dem Gut meines Großvaters Dietloff von Arnim gehörte auch eine alte Ruine – Die Wüste Kirche.Im Sommer gab es Kutschfahrten dorthin, Picnic und ein großes Sommerfest mit allen Arbeitern des Gutes und deren Familien. Ein Ehemaliger, den ich 1990 im Dorf Rittgarten traf erzählte noch begeistert von der Zeit.

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Heute wirtschaftet auf dem dem Gut meines Großvaters Dietloff von Arnim ein Demeter Betrieb. So wird das Land aus der feutalen Herrschaft in eine gute Zukunft geführt.
https://www.demeter.de/verb…/einkaufsstaetten/hof-rittgarten

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Heileurythmie

Meine erste Begegnung mit der Heileurhytmie – ich hatte meine Tochter wegen Fuß-Problemen bei Claudia Wasser angemeldet, sie wollte nicht, und so nahm ich die Stunden.
Eine wunderbare Erfahrung das Halleluja zu formen.
http://www.tobiasverein.de/home.html
Die Heileurythmie

Die Heileurythmie ist eine aktive Bewegungstherapie, die seit über 80 Jahren erfolgreich angewandt wird. Neben vielfältigen Indikationen bei chronischen, akuten und degenerativen Erkrankungen eignet sie sich auch zur Prophylaxe und zur Nachsorge. Der Heileurythmie liegt die von Rudolf Steiner seit 1912 begründete Eurythmie zugrunde. Diese orientiert sich an den Elementen der Sprache und der Musik, die in gestaltete und seelisch differenziert erlebte Bewegung umgesetzt werden. Jedem Konsonant und Vokal, jedem Ton und Intervall entsprechen dabei eigene Bewegungen. In ihrer insgesamt 5 ½ jährigen Ausbildung lernen Heileurythmisten, entsprechend dem vom Arzt diagnostizierten Krankheitsbild einzelne dieser Laute und Gesten auszuwählen und diese intensiv gemeinsam mit dem Patienten zu üben. Heileurythmische Übungen werden mit dem ganzen Körper als Raumformen, mit Armen und Händen, Beinen und Füßen als Gebärden ausgeführt und durch Schritte und Sprünge ergänzt. Heileurythmie ist auch im Sitzen oder Liegen möglich, sogar mit schwerkranken oder intensivmedizinisch behandelten Patienten. Sie wird bei Kindern ab dem Säuglingsalter eingesetzt und kann helfen, Entwicklungsschritte zu unterstützen und Verhaltensauffälligkeiten zu harmonisieren. Durch das eigene Üben wird die Persönlichkeit gestärkt und zur Selbsthilfe angeregt. Die Übungen wirken entspannend, stabilisierend oder regulierend auf alle Vorgänge im Organismus, auf Kreislauf und Atmung, auf Stoffwechselvorgänge, allgemeine Beweglichkeit und Gleichgewicht und auf das seelische Befinden. Damit erreicht die Heileurythmie sowohl die körperlichen als auch die seelischen und geistigen Anteile im Menschen.

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http://www.gemeinschaftskrankenhaus.de/…/the…/heileurythmie/
Heileurythmie
Eine Bewegungstherapie aus der Anthroposophischen Medizin, die wir am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke seit jeher pflegen

Eurythmie wird nicht nur auf der Bühne ausgeübt, sondern auch in der Pädagogik und in der Medizin – hier als Heileurythmie. Der Begriff Eurythmie leitet sich aus dem Griechischen ab (eu = schön) und bedeutet übersetzt „der schöne Rhythmus“. Als „schön“ gilt dabei das Übereinstimmen von Innen und Außen, wenn innere Vorgänge zutreffend in äußerer Bewegung dargestellt werden, oder wenn umgekehrt die äußere Bewegung Inneres erlebbar macht.

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Da meine Familie über Weihnachten den Großvater in England besuchte, war ich allein geblieben. Eine gute Gelegenheit einen Eurythmie Workshop – 5 Tage – in der Alanus-Hochschule zu besuchen. Ein wunderbares Erlebnis wie eine Gruppe sich fremder Erwachsener in so kurzer Zeit zu einer geformten Gruppe zusammen fand.
http://www.alanus.edu/weiterbildungen.html

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Nachdem ich nun erfahren hatte, dass es auch bei Aphasie eine Heileurythmie Therapie gibt, fuhr ich noch mal zur Alanus-Hochschule in Alfter und fragte, ob es nicht möglich wäre, Filmaufnahmen zu den Bewegungsabläufen zu machnen – als Gedächtnisstütze vor die Therapie. (Ich hatte oft schon zu Hause vergessen, wie die Bewegungen waren. Anette Weisskirchner begeisterte die anderen Professoren, fand eine Studierende, die das für ihre Abschlussprüfung in Heileurythmie zum Thema nahm. Am Prüfungstag fand dann die Vorführung statt. Ergebnis: bestanden – und ich konnte die Website zur Aphasie Heileurythmie programmieren

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Theodor Fontane – Wanderungen durch die Mark

Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Kloster Lehnin
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lehnin
Das Kloster Lehnin ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. Diese Gemeinde südwestlich von Potsdam ist nach dem Kloster benannt. 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Das Kloster liegt im Zentrum der Hochfläche Zauche in wald- und wasserreicher Umgebung rund 700 Meter vom Klostersee entfernt.

