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Kategorie: Bienen

Bienetod – Mao Zedong und die „Ausrottung der Plagen“

Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen? Im wichtigsten Obstanbaugebiet Chinas, in Sichuan, herrscht Stille. Seit 25 Jahren fliegt hier kein Vogel mehr, keine Biene summt. Seinen Ursprung findet dieses Unglück in der Zeit Mao Zedongs. Sein Glaube an den wissenschaftlichen Sozialismus und den Fortschritt führten zu einer Naturkatastrophe. Bildergebnis für chinesen bestäuben blüten1958 beorderte er seine 600 Millionen Untertanen zunächst in einen Krieg gegen die Spatzen. Laut Maos Berechnungen stelle der Piepmatz eine große Bedrohung für die Getreideversorgung des Landes dar, da er das Saatgut aus den Ackerfrüchten fressen und damit Ernteeinbußen verursachen würde. Bildergebnis für chinesen bestäuben blüten

Also sollte der Spatz weichen und so zielten die Menschen mit Steinschleudern und Gewehren auf die Vögel, fuchtelten mit Fahnen und Töpfen so lange umher, bis sie erschöpft vom Himmel fielen, weil sie keinen Landeplatz mehr finden konnten.
Erst starben die Spatzen, dann die Bienen

Hunderte Millionen toter Tiere wurden infolgedessen buchstäblich zusammengekehrt. Maos “Plage” war beseitigt. Doch der Tod der Spatzen hatte schlimme Folgen, denn was Mao nicht kalkuliert hatte: Insekten, die zuvor von den Vögeln aufgepickt wurden, vernichteten nun die Ernte, die er eigentlich zu schützen gedachte. Jetzt musste also die Chemie Abhilfe schaffen: Massenweise wurden Pestizide auf die Felder ausgefahren, um die Ernte von Maden, Heuschrecken und Würmern zu befreien. Der Chemie fielen schließlich auch die Bienen zum Opfer – mit den Folgen des Bienensterbens kämpfen die Chinesen bis heute. Bildergebnis für chinesen bestäuben blüten
Die dramatischen Folgen des Bienensterbens

Von 100 Kulturpflanzen, die sagenhafte 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion decken, werden 71 von Bienen bestäubt. Die Abwesenheit des Nutztieres und seiner Bestäubungsleistung muss dementsprechend aufgefangen werden.

Keine Frage: Die menschlichen Bienen, wie sich die Bestäuber in China nennen, können mit der Arbeitsleistung der Bienen nicht mithalten. Und dennoch begeben sie sich Tag für Tag auf die Plantagen, sammeln Pollen und bestäuben anschließend, ausgestattet mit einem selbst gebastelten Federwebel, Blüte für Blüte der Obstbäume. Ähnliches Foto

Das Szenario in China verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Bienen für uns Menschen sind. Jeder Einzelne kann etwas zum Schutz der Bienen beitragen. Ein Balkonkasten mit bienenfreundlichen Pflanzen ist bereits ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Bienen. Denn: Du brauchst DIE BIENE braucht dich.

http://www.bee-careful.com/de/initiative/menschliche-bienen-china/

Bedeutung des Bienenfluges für die Landwirtschaft

Bedeutung des Bienenfluges für die Landwirtschaft
In ihrer Funktion als Bestäuber und Honigproduzenten gehören die Bienen zu den weltweit bedeutendsten Nutzinsekten.Bildergebnis für Bienenflug Zur Vermeidung von schädlichen Auswirkungen auf die Tiergesundheit beschränkt die Bienenschutzverordnung
das Ausbringen bienengefährdender Pflanzenschutzmittel auf die flugfreie Zeit. Eine optimalezei tliche Einplanung chemischer Mitteleinsätze in den landwirtschaftlichen Betriebsablauf setzt daher eine Vorhersage des Bienenfluges voraus. Aus ihr können nicht nur Landwirte, sondern auch Imker Nutzen
ziehen.Ähnliches Foto
Modellbeschreibung
Im Modell werden mittels eines empirischen Ansatzes die auf den Bienenflug wirkenden Einflussfaktoren Lufttemperatur, Globalstrahlung, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsintensität auf Stundenbasis zu
einem Index der Flugaktivität zusammengefasst (0 = keine Flugaktivität, 1 = optimale Flugaktivität).
Haupteinflussfaktor ist die Strahlung, die den Beginn und das Ende der Flugaktivität steuert. Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang sind Bienen nur selten flugaktiv. Im Vergleich zu sonnigen Tagen lassen
bedeckte und stark bewölkte Tage unter sonst identischen Temperaturbedingungen einen deutlich schwächeren Bienenflug erkennen. Der optimale Temperaturbereich liegt oberhalb von ca. 20 °C. Geringe Windgeschwindigkeiten
haben wenig Einfluss auf den Bienenflug. Erst bei hohen Werten setzt eine Flugabnahme ein.
Ähnliches gilt für den Niederschlag.
Modellvorhersagen werden für den Zeitraum der Vegetationsperiode (März-Oktober) erstellt.
Im Frühjahr sind Bienen auf Frühblüher angewiesen, um Pollen und Nektar zu sammeln.
Ab 10 °C LuftteBildergebnis für Bienenflugmperatur und zusätzlicher Einstrahlungflie gen Bienen aus.

