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Kategorie: Berlin

Pfau auf der Pfaueninsel Berlin

Die Pfaueninsel liegt in der Havel im Südwesten Berlins. Sie ist ein zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehörender 67 Hektar großer Landschaftspark und steht seit 1990 gemeinsam mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und mit dem Schloss Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Die Pfaueninsel ist eng verbunden mit wichtigen Ereignissen und Personen der brandenburgisch-preußischen Geschichte.Bildergebnis für Pfau Pfaueninsel Berlin

Mit seiner Frau, der schon bei Zeitgenossen beliebten und später anhaltend verehrten Königin Luise, nutzte der neue König die Pfaueninsel zuweilen als Sommeraufenthalt. Allerdings mochte Luise die Insel nicht besonders. Sie sprach von „der engen Pfauen-Behausung, wo kein Schloss und kein Riegel vor Einbruch bewahrt, wo bekanntlich die Mauern von Papier sind […]“ und zog das nahe Schloss Paretz vor. 1810 starb sie an den Folgen einer Typhuserkrankung. Friedrich Wilhelm III., nach Kriegswirren und Vertreibung während der Napoleonischen Kriege letztlich siegreich zurückgekehrt, wandte sich nun bald verstärkt der Pfaueninsel zu, die er als Inbegriff der friedlichen Vorkriegszeit schätzte.Bildergebnis für Pfau Pfaueninsel Berlin

Seit 1804 war Ferdinand Fintelmann dort Hofgärtner. Nach der Besetzung Preußens durch die Truppen Napoleons 1806 wurden ringsum die Nahrungsmittel knapp, auch kannte Fintelmann die Vorliebe des Königs für Gutswirtschaft – so legte er auf einigen bisher bewaldeten Partien der Insel nach landschaftsgärtnerischen Gesichtspunkten verschiedene Ackerflächen an, schonte jedoch die alten Eichen und ließ sie auch auf den Äckern stehen. Es entstand ein Musterbeispiel der „ferme ornée“ (einer „geschmückten“, also gärtnerisch gestalteten „Landwirtschaft“).Ähnliches Foto In Berlin bremste der nüchterne, sprachlich wenig ausdrucksfähige König mit knappen Worten die Phantasie seiner Architekten – etwa die von Karl Friedrich Schinkel geplante Neue Wache in Form eines romanischen Burgtores und einen gotischen Dom am Wasser – „Sehr, sehr schön. Mir aber lieber griechischer Stil“ – und beförderte so die klassizistische Prägung der alten Stadtmitte. Auf der Pfaueninsel dagegen ließ er eine bunte Ansammlung unterschiedlichster Bauten und Attraktionen entstehen.Bildergebnis für Pfau Pfaueninsel Berlin

1824/1825 erweiterte Schinkel das seit 1804 vorhandene Kavaliershaus. Der König hatte durch das Hofmarschallamt in Danzig das spätgotische vom Abriss bedrohte Schlieffhaus von 1520 kaufen lassen. In nummerierten Einzelteilen wurde es über Ostsee und Oder zur Pfaueninsel transportiert. Das Patrizierhaus hatte angeblich seit 1360 in Nürnberg gestanden und war 1480 in Danzig neu aufgestellt worden. Nun verband Schinkel es mit dem alten Kavaliershaus, das die gelegentlichen Gäste nicht mehr aufnehmen konnte. 1829/1830 entstand ebenfalls nach Entwürfen Schinkels das „Schweizerhaus“ und seit 1829 steht in Sichtweite der Meierei zur Erinnerung an Königin Luise ein Portikus aus Sandstein, der sehr wahrscheinlich von Schinkel entworfen ist. Es handelt sich dabei um die ursprüngliche Säulenfront ihres Mausoleums von 1810 aus dem Charlottenburger Schlosspark, die dort nachträglich aus dem härteren Material Granit neu ausgeführt worden war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfaueninsel

Das Athener Drama

 

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Wir als Deutsche verdanken wohl das wichtigste unseres Daseins den Griechen.

Die Demokratie (Athen).

Die Dichtkunst (Homer),homer die Philosophie (Platon), das Schauspiel (Aischylos) und Vieles mehr.

