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Kategorie: Amazonas

Totenkopfaffen

Die Totenkopfaffen oder Totenkopfäffchen (Saimiri) sind eine Primatengattung aus der Familie der Kapuzinerartigen. Diese relativ kleinen Primaten sind in Mittel- und Südamerika beheimatet und leben in großen Gruppen.Totenkopfaffen sind vorwiegend im Amazonasbecken im mittleren Südamerika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Kolumbien und Französisch-Guayana bis nach Bolivien und das mittlere Brasilien. Daneben gibt es eine isolierte Population in Mittelamerika, den Mittelamerikanischen Totenkopfaffen. Ihr Lebensraum sind verschiedene Waldformen, häufig sind sie jedoch in zeitweise überfluteten Flusswäldern und Sekundärwäldern zu finden.Totenkopfaffen ernähren sich vorwiegend von Insekten und Früchten, deren Anteil je nach Jahreszeit variieren kann. Die Jagd auf Insekten nimmt den größten Teil des Tages in Anspruch (bis zu 50 % des Tages), das Fressen der Früchte nur rund 10 %. Daneben fressen sie auch andere Pflanzenteile wie Nektar, Blüten, Knospen und Blätter sowie Eier und kleine Wirbeltiere.

https://de.wikipedia.org/wiki/Totenkopfaffen

Singvögel im Regenwald singen und zwitchern fröhlich

Doppelhornvogel (Buceros bicornis)

Der Doppelhornvogel (Buceros bicornis) ist eine Vogelart aus der Familie der Nashornvögel, die in Südasien verbreitet ist. Er erreicht eine Körperlänge von mehr als einem Meter erreicht und gilt als einer der größten waldbewohnenden Vögel.[Wie alle Nashornvögel ist er ein Höhlenbrüter. Das Weibchen verbringt die Brutzeit in einer bis auf einen schmalen Spalt zugemauerten Baumhöhle und verbringt bis zu vier Monaten in dieser Höhle. Während der Brutzeit wird sie und später die Jungvögel vom Männchen mit Futter versorgt.

Bildergebnis für Cyphorhinus arada

Erstaunliche Lieder aus dem Regenwald

Flattert da ein musikalisches Genie durch den Urwald? Ein Vogel vom Amazonas singt mit erstaunlicher Musikalität. Wissenschaftler berichten, dass die Tonfolgen des Flageolettzaunkönigs Stücken von Johann Sebastian Bach oder Joseph Haydn stark ähneln.

 

Die Unzertrennlichen (Agapornis) sind eine Gattung von kleinen afrikanischen Papageien, die zu den Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und zur Unterfamilie der Edelpapageien (Psittaculinae) gehört. Ihr Name rührt von ihrer sehr starken Paarbindung her, die normalerweise ein Leben lang andauert. Ihr extremes Paarverhalten (Kuscheln, Pflegen usw.) hat ihnen auch den Namen „Liebesvögel“ eingebracht (besonders verbreitet im englischsprachigen Raum, „Lovebirds“, sowie im wissenschaftlichen Namen Agapornis, von griech.: agape = Liebe und ornis = Vogel).

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Der Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn, Zigeunerhuhn oder Stinkvogel genannt, ist eine Vogelart, die im nördlichen Südamerika lebt. Weil seine Verwandtschaft völlig ungeklärt ist, wird er meistens einer eigenen Familie und Ordnung zugeordnet. Von allen anderen Vögeln unterscheidet sich der Hoatzin durch sein an Wiederkäuer erinnerndes Verdauungssystem und die krallenbewehrten Flügel der Jungvögel.

 

Der Tukan ist zum Symbol für die bunte Exotik des Amazonas-Regenwalds geworden. Sein riesiger, prachtvoller Schnabel gibt Rätsel auf.

Tukane sind lebhafte und gesellige Spechtvögel, die gern in den Zweigen herum klettern und von Ast zu Ast hüpfen. Im Amazonasgebiet kommen sie besonders zahlreich vor, dabei gibt es Dutzende unterschiedlicher Arten. Sie halten sich vorwiegend in den hohen Baumwipfeln auf. Einen Tukan zu fotografieren war deshalb im Dschungel nicht einfach. Man braucht schon ein starkes Tele und muss damit die Baumkronen absuchen.