Das Kloster spielte im Hochmittelalter eine wichtige Rolle beim Landesausbau der jungen Mark Brandenburg unter deren ersten Markgrafen aus dem Haus der Askanier. Neben seiner historischen kommt dem Kloster auch eine große kulturelle Bedeutung zu: Seine Kirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauten in Brandenburg. Deren Rekonstruktion in den Jahren 1871 bis 1877 gilt als frühe Glanzleistung der modernen Denkmalpflege. Das heutige Lehniner Stift sieht sich mit seinen pflegerischen, medizinischen und ausbildenden diakonischen Einrichtungen in der klösterlichen Tradition und versteht sich als Schaufenster der Evangelischen Kirche.

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Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Dritter Teil: Havelland
http://gutenberg.spiegel.de/…/wanderungen-durch-die-mark-…/2
Grüß Gott dich, Heimat!… Nach langem Säumen
In deinem Schatten wieder zu träumen,
Erfüllt in dieser Maienlust
Eine tiefe Sehnsucht mir die Brust.
Ade nun, Bilder der letzten Jahre,
Ihr Ufer der Somme, der Seine, Loire,
Nach Kriegs- und fremder Wässer Lauf
Nimm, heimische Havel, mich wieder auf.
Es spiegeln sich in deinem Strome
Wahrzeichen, Burgen, Schlösser, Dome:
Der Julius-Turm, den Märchen und Sagen
Bis Römerzeiten rückwärts tragen,
Das Schildhorn, wo, bezwungen im Streite,
Fürst Jaczko dem Christengott sich weihte,
Der Harlunger Berg, der an oberster Stelle
Weitschauend trug unsre erste Kapelle,
Das Plauer Schloß, wo fröstelnd am Morgen
Hans Quitzow steckte, im Röhricht verborgen,
Die Pfaueninsel, in deren Dunkel
Rubinglas glühte Johannes Kunckel,
Schloß Babelsberg und »Schlößchen Tegel«,
Nymphäen, Schwäne, blinkende Segel –
Ob rote Ziegel, ob steinernes Grau,
Du verklärst es, Havel, in deinem Blau.
Und schönest du alles, was alte Zeiten
Und neue an deinem Bande reihten,
Wie schön erst was fürsorglich längst
Mit liebendem Arme du umfängst.
Jetzt Wasser, drauf Elsenbüsche schwanken,
Lücher, Brücher, Horste, Lanken,
Nun kommt die Sonne, nun kommt der Mai,
Mit der Wasserherrschaft ist es vorbei.
Wo Sumpf und Lache jüngst gebrodelt,
Ist alles in Teppich umgemodelt,
Ein Riesenteppich, blumengeziert,
Viele Meilen im Geviert.
Tausendschönchen, gelbe Ranunkel,
Zittergräser, hell und dunkel,
Und mitteninne (wie das lacht!)
Des roten Ampfers leuchtende Pracht.
Ziehbrunnen, über die Wiese zerstreut,
Trog um Trog zu trinken beut,
Und zwischen den Trögen und den Halmen,
Unter nährendem Käuen und Zermalmen,
Die stille Herde…. das Glöcklein klingt,
Ein Luftzug das Läuten herüberbringt.
Und an dieses Teppichs blühendem Saum
All die lachenden Dörfer, ich zähle sie kaum:
Linow, Lindow,
Rhinow, Glindow,
Beetz und Gatow,
Dreetz und Flatow,
Bamme, Damme, Kriele, Krielow,
Petzow, Retzow, Ferch am Schwielow,
Zachow, Wachow und Groß Behnitz,
Marquardt-Uetz an Wublitz-Schlänitz,
Senzke, Lentzke und Marzahne,
Lietzow, Tietzow und Reckahne,
Und zum Schluß in dem leuchtenden Kranz:
Ketzin, Ketzür und Vehlefanz.
Und an deinen Ufern und an deinen Seen,
Was, stille Havel, sahst all du geschehn?!
Aus der Tiefe herauf die Unken klingen –
Hunderttausend Wenden hier untergingen;
In Lüften ein Lärmen, ein Bellen, ein Jagen,
»Das ist Waldemar«, sie flüstern und sagen;
Im Torfmoor, neben dem Kremmer Damme
(Wo Hohenloh fiel), was will die Flamme?
Ist’s bloß ein Irrlicht?… Nun klärt sich das Wetter,
Sonnenschein, Trompetengeschmetter,
Derfflinger greift an, die Schweden fliehn,
Grüß Gott dich Tag von Fehrbellin.
Grüß Gott dich Tag, du Preußenwiege,
Geburtstag und Ahnherr unsrer Siege,
Und Gruß dir, wo die Wiege stand,
Geliebte Heimat, Havelland!