So sind wir als Nachfahren – Töchter, Söhne, Enkel usw. natürlich SEHR dankbar.

Sollten wir da nicht auch diese Dankbarkeit zeigen? Den armen und gebrechlichen und alten Vater unterstützen?vater

Ihm ein Heim geben?

Seine Schulden bezahlen?

Herr Schäuble und Frau Merkel bitte erfüllen Sie ihre Pflicht als Nachkommen. Zahlen Sie einfach die Athener Schulden und geben sie dem Land eine gute neu Zukunft!

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Besuch der Queen in Berlin

 

 

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Schon komisch, wenn man an die Queen denkt: eine durch und durch Deutsches Königshaus, der Gemahl sogar in Deutschland geboren, in allen fließt deutsches Blut.

Erst waren die Angelsachsen, dann die Normannen, und jetzt ist alles Deutsch.

Wie so vieles, was heute die Welt bewegt.hand

Deutschen Ursprings ist die Moderne Technik. Die Maschinenbauer, die Waffen, die V2-Raketen, die Atomwaffe, die Autos mit Daimler und Benz.

Hitler und der Holocaust, Vernichtung der Juden, Vernichtung der Zigeuner, Vernichtung der seelenpflegebedürftigen Kinder.hitler

Zwei blutige Weltkriege, chemischer Dünger, Herbizide und Pestizide.

Computer.

Die besten Panzer, die besten Gewehre,panzer

Und alles wird auf der ganzen Welt verlangt und dach gebaut.

Bei diesen Gedanken wird einem ziemlich gruselig zumute.

Gibt es auch Gutes?

Das einzige Land der Welt, wo Grüne regieren.grün

Als erste die Atommeiler abgeschafft und Ökostrom forciert.öko

Die meisten Waldorfschulen.ws

Ökolandbau mit Demeter

Keine Gentechnik.dornach

Rudolf Steiner mit dem Zentrum Dornach und Stuttgart – eine Erneuerung des Christlichen Denkens nachdem das katholische Denken im Machtstreben der Päpste untergegangen ist.rs

Im Sommer von Berlin nach Nizza über Burgund

1955 kam ich mit dem Schiff zurück aus den USA im April in Bremerhaven an.
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Am Kai standen meine lieben Eltern ganz klein geworden und winkten. Ich war in dem Jahr wohl 25 cm gewachsen.
Vater war wieder Chefredakteur – jetzt endlich wieder in Berlin bei ‚Der Tagesspiegel‘ und beide sahen glücklich aus. Berlin war ihre Heimat.
Der alte Daimler war jetzt ein Opel Kapitän – groß fast wie in Amerika, das versüßte mir das triste Deutschland. Clever der liebe Vater – obwohl er das nie zugab – aber es zeigte, wie sehr er mich liebhatte.
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Die Fahrt nach Berlin war lang aber sehr  bequem in diesem wiegenden Schiff.
Eigentlich kann ich von der Fahrt nichts erinnern, weil ich traurig im Herzen nur an meinen Liebes-Gedanken hing.
In Berlin Dahlem, der Clayallee stand ein  älteres Doppelhaus dessen rechte Hälfte jetzt auf dem Klingelschild den Namen Silex trug.210px-Limonenstraße_16a_Berlin-Dahlem
Ein schöner Garten mit Wiese und Kiefern, Garage unter dem Haus, großes Wohnzimmer mit Blumenfenster, Käfig mit Wellensittichen,  der alte englische Mahagonitisch, oben großes Zimmer für Mutter, ebenso für Vater, ein kleineres für mich, und vor dem Haus stand ein Fahrrad für mich für den Schulweg.
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Danke Mammi!
Am nächsten Montag brachte mich die Mutter zur Schule.
Nur ein paar Minuten die Clayallee nach Osten und dort war sie:
die Rudolf Steiner Schule in Dahlem.
Das war natürlich super, da ich in Stuttgart die Waldorfschule kannte.
Nach der Schule und dem runter geschlungenen Essen – um zwei hatten die Eltern schon gegessen und auf dem Tisch stand ein dicker Thermos-Behälter der auf einen Teller gekippt wurde – nahm ich das Fahrrad  und fuhr erstmal überall rum.
Nur über die Clayallee rüber  – der Grunewald, Kiefern, Sand, kleine Seen – wie zu Hause in der Uckermark oder Ragow, meinem Geburtsort.
Die Sommerferien kamen, Vater hatte inzwischen