Tukan

 

Der Haubenzwergfischer (Corythornis cristatus, Syn.: Alcedo cristata), auch Malachiteisvogel genannt, ist eine Vogelart, die zu den Eisvögeln (Alcedinidae) gehört.

Er lebt an Binnengewässern, also an Flüssen, Seen und in Sumpfgebieten, und ist in Afrika südlich der Sahara, von Senegal und Äthiopien bis Südafrika, weit verbreitet.

Malachite Kingfisher 1.jpg

 

 

The black-and-yellow broadbill (Eurylaimus ochromalus) is a species of bird in the Eurylaimidae family. It is found in Brunei, Indonesia, Malaysia, Myanmar, Singapore, and Thailand. Its natural habitats are subtropical or tropical moist lowland forests and subtropical or tropical moist montane forests. It is threatened by habitat loss.

Black-and-yellow Broadbill (Eurylaimus ochromalus) (8071120621) (cropped).jpg

 

 

 

Green Parrot – Der Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch Kleiner Alexandersittich genannt, ist die am weitesten verbreitete Papageienart. Er kommt sowohl in Afrika, südlich der Sahara als auch in Asien, beginnend mit Pakistan und Indien vor. Als Neozoon lebt er unter anderem in Europa und Nordamerika.

Blue-and-yellow macaws (Ara ararauna); Yellow-crowned parrots (Amazona ochrocephala); and Scarlet macaws feeding on clay

 

 

Der Amazonas Regenwald: Zerstörung durch Geld, Gier und Gold

 

Landscape of a dry, cracked soil with water and vegetation in the background, and a blue sky with a few white clouds, in Ilha do Caju, state of Maranhão, Brazil.

Landscape of a dry, cracked soil with water and vegetation in the background, and a blue sky with a few white clouds, in Ilha do Caju, state of Maranhão, Brazil.

Es ist ein Kampf wie bei David gegen Goliath: Seit Jahrzehnten wehren sich die Kichwa-Indianer im ecuadorianischen Amazonasgebiet dagegen, dass der Regenwald, in dem sie seit Jahrhunderten leben, ausgebeutet wird. 2Sie weigern sich, ihre Tradition und ihren Lebensraum aufzugeben, um den Ölfirmen Platz zu machen und die Zerstörung des Waldes zu erleben.3 Unser Projekt hilft ihnen dabei, ihre Rechte einzufordern,4 nachfolgenden Generationen ihr traditionelles8 Wissen zu vermitteln und die Grenze ihres Gebietes im Regenwald10 durch blühende Bäume hervorzuheben.9 Helfen Sie mit Ihrer Spende,7 die Kichwa-Indianer in Ecuador bei ihrem Kampf gegen die Ölfirmen zu unterstützen und so auch den Lebensraum Regenwald zu schützen.

Amazonas Regenwald: Städte

 

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Belém ist eine Stadt im Norden Brasiliens; sie liegt an der Baía de Guajará, der Mündung des Rio Guamá in den Rio Paráund die Bucht von Marajó.61 Belém ist die Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Der Großraum Belém mit den Bezirken Belém (2006: rund 1,4 Mio. Einwohner) und den übergangslos anschließenden Bezirken Ananindeua und Marituba ist das bevölkerungsreichste Ballungsgebiet von Pará und hat etwa 2,3 Mio. Einwohner.62 Belém ist, neben Manaus, die wichtigste Stadt des brasilianischen Amazonasgebietes. Den von Mangobäumen gesäumten 63Straßen der Innenstadt verdankt Belém den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume).

64Manaus [mɐˈnau̯s] ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Sie liegt an der Mündung des Rio Negro in den Amazonas.65

Kinski im Film will die Oper in Manaus bauen:

 

In der Zeit zwischen 1870 und 1910 wurde die Stadt durch den Kautschukboom bekannt, da die Region lange Zeit der einzige Lieferant von Kautschuk war. Heute kennt man Manaus nicht wegen des Kautschuks, sondern eher wegen des Theaters Teatro Amazonas sowie als touristischen Ausgangspunkt für Ausflüge in den sehr artenreichen, die Stadt umgebenden Urwald.