Potsdam, im Mai 1872

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Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Die Zisterzienser in der Mark
http://www.textlog.de/41252.html
Die beiden Ereignisse, die über das Wendentum an Havel und Spree entschieden, waren die Erstürmung Brennabors am 11. Juni 1157 und unmittelbar darauf, wenn der halb sagenhaften Überlieferung Glauben zu schenken ist, die »Havelschlacht gegenüber dem Schildhorn«, in der Jaczo, der Neffe Pribislaws, und seine noch einmal zusammengeraffte Wendenmacht entscheidend geschlagen wurde.
Schon zweihundert Jahre früher, unter den ersten Sachsenkaisern, waren die Deutschen bis ebenfalls an die östliche Havel vorgedrungen, und schon damals waren, in ihren ersten Anfängen wenigstens, der Havelberger und Brandenburger Dom gegründet worden, aber Leichtsinn, Unklugheit, Grausamkeit von seiten der Sieger hatten zunächst zu Auflehnungen der Besiegten und endlich zu völliger Abschüttelung des Jochs geführt. Das alte Wendentum war auf einhundertundfünfzig Jahre hin wieder glänzend aufgeblüht. Jetzt, nach der Niederwerfung Jaczos, war es zum zweiten Mal unterlegen, und es galt nunmehr, die Mittel und Wege ausfindig zu machen, um einer abermaligen Auflehnung vorzubeugen. Albrecht der Bär, von dem es im Volksliede heißt:

Heinrich de Leuw und Albrecht de Bar,
Dartho Frederik mit den roden Haar,
Dat waren dree Herren,
De kunden de Welt verkehren –

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heodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Dritter Teil: Havelland – Die Wenden
http://gutenberg.spiegel.de/…/wanderungen-durch-die-mark-…/3
Am Nordufer der Mittelhavel, den ganzen Havelgau und südlich davon die »Zauche« beherrschend, lag die alte Wendenveste Brennabor. Ihre Eroberung durch Albrecht den Bären (1157) entschied über den Besitz dieses und der benachbarten Landesteile, die von da ab ihrer Christianisierung und, was insonderheit die Havelgegenden angeht, auch ihrer Germanisierung rasch entgegengingen. Diese Germanisierung, soweit sie durch die Klöster erfolgte, soll uns in den nächsten Kapiteln beschäftigen; unsre heutige Aufgabe aber wendet sich ausschließlich der heidnischen Epoche vor 1157 zu und versucht, in dieser Vorgeschichte der Mark eine Geschichte der märkischen Wenden zu geben. Dieser Ausdruck ist nicht völlig korrekt. Es soll heißen: Wenden, die, noch eh es eine »Mark« gab, in demjenigen Landesteile wohnten, der später Mark Brandenburg hieß.

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Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Radensleben
http://gutenberg.spiegel.de/…/wanderungen-durch-die-mark-…/7
Nicht unmittelbar am Ruppiner See, vielmehr eine halbe Meile landeinwärts, liegt Radensleben, seit über zweihundert Jahren ein Quastsches Gut.
Der ursprüngliche Besitz der Quaste oder »Quäste« lag und liegt noch im Westen des Ruppiner Sees, am fruchtbaren Rande des Rhinluches hin. Garz, Vichel, Hohrlack sind alt-Quastsche Güter, von denen ich in einem spätern Abschnitt erzählen werde, aber über das am Ostufer des Sees gelegene Radensleben sei schon an dieser Stelle berichtet. Alexander Ludolf von Quast erstand es bald nach Schluß des Dreißigjährigen Krieges und gründete neben der Garzer Linie die Linie Radensleben. Sie blüht bis diesen Tag. In einem Zimmer des Herrenhauses, auf dunkelrotem Hintergrunde, hängt streng und ernst das Bildnis Alexander Ludolfs.
Radensleben, das wir in wenig mehr als viertelstündiger Fahrt von Karwe aus erreichen, gilt als eines der schönsten Güter der Grafschaft, und zu seinen weiten Acker- und Wiesenflächen gesellen sich große Forstbestände, die sich zum Teil bis in die Rheinsberger Gegend hin ausdehnen. Aber was unser Interesse weckt, das ist ein andres, ist die poetische, beinah absolute Stille, die ihren Zauberkreis um dies Stück Erde zieht.
Das Ruppiner Land ist überhaupt eins von den stillen in unsrer Provinz, die Eisenbahn streift es kaum, und die großen Fahrstraßen laufen nur eben an seiner Grenze hin; aber die stillste Stelle dieses stillen Landes ist doch das Ostufer des schönen Sees, der den Mittelpunkt unserer Grafschaft bildet und von ihr den Namen trägt. Durchreisende gibt es hier nicht, und jeder, dem man begegnet, der ist hier zu Haus; kein anderer Verkehr als der der Dörfer untereinander, und es bleibt selbst fraglich, ob das Handwerksburschentum in andern als in verschlagenen Exemplaren an dieser Stelle betroffen wird.