einen Ford Taunus M3 gekauft und wir machten uns auf die Reise in den Süden.
Auf der Sitzbank durfte ich auch vorne sitzen, und auf den langen Stunden Autobahn auch lenken. Ab und zu wenigstens.
Wenn Mammi oder ich aufs Klo mussten, riefen wir lange vor der nächsten Raststätte, aber Vater fuhr oft an der ersten vorbei – im Tran – vermutete ich jedenfalls.

Die erste Station war Burgund. Vezeley  mit der Kathedrale.
Es war spät geworden, aber damals konnte man auch im Sommer schnell gute Hotels finden. Die Masse fuhr nach Rimini und nur sogenannte Bildungsbürger reisten um Schönes zu sehen.
Dies Hotel sah gut aus und sie hatten auch Platz.
Am nächsten Morgen nach gutem Frühstück

endlich die Kathedrale.

Imposant auf dem Berg.

Herrliche Figuren und Kreuzgang.

 

 

Nicht weit davon am Nachmittag dann Autun.
Das berührt mich heute noch.
Der Dompropst Abbé Prevost hatte einen kleinen Führer geschrieben.
Da heißt es: Ob es Gott gibt, weiß ich nicht, aber den Teufel kenne ich genau.
In der Kirche sind innen und außen überall Teufel zu sehen.
Sie schneiden Fratzen, schleppen die Sünder in die Hölle, piesacken sie.
Am Abend saßen wir lange in diesem Café und unterhielten uns über den Tag.
Reisen um der Kultur willen waren nichts Neues für mich.
Schon in Stuttgart fuhren wir jeden Sonntag in Vaters Daimler – durch seine alten Pressekontakte zu Mercedes Benz konnte er billiger einen 170  er kaufen. Unser ganzer Stolz!
Mittags aßen wir immer in guten Restaurants, wo ich meistens etwas auf der Karte aussuchte um Neues kennen zu lernen.
Oder oft auch Forelle, weil es immer dazu Kartoffeln mit zerlassener Butter gab.
Einfach Butter war ein Leibgericht. Butter mit Zucker drauf zerquetscht – herrlich!
Irgendjemand meinte mal dazu: die Butter liebte ich so, weil es in den Kriegsjahren kaum Fett gab.
Lange saßen wir in der Dämmerung und unterhielten uns über die Teufel von Autun.
Später dachte ich oft mit Dankbarkeit an die Eltern, die mir so viel Schönes gezeigt hatten, auch Schauspiel, Theater und Konzert. All die Kunstausstellungen, die Museen.
Ich zehre jeden Tag davon.
Ein Leben ohne Kultur – undenkbar!
Ohne wäre ich längst vor Langeweile gestorben.
Am nächsten Morgen ging es weiter gen Süden auf der Route Nationale, damals gab es noch keine Autobahn. Das machte die Fahrt aufregender.
Längs der Rhone – Grenoble, Lyon, Arles, dann endlich das Mittelmeer. Einmal gesehen liebe ich es seither.
Wir fanden ein kleines Hotel direkt am Meer etwa 30 Kilometer vor Cannes.
Das Hotel lag oberhalb der Straße, wie überall üblich mit der Toilette im Flur, im Zimmer nur ein Waschbecken mit kaltem Wasser, große Fenster, das Bett mit Rolle statt Kopfkissen.
Zwischen Straße und Meer war das Restaurant.
Nachdem wir ausgepackt hatten gingen wir zum Abendessen hin.
Das übliche drei Gänge Menu. Vater und ich Rotwein, Mammi Vittel.
Zum ersten Mal gab’s als Nachtisch Creme Caramel.
Ein süßes Wunder, das ich heute noch liebe und verehre!
Es war noch hell – wir gingen nach draußen – das Meer war hellblau und so klar, dass man viele

Meter tief den Grund sah! Was für eine Überraschung! Bisher hatte ich nur Sandstrände gesehen, und dort sah man eigentlich kaum den Boden.

