Kategorie: Bio-Dyn Landwirtschaft (Seite 1 von 3)

Demeter – bio-dyn Landwirtschaft

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Die Bäume spenden Leben –

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Wer Kompost macht, hat auch viele Helfer – die Regenwürmer. Sie sorgen für lebendige Erde, auf der alles wächst.

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Wilde Hecken schützen die Felder, geben Schutz für Tiere, Vögel und Käfer, ein ökologisches Gleichgewicht statt Monsanto Kahlschlag.

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Wilde Hecken bilden Schutz, Nahrung und Wohnung für unsere Singvögel

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Eine ökologische Landwirtschaft brauch Kuhmist zum düngen statt Chemie. Im Offenstall sind die Tiere viel glücklicher und der Mist bekommt dann den Pflanzen besser! Das ist eine logische Kette: glückliche Kühe, glücklicher Mist, glückliches Korn, glückliches Brot, glückliche Kinder –

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Brot braucht der Mensch: Dinkel (Triticum spelta) ist eine Weizenart und botanisch nahe verwandt mit dem Weichweizen (Triticum aestivum), der heute wirtschaftlich bedeutendsten Weizenart.
Zusammen mit den alten Getreidesorten Einkorn und Emmer sowie auch der Gerste gehört Dinkel zu den so genannten „Spelzgetreiden“, was sich noch in seinem botanischen Namen „Triticum spelta“ widerspiegelt.
Bei diesen Getreidearten ist das eigentliche Korn noch von einer Schutzhülle – der Spelzhülle oder einfach dem Spelz – umgeben, die vor der weiteren Verarbeitung erst im so genannten „Gerbgang“ entfernt werden muss.
Bereits vor etwa 8.000 Jahren soll Dinkel von den Ägyptern angebaut worden sein. Später verbreitete er sich mittels Völkerwanderung bis nach Mittel- und Nordeuropa.

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Glückliche Kühe, die im Sommer auf der Alm oder anderen Wiesen fressen und wiederkäuen dürfen, deren Kälbchen Muttermilch naschen, sind Bedingung für herrlichen Käse.

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Besonders wenn die Kühe im Sommer in den Bergen auf der Alm sind, muss die Milch zu Käse verarbeitet werden, denn der Transport der Milch per LKW ist nicht möglich. Jede Region hat eigenen Käse. Dank der würzigen Kräuter gibt es viele herrliche Käse Varianten. von Appenzeller bis Roquefort.

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Damit auch in Zukunft die Erde fruchtbar bleibt und so die Menschen ernährt werden können, hat Rudolf Steiner in Koberwitz die Anregungen gegeben. 1. Hornmist: Kuhfladen in Hörner füllen, 1 Jahr vergraben, dann in Wasser rühren, rechts bis Trichter entsteht (Ordnung) dann links (Chaos) bis wieder Ordnung ist. Das 1 Stunde land. Das so durchgeistige Wasser auf die Felder sprühen.

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Das Hornkieselpräparat wird ähnlich dem Hornmistpräparat gerührt und ausgebracht. Es besteht aus fein zerriebenem Bergkristall, der um Boden überwintert hat. Dient der Blüten und Frucht Stärkung. Seit Jahren verwende ich es in unserem Garten. Der Humus nimmt zu, Regenwürmer in Massen, Obst – besonders viele Beerensträucher, Salat und Tomaten gibt es reichlich.

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Der Bio-Dyn Kompost wird nach -Aufschichtung mit 6 Präparaten „geimpft“ – Als erstes kommt das Schafgarbenpräparat: Schafgarbenblüten (Achilea millefolium) werden gesammelt, angfeuchtet und in die Blase eines Hirsches gefüllt. Die so gefüllte Hirschblase wird über den Sommer an der Sonne aufgehängt und im Herbst vergraben. Sie überwintert in der Erde und im Frühjahr findet man beim Ausgraben eine humose Substanz, die man sorgfältig aufbewahrt, bis man damit den Mist, die Jauche oder den Kompost impft. Man braucht dazu nur homöopathische Mengen. Dieses Präparat unterstützt die Kalium-Prozesse.

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Anordnung der Präparate im Bomposthaufen:

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Präparat 503: Getrocknete Kamille wird mit einem Trichter und einem Stock in Kuhinnereien gestopft und dann in einem Tontopf von Herbst bis Frühling vergraben. Das trägt dazu bei, dass Kalzium und Stickstoff vom Boden besser verarbeitet wird. „Das Organ löst sich im Grunde während des Prozesses auf, es dient nur als Behälter“, sagt Gabe.

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Präparat 505: „Der Schädel ist mit weißer Eichenrinde gefüllt, in Blättern eingewickelt und unter Wasser vergraben, damit das Präparat in einem anaeroben Prozess verarbeitet wird—ohne Luft also. Wenn du die Rinde wieder aus dem Schädel rausnimmst, hat sie diesen sehr speziellen Geruch und ist leuchtend pink. Dieses Präparat erhöht den pH-Wert der Erde ohne Kalkdüngung.“

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So entsteht eine lebendige Nahrung: Demeter

Besuch der Queen in Berlin

 

 

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Schon komisch, wenn man an die Queen denkt: eine durch und durch Deutsches Königshaus, der Gemahl sogar in Deutschland geboren, in allen fließt deutsches Blut.

Erst waren die Angelsachsen, dann die Normannen, und jetzt ist alles Deutsch.

Wie so vieles, was heute die Welt bewegt.hand

Deutschen Ursprings ist die Moderne Technik. Die Maschinenbauer, die Waffen, die V2-Raketen, die Atomwaffe, die Autos mit Daimler und Benz.

Hitler und der Holocaust, Vernichtung der Juden, Vernichtung der Zigeuner, Vernichtung der seelenpflegebedürftigen Kinder.hitler

Zwei blutige Weltkriege, chemischer Dünger, Herbizide und Pestizide.

Computer.

Die besten Panzer, die besten Gewehre,panzer

Und alles wird auf der ganzen Welt verlangt und dach gebaut.

Bei diesen Gedanken wird einem ziemlich gruselig zumute.

Gibt es auch Gutes?

Das einzige Land der Welt, wo Grüne regieren.grün

Als erste die Atommeiler abgeschafft und Ökostrom forciert.öko

Die meisten Waldorfschulen.ws

Ökolandbau mit Demeter

Keine Gentechnik.dornach

Rudolf Steiner mit dem Zentrum Dornach und Stuttgart – eine Erneuerung des Christlichen Denkens nachdem das katholische Denken im Machtstreben der Päpste untergegangen ist.rs

FÜNFTER VORTRAG KOBERWITZ, 13.JUNI 1924 – Fragenbeantwortung

FÜNFTER VORTRAG KOBERWITZ, 13.JUNI 1924

Die richtige Substantiierung des Düngers Dasjenige, was gestern vorgebracht wurde für die Aufbesserung unseres Düngers in den Kuhhörnern, ist natürlich gemeint als eine Aufbesserung der Düngung. Die Düngung bleibt selbstverständlich vorhanden, und wir werden heute davon zu sprechen haben, wie man sich dieser Düngung gegenüber zu verhalten hat, wenn man eben die Anschauung haben muss, dass das Lebendige auch innerhalb des Lebendigen gehalten werden muss. Wir haben ja gesehen, wie das Ätherisch-Lebendige eigentlich niemals verlassen soll dasjenige, was in der Region, in der Sphä- re des Wachstums ist. Daher haben wir einen so großen Wert darauf gelegt, zu erkennen, wie der Erdboden, aus dem die Pflanze herauswächst, der ihre Wurzeln umgibt, eine Art Fortsetzung des Wachstums in der Erde ist, das PflanzlichLebendige in der Erde selber, also etwas Lebendiges ist. Und ich habe gestern sogar darauf hingewiesen, wie man schon sich den Übergang denken kann von einem aufgeworfenen Erdhügel mit seiner durch, sagen wir, Humuseinschluß entstandenen inneren Lebendigkeit und demjenigen, was dann als Rinde, ja selbst als Borke den Baum umgibt und nach außen abschließt. Es ist ja ganz natürlich gekommen, dass im Laufe der neueren Zeit, wo man alle Einsicht verloren hat, auch verlieren musste in die großen Naturzusammenhänge, dass da eben ganz verlorengegangen ist auch diese Einsicht, wie dieses dem Erd- und Pflanzenwachstum gemeinsame Leben sich dann hinein fortsetzt in die Absonderungsprodukte des Lebens, die uns im Dünger vorliegen, und wie die Kräfte dieses alles umfassenden Lebens wirken. Dahinein musste eben auch die Einsicht mehr und mehr verlorengehen. L Nun soll Geisteswissenschaft wirklich, wie ich schon gestern in der Diskussion sagte, nicht so wirken, dass sie wie etwas turbulent Polterndes, Revolutionierendes eingreift aus einem gewissen Fanatismus heraus in dasjenige, was in den neueren Zeiten auf den verschiedensten Gebieten des Lebens hervorgebracht worden ist, sondern es soll sich darum handeln, voll anzuerkennen, was geleistet worden ist. Und nur diejenigen Dinge sollen, wenn man das so nennen kann, bekämpft werden, die eben auf ganz falschen Voraussetzungen beruhen und zusammenhängen mit der materialistischen Weltauffassung der Gegenwart; und das soll ergänzt werden, was eben gerade aus einer lebendigen Anschauung der Welt auf den verschiedensten Gebieten des Lebens erfließen kann. Ich will daher nicht darauf besonders Wert legen, darzustellen, wie man aus Stalldünger, aus Jauche heraus, aus Kompost heraus, den Dünger zubereitet. In dieser Beziehung ist ja in bezug auf die Verarbeitung von Dünger und Jauche das Mannigfaltigste geschehen. Und nach dieser Richtung kann ja vielleicht in der Diskussion heute nachmittag manches gesagt werden. Ich will nur voraussetzen, dass allerdings die richtige Anschauung besteht, dass eigentlich Raubbau getrieben werden muss auf unseren Landwirtschaften. Dieser Raubbau muss einfach deshalb getrieben werden, weil wir mit alle demjenigen, was wir von der Landwirtschaft hinausschicken in die Welt, ja wirklich der Erde Kräfte wegnehmen, sogar der Luft Kräfte wegnehmen, die zu ersetzen sind, so dass ja in der Tat nach und nach der Düngergehalt, der in seinem Wert ja zusammenhängt mit demjenigen, was man braucht für die ärmer gewordene Erde, um sie in der richtigen Weise zu beleben, entsprechend behandelt werden muss. Nun sind da in der letzten Zeit eben gerade aus der materialistischen Weltanschauung heraus mannigfaltigste Fehlurteile aufgetreten. Erstens: Man studiert heute in sorgfältiger Weise, wie die Bakterien, die kleinsten Lebewesen, wirken; man schreibt ja diesen kleinen Lebewesen geradezu zu, dass sie den Dünger in der richtigen Substantiierung herstellen können. Man sieht geradezu auf dasjenige hin, was die Bakterien tun im Dünger, und rechnet mit ihnen. Man hat ja in dieser Beziehung wirklich geistreiche, außerordentlich logische, aber in den meisten Fällen wenig dauerhafte, wenig nutzbringende Impfversuche des Bodens gemacht. Alles eben aus der Anschauung heraus, die sich etwa parallelisieren lässt mit der: in einem Zimmer entdeckt man außerordentlich viele Fliegen, und meint, weil so viele Fliegen da sind, ist das Zimmer schmutzig. Das Zimmer ist gar nicht schmutzig, weil soviel Fliegen da sind, sondern die Fliegen sind da, weil das Zimmer schmutzig ist. Und man wird das Zimmer auch nicht reinlicher machen, wenn man auf allerlei Methoden sinnt, wie man die Fliegen vermehren kann, weil man meint, sie müssen dann den Schmutz eher auffressen, oder wie man sie vermindern kann und dergleichen. Man wird nicht sehr viel durch solche Methoden erreichen können, sondern man wird jedenfalls mehr erreichen, wenn man direkt auf die Schmutzbekämpfung losgeht. So handelt es sich darum, wenn tierische Ausscheidungsprodukte verwendet werden im Dünger, die kleinen Lebewesen zu betrachten als etwas, was durch die Vorgänge auftritt, die sich da oder dort in der Düngersubstanz bilden, was also für gewisse Zustände der Düngersubstanz ein außerordentlich nützliches Symptom sein kann, was aber durchaus weder in seiner Pflanzung noch in seiner Züchtung, eher schon in seiner Bekämpfung eine große Bedeutung haben kann. Es handelt sich überall darum, innerhalb des der Landwirtschaft wichtigen Lebendigen im großen zu bleiben und auf diese kleinen Wesen möglichst wenig eine atomistisch aussehende Betrachtungsweise anzuwenden. Natürlich sollte man eine solche Behauptung gar nicht machen, wenn man nicht zu gleicher Zeit Mittel und Wege zeigte, wie man nun die Dinge machen soll. Gewiss, das, was ich nun bisher gesagt habe, wird von verschiedener Seite betont; aber es ist wichtig, dass man nicht nur das Richtige weiß. Denn mit diesem Richtigen kann man oftmals nichts anfangen, wenn man nicht Maßregeln hat, um, wenn das Richtige ein Negatives ist, das Positive dagegenzusetzen. Es handelt sich eben überall darum, dass man, wenn nicht positive Vorschläge gemacht werden können, die Betonung des Negativen eigentlich unterlassen soll, weil das nur verärgert. Ein zweites ist, dass man wiederum, herausgefordert durch die materialistisch nuancierte Anschauung, in neuerer Zeit Wert darauf gelegt hat, den Dünger in allerlei Weise mit allerlei unorganischen Substanzverbindungen oder Elementen zu behandeln. Man hat sich durch die Erfahrung überzeugt, dass das auch keinen dauernden Wert hat. Man muss sich nämlich klar darü- ber sein, dass, wenn man mineralisierend den Dünger veredeln, verbessern will, dass man dadurch nur wirkt auf die Belebung des Flüssigen, des Wassers, während es notwendig ist, für einen gediegenen Pflanzenbau nicht nur das Wasser zu durchorganisieren, zu beleben. Denn vom Wasser, das so durch die Erde sickert, geht keine weitere Belebung aus. Man muss die Erde direkt beleben, und das kann man nicht, wenn man mineralisierend vorgeht, das kann man nur, wenn man mit organischem vorgeht, das man in eine entsprechende Lage bringt, so dass es organisierend, belebend auf das feste Erdige selber wirken kann. Alles das, diese Anregung gerade der Düngermasse oder der Jauchemasse zu geben – jeder Masse, die in dieser Weise verwendet wird, kann das gegeben werden, indem man innerhalb des Belebten bleibt -, das ist die Aufgabe der geisteswissenschaftlichen Anregung, die für die Landwirtschaft gegeben werden kann. Geisteswissenschaft will überall hineinschauen in die großen Wirkungen des Lebendigen und sieht ab, weil das nicht die größte Bedeutung hat, von dem Angucken des Kleinen und von Schlüssen, die vom Kleinen – das Mikroskop beachtet das -, vom Mikroskopischen aus gezogen werden. Die Beobachtung des Makrokosmischen, der weiten Kreise des Naturwirkens, das ist die Aufgabe der Geisteswissenschaft. Dazu ist es natürlich notwendig, dass man hineinschaut in diese Naturwirkungen. Aber sehen Sie, es gibt einen Satz, den Sie heute in aller landwirtschaftlichen Literatur in der mannigfachsten Weise finden werden – er geht ja hervor aus demjenigen, was man an Erfahrungen zu haben glaubt -, der lautet etwa in der folgenden Weise : Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk, Kali, Chlor und so weiter, Eisen sogar, sie haben alle ihren großen Wert für den Boden, auf dem Pflanzenwachstum gedeihen soll. Aber Kieselsäure, Blei, Arsen, Quecksilber – sogar Natron führt man dabei an -, die haben für das eigentliche Gedeihen der Pflanzen höchstens einen Reizwert, wie man sagt. Man kann die Pflanzen damit anregen. Indem man diesen Satz ausspricht, dokumentiert man, dass man eigentlich ganz im Finstern tappt, und es ist nur gut, dass man – gewiss aus alten Traditionen heraus – sich den Pflanzen gegen- über nicht so toll benimmt, wie man sich benehmen würde, wenn man diesen Satz auch befolgen würde. Man kann ihn nämlich auch nicht befolgen. Denn was liegt denn vor? Sehen Sie, in Wirklichkeit ist die Sache nur so, dass einen die große Natur nicht so gnadelos verlässt, wenn man ihre Kieselsäure, ihr Blei, ihr Quecksilber, ihr Arsen nicht berücksichtigt, wie sie einen verlässt, wenn man Kali oder Kalk oder Phosphorsäure nicht berücksichtigt in ordentlicher Weise. Denn Kieselsäure, Blei, Quecksilber, Arsen gibt der Himmel, und der gibt sie freiwillig her mit dem Regen. Um in der richtigen Weise Phosphorsäure, Kali, Kalk in der Erde zu haben, muss man die Erde bearbeiten, muss man in der richtigen Weise düngen. Das gibt der Himmel nicht freiwillig her. Aber dennoch, man kann allerdings durch fortgesetztes Wirtschaften die Erde verarmen. Man verarmt sie ja fortwährend. Deshalb muss man sie düngen. Und es kann nach und nach, wie es bei vielen Wirtschaften der Fall ist, die Ausgleichung durch den Dünger zu schwach sein. Dann treibt man Raubbau. Dann lässt man die Erde dauernd verarmen. Man muss dafür sorgen, dass der eigentliche Naturprozess sich ganz richtig vollziehen kann. Was man die Reizwirkungen  nennt, sind nämlich die allerwichtigsten Wirkungen. Es sind vorhanden, in feinster Dosierung um die ganze Erde herum wirkend, gerade die Stoffe, die man für unnötig hält; und die Pflanzen brauchen sie so notwendig wie das, was ihnen von der Erde zukommt. Nur saugen sie sie aus dem Weltenkreis auf: Quecksilber, Arsen, Kieselsäure, sie saugen sie aus dem Erdboden auf, nachdem die Stoffe selber in den Erdboden hineingestrahlt worden sind. Wir Menschen können durchaus das machen, dass wir eben ganz den Erdboden verhindern würden, in der richtigen Weise hineinzustrahlen aus dem Weltenumkreis dasjenige, was die Pflanzen brauchen. Wir könnten allmählich, indem wir planlos fortdüngen, die Erde verhindern, aufzusaugen dasjenige, was an Kieselsäure, Blei, Quecksilber, wirksam ist, in feinster homöopathischer Dosierung, was, wenn ich so sagen darf, aus dem Weltenumkreis herankommt und in das Pflanzenwachstum aufgenommen werden muss, damit die Pflanze, die eigentlich ihren Leib in der Gestaltung des Kohlenstoffes mir Hilfe desjenigen aufbaut, was in feinster Dosierung herankommt aus dem Weltenkreis, immer durch die Erde wirklich das hat, was sie braucht. Deshalb müssen wir nicht allein so, wie ich es gestern gesagt habe, sondern auch noch mit weiterem unseren Dünger ordentlich bearbeiten. Und da kommt es nicht darauf an, dass wir ihm bloß Substanzen zusetzen, von denen wir glauben, dass er sie haben muss, damit er sie in die Pflanzen befördert, sondern es kommt darauf an, dass wir ihm lebendige Kräfte zusetzen. Denn für die Pflanze sind viel wichtiger lebendige Kräfte als bloß die substantiellen Kräfte, als bloß die Substanzen. Wenn wir nach und nach einen Boden haben würden, der noch so reich an dieser oder jener Substanz ist, er würde dem Pflanzenwachstum doch nichts nützen, wenn wir der Pflanze nicht durch die Düngung die Fähigkeit beibringen würden, dasjenige, was der Boden enthält an Wirkungen, auch in den eigenen Leib aufzunehmen. Darum handelt es sich ja. Nun weiß man eben heute gar nicht, wie geringe Mengen dann gerade, wenn es auf das Lebendige ankommt, außerordentlich stark wirken. Ich denke aber, seit den Untersuchungen von Frau Dr. Kolisko über die Wirkungen kleinster Entitäten, die in so glänzender Weise alles dasjenige, was bisher Tappen und Tasten in der Homöopathie war, auf eine so gründliche wissenschaftliche Basis gestellt haben, ich denke, seit der Zeit kann man es durchaus als wissenschaftlich ansehen, dass in kleinen Entitä- ten, in kleinen Mengen gerade die strahlenden Kräfte, die gebraucht werden in der organischen Welt, dadurch entbunden werden, dass man kleinste Mengen in entsprechender Weise verwendet. Nun, beim Düngen wird es uns gar nicht schwer, kleinste Mengen so anzuwenden. Und wir haben gesehen, wie, wenn wir das fix und fertig zubereiten entweder vor oder nach der Düngung durch das, was wir in den Kuhhörnern zubereitet haben, wie wir dadurch dem Dünger Wirkungen zusetzen, dasjenige zusetzen, was an Kräften beigesetzt werden muss, damit wir dem Dünger, der abgesondert von dieser homöopathischen Düngung verwendet wird, in der richtigen Weise an seine Stelle gebracht wird, in seiner Wirkung zu Hilfe kommen. Aber in der mannigfaltigsten Art und Weise muss einmal versucht werden, dem Dünger wirklich die rechte Lebendigkeit zu geben, die Konsistenz zu geben, dass er von selber soviel Stickstoff, soviel von den anderen Stoffen behält, als er braucht, ihm die Tendenz zu geben zur Lebendigkeit, die ihn dann wieder befähigt, der Erde die entsprechende Lebendigkeit zuzuführen. Und da möchte ich heute mehr richtunggebend einiges anführen, was gerade nach jener Richtung hingeht, dem Dünger selbst in kleinen Dosen dasjenige zuzusetzen, neben dem, was wir aus den Kuhhörnern zusetzen, was ihn so verlebendigt, dass er seine Lebendigkeit wiederum dem Erdboden, aus dem das Pflanzenwachstum heraus sprosst, übertragen kann. Ich werde verschiedene Dinge dabei nennen, betone aber ausdrücklich, dass, falls das unter Umständen in der einen oder anderen Gegend schwer zu beschaffen sein sollte, eben doch durch manches andere ersetzt werden kann. Nur in einem einzigen Fall wird sich ein Ersatz nicht finden lassen, weil da dasjenige so charakteristisch ist, dass es sich kaum in einer anderen Pflanzenart in derselben Weise finden wird. Man hat zunächst ja nach dem, was ich angeführt habe, darauf zu sehen, dass dasjenige, was im Organischen vor allen Dingen aus der Welt heraus in Betracht kommt, Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Schwefel, dass das in der richtigen Weise mit anderen Substanzen im Organischen zusammenkommt, also, sagen wir, gerade mit Kalisalzen zusammenkommt. Wenn wir bloß auf die Menge der Kalisalze sehen, die die Pflanze braucht zum Wachstum – gewiss, man weiß darüber einiges, man weiß, dass die Kalisalze oder das Kali überhaupt das Pflanzenwachstum mehr in diejenigen Gebiete des Pflanzenorganismus hineinbringen, die dann in zahlreichen Fällen Gerüst werden, die das Feste, Stämmige bewirken, dass zurückgehalten wird das Wachstum in dem Stämmigen durch den Kaligehalt. Aber es handelt sich darum, diesen Kaligehalt so zu verarbeiten innerhalb desjenigen, was zwischen Erde und Pflanze geschieht, dass er in der richtigen Weise sich verhält im organischen Prozess gegenüber dem, was nun den eigentlichen Leib, das Eiweißartige der Pflanze ausmacht. Und da erreicht man etwas, wenn man folgendes macht. Man nimmt Schafgarbe, eine Pflanze, die man ja meistens haben kann. Wenn man sie nicht in irgend einer Gegend haben sollte, dann kann man durchaus sie auch als Droge in derselben Weise verwenden. Diese Schafgarbe ist – eigentlich ist es ja jede Pflanze – ein Wunderwerk, aber wenn man wieder eine andere Blume anschaut, dann kommt einem das ganz besonders zu Herzen, was für ein Wunderwerk diese Schafgarbe ist; sie ist ein ganz besonderes Wunderwerk. Sie hat in sich dasjenige, wovon ich Ihnen gesagt habe, dass sich der Geist immer damit die Finger benetzt, wenn er die verschiedenen Dinge, Kohlenstoff, Stickstoff und so weiter, an seine entsprechenden organischen Orte befördern will. Diese Schafgarbe stellt sich in der Natur so dar, als wenn irgendwelcher Pflanzenschöpfer bei dieser Schafgarbe ein Modell gehabt hätte, um den Schwefel in der richtigen Weise zu den anderen Pflanzensubstanzen in ein richtiges Verhältnis zu bringen. Man möchte sagen: Bei keiner anderen Pflanze bringen es die Naturgeister zu einer solchen Vollendung, den Schwefel zu verwenden, wie bei der Schafgarbe. Und wenn man bekannt ist mit der Wirkung der Schafgarbe im tierischen und im menschlichen Organismus, wenn man weiß, wie da diese Schafgarbe wirklich alles das, wenn es in der richtigen Weise ins Biologische gebracht wird, was an einer Schwäche des astralischen Leibes liegt, ausbessern kann, so kann man sie weiterhin verfolgen in ihrer Schafgarbenhaftigkeit in dem ganzen Naturprozess des Pflanzenwachstums. Sie ist schon außerordentlich wohltätig, wenn sie in einer Gegend wild wächst an den Rändern der Äcker oder Wege, wo Getreidebau oder auch Kartoffel- oder irgendein anderer Bau getrieben wird. Man sollte die Schafgarbe durchaus nicht ausrotten. Man sollte die Schafgarbe behüten davor selbstverständlich, sich irgendwo anzusiedeln, wo sie lästig ist – schädlich ist sie eigentlich nirgends, lästig kann sie werden -, aber wie manche sympathische Menschen in der Gesellschaft durch ihre bloße Anwesenheit wirken nicht durch das, was sie sprechen, so wirkt die Schafgarbe in einer Gegend, wo sie viel wächst, schon durch ihre Anwesenheit außerordentlich günstig. Nun kann man gerade mit der Schafgarbe folgendes machen: Man nimmt genau dasselbe, was man bei der Schafgarbe auch medizinisch verwendet, die Blütenstände oben, diese schirmartigen Blütenstände. Man kann sie, wenn man die Schafgarbe frisch hat, möglichst auch frisch abpflücken und dann nur kurz trocknen lassen. Man braucht sie eigentlich gar nicht einmal viel trocknen zu lassen. Kann man die Schafgarbe nicht frisch haben, kann man sie nur als Droge haben, dann versuche man, bevor man sie verwendet, aus den Blättern der Schafgarbe auszupressen den Saft, den man selbst noch aus den dürren Blättern durch Abkochen gewinnen kann, und begieße ein wenig den Blütenstand mit diesem Saft. Dann nehme man – sehen Sie, wie hier überall im Lebendigen geblieben wird -, nachdem man eine oder zwei hohle Handvoll von einer solchen Schafgarbe etwas stark zusammendrückt, eine Blase von einem Edelwild und versuche zu umschließen diese Schafgarbensubstanz mit dieser Blase vom Edelwild, binde sie wieder zu und hat nun eine ziemlich konsistente Schafgarbenmasse in der Blase vom Edelwild. Diese Schafgarbenmasse hänge man jetzt an einem möglichst von der Sonne beschienenen Ort während des Sommers auf. Wenn dann der Herbst kommt, dann nehme man sie herunter, lege sie nicht sehr tief in die Erde während des Winters. Man hat also ein Jahr hindurch die in der Edelwildblase eingeschlossene Schafgarbenblüte – es kann auch schon die Frucht veranlagt sein – zum Teil über der Erde, zum Teil unter der Erde, den Wirkungen ausgesetzt, denen sie ausgesetzt werden kann. Man wird finden, dass die während des Winters eine sehr eigentümliche Konsistenz annimmt. Wenn man dann – nun, jetzt kann man sie ja in dieser Art aufheben, so lange man will – einem Misthaufen, der so groß sein kann wie ein Haus, zusetzt diese Substanz, die man aus der Blase herausgenommen hat, und sie darin verteilt – man braucht gar nicht einmal viel Arbeit aufzuwenden -, wenn man sie einfach verteilt, wirkt die Strahlung. Es ist eine solch außerordentlich strahlende Kraft darin – und an strahlende Kräfte wird der Materialist ja glauben, da er vom Radium spricht -, wenn man es nur überhaupt hereinbringt, wenn man es auch noch so weit verteilt, es wirkt auf die Dung- und Jauchemasse und auf die Kompostmasse. Es wirkt diese Masse, die aus der Schafgarbe gewonnen ist, tatsächlich so belebend, erfrischend, wenn man nun diesen so bearbeiteten Dünger weiter einfach in der Art, wie man heute Dünger verarbeitet, verwendet, dass man dann viel von dem, was sonst Raubbau wird, ausbessert. Man gibt dem Dünger die Möglichkeit zurück, die Erde so zu beleben, dass die weiteren kosmischen Stoffmengen, das, was in feinster homöopathischer Dosierung als Kieselsäure, Blei und so weiter herankommt auf die Erde, aufgefangen werden. Nun, darüber müssten wiederum die Mitglieder des landwirtschaftlichen Ringes ihre Versuche machen; sie werden schon sehen, dass es gelingen wird. Sehen Sie, die Frage ist diese jetzt – denn man soll ja mit Einsicht und nicht mit Uneinsicht arbeiten -: die Schafgarbe haben wir kennengelernt, ihr sehr homöopathischer Schwefelgehalt, der da wirklich in musterhafter Weise mit Kalium in Verbindung ist, wirkt so großartig von der Schafgarbe aus selber, und das bewirkt, dass die Schafgarbe fähig ist, auch ihre Wirkungen weiter über größere Massen auszustrahlen. Aber warum gerade in der Blase von einem Edelwild? Das hängt zusammen mit einer Einsicht in den ganzen Prozess, der eben im Zusammenhang mit der Blase vor sich geht. Edelwild ist ein tierisches Geschöpf, das in einem ganz besonders intimen Zusammenhange steht mit nicht so sehr der Erde, als mit der Umgebung der Erde, mit dem, was in der Umgebung der Erde kosmisch ist; daher Edelwild das Geweih hat, das die gestern auseinandergesetzte Aufgabe hat. Nun wird aber gerade dasjenige, was in der Schafgarbe ist, im menschlichen und tierischen Organismus ganz besonders konserviert durch den zwischen der Niere und der Blase sich abspielenden Prozess, und dieser Prozess ist wiederum von der substantiellen Beschaffenheit der Blase abhängig. Dadurch hat man in der Blase des Edelwildes wiederum, wenn sie noch so dünn ist in ihrer Substanz, doch die Kräfte, die nicht etwa wie beim Rind – die sind wieder ganz anders – mit dem Innern zusammenhängen, sondern mit den Kräften des Kosmos, die Edelwildblase ist fast ein Abbild des Kosmos. Dann geben wir der Schafgarbe die Möglichkeit, die Kräfte, die sie schon hat zur Verbindung des Schwefels mit den anderen Substanzen, wesentlich zu erhöhen. Wir haben daher in dieser Bearbeitung der Schafgarbe, die ich angegeben habe, etwas ganz Fundamentales zur Aufbesserung des Düngers und bleiben innerhalb des Lebendigen, gehen nicht  heraus aus dem Lebendigen, gehen nicht in die unorganische Chemie hinein. Das ist das Wichtige. Nehmen wir ein anderes Beispiel. Es handelt sich darum, wenn wir dem Dünger die Möglichkeit geben wollen, soviel Leben in sich aufzunehmen, dass er dieses Leben auf die Erde übertragen kann, aus der die Pflanze herauswächst, den Dünger auch fähig zu machen, noch mehr zusammenzubinden diejenigen Stoffe, die für das Pflanzenwachstum nötig sind, außer dem Kali auch noch das Kalzium, Kalkverbindungen. In der Schafgarbe haben wir es vorzugsweise mit den Kaliwirkungen zu tun. Wollen wir auch noch die Kalziumwirkungen einfangen, so brauchen wir wiederum eine Pflanze, die zwar nicht einen in Begeisterung versetzt wie Schafgarbe, die aber doch auch, in einer homöopathischen Dosis verteilt, Schwefel enthält, um vom Schwefel aus die übrigen der Pflanze notwendigen Stoffe heranzuziehen und in einen organischen Prozess hineinzuziehen. Das ist die Kamille, Chamomilla officinalis. Man darf nicht etwa bloß sagen, die Kamille zeichne sich dadurch aus, dass sie Kali und Kalzium stark hat, sondern es ist so: die Schafgarbe entwickelt vorzugsweise im Kalibildungsprozess ihre Schwefelkraft. Daher hat sie den Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten. Die Kamille aber verarbeitet das Kalzium dazu und damit dasjenige, was im wesentlichen dazu beitragen kann, jene schädlichen Fruktifizierungswirkungen von der Pflanze auszuschließen, die Pflanze gesund zu erhalten. Nun ist es wunderbar, auch die Kamille hat etwas Schwefel in sich, aber in anderer Quantität, weil sie Kalzium mit verarbeiten muss. Nun muss man wiederum studieren. Sehen Sie, es geht dasjenige, was von der Geisteswissenschaft ausgeht, immer auf die großen Kreise, wie man sagt, auf die makrokosmischen, nicht auf die mikrokosmischen Verhältnisse. Man muss nun verfolgen den Prozess, den durchmacht etwa genossene Kamille im menschlichen und tierischen Organismus. Für alles das, was die genossene Kamille durchmacht im menschlichen oder tierischen Organismus, ist die Blase ziemlich ohne Bedeutung, dagegen von größerer Bedeutung die Substanz der Darmwände, wichtig die Substanz der Darmwände. Daher muss man, wenn man mit der Kamille in dieser Weise wirken will wie mit der Schafgarbe, nun wiederum die Kamille in ihren schönen feinen weißgelben Köpfchen abpflücken, diese Köpfchen ebenso behandeln wie die Schafgarbenschirmchen, aber nicht in eine Blase hineintun, sondern in Därme des Rindviehs. Wiederum, sehen Sie, können Sie da eine wunderschöne Sache machen, man braucht nicht viel, es ist aber eine wunderschöne Sache. Statt alles, was man nach dieser Richtung hat, in der Weise zu verwenden, wie es heute verwendet wird, statt Würste zu machen, mache man Würste aus Därmen des Rindviehs, in denen man als Füllung hat, was in dieser Weise aus der Kamille zubereitet wird. Und damit hat man wiederum etwas gegeben, was nur in der richtigen Weise – Sie sehen, auch da bleibt man immer innerhalb des Lebendigen – ausgesetzt zu werden braucht der Naturwirkung. Nur muss man jetzt, weil es sich darum handelt, möglichst dem Erdigen verwandtes Lebendiges da wirken zu lassen, eben diese kostbaren – sie sind wirklich kostbar – Würstchen wiederum den ganzen Winter hindurch in einer nicht zu großen Tiefe einer möglichst humusreichen Erde aussetzen und sich auch solche Stellen aussuchen für die Erde, wo der Schnee liegen bleibt längere Zeit, und den liegengebliebenen Schnee gut die Sonne bescheint, so dass möglichst die kosmisch-astralischen Wirkungen da hineinwirken, wo Sie diese kostbaren Würstchen untergebracht haben. Dann nimmt man sie im Frühling heraus und hebt sie wieder in derselben Weise auf und setzt sie wieder in derselben Weise wie das von der Schafgarbe dem Dünger zu, und man wird sehen, dass man damit einen Dünger bekommt, der erstens wiederum stickstoffbeständiger ist als anderer Dünger, der aber außerdem die Eigentümlichkeit hat, die Erde so zu beleben, dass sie in au- ßerordentlich anregender Weise auf das Pflanzenwachstum wirken kann. Und man wird vor allen Dingen gesündere Pflanzen, wirklich gesündere Pflanzen erzeugen, wenn man so düngt, als wenn man solches Düngen unterlässt. Nicht wahr, all das erscheint heute wie verrückt – das weiß ich schon -, aber denken Sie doch nur einmal, was alles den Leuten bis heute in der Welt für verrückt erschienen ist, und was nach ein paar Jahren eingeführt wird. Sie hätten nur die schweizerischen Zeitungen lesen sollen, als einer davon sprach, dass man Bergbahnen bauen solle, was dem alles an den Kopf geworfen worden ist. Aber in kurzer Zeit waren die Bergbahnen da, und heute denken die Leute nicht daran, dass der ein Narr war, der sie ausdachte. Bei den Dingen handelt es sich also darum, die Vorurteile zu beseitigen. Wie gesagt, sollten irgendwie diese beiden Pflanzen in einer schwierigen Art da oder dort zu beschaffen sein, so könnte man sie durch etwas anderes ersetzen; das würde aber nicht so gut sein, man kann aber auch die Pflanze durchaus als Droge verwenden. Dagegen schwer zu ersetzen für eine gute Wirkung auf unsere Düngermasse ist eine Pflanze, die man oftmals nicht gern hat, in dem Sinne nicht gern hat, dass man manches, was man gern hat, gerne streichelt. Diese Pflanze streichelt man nicht gern: die Brennessel. Die ist tatsächlich die größte Wohltäterin des Pflanzenwachstums, und die kann man kaum durch irgendeine andere Pflanze ersetzen. Man muss sie schon, wenn man sie irgendwo nicht sollte haben können, durch die Droge ersetzen. Aber die Brennessel ist wirklich ein Allerweltskerl, die kann ungeheuer viel. Auch die Brennessel trägt in sich dasjenige, was das Geistige überallhin einordnet und verarbeitet, den Schwefel, der ja die Bedeutung hat, die ich auseinandergesetzt habe. Aber au- ßerdem, dass die Brennessel Kali und Kalzium in ihren Strahlungen und Strömungen fortführt, außerdem hat die Brennessel noch eine Art Eisenstrahlungen, die fast so günstig sind dem Laufe der Natur wie unsere eigenen Eisenstrahlungen im Blute. Die Brennessel verdient es eigentlich durch ihre Güte gar nicht, dass sie da draußen oftmals so verachtet in der Natur wächst. Sie müsste eigentlich den Menschen ums Herz herum wachsen,  denn sie ist wirklich in der Natur draußen in ihrer großartigen Innenwirkung, ihrer inneren Organisation eigentlich ähnlich demjenigen, was das Herz im menschlichen Organismus ist. Nun handelt es sich darum, dass man erstens schon in der Brennessel eine große Wohltat hat, und da – verzeihen Sie, Herr Graf, wenn ich in diesem Augenblick zu lokalistisch werde – würde man schon sagen, dass zur Enteisenung eines Bodens, wenn es notwendig sein sollte, gerade beiträgt das Anpflanzen von Brennesseln an unschuldigen Orten, die in einer besonderen Art die oberste Schicht des Bodens wiederum von der Eisenwirkung befreien, weil sie sie so gern haben und sie an sich ziehen. Wenn auch nicht das Eisen als solches, aber doch die Wirkung des Eisens auf das Pflanzenwachstum wird untergraben. Die Anpflanzung von Brennesseln würde daher ganz besonders in diesen Gegenden von einer ganz besonderen Bedeutung sein. Doch das will ich nur nebenher erwähnen. Ich will darauf aufmerksam machen, dass das bloße Dasein der Brennessel schon von Bedeutung sein kann für die ganze Umgebung in bezug auf das Pflanzenwachstum. Und man nehme nun einmal, um den Dünger zu verbessern, überhaupt die Brennessel, deren man habhaft werden kann, und dann führe man sie wieder über in einen leicht welken Zustand, presse sie etwas zusammen, und nun aber verwende man sie ohne Edelwildblase, ohne Rindsdärme, grabe man sie einfach in die Erde ein, indem man hinzugibt eine leichte Schichte von meinetwillen Torfmull, so dass es etwas von dem unmittelbaren Erdreich abgesondert ist. Das grabe man direkt in die Erde hinein, merke sich aber die Stelle gut, damit man nicht bloß die Erde ausgräbt, wenn man sie ausgräbt. Dann lasse man sie überwintern und wiederum übersommern – ein Jahr muss das eingegraben sein -, dann hat man es in einer Substantialität von ungeheurer Wirkung. Mischt man es jetzt in derselben Weise wie das andere, Was ich angeführt habe, dem Dünger bei, dann bewirkt man überhaupt, dass dieser Dünger innerlich empfindlich wird, richtig empfindlich wird, so dass er, wie wenn er jetzt vernünftig geworden wäre, nicht sich gefallen lässt, dass irgend etwas in einer unrichtigen Weise sich zersetzt und irgend etwas in einer unrichtigen Weise den Stickstoff ablässt und dergleichen. Man wird gerade durch diesen Zusatz den Dünger einfach vernünftig machen und namentlich ihn befähigen, auch die Erde, in die er nun hineingearbeitet wird, vernünftig zu machen, so dass sie sich individualisiert auf diejenigen Pflanzen hin, die man gerade ziehen will in dieser Weise. Es ist wirklich etwas wie eine «Durchvernünftung» des Bodens, was man durch diesen Zusatz von Urtica dioica wird bewirken können. Sehen Sie, die heutigen Methoden der Düngerverbesserung laufen zuletzt, wenn sie auch jetzt manchmal überraschen in ihrer äußeren Wirkung, doch darauf hinaus, dass man nach und nach die gesamten vorzüglichen landwirtschaftlichen Produkte sozusagen zu bloßen Magenausfüllungen beim Menschen macht. Nicht mehr werden sie in sich haben wirkliche Nährkraft. Nun handelt es sich doch darum, dass man sich nicht betrügt, indem man irgend etwas Großes und Aufgeplustertes hat, sondern dass man es konsistent in sich mit wirklicher Nährkraft hat. Nun kann es sich darum handeln, dass man irgendwo im Landwirtschaftlichen auftreten sieht Pflanzenkrankheiten. Ich will jetzt ja generaliter sprechen. Man spezialisiert ja heute gern in allen Dingen und redet von dieser oder jener Krankheit. Das ist auch ganz richtig, soweit man Wissenschaft treibt, man muss wissen, wie das eine, wie das andere aussieht. Aber so wie es für den Arzt meistens nicht viel nützt, wenn er eine Krankheit beschreiben kann, viel wichtiger ist es, dass er sie kurieren kann. Beim Kurieren kommen eben ganz andere Gesichtspunkte in Betracht als die, die man heute hat für das Beschreiben von Krankheiten. Man kann eine große Vollkommenheit im Beschreiben von Krankheiten haben, genau wissen, was da vorgeht in dem Organismus nach den Regeln der heutigen Physiologie oder physiologischen Chemie, aber man kann nichts heilen. Heilen muss man nicht nach dem histologischen oder mikroskopischen Befund, zu heilen muss man wissen aus den großen Zusammenhängen heraus. So ist es auch gegenüber der Pflanzennatur. Und da die Pflanzennatur in dieser Hinsicht eben einfacher ist als die tierische und menschliche Natur, so ist auch das Heilen, ich möchte sagen, etwas, was mehr im allgemeinen ablaufen kann, so dass man bei der Pflanze mehr eine Art universeller Heilmittel anwenden kann. Könnte man das nicht, so wäre man ja in der Tat in einer recht üblen Lage der Pflanzenwelt gegenüber, in der man oftmals schon ist – wir werden noch davon zu sprechen haben – bei der tierischen Heilung, in der man nicht ist bei der menschlichen Heilung. Der Mensch kann aussprechen, was ihm wehtut. Tiere und Pflanzen können das nicht. Aber es ist ja schon so, dass da eben mehr generaliter abläuft die Heilung. Nun, nicht alle, aber eine große Anzahl gerade von Pflanzenkrankheiten, sobald sie bemerkt werden, können durch eine rationelle Gestaltung der Düngung wirklich behoben werden, und zwar auf folgende Weise. Man muss dann Kalzium beibringen dem Boden durch die Düngung. Aber es wird dann gar nichts helfen, wenn man das Kalzium dem Boden beibringt mit der Umgebung des Lebendigen, sondern es muss das Kalzium, wenn es heilend wirken soll, innerhalb des Bereiches des Lebendigen bleiben. Es darf nicht herausfallen aus dem Lebendigen. Sie können nichts anfangen mit dem gewöhnlichen Kalk oder dergleichen. Nun haben wir eine Pflanze, welche reichlich Kalzium enthält, siebenundsiebzig Prozent der Aschensubstanz, aber in feiner Verbindung, das ist die Eiche. Und insbesondere ist es die Rinde der Eiche, welche schon eine Art Zwischenprodukt darstellt zwischen dem Pflanzlichen und dem lebendigen Erdigen, ganz in dem Stile, wie ich Ihnen das auseinandergesetzt habe von der Verwandtschaft des belebten Erdigen mit der Rinde. In bezug auf dasjenige, was dann als Kalzium zutage tritt, ist dasjenige, was an Kalziumstruktur in der Eichenrinde vorhanden ist, das alleridealste. Nun hat das Kalzium, wenn es noch im belebten Zustande, nicht im toten ist – im toten wirkt es auch -, dasjenige, was ich auseinandergesetzt habe. Es schafft Ordnung, wenn der Ätherleib zu stark wirkt, so dass an irgendein organisches das Astrale nicht herankommen kann. Es tötet (es dämpft) den Ätherleib, macht dadurch die Wirkungen des Astralleibes frei; das ist bei allem Kalk der Fall. Aber wenn wir wollen, dass in einer sehr schönen Weise ein wucherndes Ätherisches sich zusammenzieht und so zusammenzieht, dass diese Zusammenziehung wirklich eine recht regelmäßige ist, nicht Schocks erzeugt im Organischen, so müssen wir das Kalzium gerade in der Struktur verwenden, in der wir es finden in der Eichenrinde. Nun sammeln wir Eichenrinde, wie wir ihrer habhaft werden können. Wir brauchen gar nicht viel, nicht mehr, als leicht zu erreichen ist. Sammeln wir das und hacken es etwas durch, so dass wir eine bröselige Konsistenz, eine bröselige Struktur haben. Dann nehmen wir – es ist fast einerlei, von welchem unserer Haustiere – einen Schädel, eine Schädeldecke, geben da diese zerhackte Eichenrinde hinein, schließen sie wiederum möglichst mit Knochenmasse ab, und das versenken wir nun in die Erde und geben, nachdem wir es nicht sehr tief eingegraben haben, Torfmull darauf und versuchen durch Einleitung irgendeiner Rinne möglichst viel Regenwasser an den Platz zu bekommen. Man könnte es sogar so machen, man könnte in einen Bottich, in den immerfort Regenwasser einfließen und wiederum abfließen könnte, man könnte da solche Pflanzensubstanz hineingeben, die stark bewirkt, dass immer Pflanzenschlamm da ist. In diesem, sozusagen Pflanzenschlamm, liegt dieses Knochengefäß, das die zerbröckelte Eichenrinde einschließt. Das muss nun wiederum überwintern – Schneewasser ist ebenso gut wie Regenwasser -, muss durchmachen womöglich Herbst und Winter. Aus dieser Masse wird nun dasjenige unseren Düngemassen beigesetzt, was ihnen wirklich die Kräfte verleiht, schädliche Pflanzenkrankheiten prophylaktisch zu bekämpfen, aufzuhalten. Jetzt haben wir schon vier Dinge beigemischt. Das alles erfordert allerdings etwas Arbeit, aber wenn Sie sich die Sache überlegen werden, so werden Sie schon finden, es verursacht das weniger Arbeit als alle die Kinkerlitzchen, die in den chemischen Laboratorien in der Landwirtschaft gemacht werden und die auch bezahlt werden müssen. Sie werden schon sehen, nationalökonomisch rentiert sich das besser, was wir auseinandergesetzt haben. Nun brauchen wir aber noch etwas, was noch in der richtigen Weise die Kieselsäure heranzieht aus der ganzen kosmischen Umgebung. Denn diese Kieselsäure müssen wir in der Pflanze drin haben. Und gerade in bezug auf die Kieselsäureaufnahme verliert die Erde im Laufe der Zeit ihre Macht. Sie verliert sie langsam, daher bemerkt man das nicht so, aber sehen Sie, diejenigen Menschen, die eben nur noch auf das Mikrokosmische, nicht auf das Makrokosmische schauen, denen liegt nichts an dem Kieselsäureverlust weil sie glauben, der hat keine Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Aber er hat die allergrößte Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Denn für diese Dinge muss man etwas wissen. Es ist ja heute ganz gewiss nicht mehr für den Gelehrten das Zeichen einer so starken Konfusion, als das man es noch vor einiger Zeit angesehen, denn heute spricht man von der Umwandlung der Elemente doch schon, ohne sich zu genieren. Die Beobachtung von allerlei Elementen hat in dieser Hinsicht die materialistischen Löwen gezähmt. Aber gewisse Dinge, die eigentlich fortwährend um uns herum vorgehen, die kennt man ja gar nicht. Würde man sie kennen, so würde man leichter glauben können an solche Dinge, wie ich sie jetzt auseinandergesetzt habe. Ich weiß sehr gut, derjenige, der eingefuchst ist in die heutige Denkweise, der wird sagen: Aber du sagst uns ja gar nichts, wie man den Stickstoffgehalt des Düngers verbessert. Ich habe fortwährend davon gesprochen, namentlich, indem ich von Schafgarbe, Kamille, Brennessel gesprochen habe, weil nämlich im organischen Prozess eine geheime Alchimie liegt, die zum Beispiel das Kali, wenn es nur in der richtigen Weise drin arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt und sogar den Kalk, wenn der richtig arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt. Sie wissen ja, im Pflanzenwachstum sind alle vier Elemente, von denen ich gesprochen; neben dem Schwefel ist also auch Wasserstoff da. Ich habe Ihnen angegeben die Bedeutung des Wasserstoffs. Nun besteht ein gegenseitiges Qualitätsverhältnis zwischen dem Kalk und dem Wasserstoff, das ähnlich ist dem Qualitätsverhältnis zwischen dem Sauerstoff und dem Stickstoff in der Luft. Und das schon könnte auf rein äußere Weise wie in der quantitativ chemischen Analyse verraten, dass eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Zusammenhang von Sauerstoff und Stickstoff in der Luft und dem Zusammenhange von Kalk und Wasserstoff in den organischen Prozessen. Unter dem Einfluss des Wasserstoffs wird nämlich fortwährend Kalk und Kali umgewandelt in Stickstoffartiges und zuletzt in wirklichen Stickstoff. Und dieser Stickstoff, der auf diese Weise entstehen kann, der ist gerade so ungeheuer nützlich für das Pflanzenwachstum, aber man muss ihn sich eben erzeugen lassen durch solche Methoden, wie ich sie geschildert habe. Die Kieselsäure enthält ja das Silizium. Das Silizium wiederum wird umgewandelt im Organismus in einen Stoff, der von einer außerordentlichen Wichtigkeit ist, der gegenwärtig unter den chemischen Elementen überhaupt nicht aufgezählt wird, und man braucht eben die Kieselsäure, um hineinzuziehen das Kosmische. Und nun muss eben einfach in der Pflanze eine richtige Wechselwirkung entstehen zwischen der Kieselsäure und dem Kalium, nicht dem Kalzium. Wir müssen nun den Boden dazu beleben, dieses richtige Wechselverhältnis auszugestalten durch die Düngung. Wir müssen nach einer Pflanze suchen, welche in der Lage ist, durch ihr eigenes Verhältnis zwischen Kalium und Kieselsäure, wiederum in einer Art homöopathischer Dosis beigesetzt dem Dung, diesem Dung die entsprechende Macht zu geben. Diese Pflanze können wir wirklich finden. Und wiederum ist diese Pflanze, wenn sie nur wächst innerhalb unserer landwirtschaftlichen Gebiete, schon nach dieser Richtung hin wohltuend. Es ist Taraxacum, der Löwenzahn. Der unschuldige, gelbe Löwenzahn, wo er in einer Gegend wächst, ist er eine au- ßerordentliche Wohltat. Denn er ist der Vermittler zwischen der im Kosmos fein homöopathisch verteilten Kieselsäure und demjenigen, was als Kieselsäure eigentlich gebraucht wird über die ganze Gegend hin. Er ist wirklich eine Art von Himmelsbote, dieser Löwenzahn; aber man muss ihn, wenn man ihn nun wirksam machen will im Dung, wenn es sich darum handelt, dass man ihn braucht, in der richtigen Weise verwenden. Da muss man ihn selbstverständlich der Wirkung der Erde aussetzen, der Wirkung der Erde in der Winterzeit. Aber nun handelt es sich darum, dass man die umgebenden Kräfte dadurch gewinnt, dass man ihn ebenso bearbeitet wie das andere. Die gelben Löwenzahnköpfchen sammle man, lässt sie etwas anwelken, presst sie zusammen, näht sie ein in Rindsgekröse, gibt sie auch in die Erde den Winter hindurch. Wenn man dann im Frühling herausnimmt die Kugeln – man kann sie aufheben, bis man sie braucht -, dann sind sie tatsächlich ganz durchsetzt mit kosmischer Wirkung. Die Substanz, die man aus ihnen gewonnen hat, kann nun wieder in ähnlicher Weise dem Dung beigesetzt werden, und sie wird dem Erdboden die Fähigkeit geben, soviel Kieselsäure gerade aus der Atmosphäre und aus dem Kosmos heranzuziehen, als für die Pflanzen notwendig ist, damit diese Pflanzen wirklich gerade empfindsam werden gegen alles das, was in ihrer Umgebung wirkt, und selber dann anziehen das, was sie dann brauchen. Denn die Pflanzen müssen ja, damit sie wirklich wachsen können, eine Art Empfindung haben. Wie ich als Mensch vor einem stumpfen Kerl vorbeigehen kann, er empfindet es nicht, so kann natürlich alles im Boden und über dem Boden an einer stumpfen Pflanze vorbeigehen; sie empfindet es nicht, sie kann es auch nicht in den Dienst ihres Wachstums stellen. Aber wird die Pflanze auf diese Weise, in der feinsten Weise mit Kieselsäure durchzogen, durchlebt, dann ist sie so, dass sie empfindsam wird gegen alles und alles heranzieht. Man kann aber sehr leicht die Pflanze dazu bringen, dass sie nur einen ganz kleinen Umkreis, der um sie herum ist, in der Erde benützt, um heranzuziehen, was sie braucht. Das ist natürlich nicht gut. Bearbeitet man den Erdboden so, wie ich es eben geschildert, dann wird die Pflanze bereit, im weiten Umkreis die Dinge heranzuziehen. Der Pflanze kann zugute kommen nicht nur das, was auf dem Acker ist, sondern auch dasjenige, was im Boden der nächsten Wiese ist, wenn sie es braucht. Der Pflanze kann es zugute kommen, was im Waldboden ist, der in der Nähe ist, wenn sie in dieser Weise innerlich empfindlich gemacht wird. Und so können wir eine Wechselwirkung der Natur herbeiführen, indem wir den Pflanzen die Kräfte geben, die ihnen auf diese Weise durch den Löwenzahn zukommen wollen. Und so könnte ich denken, müsste man versuchen, Düngemittel dadurch herzustellen, dass man diese fünf Ingredienzien, oder Surrogate von ihnen, tatsächlich in der angedeuteten Weise dem Düngemittel beibringt. Ein Düngemittel muss in der Zukunft, statt mit den chemischen Kinkerlitzchen behandelt zu werden, behandelt werden mit Schafgarbe, mit Kamille, mit Brennessel, mit Eichenrinde und mit Löwenzahn. Ein solches Düngemittel wird in der Tat vieles von dem haben, was man eigentlich braucht. Überwindet man sich dann noch und presst, bevor man den so zubereiteten Dünger verwendet, die Blüten von Valeriana officinalis, von Baldrian, aus und verdünnt dasjenige, was man da herauspresst, sehr stark – man kann das ja jederzeit machen und dann die Sache aufheben, namentlich, indem man zum Verdünnen warmes Wasser anwendet -, so kann man, wenn man dem Dung in einer ganz feinen Weise beibringt diesen verdünnten Saft der Baldrianblüte, insbesondere in ihm dasjenige hervorrufen, was ihn anregt dazu, sich gegenüber demjenigen, was man Phosphorsubstanz nennt, in der richtigen Weise zu verhalten. Dann wird man durch diese sechs Ingredienzien einen ganz vorzüglichen Dünger, sowohl aus Jauche wie aus Stallmist wie aus Kompost herstellen können.