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Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Erster Teil: Die Grafschaft Ruppin
http://gutenberg.spiegel.de/…/wanderungen-durch-die-mark-…/4
Der Ruppiner See, der fast die Form eines halben Mondes hat, scheidet sich seinen Ufern nach in zwei sehr verschiedene Hälften. Die nördliche Hälfte ist sandig und unfruchtbar und, die freundlich gelegenen Städte Alt- und Neu-Ruppin abgerechnet, ohne allen malerischen Reiz, die Südhälfte aber ist teils angebaut, teils bewaldet und seit alten Zeiten her von vier hübschen Dörfern eingefaßt. Das eine dieser Dörfer, Treskow, war bis vor kurzem ein altes Kämmereigut der Stadt Ruppin; die drei andern: Gnewikow, Karwe und Wustrau, sind Rittergüter. Das erstere tritt aus dem Schilf- und Waldufer am deutlichsten hervor und ist mit seinem Kirchturm und seinen Bauerhäusern eine besondere Zierde des Sees. Es gehörte seit Jahrhunderten der Familie von Woldeck; jetzt ist es in andere Hände übergegangen. Der letzte von Woldeck, der dies Erbe seiner Väter innehatte, war ein Lebemann und passionierter Tourist. Seine Exzentrizitäten hatten ihn in der Umgegend zu einer volkstümlichen Figur gemacht; er hieß kurzweg »der Seebaron«. Das Wort war gut gewählt. Er hatte mit den alten »Seekönigen« den Wanderzug und die Abenteuer gemein.
Karwe gehört den Knesebecks, Wustrau dagegen ist berühmt geworden als Wohnsitz des alten Zieten. Sein Sohn, der letzte Zieten aus der Linie Wustrau, starb hier 1854 in hohem Alter. Es gibt noch Zietens aus andern Linien, und überall, wo nachstehend vom »letzten Zieten« gesprochen wird, geschieht es in dem Sinne von: der letzte Zieten von Wustrau.
Wustrau, wie viele märkische Besitzungen, bestand bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts aus vier Rittergütern, wovon zwei dem General von Dossow, eins den Zietens und eins den Rohrs [Fußnote] gehörte.

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Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg
https://de.wikipedia.org/…/Wanderungen_durch_die_Mark_Brand…
Das fünfbändige Werk Wanderungen durch die Mark Brandenburg ist das umfangreichste des deutschen Schriftstellers Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin). Er beschreibt darin Schlösser, Klöster, Orte und Landschaften der Mark Brandenburg, ihre Bewohner und ihre Geschichte. Zwischen 1862 und 1889 erschienen, ist das Werk Ausdruck eines gewachsenen preußischen Nationalbewusstseins und der Romantik. Die Eindrücke und historischen Erkenntnisse, die Fontane während der Arbeit an den „Wanderungen“ gewann, bildeten die Grundlage für seine späteren großen Romane wie Effi Briest oder Der Stechlin.

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Volkslieder

Abendlied (Matthias Claudius)
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

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Paul Gerhard
Geh aus, mein Herz, und suche Freud

1) Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.
2) Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.
3) Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder,
Berg, Hügel, Tal und Felder.
4) Die Glucke führt ihr Völklein aus,
der Storch baut und bewohnt sein Haus,
das Schwälblein speist die Jungen,
der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh und kommt aus seiner Höh
ins tiefe Gras gesprungen,
ins tiefe Gras gesprungen.
5) Die Bächlein rauschen in dem Sand
und malen sich an ihrem Rand
mit schattenreichen Myrten;
die Wiesen liegen hart dabei
und klingen ganz vom Lustgeschrei
der Schaf und ihrer Hirten,
der Schaf und ihrer Hirten.
6) Die unverdroßne Bienenschar
fliegt hin und her, sucht hier und da
ihr edle Honigspeise;
des süßen Weinstocks starker Saft
bringt täglich neue Stärk und Kraft
in seinem schwachen Reise,
in seinem schwachen Reise.
7) Der Weizen wächset mit Gewalt;
darüber jauchzet jung und alt
und rühmt die große Güte
des, der so überfließend labt
und mit so manchem Gut begabt
das menschliche Gemüte,
das menschliche Gemüte.
8) Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.
9) Ach, denk ich, bist du hier so schön
und läßt du’s uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden:
was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem reichen Himmelszelt
und güldnen Schlosse werden,
und güldnen Schlosse werden!
10) Welch hohe Lust, welch heller Schein
wird wohl in Christi Garten sein!
Wie muß es da wohl klingen,
da so viel tausend Seraphim
mit unverdroßnem Mund und Stimm
ihr Halleluja singen,
ihr Halleluja singen.
11) O wär ich da! O stünd ich schon,
ach süßer Gott, vor deinem Thron
und trüge meine Palmen:
so wollt ich nach der Engel Weis
erhöhen deines Namens Preis
mit tausend schönen Psalmen,
mit tausend schönen Psalmen.
12) Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen;
mein Herze soll sich fort und fort
an diesem und an allem Ort
zu deinem Lobe neigen,
zu deinem Lobe neigen.
13) Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe;
gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.
14) Mach in mir deinem Geiste Raum,
daß ich dir werd ein guter Baum,
und laß mich Wurzel treiben.
Verleihe, daß zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.
15) Erwähle mich zum Paradeis
und laß mich bis zur letzten Reis
an Leib und Seele grünen,
so will ich dir und deiner Ehr
allein und sonsten keinem mehr
hier und dort ewig dienen,
hier und dort ewig dienen.