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Iquitos ist mit über 400.000 Einwohnern (Schätzung 2011) die größte Stadt im tropischen Regenwald dessüdamerikanischen Anden-Staates Peru und die Hauptstadt der Region Loreto sowie der Provinz Maynas.68 Die Stadt ist per Straße von der Außenwelt abgeschnitten und nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas zu erreichen. Sie liegt 125 km unterhalb des Zusammenflusses der beiden Hauptquellflüsse des Amazonas, Río Ucayaliund Río Marañón.71

Im Stadtteil San Juan Bautista liegt der internationale Flughafen Coronel FAP Francisco Secada Vignetta.

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Pucallpa (puka hallpa heißt in der Sprache der Quechua rote Erde)73 ist eine schnell wachsende Stadt mit 211.611 Einwohnern im Amazonasgebiet des südamerikanischen Anden-Staates Peru und die Hauptstadt der Region Ucayali. Sie liegt auf 155 m Höhe am Ufer des Rio Ucayali, einem der Hauptnebenflüsse des Amazonas. Die nächste Stadt in der Nähe ist Tingo Maria, 250 km entfernt.

 

Der Amazonas Regenwald: Terra Preta (schwarze Erde)

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Die Aufregung war groß, als Forscher vor wenigen Jahrzehnten im Amazonasgebiet begannen, sich mit der wahrscheinlich fruchtbarsten Erde der Welt zu beschäftigen – mit der „Terra Preta“,51 portugiesisch für „Schwarze Erde“. Sie wurde von Menschen gestaltet und hat seit Jahrtausenden – die ältesten derartigen Böden sind rund 8’000 Jahre alt – nichts von ihrer herausragenden Qualität verloren.53 Kernelement ist Biokohle (meist Holzkohle), die im Boden offensichtlich fast ewig stabil bleibt und die für eine anhaltende Speicherung von Nährstoffen sowie Wasser sorgt. Weitere Bestandteile sind Kompost,56 Tonscherben jeder Größe, menschliche und tierische Ausscheidungen, organische Abfälle einschließlich Knochen und Gräten sowie vermutlich aquatische Biomasse wie Algen. Diese Mischung sorgte und sorgt für wesentlich höhere Konzentrationen an Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium als in umliegenden Böden. Auch wurde entdeckt, dass in diesen Schwarzerdeböden überdurchschnittlich viele Pilze vorkommen, die das Pflanzenwachstum begünstigen.

Die Leistungen der Terra Preta sind vielfältig: Sie kann Stickstoff und Kohlenstoff aus der Luft sehr gut im Boden binden, der Humusgehalt bleibt über lange Perioden stabil, durch die enorme innere Oberfläche der Biokohle und den erhöhten Humusgehalt bleiben die in den Boden eingebrachten Nährstoffe pflanzenverfügbar und gehen nicht verloren, die Wasseraufnahme und -speicherung ist enorm hoch und die Erträge sind um ein Vielfaches höher als in der Umgebung. Weiterhin kann sie sich sogar selbst regulieren. Als nach der Entdeckung Bauern begannen, diese Erde zu vermarkten, waren binnen weniger Jahrzehnte ganze Gebiete leergeräumt.50 Nachdem die brasilianische Regierung aus Angst um diesen „Schatz des Amazonas“ ein Exportverbot erließ, wuchs die abgebaute Erde binnen zehn bis zwanzig Jahren wieder nach! Das Phänomen ist bis heute nicht ganz geklärt, es wird vermutet, dass dies u. a. mit der bestens funktionierenden Mikrobiologie der Terra Preta zu tun hat.57

Wie diese Böden entstanden sind, ist ebenfalls noch weitgehend unbekannt. Das Wissen darüber „ging mit der Ausrottung der Ureinwohner des Amazonasgebietes verloren“, schreibt Gerald Dunst, Bodenexperte der Ökoregion Kaindorf in der Steiermark, in seinem BuchHumusaufbau – Chance für Landwirtschaft und Klima. Eine Hypothese geht davon aus, dass Biokohle gemeinsam mit organischen Abfällen kompostiert wurde.

