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Kategorie: Country Musik

Taylor Swift

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Taylor Alison Swift (* 13. Dezember 1989 in Reading, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Sängerin, die auch als Songwriterin, Musikproduzentin und Schauspielerin tätig ist. Sie verkaufte weltweit laut IFPI 170 Millionen Tonträger (Stand: Februar 2015) und gehört damit zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten.
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Leben
Swift wurde 1989 in Reading, Pennsylvania in eine Familie der oberen Mittelschicht aus Wyomissing geboren.[2] Ihre Mutter Andrea Swift, geborene Finlay, war zunächst leitende Angestellte im Marketingbereich und später Hausfrau. Ihr Vater Scott Swift ist Vermögensberater bei Merrill Lynch.[3] Sie hat einen jüngeren Bruder, der an der University of Notre Dame studiert. Swifts Eltern betrieben eine Weihnachtsbaumschule.[4] Ihre Großmutter mütterlicherseits war eine Opernsängerin.[5] Swift interessierte sich in ihrer Kindheit für Country-Musik von Künstlerinnen wie LeAnn Rimes, Patsy Cline, Dolly Parton, den Dixie Chicks und Shania Twain.

Im Alter von zehn Jahren begann Swift an Karaokewettbewerben teilzunehmen und bei Festivals und Messen als Sängerin aufzutreten. Dafür schrieb sie bereits eigene Songs. Mit elf Jahren versuchte sie, in Nashville bei verschiedenen Plattenlabels einen Vertrag zu erhalten. Mit 14 Jahren wurde sie bei einem Auftritt im Bluebird Café von Scott Borchetta entdeckt, der sie für sein neues Plattenlabel Big Machine Records verpflichtete. Im selben Jahr zog die Familie nach Hendersonville, Tennessee.
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Musikkarriere

Taylor Swift (2012)
2006 veröffentlichte Swift ihre Debütsingle Tim McGraw, die Platz sechs in den Hot Country Songs erreichte.[6] Ihr Debütalbum Taylor Swift wurde am 24. Oktober 2006 veröffentlicht und konnte auf Platz fünf in den Billboard 200 klettern. Es wurde von der RIAA mit Fünffach-Platin ausgezeichnet. Aus dem Album erreichten vier Singles die Top Ten der US-Country-Charts; in den Billboard Hot 100 kamen drei der Singles in die Top 40. Alle Lieder auf diesem Album schrieb Swift entweder selbst oder sie wurden von ihr mitverfasst.ts5

Im November 2008 veröffentlichte Swift ihr zweites Album Fearless, das die Album-Hitparade mit Unterbrechungen elf Wochen lang anführte;[7] kein anderes Album seit dem Jahr 2000 konnte diesen Spitzenplatz länger behaupten, und es war das meistverkaufte Album des Jahres 2009 in den Vereinigten Staaten.[8] Anfang Februar 2009 wurde Taylor Swifts Single Love Story aus dem Album Fearless mit 2.649.000 Einheiten zum Country-Song mit den meisten bezahlten Downloads der Geschichte.[9] Im September 2009 konnte ihr Titel You Belong with Me den ersten Platz der Country-Charts erreichen. 2010 gewann Taylor Swift den People’s Choice Award in der Kategorie Beste Künstlerin.[10] Bei den Grammy Awards 2010 erhielt Taylor Swift vier Auszeichnungen. Im Februar 2010 führte ihre Fearless Tour durch fünf Städte Australiens, bei der die Country-Band Gloriana im Vorprogramm auftrat.
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Swifts drittes Album Speak Now, das im Oktober 2010 weltweit veröffentlicht wurde, verkaufte sich in den USA innerhalb der ersten Woche mehr als eine Million Mal. Die Songs des Albums entstanden in Arkansas, New York City, Boston und Nashville und wurden von Swift selbst geschrieben. Als Co-Produzent trat Nathan Chapman auf, der bereits an Swifts ersten beiden Alben mitwirkte. Die erste Singleauskopplung des Albums war Mine. Back to December, Mean, The Story of Us, Sparks Fly und Ours wurden die weiteren Singles des Albums. Für Mean wurde Swift mit zwei Grammys ausgezeichnet.[12]