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Wolfgang von Goethe – Heidenröslein
Sah ein Knab’ ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell es nah zu sehn,
Sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
’s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt’ es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

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Mörike, Rilke, Morgenstern – Aphorismen, Gedichte

Abendlied (Matthias Claudius)
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

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Christian Morgenstern
Das Polizeipferd
Palmström führt ein Polizeipferd vor.
Dieses wackelt mehrmals mit dem Ohr
und berechnet den ertappten Tropf
logarhythmisch und auf Spitz und Knopf.

Niemand wagt von nun an einen Streich:
denn der Gaul berechnet ihn sogleich.
Offensichtlich wächst im ganzen Land
menschliche Gesittung und Verstand.

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Rainer Maria Rilke Das Karussell
Jardin du Luxembourg
Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
sich eine kleine Weile der Bestand
von bunten Pferden, alle aus dem Land,
das lange zögert, eh es untergeht.
Zwar manche sind an Wagen angespannt,
doch alle haben Mut in ihren Mienen;
ein böser roter Löwe geht mit ihnen
und dann und wann ein weißer Elefant.

Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,
nur dass er einen Sattel trägt und drüber
ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.

Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge
und hält sich mit der kleinen heißen Hand
dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und auf den Pferden kommen sie vorüber,
auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge
fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge
schauen sie auf, irgendwohin, herüber –

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und das geht hin und eilt sich, dass es endet,
und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines kaum begonnenes Profil -.
Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet,
ein seliges, das blendet und verschwendet
an dieses atemlose blinde Spiel. . .

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Johann Christoph Friedrich von Schiller
Liebe – das schönste Phänomen in der beseelten Schöpfung, der allmächtige Magnet in der Geisterwelt, die Quelle der Andacht und der erhabensten Tugend – Liebe ist eine Anziehung des Vortrefflichen, gegründet auf einem augenblicklichen Tausch der Persönlichkeit, einer Verwechslung der Wesen.

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von Schiller (1759-1805)
Ehret die Frauen! Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben, flechten der Liebe beglückendes Bad, und in der Grazie züchtigem Schleier nähren sie wachsam das ewige Feuer schöner Gefühle mit heiliger Hand.

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Friedrich von Schiller (1759-1805)
Freut Euch des Schmetterlings nicht,
Der Bösewicht zeugt Euch die Raupe
Die Euch den herrlichen Kohl,
fast aus der Schüssel verzehrt.

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Eduard Mörike – Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

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Eduard Mörike
Er ist’s
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

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Eduard Mörike Der Feuerreiter
Sehet ihr am Fensterlein
Dort die rote Mütze wieder?
Nicht geheuer muß es sein,
Denn er geht schon auf und nieder.
Und auf einmal welch Gewühle
Bei der Brücke, nach dem Feld!
Horch! das Feuerglöcklein gellt:
Hinterm Berg,
Hinterm Berg
Brennt es in der Mühle!

Schaut! da sprengt er wütend schier
Durch das Tor, der Feuerreiter,
Auf dem rippendürren Tier,
Als auf einer Feuerleiter!
Querfeldein! Durch Qualm und Schwüle
Rennt er schon und ist am Ort!
Drüben schallt es fort und fort:
Hinterm Berg,
Hinterm Berg
Brennt es in der Mühle!

Der so oft den roten Hahn
Meilenweit von fern gerochen,
Mit des heilgen Kreuzes Span
Freventlich die Glut besprochen –
Weh! dir grinst vom Dachgestühle
Dort der Feind im Höllenschein.
Gnade Gott der Seele dein!
Hinterm Berg,
Hinterm Berg
Rast er in der Mühle!

Keine Stunde hielt es an,
Bis die Mühle borst in Trümmer;
Doch den kecken Reitersmann
Sah man von der Stunde nimmer.
Volk und Wagen im Gewühle!
Kehren heim von all dem Graus;
Auch das Glöcklein klinget aus:
Hinterm Berg,
Hinterm Berg
Brennts! –

Nach der Zeit ein Müller fand
Ein Gerippe samt der Mützen
Aufrecht an der Kellerwand
Auf der beinern Mähre sitzen:
Feuerreiter, wie so kühle
Reitest du in deinem Grab!
Husch! da fällts in Asche ab.
Ruhe wohl,
Ruhe wohl
Drunten in der Mühle!

Christoph Silex Foto.
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 Eduard Mörike –

Im Park

Sieh, der Kastanie kindliches Laub hängt noch wie der feuchte
Flügel des Papillons, wenn er die Hülle verließ;
Aber in laulicher Nacht der kürzeste Regen entfaltet
Leise die Fächer und deckt schnelle den luftigen Gang.
– Du magst eilen, o himmlischer Frühling oder verweilen,
Immer dem trunkenen Sinn fliehst du, ein Wunder, vorbei.

