in dem ein Typ ein Känguru geboxt hat, um seinen Hund zu retten. Und was auf den ersten Blick surreal und irgendwie witzig wirkt, zeigt tatsächlich eine lebensbedrohliche Situation.Bildergebnis für Kangaroo

Das Video wurde im Juni dieses Jahres in Australien aufgenommen, ging aber erst in den letzten Stunden viral. Es zeigt den Zoowärter Greig Tonkins, der auf ein Känguru zustürmt, das seinen Jagdhund im Würgegriff hält. Um dem Hund die Flucht zu ermöglichen, versuchte der 34-Jährige das Känguru zu verjagen. Er schlug das Beuteltier mit der Faust ins Gesicht.Bildergebnis für Kangaroo

Es ging aber alles gut aus. Der Hund konnte flüchten, das Känguru zog weiter und der Mann wurde auch nicht verletzt. Und das war ziemliches Glück, denn Greig Tonkins befand sich in einer Situation, die ihm das Leben hätte kosten können.

„Der Typ kann sich glücklich schätzen, denn er hätte getötet werden können“, erklärte der Biologe und Känguru-Spezialist Marco Festa-Bianchet.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung boxen Kängurus normalerweise nicht. Wenn es für uns aussieht, als würden Kängurus boxen, dann versuchen sie tatsächlich, ihrem Feind die Augen auszukratzen. Aber häufiger lehnen sich zurück, balancieren auf ihrem Schwanz, um dann mit ihren starken Hinterbeinen zuzutreten.Bildergebnis für Kangaroo

„Hätte das Känguru das getan, dann hätte es den Kerl zerlegt“, so der Biologe weiter.

Zum Schlag erklärte Festa-Bianchet: „Man kann direkt sehen, dass sich das Känguru dachte ‚Woah, was war das?‘ Das hätte kein anderes Känguru getan und ein Mensch gibt dadurch das falsche Signal. Es sieht irgendwie witzig aus, aber es war eine wirklich gefährliche Situation.“

https://www.galileo.tv/earth-nature/der-mann-der-ein-kaenguru-geboxt-hat-war-in-lebensgefahr/