Swifts viertes Studioalbum Red erschien am 22. Oktober 2012 und wurde von Nathan Chapman produziert. Die erste Single aus diesem Album war We Are Never Ever Getting Back Together. Als zweite Single wurde Begin Again veröffentlicht; diese konnte aber in Deutschland keine Chartplatzierung erreichen. Die dritte Single I Knew You Were Trouble konnte sich in Deutschland in den Top 10 platzieren, in Großbritannien und in den USA erreichte sie Platz zwei. Die Single verkaufte sich in den USA mehr als drei Millionen Mal.[14] Als vierte Singleauskopplung folgte 22. Das Album verkaufte sich mehr als sechs Millionen Mal. Swift, die 2011 mit Einnahmen von über 35 Millionen US-Dollar weltweit die finanziell erfolgreichste Musikerin war,[15] spielt eine akustische Westerngitarre der kalifornischen Firma Taylor Guitars aus dem Holz der Koa-Akazie.ts4

Am 27. Oktober 2014 veröffentlichte Universal Music Taylor Swifts fünftes Studioalbum mit dem Titel 1989, das sie unter anderem zusammen mit Max Martin, Shellback, Ryan Tedder, Jack Antonoff, Nathan Chapman, Imogen Heap und Greg Kurstin wieder bei Big Machine Records produziert hat.[17] Der Name des Albums bezieht sich auf Swifts Geburtsjahr. Mit dem Album wandte sich die Sängerin erstmals von der Country-Musik ab und produzierte ausschließlich Pop-Songs. Einen ersten Ausblick auf die neue Stilrichtung des Albums gab sie am 18. August 2014 mit der Veröffentlichung der ersten Single Shake It Off und im Rahmen eines Live-Streaming-Events aus New York und der Veröffentlichung des Musikvideos zur Single.[18] Die zweite Single Blank Space wurde am 10. November 2014 als Musikdownload und in Deutschland am 2. Januar 2015 als CD-Single veröffentlicht. Als die bisher letzten Singles des Albums wurden Style am 9. Februar 2015 und Bad Blood am 19. Mai 2015 ausgekoppelt.

Dolly Parton

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Dolly Rebecca Parton (* 19. Januar 1946 in Sevierville, Sevier County, Tennessee) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin, Songschreiberin, Multiinstrumentalistin[1], Schauspielerin und Unternehmerin. Parton ist seit den 1970er Jahren eine der erfolgreichsten Sängerinnen und Songautorinnen im Bereich Country- und Popmusik und hatte unter anderem 25 Nummer-eins-, 55 Top-10- und 88 Top-40-Hits in den Country-Charts. Sie verkaufte mehr als 100 Millionen Alben[2] und erhielt acht Grammys.
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Dolly Parton wurde 1946 als viertes von zwölf Kindern von Robert Lee Parton und Avie Lee Owens geboren und verbrachte ihre Jugend in den Smoky Mountains in Tennessee. Ihre Familie gilt als sehr musikalisch und hat viele Künstler hervorgebracht, wie zum Beispiel ihre Schwester Stella Parton, die mehrere Studioalben aufnahm, oder ihren Bruder Randy Parton, ebenfalls Sänger. Früh entdeckt und gefördert wurde Partons Talent von ihrem Onkel Bill Owens, der sie zu Teilnahmen an unterschiedlichen Radio- und Fernsehshows ermutigte.[4] In einem ihrer größten Hits, dem 1971 veröffentlichten Coat of Many Colors, berichtet sie von den ärmlichen, aber dennoch glücklichen Lebensumständen ihrer Kindheit. Im Alter von sieben Jahren lernte sie Gitarre spielen. Drei Jahre später trat sie zum ersten Mal öffentlich in Knoxville in einer Fernsehshow des Geschäftsmanns und Politikers Cas Walker auf. Am 30. Mai 1966 heiratete Parton in Ringgold, Georgia Carl Dean, einen ehemaligen Bauarbeiter, den sie in einem Waschsalon kennengelernt hatte. Das Paar ist bis heute zusammen.
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Dolly Parton unterzog sich seit ihrem 22. Lebensjahr unzähligen Schönheitsoperationen, wie sie stets offen zugibt. Ihr Vorbild war seinerzeit eine örtliche Prostituierte, deren Aussehen sie bewunderte. Bis heute gab sie dafür 600.000 Dollar aus.[5] Auch ihrem zunehmenden Alter möchte sie weiterhin mit plastischer Chirurgie begegnen.[6] Parton ist die Patentante der Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus.
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Musikalische Karriere[Bearbeiten]

