Kategorie: Black

Martin Luther King

Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta als Michael King jr.;[1] † 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler.Bildergebnis für martin luther king

Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil.Bildergebnis für martin luther king

Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.Bildergebnis für martin luther king Mord

Präsident Kennedy legte als Reaktion auf die anhaltenden Demonstrationen am 19. Juni 1963 dem US-Kongress eine Gesetzesvorlage (Civil Rights Act) zur weitgehenden landesweiten Gleichberechtigung vor. Im Sommer 1963 wurde innerhalb von vier Monaten 841 Mal in 196 Städten demonstriert. Am 22. Juli trafen Führer mehrerer Schwarzenbewegungen mit dem Präsidenten im Weißen Haus zusammen, wo Kennedy versuchte, King und die anderen davon zu überzeugen, dass der geplante Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit in Washington, D.C. angesichts der Gesetzesvorlage zu einem ungünstigen Zeitpunkt komme. Doch King wollte die Demonstration wie geplant verlaufen lassen. Der Marsch sollte nochmals, diesmal in der Landeshauptstadt, die Massen für Probleme der Schwarzen sensibilisieren und konservative Politiker zu einem Einlenken bewegen.Ähnliches Foto

An der friedlichen Demonstration am 28. August 1963 beteiligten sich mehr als 250.000 Menschen, darunter 60.000 Weiße[20]und neben King sechs weitere schwarze Führer, auch um die Bürgerrechts-Gesetzgebung Präsident Kennedys zu unterstützen. Hier hielt King seine bekannteste Rede, die unter dem Titel I Have a Dream in die Geschichte eingegangen ist. Nach dem Marsch auf Washington begann FBI-Chef Hoover, King und andere Bürgerrechtler intensiv bespitzeln zu lassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King

 

Malcolm X

 

Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska; † 21. Februar 1965 in New York City; geboren als Malcolm Little; nach seiner Pilgerreise nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz) war ein US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung.Bildergebnis für Malcolm x

Wortführer der Nation of Islam

Nachdem er nach Detroit umzog, lernte Malcolm den Führer der Nation of Islam, Elijah Muhammad, kennen, der zu einem Ersatzvater wurde. Bald darauf leitete Malcolm X als Vertrauter Muhammads den Harlemer Tempel und etablierte sich als einer der Wortführer der Organisation. Diese Position erreichte er durch sein selbstsicheres und wortgewandtes Auftreten und seinen grenzenlosen Einsatz für die „Nation“. Er nutzte alle Mittel, um möglichst viele Schwarze zu erreichen – zum Beispiel ging er in die Schwarzenviertel der Großstädte und sprach im Jugendslang zu den Bewohnern, wodurch er leicht einen Zugang zur Straßenszene bekam und dort viele Anhänger gewann.Bildergebnis für Malcolm x

Als nationaler Sprecher der Nation of Islam prangerte Malcolm X den Rassismus der weißen Gesellschaft an. Immer wieder zeigte er Verbindungen zwischen der amerikanischen Geschichte und der Versklavung der Afrikaner auf. Die Weißen seien schon deshalb „Teufel“, weil sie jederzeit als solche handelten. Sie lynchten Schwarze und predigten den Schwarzen gegenüber „Gewaltlosigkeit“. Sie gäben ihnen die miesesten Jobs und erklärten, Schwarze taugten zu nichts anderem. Sie verhinderten die Bildung der Afroamerikaner und nahmen an deren Analphabetismus Anstoß. Sie redeten liberal und handelten rassistisch.Ähnliches Foto

Dabei bremste die Nation of Islam, die sich unter der straffen Führung der inneren Hierarchie unter dem „Botschafter Allahs“ Elijah Muhammad als Religionsgemeinschaft verstand (wenn ihre Lehre auch in vielen Punkten nicht dem orthodoxen Islam entspricht), konkrete politische Protestaktionen. Ihr Aktivismus richtete sich zudem ausschließlich an Männer. Frauen können in der Nation of Islam keine wichtigen Funktionen übernehmen, der Fruit of Islam, der Selbstverteidigungsorganisation der Schwarzen Muslime, nicht beitreten und werden auf eine vermeintlich „natürliche“ Rolle als Hausfrau und Mutter verwiesen, auf die sie in eigenen Kursen gezielt vorbereitet werden.

Die Nation – und vor allem Malcolm X als ihr Aushängeschild – wurde in den Medien zum Feindbild stilisiert. Malcolm, der sich selbst als Vertreter des Rechtes der Schwarzen auf Selbstverteidigung betrachtete, wurde als gewalttätiger „Hass-Prediger“ und „schwarzes Monster“ betrachtet. Die Betonung einer eigenständigen, kämpferischen, afroamerikanischen Geschichte, der Stolz, den die „Schwarzen Muslime“ mit ihrem Schwarz-Sein verbanden, ihre Kompromisslosigkeit und Radikalität machten die Nation of Islam zu einem wichtigen Ansprechpartner für die wachsende Ungeduld und Wut der afroamerikanischen Ghetto-Jugend. Die Nation of Islam und mit ihr Malcolm X trugen mit diesem Ansatz des „Schwarzen Nationalismus“ wesentlich, wenn auch nicht bruchlos, zur „Black-Power-Bewegung“ der 1960er Jahre bei und waren gewissermaßen ihr Vorläufer.

Malcolm X 1964 im Queens Court

1958 heiratete Malcolm X Betty Jean Sanders, die als Pflegerin für die Organisation arbeitete. Im Laufe ihrer Ehe bekamen sie sechs Töchter: Attallah (* 16. November 1958); Qubilah (* 25. Dezember 1960); Ilyasah (* 22. Juli 1962); Gamilah Lamumbah (* 4. Dezember 1964) und die Zwillinge Malaak und Malikah, die am 30. September 1965, sieben Monate nach der Ermordung ihres Vaters, zur Welt kamen

.Ähnliches Foto

https://de.wikipedia.org/wiki/Malcolm_X

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén