gnesta-schwedenBienestöcke am Waldrand

Honigbienen sind neben anderen Insekten unerlässlich zur Befruchtung vieler Wild- und Kulturpflanzen. Deshalb sind die Bienen für die Natur und letztlich für das Überleben des Menschen unerlässlich. Demeter-Imkern geht es um eine wesensgemäße Bienenhaltung. Nicht die Maximierung des Honigertrags steht im Vordergrund, sondern das Wohlbefinden der Bienen – aus Achtung vor dem Leben. Aus dem Zusammenwirken von Bienen und Pflanzen entsteht so ein vollkommenes Lebens- und Heilmittel – der Honig.

Bereits 1995 einigten sich die Demeter-Imker auf die entsprechenden Richtlinien: Bienenkästen bestehen demnach nur aus natürlichen Materialien, Naturwaben sind vorgeschrieben. Die Vermehrung erfolgt aus Schwarmtrieb und das Flügelbeschneiden ist verboten. Als Standorte für die Bienenvölker werden biologisch-dynamisch bewirtschaftete Flächen mit reichhaltiger Blütenvielfalt bevorzugt. Künstliche Königinnenzucht und instrumentelle Besamungen werden nicht angewandt. Die Einwinterung auf Honig wird angestrebt, Zuckerzusatz ist bei den Demeter-Imkern tabu. Sie setzen als Heilmittel bevorzugt genau die Stoffe ein, die auch natürlicher Bestandteil des Honigs sind. Selbstverständlich wird Demeter-Honig nicht über 35°C. erwärmt. Er muss vor dem Festwerden abgefüllt werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und feinen Aromen optimal erhalten und es entsteht die besondere Qualität, die man schmecken kann: Demeter-Honig. Genussvoll und wohltuend für Körper, Seele und Geist.

Honig_Raps_2Rapshonig

wabeÖkologische Imkerei, vor allem die Demeter-Bienenhaltung, ist eine konsequente Weiterentwicklung der Bienenkultur aus den modernen Erkenntnissen der Bienenbiologie. Sie legt besonderen Wert auf eine artgemäße Bienenhaltung und -zucht. Dadurch gewinnt die Imkerei insgesamt eine neue Perspektive. Dabei sind ökologische Imkerei und gute Honigerträge kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil zeigen die Erfahrungen, dass mit artgerechter Zucht Honigerträge auf hohem Niveau möglich sind.

http://www.bienen.de/wissenswertes_zucht_oeko.php

gläserGemeter Honig schmeckt verschieden je nach Staandort der Bienenvölker

apfel-honig-tarteApfel-Honig Tarte

Rudolf Steiner:
Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur.

Über das Wesen der Bienen

 

„… den Honig saugt sie ein mit ihrem Saugrüssel. Ein Teil davon dient ihr zur eigenen Nahrung, aber den größten Teil behält sie in ihrem Honigmagen. Den speit sie wiederum aus, wenn sie zurückkommt. Also wenn wir Honig essen, dann essen wir ja in Wirklichkeit Bienengespeie. Dessen müssen wir uns ja wirklich klar sein. Aber es ist ein sehr reinliches und süßes Gespei, was sonst das Gespei nicht ist, nicht wahr.“

Honigtöpfchen_2
Exif JPEG
baobabBaobab Kenia – Honigbaum
äthiopienBinenkörbe – Äthiopien
keniaKenia
StradanusBie16.jahrh.
Wildbienen-2Waldbienen