Dolly Parton (2011)
Im Alter von 13 Jahren gab Parton mit ihrem selbstgeschriebenen Lied Puppy Love ihr Debüt in der Grand Ole Opry. Nach ihrem Schulabschluss 1964 ging sie nach Nashville, wo sie zunächst als Songschreiberin arbeitete. Entdeckt und gefördert wurde sie von Country-Star Porter Wagoner, der an ihrer ersten Single Dumb Blonde Gefallen gefunden hatte und eine Sängerin für seine Fernsehshow suchte. In den folgenden Jahren produzierten Wagoner und Parton mehrere erfolgreiche Duette. Die Zusammenarbeit dauerte bis 1974. Dann hatte Parton ihren Mentor an Popularität überflügelt und begann eine sehr erfolgreiche Solokarriere.
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Parton schreibt ihre Lieder meist selbst, sie werden oft gecovert. Die erfolgreichste Coverversion ist I Will Always Love You von Whitney Houston, das zur meistverkauften Single einer Sängerin weltweit wurde. Jolene, ein Country-Song, der auch in der Independent-Szene beliebt ist, ist mit 29 Coverversionen der am häufigsten interpretierte ihrer Stücke.[7] In vielen ihrer Lieder besingt sie typische Themen wie unglückliche Liebe, Armut oder Gottvertrauen, aber sie macht auch mit Texten über Suizid, Inzest, Mord, Fehlgeburten und Geisteskrankheit auf sich aufmerksam. Ihr Titel Travelin‘ Thru widmet sich dem Thema Transsexualität. Zu den vielen Interpreten ihrer Songs zählen unter anderem The White Stripes, The Sisters of Mercy, Norah Jones und Shelby Lynne.
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Auch mit Kenny Rogers sang Parton zahlreiche Duette. Das erfolgreichste ist das von den Bee Gees geschriebene und produzierte Lied Islands in the Stream, das 1983 veröffentlicht wurde und an die Spitze der Charts kletterte. 2013 erschien das Duett You Can’t Make Old Friends, in dem Parton und Rogers ihre langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft Revue passieren lassen. Wichtige Zusammenarbeiten ergaben sich auch mit Linda Ronstadt und Emmylou Harris, mit denen Parton die Supergroup Trio bildete, die 1987 und 1999 die beiden Alben Trio und Trio II veröffentlichte.
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Parton hat in den letzten 40 Jahren knapp 80 Alben aufgenommen; die meisten im Country-Stil, allerdings auch zahlreiche Pop-Alben. Sie widmete sich außerdem immer wieder der Gospelmusik und in den späten 1990ern auch mehr und mehr dem Bluegrass. Parton ist Mitglied der Country Music Hall of Fame sowie der Songwriters Hall of Fame, denn sie besitzt das Copyright an über 3000 selbstverfassten Songs.[8] Parton wurde zweimal für den Oscar nominiert: 1981 für ihren Filmsong 9 to 5 aus Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?, der ihr erster Nummer-1-Hit in den Pop-Charts war, sowie 2006 mit Travelin’ Thru aus dem Film Transamerica. Dolly Parton hält zahlreiche Rekorde. Sie ist laut Billboard die reichste Frau in der Geschichte der Popmusik. Keine andere Sängerin schaffte es mit demselben Song zweimal an die Spitze der Charts (I Will Always Love You 1973 und 1982). Als einzige Sängerin hatte sie innerhalb von vier Jahrzehnten 25 Nummer-1-Hits.
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2005 veröffentlichte Parton das Album Those Were the Days, eine Zusammenstellung von Coverversionen bekannter Hits aus den 1960er- und 1970er-Jahren, wie John Lennons Imagine und Cat Stevens‘ Where Do the Children Play?. Im Frühjahr 2008 folgte Backwoods Barbie, das erste Album, das unter ihrem eigenen Label Dolly Records erschien. Im Herbst 2008 fand die Premiere ihres Musicals 9 to 5 in Los Angeles statt.[9] 2011 veröffentlichte Parton ihr 41. Studioalbum Better Day, dessen Stücke sie auf ihrer gleichnamigen Welttournee zum Besten gab. Daraufhin widmete sich Parton nach längerer Pause wieder der Schauspielerei und übernahm an der Seite von Queen Latifah eine der Hauptrollen in der Musikkomödie Joyful Noise, für deren Soundtrack sie vier von zwölf Stücken schrieb. Das dazugehörige Duett From Here to the Moon and Back, das Parton auch mit Willie Nelson einsang, erschien 2014 auf ihrem neuen Album Blue Smoke. Im Januar 2014 startete auch ihre Blue Smoke World Tour, die nach über 40 Jahren auch erstmals wieder Auftritte in Deutschland (Köln und Berlin) beinhaltete. Im Zuge dieser Welttournee trat sie im Juni 2014 auch erstmals beim Glastonbury Festival in England auf.
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Patti Page