Der Landwirtschaftliche Kurs – 4. Vortrag – Fragenbeantwortung

VIERTER VORTRAG KOBERWITZ, 12. JUNI 1924

Kräfte und Substanzen, die in das Geistige hineingehen: Die Düngungsfrage Sie haben ja gesehen, es handelt sich bei der Auffindung von geisteswissenschaftlichen Methoden auch für die Landwirtschaft darum, gewissermaßen die Natur und die Wirkung des Geistes in der Natur im Großen anzuschauen, in seinem umfassenden Kreise, während die materialistisch gefärbte Wissenschaft immer mehr und mehr dazu gekommen ist, in die kleinen Kreise, in das Kleine, hineinzugehen. Wenn man es auch bei so etwas wie der Landwirtschaft nicht immer gleich mit dem Allerkleinsten, dem mikroskopisch Kleinen, zu tun hat, womit man es in den anderen Naturwissenschaften so oft zu tun hat, so hat man es doch zu tun mit demjenigen, was in kleinen Kreisen wirkt und aus der Wirkung der kleinen Kreise erschlossen werden kann. Aber die Welt, in der der Mensch und andere Erdenwesen leben, sie ist ja durchaus nicht etwas, was man nur von kleinen Kreisen aus beurteilen kann. So zu verfahren gegenüber dem, was eigentlich in Betracht kommt gerade zum Beispiel bei der Landwirtschaft, wie heute die landläufige Wissenschaft verfährt, würde ebenso sein, wie wenn man die ganze Wesenheit des Menschen erkennen wollte, sagen wir, aus seinem kleinen Finger und aus dem Ohrzipfel, und von da aus sich aufbauen wollte dasjenige, was im großen und ganzen in Betracht kommt. Demgegenüber müssen wir stellen wiederum – und das ist heute so notwendig wie nur irgend möglich – eine wirkliche Wissenschaft, die auf die großen Weltzusammenhänge geht. Wie sehr stark Wissenschaft im heutigen landläufigen Sinne oder in dem landläufigen Sinn von vor einigen Jahren sich selber korrigieren muss, das geht hervor aus den wissenschaftlichen Torheiten, die vor gar nicht langer Zeit zum Beispiel in bezug auf die Ernährung des Menschen geherrscht hatten. Die Dinge waren alle ganz wissenschaftlich, sie waren auch wissenschaftlich bewiesen, und man konnte gegen den Beweis, wenn man sich nur darauf verlegte, was da eben in Betracht gezogen wurde, auch gar nichts einwenden. Es war als wissenschaftlich bewiesen, dass ein Mensch, der da ein mittleres Körpergewicht von siebzig bis fünfundsiebzig Kilogramm hat, dass ein solcher Mensch etwa hundertzwanzig Gramm Eiweiß als Nahrung braucht. Nun, wie gesagt, das war sozusagen wissenschaftlich bewiesen. Heute glaubt kein Mensch, der wissenschaftliche Ansichten hat, mehr an diesen Satz. Denn die Wissenschaft hat sich selber korrigiert. Heute weiß jeder Mensch, dass hundertzwanzig Gramm Eiweißnahrung nicht nur nicht notwendig, sondern direkt schädlich sind, und dass der Mensch eigentlich am gesündesten bleibt, wenn er nur fünfzig Gramm täglich in sich aufnimmt. Da hat sich die Wissenschaft selber korrigiert. Heute weiß man, dass es wirklich so ist, dass, wenn überflüssiges Eiweiß aufgenommen wird, das Eiweiß im Darm Zwischenprodukte erzeugt, die Giftwirkungen haben. Und wenn man nicht nur die unmittelbaren Lebensepochen des Menschen, worin man ihm das Eiweiß verabreicht, bloß untersucht, sondern das ganze Leben des Menschen, so erkennt man, dass von diesen Giftwirkungen des überflüssigen Eiweißes hauptsächlich die Arterienverkalkung im Alter herrührt. So sind die wissenschaftlichen Untersuchungen zum Beispiel in bezug auf den Menschen oftmals dadurch irrig, dass sie nur auf den Augenblick sehen. Aber ein Menschenleben dauert doch eben, wenn es normal ist, länger als zehn Jahre, und die schädlichen Wirkungen von den so herbeigesehnten scheinbar günstigen Ursachen, die stellen sich oftmals sehr spät ein. Geisteswissenschaft kann in einen solchen Fehler eben weniger verfallen. Gewiss, ich will gar nicht einstimmen in die billige Kritik, die ja sehr häufig geübt wird aus dem Grunde, weil die landläufige Wissenschaft sich in solcher Art korrigieren muss, wie ich es eben ausgesprochen habe. Man kann gut einsehen,  dass das nicht anders sein kann und dass es notwendig ist. Aber auf der anderen Seite ist es ebenso billig, über Geisteswissenschaft herzufallen, wenn sie ins praktische Leben eingreifen will, weil sie nun eben einmal genötigt ist, auf die größeren Zusammenhänge des Lebens zu sehen, und weil ihr da in die Augen fallen diejenigen Kräfte und Substanzen, die dann in das Geistige hereingehen, nicht bloß die grobmateriellen Kräfte und Substantialitäten. Das gilt durchaus auch für die Landwirtschaft, und es gilt insbesondere dann, wenn in der Landwirtschaft in Frage kommt die Düngungsfrage. Schon wie so häufig, ich möchte sagen, die Worte gesetzt werden heute gerade von den Wissenschaftlern, wenn die Düngungsfrage in Betracht kommt, schon das zeigt, dass man eigentlich wenig wirkliche Anschauung davon hat, was das Düngen im Haushalt der Natur eigentlich wirklich bedeutet. Man hört heute sehr oft die Phrase: der Dünger enthalte die Futterstoffe für die Pflanzen. Nun ja, ich habe die paar Sätze, die ich vorausgeschickt habe, aus dem Grunde gesagt, um Ihnen zu zeigen, wie in bezug auf das Futter beim Menschen gerade in der neuesten Zeit, in der unmittelbaren Gegenwart, die Wissenschaft sich korrigieren musste. Da musste sie sich korrigieren, weil sie eben von einer ganz falschen Anschauung ausgeht in bezug auf die Ernährung irgendeines Wesens. Sehen Sie, man glaubte nämlich, das Allerwichtigste in der Ernährung – nehmen Sie nicht übel, dass ich die Dinge so unbefangen sage – sei dasjenige, was man täglich isst. Nun, das ist schon wichtig, was man täglich isst. Aber der meiste Teil dessen, was man täglich isst, ist gar nicht dazu da, um als Substanz in den Körper aufgenommen zu werden und im Körper abgelagert zu werden. Sondern der meiste Teil ist da, damit er die Kräfte, die er in sich enthält, an den Körper abgibt, den Körper in Regsamkeit bringt. Und der meiste Teil desjenigen, was man auf diese Weise in sich aufnimmt, wird eigentlich wieder ausgeschieden, so dass man sagen muss, nicht um eine gewichtsmäßige Anordnung im Stoffwechsel handelt es sich hauptsächlich,  sondern darum handelt es sich, ob wir mit den Nahrungsmitteln die Lebendigkeit der Kräfte in der richtigen Weise in uns aufnehmen können. Denn diese Lebendigkeit brauchen wir zum Beispiel, wenn wir gehen oder wenn wir arbeiten, überhaupt, wenn wir die Arme bewegen. Dagegen dasjenige, was der Körper in der Weise braucht, um die Substanzen in sich abzulagern, um sich sozusagen zu bereichern mit Substanzen – jenen Substanzen, die man dann wiederum abstößt, wenn man alle sieben bis acht Jahre seine Körpersubstanz erneuert -, das wird zum allergrößten Teile aufgenommen durch die Sinnesorgane, durch die Haut, durch die Atmung. So dass dasjenige, was der Körper eigentlich substantiell in sich aufnehmen, was er ablagern muss, das nimmt er in äußerst feiner Dosierung auf, fortwährend, und verdichtet es erst im Organismus. Er nimmt es aus der Luft auf, verhärtet und verdichtet dann das so weit, dass man es dann in Nägeln, Haaren und so weiter abschneiden muss. Es ist ganz falsch, die Formel aufzustellen: Aufgenommene Nahrung, Durchgang durch den Körper, Nägel- und Hautabschuppung und dergleichen, sondern man muss formulieren: Atmung, feinste Aufnahme durch die Sinnesorgane, sogar durch die Augen, Durchgang durch den Organismus, Ausstoßen. Während in der Tat dasjenige, was wir durch den Magen aufnehmen, wichtig ist dadurch, dass es innere Regsamkeit hat wie ein Heizmaterial, die Kräfte zum Willen, der im Körper wirkt, in den Körper einführt. Nun sehen Sie: man wird ja ganz verzweifelt, wenn man an dieses, was die Wahrheit ist, was sich einfach ergibt aus geistiger Forschung, herankommen sieht die Ansichten der heutigen Wissenschaft, die genau das Umgekehrte davon verficht. Man wird deshalb verzweifelt, weil man sich sagt, dass es so schwierig ist, mit dieser heutigen Wissenschaft in den wichtigsten Fragen sich überhaupt Zu verständigen. Und ein solches Verständnis muss kommen; denn die heutige Wissenschaft würde absolut in eine Sackgasse führen gerade gegenüber dem praktischen Leben. Und sie kann auf ihren Wegen einfach gewisse Dinge, auf  die sie fast mit der Nase gestoßen wird, nicht verstehen. Ich rede gar nicht von den Experimenten. Das ist in der Regel wahr, was die Wissenschaft sagt darüber. Die Experimente kann man ganz gut brauchen; was dann theoretisiert wird, ist schlimm. Aus dem gehen die praktischen Winke für die verschiedenen Gebiete des Lebens leider hervor. Wenn man auf das alles sieht, sieht man die Schwierigkeit der Verständigung. Aber auf der anderen Seite muss diese Verständigung kommen auf den allerpraktischsten Gebieten des Lebens, zu denen die Landwirtschaft gehört. Sehen Sie, man muss schon Einsichten haben auf den verschiedensten Gebieten des landwirtschaftlichen Lebens über die Wirkungsweise des Stofflichen, der Kräfte und auch über die Wirkungsweise des Geistigen, wenn man die Dinge in der richtigen Weise behandeln will. Das Kind, solange es nicht weiß, wozu ein Kamm ist, beißt hinein, verwendet ihn ganz im stillosen, unmöglichen Sinne. Und so wird man auch die Dinge im stillosen, unmöglichen Sinne verwenden, wenn man nicht weiß, was ihr Wesen ist, wie sich eigentlich die Sache bei denen verhält, auf die es ankommt. Betrachten wir da einmal, um zu einer Vorstellung zu kommen, einen Baum. Sehen Sie, ein Baum unterscheidet sich von einer ganz gewöhnlichen jahresmäßigen Pflanze, die bloß Kraut bleibt. Er umgibt sich mit der Rinde, mit der Borke und so weiter. Was ist nun eigentlich das Wesen dieses Baumes im Gegensatz zur einjährigen Pflanze? Vergleichen wir einmal einen solchen Baum mit einem Erdhügel, der aufgeworfen ist und der außerordentlich humusreich ist, der außerordentlich viel, mehr oder weniger in Zersetzung begriffene Pflanzenstoffe in sich hält, vielleicht auch tierische Zersetzungsstoffe in sich enthält. Nehmen wir an, das wäre der Erdhügel, in den ich eine kraterförmige Vertiefung hineinmachen will, humusreicher Erdhügel, und das wäre der Baum. Außen das mehr oder weniger Feste, und innerlich wächst das, was dann zur Ausgestaltung des Baumes führt. Es wird Ihnen sonderbar erscheinen, dass ich diese zwei Dinge nebeneinander stelle. Aber sie haben mehr Verwandtschaft miteinander, als Sie meinen. Denn Erdiges, das in dieser Weise, wie ich es beschrieben habe, von humusartigen Substanzen durchzogen ist, die in Zersetzung begriffen sind, solches Erdiges hat Ätherisch-Lebendiges in sich. Und darauf kommt es an. Wenn wir ein solches Erdiges haben, das in seiner besonderen Beschaffenheit uns zeigt, dass es ÄtherischLebendiges in sich hat, so ist es eigentlich auf dem Wege, die Pflanzenumhüllung zu werden. Es bleibt nur nicht, es kommt nicht dazu, die Pflanzenumhüllung zu werden, die sich hineinzieht in die Rinde, in die Borke des Baumes. Und Sie können sich vorstellen, es kommt in der Natur nicht dazu. Es ist so, dass einfach, statt dass ein solcher Erdhügel gebildet wird und da Humusartiges hineinkommt, das durch die besonderen charakteristischen Eigentümlichkeiten wirkt im Erdboden, die vom Ätherisch-Lebendigen ausgehen, sich einfach der Hügel in einer höheren Entwickelungsform um die Pflanze herumschließt. Wenn nämlich für irgendeinen Ort der Erde ein Niveau, das Obere der Erde, vom Inneren der Erde sich abgrenzt, so wird  alles dasjenige, was sich über diesem normalen Niveau einer bestimmten Gegend erhebt, eine besondere Neigung zeigen zum Lebendigen, eine besondere Neigung zeigen, sich mit ÄtherischLebendigem zu durchdringen. Sie werden es daher leichter haben, gewöhnliche Erde, unorganische, mineralische Erde, fruchtbar zu durchdringen mit humusartiger Substanz oder überhaupt mit einer in Zersetzung begriffenen Abfallsubstanz, wenn Sie Erdhügel aufrichten und diese damit durchdringen. Dann wird das Erdige selber die Tendenz bekommen, innerlich lebendig, pflanzenverwandt zu werden. Derselbe Prozess geht vor bei der Baumbildung. Die Erde stülpt sich auf, umgibt die Pflanze, gibt ihr Ätherisch-Lebendiges um den Baum herum. Warum? Sehen Sie, ich sage das alles aus dem Grunde, um Ihnen eine Vorstellung davon zu erwecken, dass eine innige Verwandtschaft besteht zwischen demjenigen, was in die Konturen dieser Pflanze einbeschlossen ist, und demjenigen, was der Boden um die Pflanze herum ist. Es ist gar nicht wahr, dass das Leben mit der Kontur, mit dem Umkreis der Pflanze aufhört. Das Leben als solches setzt sich fort namentlich von den Wurzeln der Pflanze aus in den Erdboden hinein, und es ist für viele Pflanzen gar keine scharfe Grenze zwischen dem Leben innerhalb der Pflanze und dem Leben im Umkreise, in dem die Pflanze lebt. Vor allen Dingen muss man von diesem durchdrungen sein, muss dieses gründlich verstehen, um das Wesen einer gedüngten Erde oder einer sonstwie ähnlich bearbeiteten Erde wirklich verstehen zu können. Man muss wissen, dass das Düngen in einer Verlebendigung der Erde bestehen muss, damit die Pflanze nicht in die tote Erde kommt und es schwer hat, aus ihrer Lebendigkeit heraus das zu vollbringen, was bis zur Fruchtbildung notwendig ist. Sie vollbringt leichter das, was zur Fruchtbildung notwendig ist, wenn sie schon ins Leben hineingesenkt wird. Im Grunde genommen hat alles Pflanzenwachstum dieses leise Parasitäre, dass es sich eigentlich auf der lebendigen Erde wie ein Parasit entwickelt.  Und das muss sein. Wir müssen, da wir in vielen Gegenden der Erde nicht darauf rechnen können, dass die Natur selber genü- gend organische Abfälle in die Erde hineinversenkt, die sie dann so weit zersetzt, dass wirklich die Erde genügend durchlebt wird, wir müssen dem Pflanzenwachstum mit der Düngung zu Hilfe kommen in gewissen Gegenden der Erde. Am wenigsten in den Gegenden, wo sogenannte Schwarzerde ist. Denn diese ist eigentlich so, dass die Natur selber das besorgt, dass die Erde genügend lebendig ist, wenigstens in gewissen Gegenden. Sie sehen, dass man also wirklich verstehen muss, um was es sich da handelt. Nun muss man aber noch etwas anderes verstehen, man muss verstehen – es ist ein hartes Wort -, eine Art persönliches Verhältnis zu all dem zu gewinnen, was in der Landwirtschaft in Betracht kommt, vor allen Dingen ein persönliches Verhältnis zum Dünger und namentlich zu dem Arbeiten mit dem Dünger. Das erscheint als eine unangenehme Aufgabe; aber ohne dieses persönliche Verhältnis geht es nicht. Warum? Sehen Sie, es wird Ihnen das sogleich ersichtlich sein, wenn Sie auf das Wesen irgendeines Lebendigen überhaupt eingehen können. Wenn Sie auf das Wesen eingehen, so hat das Lebendige immer eine Außenseite und eine Innenseite. Die Innenseite liegt innerhalb irgendeiner Haut, die Außenseite liegt außerhalb der Haut. Jetzt fassen Sie einmal die Innenseite ins Auge. Die Innenseite hat nicht nur Kraftströme, die nach außen gehen, in der Richtung dieser Pfeile (Zeichnung), sondern das innere Leben eines Organischen hat auch Kraftströme, die von der Haut nach innen gehen, die zurückgedrängt werden. Nun ist das Organische umgeben außen von allen möglichen Kraftströmungen. Nun gibt es etwas, was in ganz exakter Weise, aber in einer Art persönlicher Weise zum Ausdruck bringt, wie sich das Organische das Verhältnis seines Inneren und Äußeren gestalten muss. Alles dasjenige, was da an Kraftwirkungen im Innern des Organischen vor sich geht und eigentlich im Innern des Organismus, also innerhalb seiner Hautkonturen, das Leben anregt und erhält, alles das muss – verzeihen Sie wieder den harten Ausdruck – in sich riechen, man könnte auch sagen stinken. Und darin besteht im wesentlichen das Leben, dass dieses, was sonst, wenn es verduftet, den Geruch verbreitet, statt dessen zusammengehalten wird, dass die Dinge nicht nach außen zu stark ausstrahlen, die duften, sondern dass die Dinge im Innern zurückgehalten werden, die da duften. Nach außen hin muss der Organismus in der Weise leben, dass er möglichst wenig von dem, was dufterregendes Leben in ihm erzeugt, durch seine begrenzende Haut nach außen lässt, so dass man sagen könnte, ein Organisches ist um so gesünder, je mehr es im Innern und je weniger es nach außen riecht (Zeichnung). Denn nach außen hin ist der Organismus, namentlich der Pflanzenorganismus, dazu prädestiniert, Geruch nicht abzugeben, sondern aufzunehmen. Und wenn man durchschaut das Fördernde einer aromatisch riechenden Wiese, die von aromatisch riechenden Pflanzen durchsetzt ist, so wird man aufmerksam auf das gegenseitig im Leben sich Unterstützende. Dieses Duftende, das sich da ausbreitet und das anders ist als der bloße Lebensduft, duftet aus Gründen, die wir wohl noch werden beibringen können, und ist das, was von außen jetzt auf die Pflanze wirkt. Alle diese Dinge muss man lebendig im persönlichen Verhältnis eigentlich haben, dann steckt man drinnen in der wirklichen Natur. Nun wird es sich darum handeln, eben einzusehen, dass das Düngen und alles Ähnliche darin bestehen muss, dem Boden einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, aber nicht nur einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, sondern  ihm auch die Möglichkeit zu geben, dass in ihm auch das bewirkt werde, worauf ich gestern besonders hingedeutet habe, dass in ihm der Stickstoff sich so verbreiten kann, dass an gewisse Kraftlinien hin, wie ich es Ihnen gezeigt habe, das Leben getragen werde gerade mit Hilfe des Stickstoffs. Wir müssen also, wenn wir düngen, soviel Stickstoff an das Erdreich heranbringen, dass das Lebendige hingetragen werde eben zu den Strukturen, zu denen es im Erdreich, da wo Pflanzenboden sein soll, unter der Pflanze getragen werden muss. Das ist die Aufgabe nun. Diese Aufgabe muss aber in exakt sachlicher Weise verrichtet werden. Nun sehen Sie, einen starken Fingerzeig kann das schon geben, dass Sie, wenn Sie Mineralisches, rein Mineralisches, als Dungstoff anwenden, niemals in Wirklichkeit an das Erdige herankommen, sondern im äußersten Fall an das Wässrige der Erde. Sie können eine Wirkung mit mineralischen Dungmitteln im Wässrigen der Erde erzeugen, aber Sie dringen nicht vor zur Belebung des Erdigen selber. Daher werden Ihnen Pflanzen, welche unter dem Einfluss irgendwelchen mineralischen Düngers stehen, ein solches Wachstum zeigen, das verrät, wie es nur unterstützt wird von angeregter Wässrigkeit, nicht von belebter Erdigkeit. Wir können, wenn wir diese Dinge wirklich studieren wollen, am besten das vornehmen, dass wir uns zunächst an das anspruchsloseste Düngemittel wenden, an den Kompost, der ja sogar zuweilen verachtet wird. Da haben wir ein Belebungsmittel der Erde, in das hineinversetzt wird eigentlich alles dasjenige, was irgendwie Abfälle sind, die man wenig achtet, die von der Landwirtschaft, vom Garten herkommen, von demjenigen, was man als Gras hat verfallen lassen, bis zu demjenigen, was sich bildet aus abfallenden Blättern und dergleichen, sogar bis zu demjenigen, was von verendeten Tieren kommt und so weiter. Nun sehen Sie, man sollte solche Dinge eigentlich durchaus nicht verachten, sie enthalten noch etwas bewahrt nicht nur von Ätherischem, sondern sogar von Astralischem. Das ist wichtig. In dem Komposthaufen haben wir tatsächlich von alle demjenigen, was da hereinkommt, Ätherisches, ÄtherischWesendes, Lebendes, aber auch Astralisches. Und zwar haben wir ein wesendes Ätherisches und Astralisches darinnen in einem nicht so starken Grade wie im Dünger oder der Jauche, aber wir haben