Am nächsten Morgen rief die Kultur bald.
Morgens ist es noch kühler und eine gute Zeit im Auto zu sitzen und Schönes zu sehen.
Wir fuhren in die Berge, Kiefern, Eichen und Macchia.
Mammi führte uns, ihr Wunsch war alles Geheimnisvolle.
Dolmen und Menhire, Templer, Sagen und Märchen.
So tauchte auch bald ein schöner Dolmen auf. http://de.wikipedia.org/wiki/Dolmen
Nach Bestaunen dieses drei Meter hohen Zeugnisses der geistigen Megalitkultur setzten wir uns, Vater stopfte seine Pfeife, Mammi versank in Meditationen und ich griff zur Rothändle.
Nach dem Mittagessen wieder zu Hause gingen Vater und ich schwimmen. Ein paar in den Felsen gehauene Stufen und von einem Holzsteg konnte man ins Wasser.
Die Badehosen waren aus einfachem Stoff, und rechts geschnürt konnte man sie an- und ausziehen ohne ganz nackt zu sein. Einfach ein Bein in die Badehose, hoch unter die Unterhose, usw.
Vater schwamm ein wenig rum bis ihm kalt wurde oder er wieder die Pfeife vermisste, er rauchte etwa 20 bis 30 Pfeifen am Tag – sie hielten auch nicht lange und hatten nach 9 Monaten unten ein durchgebranntes Loch.
Ich hatte Schnorchel und Taucherbrille mit gebracht. Ich konnte nie weit schwimmen, aber beim Schnorcheln ging es so lang bis auch wärmeres Mittelmeerwasser zu kühl wurde.
Damit man nicht immer dieselbe Luft atmet mussten die Atemzüge lang und tief sein.
Nach einer Weile hatte ich genug Luft um zu tauchen.
In dem klaren durchsichtigen Meer verlor man die Orientierung auch in zehn Metern Tiefe.
In 500 Metern vor der Küste lag ein Felsen. Mit Schnorchel und Flossen kam ich bequem dahin, und saß oft auf einem Absatz.
Am nächsten Tag ging es nach Grasse – Hauptstadt des LavendelParfüms. http://de.wikipedia.org/wiki/Grasse

Die Fahrt durch die Lavendel-Felder lässt staunen. Die Stadt auf dem Hügel ist alt, schön und aufregend.

Fabriken von Parfüm-Herstellern, große Anlagen zum Destillieren, eine haben wir besucht. Die Blüten werden auf flache Tröge mit Schmalz gelegt, bleiben einige Tage, dann kommt das Schmalz zum Destillieren. Resultat – reines Lavendel Parfüm.

 

 

Das war ein schöner, duftender Tag. Mammi kaufte Duftkissen für die Wäsche zuhause, Lavendelparfüm für sich und Lavendelwasser zum Sprühen gegen Vaters Tabakqualm wenn sie Frauen-Besuch bekam.
Eine andere Fahrt brachte uns zu Picasso – dem Museum für Keramik – Vallauris.

Am nächsten Tag ging es in die Camargue – St. Maries de la Mer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Saintes-Maries-de-la-Mer

Ein kurzer Abstecher um die Reste einer Templer-Burg zu sehen.

Mammi bestand darauf.

Dann gegen Abend endlich die Flamingo Schwärme, die weißen Camargue-Pferde, die Hütten der Hirten. Im Zentrum fanden wir ein altes Hotel neben der Kirche.
Es war Sommer, und die Tage lang.
So gingen wir zum Strand.
Vater rauchte, Mammi blickte verzückt immer wieder in den Baedeker und ich fühlte mich so zu Hause wie nie zuvor.
Das Wasser, die Kräuter-Wiesen, die Pferde, die Zigeuner mit ihrer Musik, schließlich wohnte deren Heilige Schutzpatronin in der Kathedrale.
Am nächsten Tag durfte ich mit einer Gruppe ausreiten, und später kaufte ich die typische Reithose

der Gardien, die ich stolz dann in Berlin lange getragen habe.

 

 

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