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Patti Page (* 8. November 1927 in Claremore, Oklahoma; † 1. Januar 2013 in Encinitas, Kalifornien; eigentlich Clara Ann Fowler)[1] war eine US-amerikanische Country- und Pop-Sängerin, die 1951 mit dem Hit Tennessee Waltz ihren größten Erfolg hatte. Sie gilt als erfolgreichste Sängerin der 1950er Jahre in den USA mit über 100 Millionen verkauften Schallplatten
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Anfänge[Bearbeiten]
Ann Fowler entstammte einer kinderreichen Familie.[1] Sie wurde in Claremore in Oklahoma geboren (andere Quellen nennen Muskogee[3]), wuchs in Tulsa auf und sang im Kirchenchor. Mit zwei Schwestern trat sie später unter dem Namen Fowler Sisters auf. Mitte der 1940er Jahre arbeitete sie für den Radiosender KTUL. Als die Sängerin einer von der Page Milk Company gesponserten Radioshow, die sich Patti Page nannte, den Sender verließ, übernahm Ann Fowler die Rolle und den Namen, den sie von da an behielt. Der Bandleader Jack Rael entdeckte sie im Radio und wurde ihr Manager. 1947 erhielt sie einen Schallplattenvertrag von Mercury Records. Ein Jahr später trat sie mit den Jazzmusikern Benny Goodman, Teddy Wilson, Wardell Gray und Stan Hasselgård auf[4] und hatte mit Confess von George David Weiss und Bennie Benjamin ihren ersten Top-20-Hit. Da sie die Produktion selbst zahlen mussten und sich keine Hintergrundsänger leisten konnten, wurden mehrere von ihr eingesungene Stimmen übereinandergelegt. Damit war Patti Page die erste, die das Overdubbing in die Popmusik einführte.
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Karriere
Nach weiteren Erfolgen, darunter der Nummer-eins-Hit All My Love, gelang ihr 1950 mit Tennessee Waltz der vierte Millionenseller. Pee Wee King hatte kurz zuvor mit dem von ihm gemeinsam mit Redd Stewart geschriebenen Song einen Country-Hit gehabt. Patti Page schaffte den Crossover in den Pop-Markt. Tennessee Waltz hielt sich 13 Wochen auf Platz eins und wurde zu einem der größten Hits der 1950er Jahre. Insgesamt wurden mehr als zehn Millionen Schallplatten von dem Lied verkauft.
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In den folgenden Jahren war sie häufig in den Popcharts vertreten. Mit (How Much Is That) Doggie in the Window[5] konnte sie sich 1953 noch einmal auf Rang eins platzieren. Weitere große Hits waren Go On with the Wedding (1956), Allegheny Moon (1956), Old Cape Cod (1957), Left Right out of Your Heart (1958), Go On Home (1952) und Hush, Hush Sweet Charlotte (1965). Ab 1958 hatte sie ihre eigene Fernsehshow, die Patti Page Show. 1960 trat sie als Schauspielerin in dem Film Elmer Gantry in Erscheinung.