Eduard Mörike, 1804-1875

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Waldorfschulen Weltweit (1080 in 64 Ländern)

Tucson Waldorfschool Arizona
http://tucsonwaldorf.org/
In August of 1993 a Waldorf-inspired kindergarten, the Enchanted Desert Playgarden was founded by a group of educators, artists and professionals inspired by the dream of creating an educational environment that was both spiritually enriching and dynamic in its approach.

The kindergarten was developed on a solid foundation based on many years of individual and group study of Anthroposophy and the works of Rudolf Steiner. In the two years prior to the school’s opening, many individuals invested tremendous time and effort to ensure the school’s success.

There has been an Anthroposophical study group in Tucson since the mid-1980’s. In the spring of 1991, a Waldorf educator was invited to Tucson to speak about child development and Waldorf education, with the intention of founding a school community. Waldorf-inspired playgroups were created and festivals were celebrated beginning in the fall of 1991. By the summer of 1992, the Tucson Waldorf Education Association, a not-for-profit corporation, was established.

From the time that the school first opened its doors in September of 1993 through 1997, the early childhood program, including kindergarten and playgroups, expanded to accommodate a growing interest in the school. In August of 1997, the grade school program was officially established. A trained Waldorf teacher, who had been teaching in our kindergarten for three years, stepped out of the kindergarten with a group of children to form our lead class. Each year since that time, a new grade has embarked on their grade school journey with a teacher called to work with the individual children forming that class.

After many years of searching for a permanent home, in the spring of 2002, we found a centrally located property. Through the support of the Rudolph Steiner Foundation and contributions by the community, including many founding members of the school, the property was purchased and renovated to accommodate our grades school. We are currently a developing member of the Association of Waldorf Schools of North America (AWSNA).

In 2006, AWSNA’s approved our name change to Tucson Waldorf School.

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Brooklyn Waldorfschool – New York
https://brooklynwaldorf.org/
The Brooklyn Waldorf School provides an educational experience that meets the needs of each student in a developmentally appropriate manner, integrating critical thinking, emotional intelligence and the arts through the curriculum founded by Rudolf Steiner.

At the Brooklyn Waldorf School, we believe that educating children means creating a nurturing and inspiring place for them to discover themselves and their potential. We offer a rigorous curriculum that balances the intellectual, the artistic and the practical and we pay particular attention to guiding children in an age appropriate manner. At our school, parents, teachers and students commit to becoming part of a larger community dedicated to fostering independent thinkers and adept collaborators who are uniquely prepared for our rapidly changing world.

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Suncoast Waldorfschool -Frorida – USA: 150
http://suncoastwaldorf.org/
There truly is an education that inspires children to bound out of bed each morning eager to go to school and greet their day. We invite you to take a peek into the keys that ‘unlock the beauty and wonder of the world’ for these children and it begins in the Waldorf classroom: through the teacher who orchestrates an art of education, through the specifically age-appropriate and image-rich curriculum, and through the virtues of Truth, Beauty, and Goodness that are brought throughout the years of a Waldorf schooling.

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Waldorfschule Montreal Kanada – eine von 20
http://www.ersm.org/
La pédagogie Waldorf met l’enfant au centre de la mission éducative. Elle accueille chaque enfant comme une personne unique et crée un contexte stimulant pour le développement de sa vie sociale.

Elle cherche à percevoir l’être humain en devenir pour lui offrir ce dont il a besoin à chaque étape de son cheminement et ainsi lui donner les forces nécessaires pour grandir sainement. Tout au long de son parcours scolaire, l’élève aborde chaque matière dans un processus d’apprentissage vivant, soutenu par les arts, qui sont enseignés comme des médiateurs vers la connaissance.

Cultiver l’initiative, éveiller l’enthousiasme, s’engager avec responsabilité dans le travail; voilà les défis que se propose de relever l’éducation Waldorf.

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Waldorfschule Lima-Peru
https://www.freunde-waldorf.de/…/einrichtungen-weltweit/per…
Peru: Das Colegio Waldorf Lima wurde zum Schuljahr 1982 mit drei Klassen gegründet. Schnell wuchs die Initiative zu einer soliden, voll ausgebauten Schule heran, an der die Kinder mit Liebe unterrichtet werden und viele künstlerische Aktivitäten stattfinden. Das Echo aus den Universitäten ist recht positiv, da man die Kreativität bei Problemlösungen schätzt.
Höhepunkte des Schuljahrs sind immer wieder die Teilnahme am jährlichen Schüler-Musikfestival mit den Geigengruppen der Unterstufe und dem Oberstufenchor, das Johannifest mit dem großen Feuer, das Ehemaligentreffen sowie der Adventsbasar und das Christgeburtsspiel.

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Waldorfschule Mexico
http://www.escuelawaldorf.edu.mx/
Mexiko: Im Ballungsraum rund um die „Ciudad de México“ leben etwa 20 Millionen Menschen. Es ist seit vielen Jahren eine der größten Agglomerationen weltweit – und das auf 2.300 m Höhe. Im langgestreckten und immer wieder durch Hügel und kleinere Vulkankegel landschaftlich gegliederten Tal von Mexiko, lässt es sich ob des milden Klimas angenehm leben.
Der waldorfpädagogische Impuls ist Juan Berlin zu verdanken, der Nazi-Deutschland 1939 verlassen konnte und sich nach einer langen Reise in Mexiko niederließ, wo seine Familie schon einige Jahre vorher hingekommen war. Als er ins Pensionsalter kam und sein Berufsleben abschloss, widmete er sich der Übersetzung der Werke Rudolf Steiners ins Spanische und dem Aufbau der Waldorfbewegung.