es gewissermaßen standhafter; es macht sich sesshaft darinnen, namentlich das Astralische macht sich sesshafter. Und es handelt sich nur darum, dass wir diese Sesshaftigkeit in entsprechender Weise berücksichtigen. Es wird das Astralische in seiner Wirkung auf den Stickstoff sogleich beeinträchtigt, wenn ein zu stark wucherndes Ätherisches vorhanden ist. Ein zu stark wucherndes Leben im Ätherischen lässt sozusagen das Astralische im Komposthaufen nicht aufkommen. Nun gibt es ja etwas in der Natur, dessen Vorzüglichkeit für diese Natur ich Ihnen schon von den verschiedensten Gesichtspunkten angeführt habe. Das ist das Kalkige. Bringen Sie daher Kalkiges etwa in Form von Ätzkalk in den Komposthaufen, so entsteht das Eigentümliche, dass, ohne dass man zu stark wirkt auf das Verduften des Astralischen, das Ätherische aufgenommen wird von dem Ätzkalk, damit auch der Sauerstoff aufgesogen und das Astralische in einer schönen Weise zur Wirkung gebracht wird. Damit erreicht man etwas ganz Bestimmtes. Damit erreicht man, dass man, wenn man mit Kompost düngt, dem Boden etwas mitteilt, was die Neigung hat, sehr stark das Astralische mit dem Erdigen ohne den Umweg des Ätherischen zu durchdringen. Also denken Sie sich, es wird das Astralische, ohne erst den Umweg zu machen durch das Ätherische, sehr stark eindringen in das Erdige, so dass das Erdige dadurch ganz besonders, ich möchte sagen, astralisiert wird, und auf dem Umweg des Astralisierten in der Weise durch das Stickstoffhaltige durchdrungen wird, so dass, was da entsteht, wirklich sehr ähnlich ist einem gewissen Prozess im menschlichen Organismus, der pflanzen- ähnlich im menschlichen Organismus ist, aber so pflanzenähnlich ist, dass er wenig Wert darauf legt, es zur Fruchtbildung kommen zu lassen, es gleichsam bei der Blattbildung, Stengelbildung bleiben lässt. Namentlich müssen wir diesen Prozess, den wir da der Erde mitteilen, deshalb in uns haben, damit wir in der entsprechenden Weise die Nahrungsmittel zu der Regsamkeit anleiten, von der ich Ihnen gesprochen habe, dass sie da sein muss. Zu dieser Regsamkeit regen wir aber auch den Boden an, wenn wir ihn in der beschriebenen Weise behandeln. Und wir bereiten dadurch den Boden so, dass er uns das erzeugen kann, bei dem es besonders gut ist, wenn es aufgezehrt wird zum Beispiel von den Tieren, so dass sie unter seiner weiteren Einwirkung innere Regsamkeit entwickeln, den Körper innerlich rege machen. Das heißt mit anderen Worten: Wir werden gut tun, mit diesem Kompost unsere Wiesen und Weiden zu düngen, und werden, wenn wir das streng durchführen, dazu gelangen, gerade dadurch – namentlich dann, wenn wir die anderen Prozeduren machen, um die es sich handelt -, ein gutes Weidefutter zu erzielen, ein solches Weidefutter, das auch noch, wenn es abgesenst wird, als Trockenfutter brauchbar ist. Aber ich möchte sagen, um bei solchen Dingen in der richtigen Weise vorzugehen, muss man eben in die ganze Sache hineinsehen. Denn was man da im einzelnen tun muss, das hängt doch vielfach vom Gefühl natürlich ab. Aber dieses Gefühl entwickelt sich, wenn man in die ganze Natur dieses Prozesses richtig hineinsieht. Nun wiederum, wenn man den Komposthaufen einfach so lässt, wie ich es bisher beschrieben habe, so kann es sehr leicht sein, dass er sein Astrales nach allen Seiten hin verbreitet. Und es wird sich darum handeln, dass man jetzt entwickelt das persönliche Verhältnis zu diesen Dingen, dass man möglichst solch einen Haufen dazu bringt, möglichst wenig zu riechen, was man leicht dadurch erreichen kann, dass man zunächst versucht, dünne Schichten zu legen, dann etwas, sagen wir, Torfmull darauf legt, wiederum eine Schichte und so weiter. Dadurch wird zusammengehalten, was sonst verduften würde. Denn der Stickstoff ist ja wirklich dasjenige, was sehr gerne in allen möglichen Formverbindungen das Weite sucht. Der wird nun zurückgehalten. Was ich dadurch andeuten will, ist hauptsächlich das, dass man das ganze landwirtschaftliche Wesen eben mit der Überzeugung behandeln muss, dass man das Leben überallhin, ja sogar das Astralische überallhin ergießen muss, damit die ganze Sache wirke. Nun aber von da ausgehend kann sich Ihnen etwas anderes ergeben. Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe Hörner haben, oder gewisse Tiere Geweihe haben? Das ist eine außerordentlich wichtige Frage. Aber dasjenige, was die Wissenschaft darüberbietet, ist gewöhnlich etwas außerordentlich Einseitiges und Äußerliches. Beantworten wir uns die Frage, warum die Kühe Hörner haben. Sehen Sie, ich habe gesagt, das Organische, das Lebendige, muss nicht immer nur nach außen gerichtete Kraftströme haben, sondern kann auch nach innen gerichtete Kraftströmungen haben. Nun stellen Sie sich einmal so ein Organisches vor, das klumpig gebildet ist, nach außen gehende Kraftströmungen, nach innen gehende Kraftströmungen hat. Die Sache würde recht unregelmäßig sein, und es würde zustandekommen ja ein Organisch-Klumpiges, so ein klumpiges Lebewesen. Wir würden ganz sonderbar aussehende Kühe haben, wenn das nur der Fall wäre. Die wären alle klumpig, mit kleinen Fußansätzen, wie sie es im ersten Embryonalstadium noch sind. So würden sie bleiben, sie würden grotesk aussehen. Aber so ist die Kuh ja nicht eingerichtet, sondern die Kuh hat Hörner, hat Klauen. Was geschieht an den Stellen, wo die Klaue, das Horn wächst? Da wird ein Ort gebildet, der in besonders starker Weise die Strömungen nach innen sendet. Da wird das Äußere ganz besonders stark abgeschlossen. Da ist nicht nur die Kommunikation durch die durchlässige Haut oder das Haar, sondern da werden die Tore für das nach außen Strömende vollständig verschlossen. Daher hängt die Hornbildung zusammen mit der ganzen Gestalt des Tieres. Hornbildung und Klauenbildung hängen zusammen mit der ganzen Gestaltung des Tieres. In ganz anderer Weise ist es bei der Geweihbildung. Bei der Geweihbildung handelt es sich nicht darum, dass die Ströme zurückgeführt werden in den Organismus, sondern dass gewisse Strömungen gerade ein Stück nach außen geführt werden, dass Ventile da sind, wodurch gewisse Strömungen – die müssen ja nicht immer flüssig und luftförmig sein, sondern sie können auch Kraftströmungen sein, die in dem Geweih lokalisiert sind – , dass diese da außen entladen werden. Der Hirsch ist schön dadurch, dass er eine starke Kommunikation mit seiner Umgebung dadurch hat, dass er gewisse seiner Strömungen nach außen sendet und mit der Umgebung lebt, dadurch aufnimmt alles dasjenige, was in den Nerven und Sinnen organisch wirkt. Er wird ein nervöser Hirsch. In gewisser Beziehung sind alle die Tiere, die Geweihe haben, von einer leisen Nervosität durchströmt, was man ihnen in den Augen schon ansehen kann. Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll, was da vordringen soll beim Hineinstreben bis in den Verdauungsorganismus, so dass viel Arbeit entsteht gerade durch die Strahlung, die von Hörnern und Klauen ausgeht, im Verdauungsorganismus. Wer daher die Maul- und Klauenseuche verstehen will, also das Zurückwirken des Peripherischen auf den Verdauungstrakt, der muss diesen Zusammenhang durchschauen. Und unser Maul- und Klauenseuche-Mittel ist aufgebaut auf dem Durchschauen dieses Zusammenhanges. Nun, sehen Sie, dadurch haben Sie im Horn etwas, was durch seine besondere Natur und Wesenheit gut dazu geeignet ist, das Lebendige und Astralische zurückzustrahlen in das innere Leben. Etwas Lebenstrahlendes, und sogar Astralisch-Strahlendes haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen strömt. Bei den Klauen ist das in einer ähnlichen Weise der Fall. Sehen Sie, das gibt nun einen Fingerzeig zu solchen Dingen, wie sie von unserer Seite empfohlen werden können, um dasjenige, was nun zum gewöhnlichen Stalldünger verwendet wird, in seiner Wirksamkeit weiter zu erhöhen. Der gewöhnliche Stalldünger, was ist er denn eigentlich? Der gewöhnliche Stalldünger ist dasjenige, was in das Tier hereingekommen ist an äußerer Nahrung, bis zu einem gewissen Grade, bis zu einem gewissen Punkte vom Organismus aufgenommen worden ist, dazu Veranlassung gegeben hat, dass Kraftwirkungen dynamisch im Organismus entstehen, aber eigentlich nicht in erster Linie zur Bereicherung mit Substanz verwendet wird, sondern wieder ausgeschieden wird. Aber es war im Organismus, es hat sich durchdrungen mit Astralischem und mit Ätherischem. Es hat sich durchzogen im Astralischen mit den Kräften, die stickstofftragend sind, im Ätherischen mit den Kräften, die sauerstofftragend sind. Mit dem hat sich die Masse, die nun als Mist erscheint, durchdrungen. Denken Sie nun, wir nehmen diese Masse, übergeben sie der Erde in irgendeiner Form – wir werden auf die Einzelheiten noch eingehen -, wir geben ja eigentlich der Erde ein ÄtherischAstralisches, das rechtmäßigerweise im Bauch des Tieres ist und im Bauch des Tieres da Kräfte erzeugt von pflanzlicher Art. Denn die Kräfte, die wir in unserem Verdauungstrakt erzeugen, sind von pflanzlicher Art. Wir müssen eigentlich furchtbar dankbar sein, dass der Mist übrig bleibt; denn er tragt Ätherisches und Astralisches aus dem Innern der Organe heraus ins Freie. Das bleibt daran. Wir müssen es nur in entsprechender Weise erhalten, so dass wir also im Mist vor uns haben etwas, was ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen. Nicht bloß im Wässrigen, sondern namentlich im Erdigen. Es hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden. Nun, es muss ja natürlich dasjenige, was da der Erde übergeben wird, seine ursprüngliche Form, die es hatte, ehe es aufgenommen wurde als Nahrungsmittel, verlieren, denn es muss eben durch einen inneren organischen Prozess des Stoffwechselsystems durchgegangen sein. Es wird in gewisser Beziehung in Zersetzung, in Auflösung begriffen sein. Aber am besten ist es, wenn es eben in dem Punkte ist, wo es durch sein eigenes Ätherisches und Astralisches in Auflösung begriffen ist. Da stellen sich dann die Parasiten, die kleinsten Lebewesen ein. Die haben da einen guten Nährboden. Deshalb glaubt man ja auch, dass nun diese parasitären Wesen mit der Güte des Düngers überhaupt etwas zu tun haben. Diese sind aber eigentlich nur die Anzeichen dafür, dass der Dünger in diesem oder jenem Zustande ist. Dadurch, dass sie dies anzeigen, können sie Bedeutung haben. Aber wenn wir glauben, dass wir durch Impfung mit diesen Bakterien und dergleichen den Dünger radikal besser machen können, so geben wir uns doch eben einer Täuschung hin. Das kann dem äußeren Schein nach zunächst der Fall sein, aber in Wirklichkeit ist es nicht der Fall. Ich werde darauf noch zu sprechen kommen, inwiefern diese Dinge in Wirklichkeit nicht der Fall sind. Aber gehen wir jetzt weiter. Nehmen wir Dünger, wie wir ihn bekommen können, stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und geben wir in einer gewissen Tiefe – ich will sagen etwa dreiviertel bis einhalb Meter tief, wenn wir einen unten nicht zu tonigen oder zu sandigen Boden haben – das Kuhhorn in die Erde. Wir können ja einen guten Boden dazu, der nicht sandig ist, auswählen. Sehen Sie, dadurch, dass wir nun das Kuhhorn mit seinem Mistinhalt eingegraben haben, dadurch konservieren wir im Kuhhorn drinnen die Kräfte, die das Kuhhorn gewohnt war, in der Kuh selber auszuüben, nämlich rückzustrahlen dasjenige, was Belebendes und Astralisches ist. Dadurch, dass das Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein, die im Sinne der Ätherisierung und Astralisierung gehen. Und es wird der Mistinhalt des Kuhhorns mit diesen Kräften, die nun dadurch alles heranziehen aus der umliegenden Erde, was belebend und ätherisch ist, es wird der ganze Inhalt des Kuhhorns den ganzen Winter hindurch, wo die Erde also am meisten belebt ist, innerlich beliebt. Innerlich beliebt ist die Erde am meisten im Winter. Das ganze Lebendige wird konserviert in diesem Mist, und man bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte, belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns. Dann kann man das Kuhhorn ausgraben; man nimmt dasjenige, was da als Mist drin ist, heraus. Bei unseren letzten Proben in Dornach haben sich die Herrschaften selber davon überzeugt, dass, als wir den Mist herausgenommen haben, er überhaupt nicht mehr gestunken hat. Es war das ganz auffällig. Er hatte keinen Geruch mehr, aber er fing natürlich an, etwas zu riechen, als er nun wieder mit Wasser bearbeitet wurde. Das bezeugt, dass alles Riechende in ihm konzentriert und verarbeitet ist. Da ist eine ungeheure Kraft darinnen an Astralischem und an Ätherischem, die Sie brauchen können dadurch, dass Sie nun dasjenige, was Sie da aus dem Kuhhorn herausnehmen, nachdem es überwintert hat, mit gewöhnlichem Wasser, das nur vielleicht etwas erwärmt sein sollte, verdünnen. Es hat sich immer ergeben, indem ich zuerst die Fläche angeschaut habe, die da gedüngt werden sollte – man bekommt dadurch einen Eindruck über das Quantitative -, wenn man mit solchem Dünger versorgen will eine Fläche, die etwa so groß ist, wie, sagen wir, von dem dritten Fenster vielleicht bis zu dem ersten Quergang (ca. 1200 m²), man dazu nur ein Kuhhorn braucht, dessen Inhalt man verdünnt in etwa einem halben Eimer Wasser. Dann hat man nötig, diesen ganzen Inhalt des Kuhhorns aber in eine gründliche Verbindung zu bringen mit dem Wasser. Das heißt, man muss jetzt anfangen zu rühren, und zwar so zu rühren, dass man schnell rührt am Rande des Eimers, an der Peripherie herumrührt, so dass sich im Innern fast bis zum Boden herunter ein Krater bildet, so dass das Ganze in der Tat rundherum durch Drehung in Rotierung ist. Dann dreht man schnell um, so dass das Ganze nun nach der entgegengesetzten Seite brodelt. Wenn man das eine Stunde fortsetzt, so bekommt man eine gründliche Durchdringung. Ja, Sie müssen nur bedenken, wie wenig man braucht an Arbeit. Die Arbeitslast wird nicht sehr groß sein für diese Dinge. Au- ßerdem könnte ich mir vorstellen, dass die sonst unbeschäftigten Mitglieder einer Landwirtschaft ein besonderes Vergnügen haben werden, gerade in dieser Weise wenigstens im Anfang dieser Sache Mist zu rühren. Wenn also die Haustöchter und Haussöhne das besorgen, so könnte es in der wunderbarsten Weise besorgt werden. Denn es ist ein sehr angenehmes Gefühl, zu entdecken, wie eben ein doch noch leise gehaltener Duft aus dem ganz Duftlosen sich herausentwickelt. Dieses persönliche Verhältnis, das Sie entwickeln können zu der Sache, hat etwas außerordentlich Wohltuendes für den Menschen, der gerne die Natur im allgemeinen wahrnimmt, nicht nur so, wie es im Baedeker steht. Sehen Sie, dann wird es sich nur darum handeln – bei kleinen Flächen kann man es mit Hilfe einer gewöhnlichen Spritze tun – , die Sache auszuspritzen über geackerten Boden, so dass es sich mit dem Erdreich vereinigt. Es ist ja selbstverständlich, dass man nötig hat, dann die Sache so zu machen, dass man für größere Flächen besondere Maschinen wird konstruieren müssen. Aber wenn man es nun dahin bringt, das gewöhnliche Düngen mit dieser Art, ich möchte sagen, «geistigem Miste» zu verbinden, dann wird man schon sehen, welche Fruchtbarkeit aus diesen Dingen hervorgehen kann. Namentlich wird man sehen, dass diese Dinge ja entwickelbar sind in einer ganz außerordentlichen Weise. Denn es kann sich gleich an diese Maßnahme, die ich eben beschrieben habe, eine andere anschließen, die in folgendem bestehen kann: Man nimmt wiederum Kuhhörner, füllt sie aber jetzt aus nicht mit Mist, sondern füllt sie aus mit bis zu Mehl zerriebenem Quarz oder Kiesel, oder auch Orthoklas, Feldspat, und bildet aus diesem einen Brei, der etwa die Dicke eines ganz dünnen Teiges hat, und füllt damit das Kuhhorn aus. Jetzt, statt dass man das Kuhhorn überwintern lässt, lässt man es übersommern, nimmt es alsdann, nachdem es übersommert hat, im Spätherbst heraus, bewahrt nun den Inhalt bis zum nächsten Frühjahr, dann nimmt man heraus dasjenige, was da dem sommerlichen Leben in der Erde ausgesetzt war, und behandelt es in ähnlicher Weise, nur dass man jetzt viel geringere Quantitäten braucht. Sie können also ein erbsengroßes Stückchen verteilen durch Rühren auf einen Eimer Wasser, vielleicht auch nur ein stecknadelkopfgroßes Stückchen. Nur muss man das auch eine Stunde lang rühren. Wenn Sie das verwenden zum äußeren Bespritzen der Pflanzen selber – es wird sich insbesondere bewähren bei Gemüsepflanzen und dergleichen -, nicht zum brutalen Begießen, sondern zu einem Bespritzen, dann werden Sie sehen, wie nun das der Wirkung, die von der anderen Seite durch den Kuhhornmist aus der Erde kommt, unterstützend zur Seite steht. Und wenn man einmal, was ja gar nicht so, ich möchte sagen, uneben wäre, die Sache auch wirklich für Felder ausdehnen würde – warum sollte denn es nicht auch möglich sein, Maschinen zu haben, sie werden nicht so schwer herzustellen sein, die einfach über ganze Felder die ganz schwache Bespritzung, die wir brauchen, ausgießen -, dann würden Sie sehen, wie der Kuhhornmist von unten heraufstößt, das andere von oben zieht, weder zu schwach, noch zu stark zieht. Und in wunderbarer Weise, gerade bei Saatfrüchten, könnte das wirken. Sehen Sie, die Dinge werden eben, ich möchte sagen, aus einem größeren Kreis der Betrachtung herausgenommen, nicht aus demjenigen, was man gerade mit der einen Sache macht, was eben wirklich so ist, wie wenn man aus dem Finger den ganzen Menschen aufbauen wollte theoretisch; und dadurch wird ja gewiss etwas erreicht, was wirklich auch nicht zu unterschätzen ist. Sehen Sie, das, was man heute untersucht, was dem Landwirt, wie man sagt, produktiv sein kann, zuletzt kommt es doch  nur darauf hinaus, dass man untersucht, wie man die Produktion finanziell am erträgnisreichsten machen kann. Es kommt auf viel anderes nicht an. Nicht wahr – gewiss, man denkt nicht immer daran, aber unbewusst liegt das doch zugrunde -, man ist dann erstaunt als Landwirt, wenn man durch irgendeine Maß- nahme augenblicklich große Erfolge erzielt, große Kartoffeln hat, etwas hat, was Größe hat, was schwillt. Ja, aber man geht von da aus nicht weiter in der Untersuchung, denn das alles ist nicht das Wichtigste bei der Sache. Das Wichtigste ist, wenn die Dinge an den Menschen herankommen, dass sie seinem Dasein am allergedeihlichsten sind. Sie können ja irgendwelche Frucht ziehen, die glänzend aussieht, auf dem Felde oder im Obstgarten, aber sie ist vielleicht für den Menschen nur magenfüllend, nicht eigentlich sein inneres Dasein organisch befördernd. Aber bis zu diesem Punkte, dass der Mensch die beste Art von Nahrung für seinen Organismus erhält, kann es ja diese Wissenschaft heute nicht bringen, weil sie dazu gar nicht den Weg findet. Aber Sie sehen, in dem, was so gesprochen wird aus der Geisteswissenschaft heraus, liegt ja zugrunde der ganze Haushalt der Natur. Es wird aus dem Ganzen heraus gedacht; daher ist das Einzelne, was man sagen muss, maßgebend für das Ganze. Es kann gar nichts anderes herauskommen, wenn man so die Landwirtschaft betreibt, als dass sie für den Menschen und für die Tiere das Beste gibt. Es wird sogar überall bei der Betrachtung von dem Menschen ausgegangen, der Mensch wird zur Grundlage gemacht. Dadurch ergeben sich die Winke, die gegeben werden dafür, dass sich die Menschennatur am allerbesten unterhält. Das ist dasjenige, was diese Form von Betrachtung unterscheidet von denjenigen, die heute üblich sind.