Der Amazonas Regenwald: Flussschiffart

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Reisen im Amazonas Gebiet heißt mit dem Schiff auf dem Fluss.

Vom Einbaum zum Dampfer und Motorschiff.45

Während der Fahrt mit dem typischen Flussschiff reisen Sie fernab der Zivilisation durch faszinierende Fluss- und Regenwaldlandschaften mit einzigartiger Flora und Fauna, einem der artenreichsten Ökosysteme der Welt.47Am Zusammenfluss von Rio Solimões und Rio Negro zum Amazonas leben Brüllaffen, Faultiere, Flussdelfine, Aras und eine reiche Vogelwelt.49 Stabile Beiboote bringen Sie auf Ausflügen meist in den Morgen- und Nachmittagsstunden, wenn die Tierwelt am aktivsten ist, tief in den unwegsamen Regenwald hinein. Sie werden von unserer biologischen Reiseleitung kenntnisreich begleitet und von der familiären Crew an Bord umsorgt.43

Der Amazonas Regenwald: Die Menschen

 

Anwohner

Frauen in Yurimaguas (Peru) spielen Bingo mit Maiskörnern36

In der Amazonasregion leben etwa eine Million Angehörige indigener Gruppen.37 Ihre Territorien werden in Brasilien von der dortigen Indianerbehörde FUNAI demarkiert. In Brasilien wurden bislang über eine Million Quadratkilometer 39als Indianergebiete ausgewiesen, das entspricht etwa 20 Prozent der Fläche.40 In diesen Gebieten leben 150 indigene Völker. Dennoch kommt es in den Indianergebieten teilweise zu heftigen Auseinandersetzungen mit eindringenden Goldsuchern (Garimpeiros)[35] und Holzunternehmern.41 Die direkt an Flüssen lebenden Bewohner – oft in einfachen Hütten auf Stelzen wegen der Hochwassergefahr – heißen Caboclos und leben oft vom Fischfang, der Herstellung von Kautschuk, etwas Viehzucht sowie dem Verkauf von Paranüssen und Früchten auf nahe gelegenen Märkten.42

Der Amazonas Regenwald: Fauna

 

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Die Amazonasregion zeichnet sich unter anderem durch ihre große Biodiversität aus. Die Anzahl der tatsächlich in der Amazonasregion vorkommenden Spezies ist schwer zu schätzen,23 da erst ein Bruchteil von ihnen entdeckt und beschrieben wurde. Es wird von einer Zahl zwischen fünf und zehn Millionen Arten ausgegangen.25 Von diesen wurden bislang etwa 1,4 Millionen beschrieben, darunter 750.000 Insektenarten, 40.000 Wirbeltiere, 250.000 Pflanzen und 360.000 Mikrobiota. Man geht davon aus, dass in der Region etwa ein26 Viertel der lebenden Tier- und Pflanzenarten ihr Habitat haben. Die Fischfauna wird auf 2.000 Arten geschätzt, mehr als in allen anderen Flüssen der Welt zusammen.27

Es sind über 1500 verschiedene  Fischarten  bekannt, deren Lebensraum das Flusssystem des Amazonas ist.30 Der Fischreichtum spiegelt sich auch in den Speisekarten wider.31Zu den wichtigsten Speisefischen zählen: Tambaquí (Colossoma macropomum), Jaraqui, Filhote, Tucunaré (Cichla spp.), Pirarucú (Arapaima gigas).35 Darüber hinaus gibt es eine Unmenge von regional vorkommenden Fischen, darunter Arten von Piranhas, den urzeitlich aussehenden Tamuatã (Hoplosternum littorale)und andere.32

Der Amazonas Regenwald: Pflanzen

 

Amazonasbecken

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Flora

Die Vegetation in Amazonien ist sehr heterogen.14 Eine grobe Unterteilung der meistverbreiteten  Vegetationsformen umfasst:15 Dichte Wälder, offene Wälder mit Palmen, Lianenwälder, Trockenwälder, Bergwälder (vor allem am Andenabhang), Überschwemmungswälder (Várzea),16 Sumpfwälder (Igapó), wobei die überschwemmungsfreien Waldtypen zusammenfassend als Terra-Firme-Wald bezeichnet werden. Hinzu kommen lokale Formationen wie Mangrovenwälder, waldfreie Savannen (campos naturais),17 Caatinga, etc. Wissenschaftler haben errechnet, das es in Amazonien etwa 16.000 Baumarten gibt, 18wobei die Hälfte aller Einzelbäume in der Region nur zu 227 Arten gehören.19

Terra preta ist eine fruchtbare, anthropogene Schwarzerde, die in der Nähe des Am

azonas und seiner Nebenflüsse verbreitet ist.