Ab Ende der 1960er Jahre ließen ihre Platzierungen in den Popcharts nach. Sie wechselte zur Country-Musik, wo sie noch einige Jahre lang mittlere Hits verbuchen konnte. Ihren letzten Charterfolg hatte sie 1981 mit No Aces. 1997 gab Page anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums im Musikbusiness ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall. Für die CD Patti Page Live at Carnegie Hall – the 50th Anniversary Concert wurde sie mit einem Grammy ausgezeichnet.

Patti Page trat bis 2012 mit musikalischen Darbietungen öffentlich auf. Sie starb am Neujahrstag 2013 in Encinitas im Alter von 85 Jahren.[1] Kurz vor ihrem Tod war sie für den Grammy Lifetime Achievement Award vorgesehen, der ihr posthum verliehen wird

Patsy Cline

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Patsy Cline (* 8. September 1932 als Virginia Patterson Hensley in Gore, Frederick County, Virginia; † 5. März 1963 bei Camden, Tennessee) war eine US-amerikanische Country-Sängerin, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
Patsy Cline wuchs in ärmlichen Verhältnissen im nicht weit von Washington, D.C. gelegenen Winchester auf. Sie interessierte sich früh für Musik und hatte im Alter von zwölf Jahren ihre ersten öffentlichen Auftritte. Auf Vermittlung vom Country-Sänger Wally Fowler hatte sie 1948 erstmals Gelegenheit, dem Management der Grand Ole Opry vorzusingen. Obwohl einige einflussreiche Persönlichkeiten Interesse zeigten, kam kein Engagement zustande.
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Notgedrungen trat sie weiterhin in ihrer Heimatstadt Winchester auf. Sie schloss sich der Band Bill Peer and his Melody Boys an. Peer, mit dem sie eine längere Affäre hatte, verpasste ihr den Spitznamen Patsy. Der zweite Teil ihres Künstlernamens stammte aus einer kurzen Ehe mit Gerald Cline, die 1953 geschlossen wurde.
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Karriere
1954 kehrte Patsy Cline nach Nashville zurück. Sie trat in Ernest Tubbs Midnight Jamboree auf, die im Anschluss an die Grand-Ole-Opry-Sendung übertragen wurde. Im gleichen Jahr nahm sie nach dem Gewinn eines Talentwettbewerbs ihre erste Schallplatte auf. Wenig später erhielt sie vom Four Star Label einen Vertrag, der ihr aber wenig gestalterische Freiheiten einräumte und sie auch finanziell benachteiligte. Aufgrund des schlechten Songmaterials floppten ihre ersten Singles. Aufgenommen wurden die Singles im Nashviller Decca-Studio unter Leitung von Owen Bradley, der in diesen Jahren seine ersten Schritte als Produzent tat. 1957 wurde mit Walkin’ After Midnight Clines erster großer Hit produziert, der sich sowohl in den Country- als auch in den Pop-Charts platzieren konnte. Der Erfolg konnte allerdings nicht wiederholt werden und es begann eine längere Durststrecke, in der sie zusammen mit ihrem zweiten Ehemann mühsam ums Überleben kämpfte.
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Anfang 1960 lief der Vertrag mit dem Four Star Label aus, und der Weg war frei für eine Zusammenarbeit mit Decca. Gegen ihren Willen wurde sie von ihrem Produzenten Owen Bradley vom Honky Tonk in Richtung Pop-Musik gedrängt. Fast augenblicklich trat der Erfolg ein. Mit dem von den jungen Songwritern Hank Cochran und Harlan Howard geschriebenen I Fall to Pieces erreichte sie 1961 Platz Eins der Country-Charts und Platz 15 der Pop-Hitparade. Auch ein schwerer Autounfall konnte ihre Karriere nicht stoppen. Mit dem vom zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Willie Nelson geschriebenen Crazy gelang erneut ein Crossover-Hit, der sie endgültig zum Star machte. Ein Beleg für ihre über das Genre Country-Musik hinausgehende Popularität waren Engagements in der Hollywood Bowl und in Las Vegas. Sie war eine der führenden Repräsentanten des Nashville Sounds und weibliches Gegenstück von Eddy Arnold und Jim Reeves. Es folgte eine Serie weiterer Top-10-Hits.
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Tod und postume Erfolge