 

FRAGENBEANTWORTUNG 12. JUNI 1924

Verdünnung, Rühren und Verteilung des Kuhhornmistes – Aufbewahrung und Verwendung der Kuhhörner – Ins-Chaos Treiben des Samens – Reproduktionsfähigkeit und Nährhaftigkeit in den Getreidepflanzen Fragestellung: Geht die Verdünnung in arithmetischer Art weiter? Dr. Steiner: Man wird ja in bezug darauf einiges auszusprechen haben. Die Wahrscheinlichkeit, die sich ergeben wird, ist diese, dass man mit der Zunahme der Fläche größere Wassermengen, weniger Kuhhörner brauchen wird, so dass man also mit verhältnismäßig wenigen Kuhhörnern große Flächen wird düngen können. Wir hatten in Dornach fünfundzwanzig Kuhhörner und haben davon verteilt vorläufig auf einen größeren Garten. Wir hatten dabei genommen ein Horn auf einen halben Eimer. Dann haben wir noch einmal angesetzt einen ganzen Eimer mit zwei Kuhhörnern. Dann hatten wir noch eine Fläche zu düngen, die war wesentlich größer: sieben Kuhhörner auf sieben Eimer. Darf man zum Rühren des Mistes für größere Flächen ein Rührwerk benutzen, oder ist das nicht angängig? Das ist natürlich etwas, was entweder streng aufgefasst werden kann, oder wo man sich auch entschließen kann, allmählich in Surrogatmäßiges hineinzurutschen. Es ist schon ganz zweifellos, dass das Rühren mit der Hand doch etwas anderes bedeutet als das maschinenmäßige Rühren. Das wird der Mechanist natürlich nicht zugeben. Aber bedenken Sie nur, was für ein gewaltiger Unterschied ist, ob Sie mit der Hand wirklich rühren, dabei alle die feinen Bewegungen mit hineinbekommen in das Rühren, die die Hand ausführt, alle die Dinge, die eventuell hineinkommen, eventuell auch die Empfindungen, ob das alles hineinkommt oder ob man einfach maschinenmäßig das umrührt. Natürlich glauben ja heute die Leute das nicht, dass dieser Unterschied in Betracht komme, aber man merkt das auch durch-  aus im Medizinischen. Glauben Sie, dass es durchaus nicht einerlei ist, ob man irgendein Heilmittel mehr manuell oder maschinenmäßig herstellt. Der Mensch gibt den Dingen etwas mit, wenn er sie selber bearbeitet – so etwas müssen Sie nicht belä- cheln. Ich bin öfter befragt worden – eine Anzahl von Ihnen wird ja die Ritterschen Heilmittel in der Medizin kennen -, was ich von den Ritterschen Heilmitteln halte. Sie wissen ja vielleicht, dass von diesen Ritterschen Heilmitteln die einen große Heilhymnen singen, andere verbreiten, sie haben keine besonderen Wirkungen. Die Wirkungen sind ja selbstverständlich da, aber ich bin auch fest davon überzeugt, dass, wenn gerade diese Mittel allgemein in den Handel eingeführt werden, dass sie dann ihre Wirkungen wesentlich verlieren, weil gerade bei diesen Mitteln es nicht einerlei ist, ob der Arzt selber im Besitze des Mittels ist und dieses unmittelbar dem Patienten übergibt. Der Arzt bringt nämlich, wenn er so etwas an den Patienten abgibt, wenn das alles nur in einem kleinen Kreis geschieht, einen gewissen Enthusiasmus mit. Nun werden Sie sagen, der Enthusiasmus wiegt nichts, den kann man nicht abwiegen. Aber er vibriert mit, und die Ärzte sind begeistert, wenn sie enthusiasmiert sind. Es wirkt Licht sehr stark auf die Heilmittel, warum soll nicht auch die Begeisterung auf sie wirken? Aber er vermittelt und er wirkt viel, so dass die heutigen begeisterten Ärzte große Wirkungen hervorrufen können. Das Rittermittel wirkt gerade dadurch sehr stark. Man wird große Wirkungen hervorrufen können mit der Begeisterung. Wenn Sie aber das handwerksmäßig betreiben, so wird wahrscheinlich die Wirkungsweise verdunsten. Das ist, was bei solchen Dingen in Betracht kommt, ob man irgend etwas mit all dem macht, was von der menschlichen Hand ausgeht – und es geht vieles von der menschlichen Hand aus – oder ob man es mit der Maschine macht. Aber es könnte sich nach und nach herausstellen, dass das ein großes Vergnügen ist, dieses Rühren vorzunehmen, so dass man an einen maschinenmäßigen Betrieb, wo man viele Kuhhörner braucht, gar nicht denken wird. Man wird dazu kommen, dass man das einfach an Sonntagen zum Nachtisch machen wird. Dann wird schon einfach dadurch, wenn man viele Gäste einzuladen hat, und das an Sonntagen macht, und die nötige Unterhaltung dabei hat, das Allerschönste dabei erreicht werden ohne Maschinen. Die Verteilung eines halben Eimers Wasser auf eine Fläche von einem Drittel Morgen wird technisch schon kleine Schwierigkeiten bieten. Wenn nun die Menge der Kuhhörner gesteigert wird, so steigert sich das alles nicht allein um die Zahl der Kuhhörner, sondern weit schneller. Es würde also die Verteilung wiederum dann noch schwieriger werden. Kann man da diese Menge Wasser noch durch mehr Wasser verdünnen, oder kommt es darauf an, dieses Verhältnis (von einem halben Eimer) zu belassen, wie es ist? Dass man also ungefähr einen halben Eimer auf ein Drittel Morgen nimmt? Das wird man schon können. Aber ich glaube, dass dann die Rührmethode sich ändern muss. Sie können es so machen, dass Sie zunächst in einem halben Eimer Wasser ein Kuhhorn fertigrühren, dann dieses im Eimer verdünnen, dann wird man wiederum rühren müssen; ich glaube aber, dass es dann schon besser wäre, dass man ausrechnet, wieviel weniger Substanz man in einem halben Eimer rühren muss, und dann halbeimerweise rührt, wenn auch weniger als ein Kuhhorn. Es kommt ungeheuer viel darauf an, dass man ein inniges Durchdringen herbeiführt. Es ist ja lange noch nicht, wenn man die Substanz ins Wasser gießt und umrührt, ein wirkliches Durchdringen da. Man muss ein inniges Durchdringen hervorrufen, und es ist immer, wenn man eine nur einigermaßen dicke Substanz hineinschüttet, oder wenn man nicht kräftig rührt, auch keine gründliche Vermischung da. Ich glaube, es ist für den Menschen leichter, wenn er möglichst viele halbe Eimer mit geringen Substanzen verrührt, als wenn er wieder rühren soll das aufgelöste Wasser. Könnte man die Flüssigkeit, in der immer noch feste Bestandteile zurückbleiben werden, durchseihen, um sie mit einem Sprühapparat besser verteilen zu können?  Das glaube ich, wird nicht nötig sein. Denn wenn schnell umgedreht wird, dann bekommt man eine ziemlich trübe Flüssigkeit, dann wird man keine Rücksichten zu nehmen brauchen, ob da noch irgendwelche Fremdkörper drinnen sind. Der Mist wird sich richtig verteilen lassen. Reiner Kuhmist ist der beste, aber ich glaube nicht, dass man sich dieser Mühe unterziehen muss, auch wenn fremde Körper drinnen sind, extra eine Reinigung auszuführen. Wenn Fremdkörper drinnen sind, so werden sie unter Umständen, ohne dass sie eine Schädlichkeit haben, vielmehr sehr günstig wirken können, weil bei der Konzentrierung und nachmaligen Verdünnung ja tatsächlich nichts anderes als die Strahlung wirkt, nicht mehr die Substanzen, nur noch das dynamische Strahlen, so dass Sie nicht der Gefahr ausgesetzt sind, an der Stelle, wo solch ein Fremdkörper versenkt würde, Kartoffeln zu kriegen, die lange Sprossen hätten und nichts dran. Diese Gefahr wird wohl nicht vorhanden sein. Ich dachte nur an das Verwenden des Sprühapparates. Durchseihen kann man es, das schadet nichts. Man könnte am besten gleich die Maschinen so machen, dass sie ein Sieb haben vor dem Versprühen. Es wurde nicht gesagt, ob man die Masse aus dem Horn abwiegen sollte, um ein proportioniertes Verhältnis zu bekommen. Ist der halbe Eimer ein schweizerischer Eimer, oder ist es eine Literangabe? Ich habe einen Schweizer Eimer genommen – den Melkeimer in der Schweiz -, die ganze Sache ist ausprobiert worden nach der unmittelbaren Anschauung. Jetzt müsste man es auf die Gewichtsverhältnisse bringen. Kann man die Kuhhörner öfters gebrauchen, oder müssen sie immer von frisch geschlachteten Tieren sein? Ich denke – wir haben diese Sache nicht ausprobiert -, dass nach dem, was man wissen kann über solche Dinge, man die Kuhhörner drei- bis viermal hintereinander wird brauchen können, dass es aber dann nicht mehr ganz stimmen wird. Es könnte ja sein, dass unter Umständen die Möglichkeit auch bestünde, dadurch, dass man vielleicht die Kuhhörner dann, nachdem man sie drei bis vier Jahre gebraucht hat, im Kuhstall aufbewahrt, dass man sie dann für ein weiteres Jahr verwenden könnte. Ich habe aber keine Idee, wieviel einer Landwirtschaft an Kuhhörnern zur Verfügung stehen, ob man nötig hat, da besonders sparsam vorzugehen oder nicht. Eine Frage, die ich jetzt nicht entscheiden kann. Woher kann man die Kuhhörner beziehen? Müssen die aus der osteuropäischen oder mitteleuropäischen Gegend genommen sein? Woher man Kuhhörner nimmt, ist ganz gleichgültig, man muss sie nur nicht vom Schindacker nehmen, sie müssen möglichst frisch sein. Es ist ja allerdings das Merkwürdige, so paradox es klingt, dass westliches Leben, Leben auf der westlichen Halbkugel ganz anders ist als Leben auf der östlichen Halbkugel. Leben in Afrika, Asien, Europa bedeutet etwas anderes als Leben in Amerika. So könnte es vielleicht sein, dass unter Umständen Hörner von amerikanischem Vieh in etwas anderer Weise zur Wirksamkeit zu bringen sein werden. Vielleicht könnte sich das herausstellen, dass man bei diesen Hörnern genötigt ist, den Mist etwas zu verdicken, dichter zu machen, mehr aneinander zu hämmern. Hörner aus der Gegend nehmen, wo man ist, das ist das allerbeste. Es ist eine ungeheuer starke Verwandtschaft zwischen den Kräften, die in den Kuhhörnern einer Gegend sind, und den Kräften, die sonst in dieser Gegend sind, während fremde Hörnerkräfte mit den Dingen, die in der Erde sind, streiten können. Nun, da muss man auch berücksichtigen, dass es ja sehr häufig so ist, dass die Kühe, die Hörner liefern werden in irgendeiner Gegend, nicht unmittelbar aus dieser Gegend stammen. Da wird man darüber hinwegkommen, berücksichtigen müssen, dass, wenn die Kuh etwa drei bis vier Jahre auf einem bestimmten Boden gefressen, also gelebt hat, dass sie dann zu diesem Boden gehört, wenn es nicht westliches Vieh ist. Wie alt dürfen diese Hörner sein? Müssen sie von einer alten oder jungen Kuh sein?  Ich meine – alles dies muss durchversucht werden – nach dem Wesen der Sache, dass halbalte, im mittleren Kuhalter stehende Hörner die allerbesten sein würden. Wie groß müssen die Hörner sein? [Dr. Steiner zeichnet die Größe des Horns auf die Tafel – ca. 30 bis 40 cm lang – (siehe Zeichnung). Danach ist die gewöhnliche Horngröße eines Allgäuer Viehs gemeint.] Ist es nicht auch wesentlich, ob das Horn von einem Schnittochsen oder von einem männlichen oder weiblichen Tier genommen wird? Es ist die größte Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass von Ochsen die Sache überhaupt nicht wirkt, dass bei einem Stier sie verhältnismäßig schwach wirkt. Deshalb sage ich auch immer Kuhhörner, Kühe sind in der Regel weiblichen Geschlechts! Ich meine das weibliche Tier. Wann sät man Getreidepflanzen, Brotkorn, am besten aus? Nicht wahr, es wird sich die Antwort auf diese Frage genau ergeben, wenn ich die Aussaat im Vortrag bespreche. Die Aussaat ist natürlich außerordentlich wichtig, und es ist ein großer Unterschied, ob man nahe an den Wintermonaten oder ob man weniger nahe an den Wintermonaten ist. Wenn man nahe an den Wintermonaten ist, dann wird man eine starke Reproduktionsfähigkeit, wenn man weiter von den Wintermonaten ist, eine starke Nährhaftigkeit in den Getreidepflanzen bewirken. Kann man den Kuhhornmist auch mit Sand verteilen? Hat Regen dabei eine Bedeutung? Was sich auf den Sand bezieht, so mag man das tun. Wir haben es nicht probiert. Es ist gar nichts dagegen. Wie natürlich der Regen wirkt, das ist etwas, was man erst noch einmal versuchen müsste. Es ist anzunehmen, dass der Regen keine Veränderung dabei hervorruft, eventuell sogar eine Befestigung der Sache wird bewirken können. Aber auf der anderen Seite handelt es sich doch um eine so starke Konzentration von Kräften, dass man schon auch denken könnte, dass durch den kleinen Stoß,  der ausgeübt wird beim fallenden Regentropfen, zuviel versprüht werden könnte. Es ist wirklich eine feine Wirkung, und man muss das alles in Betracht ziehen. Beim Hinbreiten durch Sand zwischen dem Kuhmist wird nichts einzuwenden sein. Wie sind bei der Aufbewahrung des Kuhhorns und seines Inhalts irgendwelche schädlichen Einflüsse abzuhalten? Im allgemeinen gilt bei solchen Dingen dieses, dass das Entfernen der sogenannten schädlichen Einflüsse in der Regel mehr Schädlichkeiten hervorruft, als wenn man sie lässt. Nicht wahr, es ist ja nun mal so, dass man in der neueren Zeit so furchtbar darauf sieht, überall zu desinfizieren. In diesen Dingen geht man zweifellos auf allen Gebieten zu weit. So hat es sich bei unseren Heilmitteln darum gehandelt, dass, wenn man absolut alle Möglichkeit der Verschimmelung verhindern will, dass man dann wieder Methoden anwenden muss, welche die eigentliche Heilkraft hemmen. Nun habe ich vor dem, was sich da ansetzt an Schädlichkeiten, gar nicht solchen Respekt. Es schadet gar nicht so viel. Es ist am besten, wenn man sich nicht viel bestrebt, Reinigungsmethoden anzuwenden, sondern wenn man sie lässt, wie sie sind. Wir haben Schweinsblasen darüber getan, damit die Erde nicht hineinfällt. Eine besonders mit den Hörnern selbst vorzunehmende Reinigung ist gar nicht besonders zu empfehlen. Man muss sich schon bekannt machen damit, dass Schmutz nicht immer «Schmutz» ist. Wenn Sie sich zum Beispiel das Gesicht mit einer dünnen Goldschichte beschmieren, so ist das Schmutz, Gold ist aber nicht Schmutz. Also Schmutz ist nicht immer Schmutz. Schmutz ist zuweilen dasjenige, was gerade konservierend wirkt. Soll man dieses möglichst weite Ins-Chaos-Treiben des Samens durch irgendwelche Maßnahmen unterstützen? Man könnte es unterstützen, aber es wird nicht notwendig sein. Wenn überhaupt Samenbildung eintritt, dann tritt das Maximum an Chaosbildung schon ein. Dabei wird man es nicht zu unterstützen brauchen. Man wird brauchen gerade die Unterstützung bei der Düngung. Aber bei der Samenbildung glaube  ich nicht, dass sich eine Notwendigkeit einstellt, die Chaosbildung – wenn überhaupt befruchtender Same da ist, so ist vollständiges Chaos da – zu befördern. Man könnte es natürlich dadurch, dass man den Boden mehr kieselig macht, als er ist. Denn durch den Kiesel wirkt eigentlich, was in der Erde aufgefangen wird von dem eigentlich Kosmischen. So könnte man es machen, doch glaube ich nicht, dass es notwendig ist. Wie groß sollen die Versuchsflächen sein? Wird es nicht auch notwendig sein. etwas zu tun für die kosmischen Kräfte. die erhalten werden sollten bis zur neuen Pflanzenbildung? Darüber könnte man ja in der folgenden Weise Versuche machen. Es ist bei diesen Dingen immer verhältnismäßig leicht möglich, die Richtlinien anzugeben, aber die zweckmäßige Größe einer Sache muss man doch eigentlich selbst ausprobieren. Nun werden ja für diese Frage die Versuche verhältnismä- ßig sehr leicht anzustellen sein. Sagen Wir, Sie pflanzen nebeneinander einmal auf zwei Versuchsbeeten Weizen und Esparsette. Da werden Sie dann die Möglichkeit haben, eine Pflanze, welche ihrer eigenen Neigung nach leicht zur Samenbildung treibt – beim Weizen zur dauernden Samenbildung treibt -, wenn Sie Kiesel anwenden, die Beeinträchtigung der Samenbildung finden: Bei der Esparsette werden Sie sehen, dass dort die Samenbildung wohl ganz unterdrückt wird, wohl auch, dass sie in verzögerter Weise erfolgt. Man kann immer, wenn man über diese Dinge forschen will, zum Vergleiche nehmen, was der Saatfrucht, dem Weizen, an Eigenschaften anhaftet, und wiederum, was an ähnlichen Eigenschaften beider Esparsette, den Leguminosen gilt, und in dieser Weise über die Samenbildung sehr interessante Versuche anstellen. Ist es gleichgültig. wann man die verdünnten Mengen auf den Acker bringt? Das ist ganz gewiss nicht gleichgültig, wenn man aufbewahren wollte die Kuhhörner als Kuhhörner, nachdem man sie aus der Erde genommen hat. Man kann sie aber in der Regel drinnen lassen, bis man sie braucht; da werden sie, auch wenn sie über- wintern sollen und noch eine Zeitlang im Sommer drin bleiben, nicht schlechter werden. Wenn man aber genötigt wäre, sie woanders aufzubewahren, da müsste man eine Kiste machen, die man innerlich mit Torfmull auspolstert, so dass allseitig Polster sind von Torfmull. Dann müsste man die Kuhhörner in das Innere hineinbringen, damit die sehr starke Konzentration erhalten bleiben kann. Dagegen das schon verdünnte Wasser aufzubewahren, das ist unter keinen Umständen zu raten. Das Rühren müsste schon besorgt werden, wenn man in nicht allzu langer Zeit danach die Sache verwenden will. Wenn man Wintergetreide behandeln will, soll man dann die Hörner ein Vierteljahr nach dem Herausnehmen aus der Erde verwenden? Am besten wird es immer sein – es kommt nicht darauf an -, sie, bis man sie verwenden will, drinnen zu lassen in der Erde. Wenn man sie im bevorstehenden Frühherbst verwendet, lässt man sie bis zu dem Zeitpunkte drinnen, bis man sie braucht. Der Mist wird dadurch nicht schlechter. Werden nicht durch die feinen Zerstreuungsapparate infolge des dadurch bewirkten feinen Zerstäubens der Flüssigkeit die ätherischen und astralischen Kräfte sich verlieren? Das ganz sicher nicht. Die sind sehr gebunden. Wie man auch überhaupt von dem Geistigen weniger zu fürchten braucht, dass es einem davonläuft, wenn man es nicht von vornherein fortschickt, als von dem Materiellen. Wie behandelt man die übersommerten Kuhhörner mit den mineralischen Bestandteilen? Denen schadet es nichts, wenn sie herausgenommen werden und irgendwo aufbewahrt werden. Die können Sie irgendwo hinwerfen auf einen Haufen. Der Substanz schadet es nichts, die übersommert hat. Die dürfen von der Sonne beschienen werden. Das kann ihnen sogar nützen. Muss man die Hörner an der betreffenden Stelle vergraben, wo man später düngen will auf dem Felde, oder kann man sie nebeneinander an irgendeinem anderen Orte vergraben? Es wird das einen so geringen Unterschied geben, dass man es gar nicht zu beachten braucht. Man wird es praktisch am besten so machen, dass man sich eine Stelle aussucht, die verhältnismäßig gute Erde hat, also nicht gerade stark mineralische Erde, sondern etwas humusartige Erde, und da kann man auf einem Fleck alle Kuhhörner vergraben, die man überhaupt braucht. Wie ist es, wenn man in der Landwirtschaft Maschinen benutzt? Es wird doch gesagt, man solle keine Maschine benutzen? Ja, natürlich, sehen Sie, das ist eine Frage, die man im Grunde genommen gar nicht einmal landwirtschaftlich beantworten kann. Es ist ja ganz zweifellos, dass man heute bei unserem gegenwärtigen sozialen Leben eine ziemlich unaktuelle Frage aufwirft, wenn man fragt, ob man Maschinen verwenden darf. Man wird ja kaum heute Landwirt sein können, ohne Maschinen zu verwenden. Es sind ja natürlich auch nicht alle Vorgänge so verwandt mit den intimsten Naturvorgängen, wie gerade dieses Rühren und dergleichen. Gerade so, wie man also hier nicht herankommen sollte mit dem rein Maschinellen an einen so intimen Naturvorgang, so sorgt in bezug auf die anderen gemeinten Elemente die Natur schon selbst dafür, dass man für das, womit die Maschinen nichts zu tun haben, mit der Maschine auch nicht viel anfangen kann. Bei der Samenbildung kann die Maschine nicht viel machen, das besorgt die Natur selber. Ich glaube doch, dass die Frage nicht sonderlich stark aktuell ist. Aber es ist schon heute so: Wie soll man heute ohne Maschine Fertig werden? Aufmerksam wird nur darauf zu machen sein, dass man wiederum nicht einen ausgesuchten Maschinenfimmel zu haben braucht bei der Landwirtschaft. Es wird sich ganz gewiss herausstellen, dass, wenn irgend jemand einen solchen Maschinenfimmel hat, er bei der Landwirtschaft viel schlechter verfahren wird, selbst wenn die neue Maschine Verbesserungen bringt, als wenn er seine alte Maschine fortverwendet, bis sie nichts mehr wert ist. Das sind aber Dinge, die nicht im strengen Sinne des Wortes mehr landwirtschaftlich sind.Kann man das angegebene Quantum von im Wasser aufgelöstem Kuhhornmist auch auf die Hälfte der angegebenen Fläche benutzen? Dann kriegen Sie wuchernde Früchte, dann kommt das heraus, was ich vorhin bei anderer Gelegenheit angedeutet habe. Wenn Sie die Sache zum Beispiel für den Kartoffelbau verwenden oder irgend etwas anderes, dann bekommen Sie wuchernde Früchte, ausgebreitetes Stengelwerk, und dasjenige, was Sie wollen, setzt sich nicht eigentlich an. Sie bekommen dasselbe, was man geile Stellen nennt. Was man an geilen Stellen hat, das bekommen Sie dadurch, dass Sie zuviel nehmen. Wie ist es bei Futterpflanzen, wo man das Wuchernde haben will, bei Spinat? Ich glaube, wir werden auch da nur verwenden diesen halben Eimer mit dem einen Kuhhorn, wie wir es in Dornach auch selber getan haben für eine Fläche, die im wesentlichen gerade Gemüsegarten ist. Man wird für Dinge, die auf größere Flächen gebaut werden, schon viel weniger brauchen. Das ist schon das Optimum. Ist es gleichgültig, welchen Mist man braucht, ob Kuhmist oder Pferdedünger oder Schafdünger? Das beste Material für diese Prozedur ist ja zweifellos der Kuhmist. Es könnte sich aber darum handeln, auch die Frage weiter zu untersuchen, ob man Pferdemist dazu verwenden soll. Dann wird es sich wohl darum handeln, dass man, wenn man Pferdemist in dieser Weise behandeln will, das Horn etwas mit Pferdehaaren aus der Mähne wird umwickeln müssen, um auf diese Weise dasjenige, was ja beim Pferd, das keine Hörner hat, eigentlich in der Mähne sitzt, zur Wirksamkeit zu bringen. Soll man es vor oder nach der Aussaat machen? Es ist das Richtige, das vor der Aussaat zu machen. Wir werden sehen, wie es wirkt. Denn wir sind dieses Jahr etwas spät an die Sache herangekommen, und es wird einiges nach der Aussaat gemacht werden. Wir werden also sehen, ob das beeinträchtigt.  Aber das Selbstverständliche ist, dass man es vor der Saat macht, damit der Boden schon betroffen wird. Kann man die Mistkuhhörner auch für das Mineralische verwenden? Man kann das zwar; aber man kann sie auch nicht öfter verwenden als drei- bis viermal. Ihre Kräfte verlieren sie schon nach drei- bis viermaligem Gebrauch. Kommt es darauf an, welche Persönlichkeiten die Arbeit ausführen, oder können auch beliebige andere Persönlichkeiten die Arbeit ausführen oder soll es ein Anthroposoph sein? Das ist natürlich die Frage. Heute aufgeworfen, wird sie ja viel belächelt werden. Ich erinnere Sie daran, dass es Menschen gibt, bei denen Blumen, die sie an ihren Fenstern züchten, wunderbar gedeihen. Bei anderen Menschen gedeihen sie gar nicht, sondern verdorren. Solche Dinge sind nun einmal schon da. Alles dasjenige aber, was da auf eine äußerlich nicht erklärliche, innerlich aber sehr durchschaubare Weise geschieht durch den Einfluss des Menschen selber, das geschieht schon auch dadurch, dass der Mensch, sagen wir, Meditationen verrichtet und sich durch das meditative Leben vorbereitet – ich habe es gestern charakterisiert. Man lebt ja eigentlich ganz anders mit dem Stickstoff, der die Imaginationen enthält, wenn man meditiert. Dadurch versetzt man sich in eine Lage, die bewirkt, dass alles das wesentlich wirksam ist – in eine solche Lage versetzt man sich dann überhaupt gegenüber dem gesamten Pflanzenwachstum. Nur ist heute die Sache eben nicht so deutlich, als sie einmal war in Zeiten, in denen diese Dinge anerkannt waren. Und es gab solche Zeiten, da haben die Leute tatsächlich gewusst, dass sie durch gewisse Verrichtungen, die sie vorgenommen haben, sich einfach geeignet gemacht haben für die Pflege des Pflanzenwachstums. Heute, wo das nicht beachtet wird, färben die anderen Leute ab, und diese feinen subtilen Wirkungen gehen verloren, wenn man sich fortwährend unter Menschen bewegt, die so etwas nicht beachten. Deshalb ist es sehr leicht zu widerlegen, wenn man so etwas anwendet. Ich nehme daher noch etwas Anstoß, gerade über solche Dinge schon vor einergrößeren Gesellschaft frei zu reden, weil sie natürlich heute aus den Lebensverhältnissen heraus sehr leicht widerlegt werden können. Es ist eine außerordentlich kitzlige Frage aufgeworfen worden bei der Besprechung im Bockschen Saale durch unseren Freund Stegemann, ob man die parasitären Wesen bekämpfen kann auf diesem Wege, auf dem Wege der, sagen wir, Konzentration und dergleichen. Es ist ganz ohne Frage, wenn Sie das in der richtigen Weise machen, dass man es kann. Wenn man insbesondere an dem Zeitpunkt, der von Mitte Januar bis Mitte Februar liegt, wo die Erde ihre größten Kräfte, welche namentlich am meisten in der Erde konzentriert sind, entfaltet, wenn man da sich sozusagen eine Festeszeit festsetzen würde und da eben solche Konzentrationen vornehmen würde, dann würden schon sich Wirkungen zeigen können. Wie gesagt, eine kitzlige Frage, aber eine Frage, die sich positiv so beantworten lässt. Nur muss man das dann in Einklang mit der ganzen Natur vollziehen. Man muss wissen, dass es etwas ganz anderes ist, ob man in der Mittwinterzeit oder in der Hochsommerzeit eine Konzentrationsübung macht. Es ist da schon sehr vieles in manchen Volkssprüchen enthalten, was dem heutigen Menschen noch wichtige Winke geben kann. Sehen Sie, ich hätte gestern gut auch das noch anführen können, dass ich unter den vielen Dingen, die ich in der diesmaligen Inkarnation machen sollte, aber wozu es nicht gekommen ist, als ganz junger Mensch die Idee gehabt habe, eine sogenannte Bauernphilosophie zu schreiben, das Begriffsleben der Bauern in allen Dingen, von denen sie berührt werden, zu verzeichnen. Da hätte etwas ganz außerordentlich Schönes herauskommen können, es wäre die Behauptung vom Grafen widerlegt worden, dass die Bauern dumm sind. Es würde eine subtile Weisheit herausgekommen sein, eine Philosophie, die geradezu grandios sich über Intimitäten des Naturlebens ergeht, schon in der Wortbildung. Man ist ja wirklich erstaunt über das, was der Bauer eigentlich weiß von dem, was innerhalb der Natur vorgeht. Eine solche Bauernphilosophie zu schreiben, heute ist es nicht mehr möglich; in unserer Zeit haben sich die Dinge meist gänzlich verloren. Heute ist es nicht mehr so wie vor fünfzig, vierzig Jahren. Ja, das war etwas ganz außerordentlich Bedeutsames, denn da konnte man viel mehr lernen bei den Bauern als auf der Universität. Aber es war eben eine ganz andere Zeit, man lebte mit den Bauern auf dem Lande, und wenn die Leute mit den Kalabresern kamen, die dann die heutige sozialistische Bewegung einleiteten, dann waren das Raritäten. Heute ist die Welt ganz verändert. Die jüngeren hier anwesenden Damen und Herren haben gar keine Ahnung davon, wie die Welt sich verändert hat im Laufe der letzten drei- ßig bis vierzig Jahre. Und da ist heute schon sehr viel verlorengegangen, was von den eigentlichen Schönheiten vorhanden war in den Volksmundarten, noch mehr verlorengegangen von der eigentlichen Bauernphilosophie, die eine Art Kulturphilosophie war. Selbst in den Bauernkalendern standen dazumal noch Sachen, die heute nicht mehr drinnen stehen. Sie schauten auch anders aus, sie waren gemütlich. Ich kannte noch Bauernkalender, wo man schlechtes Papier verwandte, aber drinnen waren die Planetenzeichen, die waren mit Farben gemacht, und außen war ein ganz kleines Zuckerl auf dem Titelblatt, dem stand man zuerst gegenüber, ein winziges Zuckerl, daran konnte man lecken immer, wenn man das Buch benutzte. Auf diese Weise wurde das Buch auch noch schmackhaft gemacht. Das haben die Leute hintereinander benutzt. Wenn größere Flächen gedüngt werden, muss man dann das rein gefühlsmäßig machen in bezug auf die Anzahl der zu verwendenden Kuhhörner? Ich würde das nicht raten. In solchem Fall glaube ich, dass man doch wirklich vernünftig sein muss. Ich würde raten, dass man zunächst alles tut, um durch gefühlsmäßiges Ausprobieren die günstigsten Resultate zu erzielen, und dass man dann anfängt, um der Welt Rechnung zu tragen, die Sache in Zahlen umzusetzen, so dass man dann richtige Tabellen hat und dass die Leute dann diese Tabellen benutzen können. Ich würde raten: Wenn irgend jemand nach seiner Gesinnung dazu veranlagt ist, das gefühlsmäßig zu machen, so soll er das machen; in seinem Ver-  halten aber den anderen Leuten gegenüber nicht so tun, als wenn er die Tabellen nicht sehr schätzte, und es den anderen Leuten in ausrechenbaren Zahlen und Tabellen geben. Es sollte alles wirklich in durchrechenbare Zahlen und Summen verwandelt werden. Das ist dasjenige, was man heute wirklich nö- tig hat. Wir brauchen Kuhhörner, um die Sache durchzuführen, aber wir brauchen keine Stierhörner, um die Sache zu vertreten. Das ist gerade dasjenige, was so leicht zu Widerständen führt. Ich möchte da raten, möglichst zu Kompromissen überzugehen und möglichst die äußeren Urteile gut zu berücksichtigen. Kann man Ätzkalkdüngung im Komposthaufen in den Prozentsätzen, wie sie heute vorgeschrieben wird, verwenden? Das alte Verfahren wird sich schon als ein günstiges erweisen. Man wird nur etwas spezifizieren müssen, je nachdem man moorigen Boden hat oder sandigen Boden; bei Sandboden wird man etwas weniger Ätzkalk erforderlich haben, während der Moorboden einen etwas höheren Ätzkalkgehalt erfordert wegen der Säurebildung. Wie steht es mit dem Umgrabenlassen des Komposthaufens? Das tut ihm nicht schlecht. Natürlich, es handelt sich nur darum, dass, wenn man umgegraben hat, man möglichst wiederum durch eine Erdlage, die man außen herum macht, die Sache schützt, dass, nachdem umgegraben ist, man noch eine Erddecke darauf tut. Es ist besonders gut, Torferde, Torfmull dafür zu verwenden. Welche Art Kali ist gemeint, das in einer Übergangswirtschaft eventuell verwendet werden kann? Kali magnesia. Wie verwendet man den übrigbleibenden Dünger am besten, nachdem die Kuhhörner gefüllt sind? Soll man diesen im Herbst auf das Feld bringen, damit er das Wintererlebnis durchmacht, oder soll man ihn bis zum Frühjahr liegen lassen? Sie müssen sich klar sein darüber, dass ja diese Kuhhorndüngung nicht etwa vollständig ersetzt die Düngung überhaupt,  dass man natürlich weiterdüngen muss. Es wird sich darum handeln, die neue Düngung als eine Art Extradüngung zu betrachten, welche die bisherigen Düngungsverfahren wesentlich erhöht. Dabei bleibt die andere Düngung bestehen. Die Beobachtung des Makrokosmischen als Aufgabe der Geisteswissenschaft: Erd- und Pflanzenwachstum