Modellbeschreibung
Im Modell werden mittels eines empirischen Ansatzes die auf den Bienenflug wirkenden Einflussfaktoren
Lufttemperatur, Globalstrahlung, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsintensität auf Stundenbasis zu
einem Index der Flugaktivität zusammengefasst (0 = keine Flugaktivität, 1 = optimale Flugaktivität).Bildergebnis für Bienenflug
Haupteinflussfaktor ist die Strahlung, die den Beginn und das Ende der Flugaktivität steuert. Vor Sonnenaufgang
und nach Sonnenuntergang sind Bienen nur selten flugaktiv. Im Vergleich zu sonnigen Tagen lassen
bedeckte und stark bewölkte Tage unter sonst identischen Temperaturbedingungen einen deutlich schwächeren Bienenflug erkennen. Der optimale Temperaturbereich liegt oberhalb von ca. 20 °C. Geringe Windgeschwindigkeiten
haben wenig Einfluss auf den Bienenflug. Erst bei hohen Werten setzt eine Flugabnahme ein.Bildergebnis für Bienenflug
Ähnliches gilt für den Niederschlag.
Modellvorhersagen werden für den Zeitraum der Vegetationsperiode (März-Oktober) erstellt.

http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/ku_beratung/landwirtschaft/agrar_modelle/Bienenflug.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Die Bienen und die Geistige Welt

 

gnesta-schwedenBienestöcke am Waldrand

Honigbienen sind neben anderen Insekten unerlässlich zur Befruchtung vieler Wild- und Kulturpflanzen. Deshalb sind die Bienen für die Natur und letztlich für das Überleben des Menschen unerlässlich. Demeter-Imkern geht es um eine wesensgemäße Bienenhaltung. Nicht die Maximierung des Honigertrags steht im Vordergrund, sondern das Wohlbefinden der Bienen – aus Achtung vor dem Leben. Aus dem Zusammenwirken von Bienen und Pflanzen entsteht so ein vollkommenes Lebens- und Heilmittel – der Honig.

Bereits 1995 einigten sich die Demeter-Imker auf die entsprechenden Richtlinien: Bienenkästen bestehen demnach nur aus natürlichen Materialien, Naturwaben sind vorgeschrieben. Die Vermehrung erfolgt aus Schwarmtrieb und das Flügelbeschneiden ist verboten. Als Standorte für die Bienenvölker werden biologisch-dynamisch bewirtschaftete Flächen mit reichhaltiger Blütenvielfalt bevorzugt. Künstliche Königinnenzucht und instrumentelle Besamungen werden nicht angewandt. Die Einwinterung auf Honig wird angestrebt, Zuckerzusatz ist bei den Demeter-Imkern tabu. Sie setzen als Heilmittel bevorzugt genau die Stoffe ein, die auch natürlicher Bestandteil des Honigs sind. Selbstverständlich wird Demeter-Honig nicht über 35°C. erwärmt. Er muss vor dem Festwerden abgefüllt werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und feinen Aromen optimal erhalten und es entsteht die besondere Qualität, die man schmecken kann: Demeter-Honig. Genussvoll und wohltuend für Körper, Seele und Geist.

Honig_Raps_2Rapshonig

wabeÖkologische Imkerei, vor allem die Demeter-Bienenhaltung, ist eine konsequente Weiterentwicklung der Bienenkultur aus den modernen Erkenntnissen der Bienenbiologie. Sie legt besonderen Wert auf eine artgemäße Bienenhaltung und -zucht. Dadurch gewinnt die Imkerei insgesamt eine neue Perspektive. Dabei sind ökologische Imkerei und gute Honigerträge kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil zeigen die Erfahrungen, dass mit artgerechter Zucht Honigerträge auf hohem Niveau möglich sind.

http://www.bienen.de/wissenswertes_zucht_oeko.php

gläserGemeter Honig schmeckt verschieden je nach Staandort der Bienenvölker

apfel-honig-tarteApfel-Honig Tarte

Rudolf Steiner:
Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur.

Über das Wesen der Bienen

 

„… den Honig saugt sie ein mit ihrem Saugrüssel. Ein Teil davon dient ihr zur eigenen Nahrung, aber den größten Teil behält sie in ihrem Honigmagen. Den speit sie wiederum aus, wenn sie zurückkommt. Also wenn wir Honig essen, dann essen wir ja in Wirklichkeit Bienengespeie. Dessen müssen wir uns ja wirklich klar sein. Aber es ist ein sehr reinliches und süßes Gespei, was sonst das Gespei nicht ist, nicht wahr.“

Honigtöpfchen_2
Exif JPEG
baobabBaobab Kenia – Honigbaum
äthiopienBinenkörbe – Äthiopien
keniaKenia
StradanusBie16.jahrh.
Wildbienen-2Waldbienen

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