 

 

 

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Der Amazonas Regenwald

 

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Als Amazonasbecken (port. Bacia do rio Amazonas), Amazonastiefland oder Amazonien wird das Einzugsgebiet des Amazonas,  des Rio Anapu und des Rio Tocantins bezeichnet. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte  des Kontinents Südamerika.6 Der Amazonas hat weltweit mit Abstand die größte Wasserschüttung (siehe „Abfluss“ in der Liste der längsten Flüsse der Erde).

Diese größte Stromebene Südamerikas, eine äquatoriale Regenwald-Tiefebene, erhält die sie formenden Wasser zuvorderst aus den Anden. Die Hauptflussrichtung weist dort zunächst  nach Norden und wechselt dann quer über den gesamten Kontinent nach Osten. Nördlich liegt die durch die Bergländer Guayanas getrennte Orinoco -Ebene, wobei jedoch über den Casiquiareeine Verbindung zwischen den Flusssystemen des Amazonas und des Orinoco besteht.  Südlich liegt die Ebene des Río Paraguay und Paraná.

Flusssystem

Kinder am Ufer des Amazonaszuflusses Huallaga in Peru

Es wird geschätzt, dass im Amazonasbecken rund ein Fünftel allen Süßwassers der Erde fließt. Dabei hat das Becken ein derart geringes Gefälle, dass die Flüsse meist nur eine sehr geringe Fließgeschwindigkeit aufweisen. Für den Amazonas gilt, dass das Gefälle rund fünf Zentimeter pro Kilometer beträgt. Je nach Jahreszeit werden weniger als 100.000 oder sogar über 200.000 m³ Wasser pro Sekunde dem Atlantischen Ozean  zugeführt. Die großen Nebenflüsse des Amazonas kann man an ihren Farben unterscheiden. Der  Rio Negro gibt seine Farbe schwarz (Schwarzwasser) bereits im Namen an. Der Rio Madeiragilt als gelb-roter Fluss, der Rio Tapajós und der Rio Xingu haben klares Wasser (Klarwasser),4 das aus der Entfernung und aus dem Flugzeug blaugrün erscheint. Allgemein gilt, dass die dunklen Flüsse  (Schwarzwasserflüsse) eher aus dem Norden (also linksseitig), die hellen (Schlamm- oder Weißwasser) eher aus dem Süden (also rechtsseitig) zufließen. Der Grund liegt in der Bodenbeschaffenheit und damit der Erosion der durchflossenen Regionen bzw. der Quellengebiete.

In der Amazonasregion leben etwa 22 Millionen Menschen. Davon gehören circa eine Million einem der vielfältigen indigenen  Völker in der Region an. Im brasilianischen Teil der Amazonasregion werden 150 verschiedene indigene Völker unterschieden,  dort leben auch einige der letzten sog. unkontaktierten Völker.

Weitere wichtige Bevölkerungsgruppen sind traditionelle Uferbewohner (Ribeirinhos), die zum Teil während desKautschukbooms in die Region kamen und vom Kautschukzapfen lebten.10 Später kamen Siedler (colonos) hinzu, die im Rahmen von staatlichen Ansiedlungsmaßnahmen zur Erschließung der Region Grundstücke zum Ackerbau zugewiesen bekamen. Zwischen den Farmern und Viehzüchtern einerseits, welche durch großflächige Rodungen die Kautschukwälder gefährden, und der Seringueiro-Bewegung andererseits, welche auf diese Wälder als Lebensgrundlage angewiesen ist, entstanden in der Folge große Spannungen. Weitere Menschen kamen im Rahmen von Industrie und Handel in die Region, insbesondere in Manaus durch die Einrichtung  einer Freihandelszone.12

Schwimmende Häuser

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