Unser Garten Juni 2014

meautob

http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

 

 

 

Der Garten Anfang Juni

Der Garten ist nach bio-dyn (Demeter) Regeln 3 Jahre gepflegt.
Das und Terra Preta erklären das fröhliche  Wachstum…

Geranien im Gasten auf dem Fensterbrett – in Terra Preta gepflanzt schon 15 Tage ohne Giessen!

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Dort kommt auch kein Regen hin – Terra Preta saugt aus der Luft Fechtigkeit auf.http://silexzeitung.de/2014/04/22/terra-preta-das-ende-der-wassernot-die-ewige-fruchtbarkeit-des-bodens-und-wuesten/

Voriges Jahr haben wir 3 10 liter Eimer für Traubenmarmelade geerntet.

Lawendel

Königskerze vor dem Blühen

Kirschlorberberhecke zur Straße

Salbei

Urwald…

Kirschbaum

Äpfel

Aleppokiefer

Beerensträucher

Der obere Garten – links Brombeerhecke

Himbeerhecke

Salat im Gewächshaus

Tomaten

Gemütlich unterm Schirm am Gewächshaus

Beete für Tomaten, Bohnen, Gurken

Wiese für Bienen
– Weg weiter nach oben

im Sommer isst man draußen

Himbeeren sind reif

Bienen an Brombeeren

dito

Die große Linde

Blick auf Stuttgart

Ökofabeln für Kinder

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Der Ator Christoph Silex

 

 

 

Biologisch-Dynamische Präparate in Schule und Kindergarten

ZWERGENSPEISE ZUBEREITEN

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Liebe Kinder, ihr wisst doch alle,  dass ihr einen Schutzengel habt?   und dieser Engel passt auf euch auf, sorgt dafür, dass ihr gesund seid und richtig wachsen könnt, schützt euch und behütet euch. Und seht ihr, so ein liebes Wesen hat auch jede Pflanze, ein Wesen, dass oft Zwerglein genannt wird. Es hilft dem Samenkorn die ersten Blättchen Würzelchen auszutreiben, es sorgt für das starke und gute Wachstum, hilft die Nahrung der Pflanzen aus Sonne, Luft, Wasser und Erde herbei zu holen, und schützt sie vor allem Schaden. Nun geschah es einmal vor vielen Jahren,   es war wieder Frühling geworden,   dass all die kleinen Zwerglein aufwachten, um den Pflanzen beim Wachsen, Blühen und Gedeihen zu helfen. Doch sosehr sie sich auch anstrengten,  es wollte nirgends recht klappen. Die Pflanzen sahen klein und mikrich  aus, Himmelschlüssel hatten Blüten so klein, dass man sie kaum sehen konnte, an den Apfelbäumen krochen viele Raupen, die die letzten Knospen fraßen    in diesem Jahr würde es keine Äpfel geben   und die Zwerglein waren recht verzweifelt. Sie selber waren ganz schwach geworden und liefen überall hin und riefen um Hilfe.Zuerst trafen sie eine Kuh. Die Kuh sagte, dass sie ihnen gerne helfen würde, aber allein könne sie das nicht.

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Die Zwerge liefen weiter und trafen Mutter Erde. Ihr erzählten die Zwerge ihren Kummer, sagten, dass die Kuh ihnen helfen würde, es aber allein nicht könne. Mutter Erde wollte gerne mit der Kuh zusammen helfen, meinte aber sie beide allein könnten das nicht.

Die Zwerglein liefen weiter und trafen Vater Winter. Wieder sprachen sie von ihrem Kummer, und erzählten, dass die Kuh und Mutter Erde ihnen helfen wolle, es aber nicht allein könnten.

So gingen die Pflanzenzwerge, die Kuh, Mutter Erde, Vater Winter zusammen weiter um zu erfahren, wie man den Zwergen helfen könne wieder stark und kräftig zu werden, damit sie ihre große Aufgabe bei den Pflanzen erfüllen könnten.

Sie kamen zu einem weisen Mann, und der fragte die Engel.

 

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  Die Engel sagten, dass nur die Speise

der Sterne den Zwergen helfen könnte.

Als sie das hörten, sagte die Kuh, ich gebe ein Horn, damit können wir die Zwergenspeise auffangen.

Und die Erde sagte, ich umhülle das Horn, dann ist es geschützt. Und der Winter sagte, ich bringe Frost und klare Nächte, damit die Strahlen der Sterne gut zu uns herunter kommen können.

Im nächsten Frühjahr gab es viel aufgefangene Sternenspeise. Die Zwerge wurden wieder groß und stark. Sie konnten ihre Arbeit tun für die Pflanzen. Alles gedieh und trug Blüten und Früchte.

 

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 Und nun, liebe Kinder, müssen wir die Sternenspeise zubereiten, damit die Zwerglein sie essen können.

Wir tun etwas von der überwinternden Speise zerkrümelt in diesen Eimer. Dann rühren wir eine Stunde lang. Erst in einer Richtung bis ein Trichter entsteht.  Dann anhalten und in der anderen Richtung rühren bis wieder ein Trichter entsteht.

Dann wieder anhalten. Und so fort – eine Stunde lang.

Dann sprühen wir es auf den Boden und die Pflanzen. Dort finden es die Zwerge und essen sich satt.

 

Die Geschichte vom Apfel – eine Fabel für Kinder

 apfel

 Es war einmal ein Bauer der hieß Franz. Er hatte einen großen Garten mit vielen Apfelbäumen. Wenn das Frühjahr kam, ging er in den Garten und half seinen Apfelbäumen damit sie schöne und süße Äpfel auf ihren Zweigen wachsen ließen.

Erst schnitt er alle Zweige ab, die zu dicht gewachsen waren. So konnte im Sommer die Sonne auf jeden Apfel scheinen.

 

winter

Dann nahm er eine harte Wurzelbürste und kratzte am Stamm alle Rinde ab, die faul und morsch war. Denn dahinter verkrochen sich all die Käfer und Würmer, die seine Äpfel anfraßen.

Nun machte er eine Pampe aus Kalk und saurer Milch und strich die Stämme der Bäume an. Das mochten all die Würmer nicht, die am Baum hochkriechen wollten um zu naschen.

 

kompost

Zuletzt nahm er viel guten Kompost, den er aus Kuhmist gemacht hatte und streute ihn unter die Bäume. Mit dem Kuhmist hatte er im Sommer einen großen Haufen gemacht und dann auf die Kompostarbeiter gewartet. Sie kamen alle, die Regenwürmer, die Pilze,  und die kleinsten von allen, die Bakterien. Und sie fraßen und kochten – dabei wurde der Haufen ganz warm – und wühlten und machten am Ende alles klein und zu  guter Erde. Locker, schwarz, nahrhaft, ganz wie es die Apfelbäume mochten.

Das alles war viel Arbeit, aber Franz tat das gerne für seine Apfelbäume, und besonders freute er sich, wenn im Herbst die Kinder kamen und sagten, die Äpfel schmecken so gut.