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Waldorfschulen Lettland Riga und Adazi
https://www.freunde-waldorf.de/…/…/inhalte/2007-h/lat-adazi/
Engagierte Gemeinschaft, besonderer Klang

Die 1993 gegründete Waldorfschule Adazi bei Riga zeigt inmitten einer schwierigen wirtschaftlichen Situation wie engagierte Bildung aussehen kann. Ihre Theaterstücke und ihr Orchester, aber auch andere Traditionen wie der “Tag der Muttersprache” sind in Lettland weithin bekannt, nicht selten ist bei Bildungsthemen der Rat der Waldorflehrer gefragt. Doch die Schule muss das bisher genutzte Kindergartengebäude verlassen und braucht jetzt jede Hilfe.
Die Lebenswahrheit der Letten ist Arbeit. Die Letten waren seit alters her ein Bauernvolk. Während der letzten fünfzig Jahre hat sich die Situation geändert: Lettland hat sich in einen Staat mit “Wasserkopf” – Riga – verwandelt, denn wegen der wirtschaftlichen Situation wohnen inzwischen 52% aller Einwohner Lettlands in der Hauptstadt. Eine große Zahl wächst zwischen vielstöckigen Gebäuden und dem Rollen der Autos auf und lernt die gegenseitige Harmonie des Menschen und der Natur nicht kennen.

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Waldorfschule Pakistan
https://www.freunde-waldorf.de/?id=303
Pakistan: In Lahore entwickelt sich seit 2001 eine sozialtherapeutische Einrichtung mit drei verschiedenen Werkstätten: einer Textilwerkstatt, einer Holzwerkstatt und einer Bio-Bäckerei. Der biologisch-dynamisch bewirtschaftete Gemüsegarten wird stetig erweitert und mit den Tieren, die seit ein paar Jahren gehalten werden, ist ein Anfang gemacht, um einmal eine biologisch-dynamische Landwirtschaft in Roshni zu haben. Der Kindergarten und die Green Earth School Roshni haben seit 2006 feste Räumlichkeiten, sodass dort heute 140 Kinder zur Schule gehen.
Die Stadt Lahore ist eines der ehemaligen Hauptzentren aus der Zeit der Herrschaft der Moghulkönige. Die Region Punjab, das Land der fünf Flüsse, erlebte damals eine kulturelle Blütezeit, die durch viele Bauwerke ihre Spuren hinterlassen hat. Heute ist Lahore eine Millionenstadt und liegt durch die Grenzziehung von 1947 in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Indien.

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Waldorfschule – Ägypten: Sekem
http://www.sekem.com/schools.html
Education is the foundation of holistic human development and advancement of all. It is a continuous challenge. Learning throughout life enables people to improve their living conditions and contribute to the development of the community and the country.
The SEKEM Development Foundation started the SEKEM School System. SEKEM schools educate students (boys and girls) from kindergarten through the twelfth grade on the basis of Waldorf education. The schools serve Muslim and Christian students alike, encouraging them to live in harmony and have respect for each other’s religious practices. In addition to the gender and religion diversity, the student body in the entire SEKEM School System is characterized by socio-economic-cultural diversity.

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« Çocuğu saygı ile karşılamak, sevgi içinde büyütmek, özgürlük içinde bırakmak… » „Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen…“ (Rudolf Steiner) …
TUERKIZ.WORDPRESS.COM

Die Moskauer Waldorfschule
http://www.1060.ru/deutsch/
Ein Blick auf die Schulgeschichte
Die eigentliche Geschichte der Schule nimmt ihren Anfang 1989, als die pädagogische Vereinigung für Kinder mit dem Namen „Klub Aristotel“ ihre Arbeit begann. Schon vor dieser Zeit, als es noch keine geeigneten Räumlichkeiten gab, traf sich eine kleine Gruppe von an der Anthroposophie interessierten Menschen in Wohnungen.
An einem Abend des Jahres 1988, nach einem Vortrag von Herrn Oltmann, dem Leiter des Kieler Lehrerseminars, fand das erste Treffen des Autors dieses Beitrags erstmals mit dem zukünftigen Mitbegründer und Lehrer der Moskauer Waldorfschule, Anatolij Pinski, statt. Etwas später, zu Hause bei Anatolij, während des Besuches von Ernst Michael Kranich und Walter Liebendörfer, entstand die Idee der Gründung des ersten Lehrerseminars für Klassenlehrer in Russland.

Der starke Impuls und die ungeheure Lebenskraft, die von der Waldorfpädagogik ausgingen, führten dazu, dass 25 Menschen – viele von ihnen waren keine Lehrer – sich bereit erklärten, ihre Berufstätigkeit aufzugeben, um sich als Klassenlehrer ausbilden zu lassen. Fünfmal in der Woche besuchten diese Menschen ganztags Vorlesungen und praktischen Unterricht in Eurythmie, Kunst, Musik, und Sprachgestaltung u.a. Einige von ihnen gründeten später die ersten Waldorfschulen in verschiedenen Städten Russlands.