Manchmal waren aber doch kleine Würmer, die besonders mutig und tapfer waren in die Äpfel gekrochen. Aber nur wenige. Die Anderen blieben fort und waren gute Speise für all die Vögel, die ohne die Würmer gar nicht weiter leben konnten. Und wer will schon auf einer Erde sein, wo es kein Vogelgezwitscher gibt.

Neben Franz wohnte ein Bauer, der hieß Fritz. Wenn Franz im Frühjahr seine Apfelbäume pflegte, schlief Fritz noch. Er kroch erst im Frühsommer aus dem Bett um nach seinen Apfelbäumen zu sehen. Manche Zweige, die so dicht wuchsen, waren abgebrochen. An den Stämmen war überall verfaulte Rinde, und aus den Ritzen krochen hunderte von Maden und Würmern.

Auf dem Boden um die Bäume wuchsen hohes Gras, Disteln und Brennnesseln, die den Bäumen Wasser und Nahrung wegnahmen. Das würde wohl keine gute Apfelernte werden !

Da hatte Fritz eine Idee. Er kaufte eine große Tonne voll giftiges Zeug und sprühte es unter die Bäume. Nun starben alle Würmer und Maden. Die konnten nicht mehr an  den Äpfeln naschen, aber die Vögel hatten auch nichts zu essen.

Dann kam noch eine Tonne giftiges Zeug auf das Gras und die Kräuter. Sie brauchte Fritz nun nicht mehr mühsam weg zu hacken.

Kompost hatte er auch vergessen zu machen, es war ja auch sooo anstrengend, also kaufte er noch mehr Zeug um zu düngen.

Die Bäume sahen jetzt ganz grau aus, das Gras unter ihnen gelb und verbrannt.

Als die Ernte kam, war Fritz sehr zufrieden. Die Äpfel waren groß und glatt, nirgends ein Loch von einem Wurm. Das würde viel gutes Geld bringen. Und zu viel hatte er auch nicht. Die Kinder mochten die Äpfel nicht so. Und sie wurden auch beim Essen immer schwächer, weil noch viel von dem giftigen Zeug an den Äpfeln war. Und traurig war es in dem Garten von Fritz auch, weil man keine Vögel singen hörte.

Da rannten alle Kinder schnell zu Franz und seinen schönen Äpfeln und den Vögeln und Blumen und Schmetterlingen und dachten, dem Fritz ist wegen seiner Faulheit nur Schlechtes eingefallen.

Und jetzt liebe Kinder wollen wir Franz helfen bei seiner Arbeit für das Leben der Erde. Viele Menschen haben die Strahlen der Sonne und der Sterne aufgefangen, die die Erde braucht um selbst glücklich zu leben und alles Leben auf ihr wachsen zu lassen. Das so Eingefangene wird jetzt mit Wasser verrührt und dann werden wir es alle zusammen auf unsere Erde verteilen. Dann kann die Erde leben, und fruchtbar sein und die Strahlen der Sonne und der Sterne in ihrem Herzen aufnehmen.


 

Nachwort

Im Juni zum Sommerfest des Waldorfkindergartens in Köln Vorgartenstraße, war ich gerade für Zwei Monate Hospitant dort

kp

 

Da mir die Bio-dyn Landwirtschaft immer sehr am Herzen lag, kam ich auf die Idee, mit Kindern das Hornmist- Präparat zu rühren – eine Stunde lang. Die Kinder wechselten sich dabei.

Dann bekamen mehrere einen kleinen Eimer und einen Tannenzweig.

Der wurde in den Eimer mit dem gerührten Hornmist getaucht und dann auf die Erde und Pflanzen besprengt.

Viele Eltern und Lehrer waren gegeistert.

Vielleicht blieb so in der Seele der Kinder ein Samen vor der Liebe zur Öko Landwirtschaft.

 

 

Der Garten Anfang Juni

Der Garten Anfang Juni

Der Garten ist nach bio-dyn (Demeter) Regeln 3 Jahre gepflegt.
Das und Terra Preta erklären das fröhliche  Wachstum…

Geranien im Gasten auf dem Fensterbrett – in Terra Preta gepflanzt schon 15 Tage ohne Giessen!

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Dort kommt auch kein Regen hin – Terra Preta saugt aus der Luft Fechtigkeit auf.http://silexzeitung.de/2014/04/22/terra-preta-das-ende-der-wassernot-die-ewige-fruchtbarkeit-des-bodens-und-wuesten/

Voriges Jahr haben wir 3 10 liter Eimer für Traubenmarmelade geerntet.

Lawendel

Königskerze vor dem Blühen

Kirschlorberberhecke zur Straße

Salbei

Urwald…

Kirschbaum

Äpfel

Aleppokiefer

Beerensträucher

Der obere Garten – links Brombeerhecke

Himbeerhecke

Salat im Gewächshaus

Tomaten

Gemütlich unterm Schirm am Gewächshaus

Beete für Tomaten, Bohnen, Gurken

Wiese für Bienen
– Weg weiter nach oben

im Sommer isst man draußen

Himbeeren sind reif

Bienen an Brombeeren

dito

Die große Linde

Blick auf Stuttgart

Terra Preta – das Ende der Wassernot – die Ewige Fruchtbarkeit des Bodens und Wüsten

Vor tausenden von Jahren entwickelten die Indianer am Amazonas die Technik der Terra Preta.

Wie auf anderen Gebieten – z.B. der Homöopatischen Heilkunst – geht auch hier die Entwicklung der Terra Preta auf die geistigen Forschungungen von Schananen zurück. Die Terra Preta Gebiete werden auch heute noch von den Indianern zur Erzeugung ihrer Nahrung benutzt. Die Fruchtbarkeit kann man der Bio-dyn Landwirtschaft vergleichen.

amatonas

Eine gute Einführung zeigt dieser Film
http://youtu.be/uAWQd4lx77Q

Terra Preta  großflächiger Anbau

kleingartenTerra Preta im Kleingarten – wir haben überall Terra  Preta dort ausgebracht, vo wir im letzten Jahr bei Trokkenheit ständig giessen mussten. In diesem heißen Frühjahr 2014 – war fiessen nicht mehr nötig. Kosten: 60 kg für 32 Euro.

Terra preta – Wikipedia

Terra preta (portugiesisch für „schwarze Erde“) beziehungsweise Terra preta do indio wird ein im Amazonasbecken anzutreffender, anthropogener Boden, genauer ein Hortic Anthrosol genannt. Der Boden besteht aus einer Mischung von Holz- und Pflanzenkohle, menschlichen Fäkalien, Dung und Kompost durchsetzt mit Tonscherben und gelegentlich auch Knochen sowie Fischgräten.

Aufgrund der Farbe und dem Anteil an pyrogenem Kohlenstoff wird Terra preta auch als Indianer-Schwarzerde Amazoniens bezeichnet, ist aus bodenkundlicher Sicht aber keine Schwarzerde.

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In solchen Tontöpfen wurden in den großen Städten mit Hochhäusern vor 4000 Jahren die Fäkalien aufgefangen und zu Terra Preta verarbeitet. Heute braucht man in Hochhäusern für die Fasserspühlung 100 Liter Wasser pro mal für die Toilette.

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Allein der tägliche Wasserverbrauch ist durch Bewässerung in der Landwirtschalt, den Golfplätzen und im Haus fo groß, das allein das Trinkwasser in Deutschland 7 mal durch den Menschen fließt. Die Glärwerke kommen kaum noch nach, ein Großteil der Chemischen Düngung und auch der ins Wasser gesülten Arzneimittel können nicht mehr heraus gefiltert werden. Fazit, wenn Arznei gebraucht wird, hilft sie nicht mehr weil der Körper schon daran gewohnt ist und das Grindwasser ist so Nitratvverseucht, das in manchen Gegenden alle Säuglingen kostelos von der Stadt Mineralwasser bekommen.

tuilette1Beispiel einer Terra Preta Trockentoilette

Terra Preta günstig kaufen – Multikraft Online-Store <bestellung@multikraft.at>

selbst hertellen: Holzkohle-ofenholzkohle

 

 

Herstellung in Österreich: herstellung

 

Meine Waldorfschule – Genuss, Freude, Phantasie

Nach vielem Umherziehen landeten wir 1949 in Suttgart in der Heusteigstraße.

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Überall gabs zerbompte Häuser und Trümmerschutt. Nach der Schule spielte ich mit einem Jungen, der in einem Resthaus nach der Zerstörung im notdürftig geflickten Erdgeschoss wohnte. Jeden Tag kam ein Polizist, um ihn zur Schule abzuholen. Das gabs damals noch bei Schulschwänzern. Nachmittags streunten wir  durch Breuninger, kletterten in halbfertig wieder gebauten Häusern bis aufs Dach, wo man auf den Latten, die bald die Ziegel halten würden, gehen konnte, irgendjemand hatte uns gesehen breuningerresthausund verpetzte uns, was meinen armen Vater dazu veranlasste mich zur Abschreckung verhauen zu wollen, was aber kläglich misslang.

Eines Tages kam mein Freund mit einem kleinen Karton an. Auf einer Seite stak eine kleine Glühbirne – etwa wie die einer Taschenlampe, aus der anderen zwei Drähte. Beim verbinden der Drähte leuchtete sie. Irgendwie war das ein Schlüsselerlebnis für mich als lampeich – nach Zahlung einer Mark das Innere sehen durfte. Das hat mein ganzes Leben verändert! Ich nahm alle Spielzeuge, kurz alles was ich fand auseinander, um zu sehen, wie es funktioniert. Vieles konnte ich nicht mehr zusammensetzen, aber das ist eine andere Geschichte.

Dann bauten wir uns aus großen Kugelrädern und Holzlatten mit den Füßen steuerbare Wagen, die mit lautem Krach die steilen Straßen Stuttgarts runter rasten. Für die soapderbyKugellager musste man lange sparen, die Latten lieferten die neuen Dächer vor Eindeckung mit Dachziegeln.

So schön zwar nicht, aber überall Spaß.

 

Da ich katholisch getauft war, gab es in der Schule auch Kommunionsunterricht. Neben den Tatzen, man musste  die Hand ausstrecken und der Lehrer schlug mit einem dünnen Rohrstock darauf für irgendeine Strafe, Schwätzen z.B., war das nun die Höhe für mein tatzeGewissen. Eines Morgens sagte der Priester, also nun schreibt mal schön alle Eure Sünden auf, damit ihr sie beim nächsten mal beichten könnt. Da kommt ihr in die Kirche, dort gibt es den Beichtstuhl – ich sitze dadrin und ihr kommt vor das Gitter und beichtet.

Mittags zuhause sagte ich heulent zu meiner Mutter – ich bete jeden Abend zu Gott, so weiß er alles, aber beichten, vor einem anderen Menschen, den das garnichts angeht, das tue ich nicht. In diese Schule gehe ich nicht mehr. beichteFinde ich heute noch cool und mutig für einen 9 jährigen.

Oft wenn ich aus der Schule kam, hörte ich von irgendwo her ein gleichförmiges Sprachgemurmel „Abraham saß ganz am Abhang“ – bald merkte ich, dass meine Mutter Sprachübungen machte – auch Graphologie war eine „Berufung“. Durch diese Aktivitäten hatte sie wohl Kontakte zum Haus Diehl bekommen, ein antroposophischer Arzt nebst Familie und Mutter. Mit dieser befreundete sich meine diehlMutter, und so vorbereitet, war sie garnicht überrascht oder erschrocken mit meiner Entscheidung, jedenfalls diese Schule nicht mehr zu betreten. Schnell war ich an der Kräherwaldschule angemeldet, und sofort zufrieden und glücklich! 14 Tage Intermezzo waren noch in der Mutterschule an der Uhlandshöhe, dann endlich die Waldorfschule am Kräherwald.

elektrische

 

Schon die Fahrt mit der quietschenden Elektrischen war ein Vergnügen. Kam man früh, gab es einen Stehplatz neben dem Fahrer. Herrlich!. Der mit der Kurbel  den Strom verstärken oder  bremsen konnte.

schuleBis zum Ausbau waren viele Klassen in modernen Baracken untergebracht. Deren Decken waren aus weichem Dämmstoff – wenn man eine Nadel mit kurzem Faden and die Decke schleuderte, blieb sie stecken. Am Ende des Unterrichts war die Decke voll – trotz Kichern merkte die Lehrerin nichts.

Bei der Eurythmie stand mal ein Schüler hinter mir und hänselte mich dauernd wegen meiner norddeutschen Aussprache. Irgendwann platzte mir der Kragen, ich drehte mich um und schallerte ihm eine. Die hübsche junge Lehrerin verzog keine Miene und machte ruhig weiter. Das waren doch unterstufeandere Lehrer als in derStaatsschule, wo es Tatzen

gab.

So war auch einfach alles anders als gewohnt. Morgenspruch, Sprachübungen wie Fischers Fritz–, dann zwei Stunden Hauptunterricht – dasselbe Thema für 4 – 6 Wochen, Abschluss mit selbst gemaltem, geschriebenem Heft – Schulbücher gab es nicht – heft

 

 

Dann die Monatsfeier – jede Klasse probte ein Stück,  Sprechen, Singen oder Eurythmie, um das dann im großen Saal vor allen aufzuführen. Aufregend, da es bisher nur in der Hausmannstraße einen Saal gab. Also armehochverging der ganze Tag mit hin und her Straßenbahnfahren.

 

 

Mit den Händen machte man vieles, Schnitzen, Weben, Nähen, Gartenbau usw.gartenbau

 

Ein Jahr verging und mein Vater, der bisher beim Evangelischen Hilfswerk Unterschlupf gefunden hatte, wurde wieder Chefredakteur beim Heidelberger Tageblatt. Wir wohnten auf den nördlichen Hügeln mit Blick auf den Neckar. heidelberg

 

Das Englische Institut war nun meine Heimat. Offensichtlich gefiel mir der freie und kreative Umgang mit dem Lernen, denn zum Ende des Jahres bekam ich ein Buch als Klassenbester.

esskastanieIm Herbst wanderten wir oft im Odenwald – es gab in diesem Laubwald viele Esskastanien – wir sammelten viele und am Abend wurden sie kreuzweis eingeschnitten und geröstet. mmm! Zu Weihnachten stand unter dem Baum eine kleine elektrische Eisenbahn – bei der Bescherung fuhr sie aber nicht zur Verzweiflung des Vaters – er tat mir sehr leid – ich hatte viele andere Geschenke und fand das nicht so maronenschlimm.

Zu St.Martin zogen sämtliche Schüler aller Schulen in einem unendlichen Zug hinter dem Reiter mit halbiertem Mantel her – unsere Schule hatte als Thema für die Laternen Fische. Mit einer Nagelschere schnitt ich wochenlang die Schuppen aus, die dann mit buntem durchsichtigem Papier hinterklebt wurden. Nachts war das dann ein überwältigender Eindruck.

Nach Weihnachten brachte mich die Mutter mit dem Zug nach  Oberstdorf ins Kinderheim oberstdorfSchult. Ich wäre zu dünn und kränklich. Schult war wieder Waldorf und ich lernte viel Neues. Dasselbe wie vorher. Epochenhefte schreiben und malen, usw. Da das Ziel war, den Eltern gemästete Kinder vorzuweisen, gab es morgens schon zwei riesige Portionen Haferbrei – bald wurde ein Sport daraus, wer mehr fressen – pardon – genießen konnte.

Haare ließs man wachsen, damit die Strähnen nicht in die Suppe hingen trugen auch die reuteJungs Spangen rechts oder links im Haar. Da es Winter war, lernte ich Skifahren und auch auf kleinen Schanzen  springen. So gut, dass es mir später in Klosters und Davos schnelle und glückliche Abfahrten brachte – so der Run Davos 13 km ins Tal, wo man die Bimmelbahn wieder hoch  nach Davos nahm um ein 2. Mal runterzusausen.

Um den Fettansatz zu beschleunigen musste man nach dem Essen dick eingemummelt auf den Balkonen – ohne zu lesen, was schön blöd war, denn in den Ferien – ich kam dort vor benzSchulbeginn an, las ich jeden Tag Hanni und Nonni.

Ostern kam, ich wurde abgeholt, Vater kam mit neuem Mercedes 170, super! – und bequem!

Kein Wort, aber nach Ostern ging es zu meinem Entsetzen wieder nach Oberstdorf. War trotzdem ganz schön da – beim Schult und Frau Bartels.

Highlight eine Tagesfahrt an den Bodensee mit langer Dampferfahrt.

Inzischen waren die Eltern wieder nach Stuttgart gezogen, und man sieht schon, warum ich in meinem Leben 13 verschiedene Schulen kennenlernte.

dampferFortsetzung folgt demnächst – ganz bestimmt!

 

Das Alter und die Geistige Welt

Irgend was stimmt nicht. Eigentlich sollte ich, will ich nach all dem geschäftigen Streben der mittleren Jahre mehr dem Wunsch nach geistigen Welten, oder auch nur dem Sternenhimmel folgen leisten können. Pustekuchen.  Heute – in Stuttgart, bei glasklarem Himmel, fünf Uhr morgens,

Orionkann ich nur mit Mühe den Kopf nach oben wenden um den Sternenhimmel zu sehen, und mich in der Welt, auch der geistigen Welt des Kosmos, mit Intuition  erfassen zu lassen. Sicher gibt es die Parabel – erst geht es auf vier Beinen, dann auf zwei Beinen, dann auf drei Beinen – stimmt ja wohl auch, aber für meine intuitive Erfassung der Sternen/Geistigenwelt, ist das ziemlich ärgerlich!

Na Ja, so hatte ich mir das mit 40  nicht erträumt, aber wenn ich all die Alten mit gebeugtem Rücken sehe, denen man ständig begegnet, scheint es doch zu stimmen.

Scheußlich!

Stufenalter_01

Wie soll man jemals im Rahmen der Wiedergeburt weiter kommen. Mir ist das jedenfalls wichtig. Final und nicht kausal denkend, ist es mir Bedürfnis ständig neue Erfahrungen zu machen, Erfahrungen nach dem Motto: woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir, will heißen, was soll  das GANZE!

Wenn ich den Kopf nach oben zum Sternenhimmel wende, heute ist Orion wieder strahlend zu sehen, fast kann man die Milchstraße – la voix lactè – erahnen, mir wird schwindelig, und doch, ich halte mich an einem Baum, Stuhl, Gitter fest – einige Minuten klappt das so – bevor ich hinfalle ist das zu Ende – der Kopf wird tief gesenkt, wie es sich für Alte gehört, aber doch ein Gefühl von !Mist! schreien erfüllt mich.

Dabei habe ich schon viel Gutes, Liebevolles erlebt. Noch gar nicht lange her, ich saß nachts draußen, die Wolken stoben über den Mondhimmel, spürte ich die Ewigkeit. Hunderttausende Jahre zogen sie, ein wunderbares Gefühl – Gelassenheit – friedlich – es geht weiter – dies Leben ist nur ein Bruchteil des Seins….

Der Abbé  Prevost, Vikar in Autun, schrieb als Einführung zu seiner Kathedrale, „ob es Engel gibt, weiss ich nicht, aber den Teufel kenne ich ! ( in Autun gibt es unzählige Teufelsfratzen).

teufel

Die Unterwelt des Teufels kenne ich, in einer verzweifelten Nacht fiel ich mit rasender Geschwindigkeit in ein bodenloses Loch – das Herz zusammengequetscht – nur mir Mühe konnte ich den Fall stoppen.

Engel

Engel sind schon einfacher: in der Mannheimer Hochschule, beim Mittagessen in Antro-Runde, fragte ich, ob man nicht ein Tischgebet sprechen wolle, es hieß, sagen Sie es doch selbt, wenn Sie es wollen. Beim Gebet wanderte ein Engel durch den Raum.

Auch, als es darum ging, in Lettland die Obrigkeit (Abgeordneter des Sovjets aus Moskau), ging bei meinem Vortrag Rudolf Steiner gemessen durch den Raum von rechts nach links.

steinerDieses Bild steht mir immer deutlich vor Augen, wie real gefühlt und gesehen, wenn Wesen wandert. SX

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