Gleichzeitig mit der Lehrerausbildung begann die pädagogische Arbeit mit den ersten Kindern im Klub „Aristotel“. Die Kindergruppen des Klubs wurden später zu den ersten Schulklassen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen

Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet, das Kinder ihre gebrechlichen Eltern pflegen können.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet, das Bauern und Gärtner in der 3. Welt helfen können gute Erträge erwirtschaften können.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet, das jeder der will dabei helfen kann in Afrika Brunnen zu bauen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet, das Rentner/innen nicht mehr mühsam kleine Jobs finden müssen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet das Überleben von Dorfkneipen – so wichtig für die soziale Gemeinschaft eines Dorfes.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht es wieder möglich den Tante Emma Laden in der Nachbarschaft und auf dem Land zu führen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht Akkordarbeit überflüssig und das Arbeiten menschlich.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht es möglich, dass Menschen ohne Probleme Heiraten können und Kinder gut erziehen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen hilft den Bauern mit gutem Gewissen, ohne Chemie und Produktions-zwang Nahrung zu produzieren.

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Bedingungsloses Grundeinkommen

Finnland testet das bedingungslose Grundeinkommen

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http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/experiment-finnland-testet-das-bedingungslose-grundeinkommen-1.3136917

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Das Bedingungslose Grundeinkommen

Das Bedingungslose Grundeinkommen macht die überforderten und schlecht bezahlten Lehrer – denen auch oft im Sommer gekündigt wird, zu Menschen ohne Burnout die unsere Jugend in eine gute Zukunft führen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht die überforderten und schlecht bezahlten Krankenschwestern und Altenpfleger wieder zu Menschen, die genug Zeit haben ihren Job gut und richtig zu machen

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht allein-erziehende Mütter und ihre Kinder fit für ein normales Leben ohne Hunger, u.v.m.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen macht die kostenlosen Tafeln überfrüssig

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Christoph Silex Foto. Die Zukunft gehört der „Sozialen Soziale Dreigliederungederung“

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Elberadweg

Der Elberadweg beginnt in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge im NordenTschechiens und endet nach 1220 Kilometern in Cuxhaven an der Elbemündung in dieNordsee. 840 Kilometer verlaufen auf deutschem Gebiet.

Der Elberadweg ist streckenweise zum Elberad- und Wanderweg ausgebaut. Er wird sowohl von Radfahrern als auch von Fußgängern genutzt. Im Jahr 2016 wurde er bereits zum 12. Mal in Folge von Mitgliedern des ADFC zum beliebtesten RadfernwegDeutschlands gewählt

Im Riesengebirge beginnt der Radweg wenige Kilometer unterhalb der Elbquelle in Spindlermühle mit der gelben Beschilderung 2. In Mělník mündet die Moldau in die Elbe. Die gelbe Beschilderung 2 vom Moldau-Radweg führt weiter entlang der Elbe bis zur deutsch-tschechischen Grenze im Elbsandsteingebirge.

Etappen des Radwegs sind Litoměřice und Ústí nad Labem. Danach führt die Route zwischen Děčín vor der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Pirna durch die Böhmische Schweiz und Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge. Der Weg führt durch Dresden,Meißen, Torgau, Lutherstadt Wittenberg, Dessau, Magdeburg, Tangermünde, Havelberg,Wittenberge, Lauenburg, Hamburg und Cuxhaven.

In Hamburg führte der Radweg auf Höhe der Neuen Elbbrücken entlang stark befahrener Straßen wie der Amsinckstraße. Eine Verlegung auf den im Promenaden-Weg entlang des Oberhafens am Großmarkt ist mittlerweile abgeschlossen, so dass dann bis an die Speicherstadt heran autoarm gefahren werden kann. Im Zuge der längerfristigen Entwicklung desBaakenhafen Quartiers der Hafencity soll ein separater Radweg entlang der Elbe und durch die Hafencity umgesetzt werden.[2]

Es gibt ebenfalls viele kleinere, dennoch sehenswerte Städte, wie beispielsweise Mühlberg (hier führt der Elberadweg auch eine kurze Strecke durch Brandenburg) oder Jerichow mit seinem baugeschichtlich bedeutsamen Backstein-Kloster.

Am Elberadweg steht zwischen Belgern und Torgau die erste deutsche Radfahrerkirche, die Radfahrerkirche Weßnig, eine weitere in Stadt Wehlen.

Auf deutscher Seite weist der Radweg außer auf dem linkselbischen, südlichen Abschnitt HitzackerGeesthacht keine nennenswerten Höhenunterschiede auf. Auf einem großen Teil der Strecke gibt es sowohl rechtselbisch als auch linkselbisch Radwege sowie zahlreiche Nebenrouten.

Der Radweg ist in Deutschland durchgehend mit einem einheitlichen Zeichen markiert.

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