Clines Grab im Shenandoah Memorial Park in Winchester
Am 5. März 1963 nahm ihre Karriere ein jähes Ende, als das Kleinflugzeug, mit dem sie von einem Konzert nach Nashville zurückkehrte, in einem Gewittersturm abstürzte. Mit an Bord waren die Country-Sänger Cowboy Copas und Hawkshaw Hawkins, die ebenfalls nicht überlebten.[1] Ihr tragischer Tod machte Patsy Cline nur noch populärer. Postum erschienen weitere Alben und Singles, die sich durchweg hervorragend verkauften und oft mit Gold oder Platin ausgezeichnet wurden. Ihr großer Hit Crazy platzierte sich noch 1990 in den Charts. Es wurde sogar ein auf elektronischem Wege erzeugtes Duett mit dem ebenfalls bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Jim Reeves produziert.
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1973 wurde sie als erste Frau in die Country Music Hall of Fame gewählt. Der 1985 produzierte Spielfilm über ihr Leben, Sweet Dreams, fachte das öffentliche Interesse erneut an. Drei Jahre später überredete die kanadische Sängerin k.d.lang den mittlerweile in Ruhestand getretenen Owen Bradley zur Produktion ihres Albums Shadow Land, das der Musik Patsy Clines gewidmet war. 1995 erhielt sie einen Grammy für ihr Lebenswerk.
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Tammy Wynette

Tammy Wynette (bürgerlich Virginia Wynette Pugh, * 5. Mai 1942 in Itawamba County, Mississippi; † 6. April 1998 in Nashville, Tennessee) war eine US-amerikanische Country-Sängerin. Ihr größter Erfolg war Stand by Your Man aus dem Jahr 1968.
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Virginia Wynette Pugh wuchs nach dem frühen Tod ihres Vaters bei ihren Großeltern auf. Sie heiratete im Alter von 17 Jahren. Kurz vor der Geburt des dritten Kindes wurde sie von ihrem Mann verlassen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete sie in einem Schönheitssalon. Um ihr niedriges Gehalt aufzubessern, sang sie gelegentlich in lokalen Clubs. Verschlimmert wurden ihre finanziellen Probleme durch die schwere und lang dauernde Meningitis ihres jüngsten Kindes.
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1966 fuhr Pugh nach Nashville, in der Hoffnung auf eine Karriere als Country-Sängerin. Nach einigen vergeblichen Anläufen erhielt sie einen Plattenvertrag bei der Plattenfirma Epic. Verantwortlicher Produzent war Billy Sherrill, der auch die meisten ihrer Lieder komponierte. Zuerst wurde ihr Name in Tammy Wynette geändert. Ihre Debütsingle Apartment Number 9, geschrieben von Johnny Paycheck, erreichte einen Mittelplatz in den Country-Charts. Das nächste Lied Your Good Girl’s Gonna Go Bad schaffte es bis Position drei.
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Es folgten weitere Top-Ten-Erfolge, darunter einige Nummer-eins-Hits wie Take Me to Your World und D-I-V-O-R-C-E, bis 1968 Stand by Your Man veröffentlicht wurde.[1] Dieses kontroverse Lied, komponiert von Billy Sherril, wurde besonders von Frauenrechtlerinnen angegriffen, da der Text aussagt, eine Frau solle unter allen Umständen zu ihrem Mann halten. Das Lied erreichte die Spitzenposition der Country-Charts und notierte hoch in den Pop-Hitparaden. In Deutschland war Tammy Wynette weniger erfolgreich, Stand by Your Man blieb ihr einziger Charterfolg, der Titel erreichte Platz 36.[2] In den US-Pop-Charts erreichte der Song Platz 19.
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1968 heiratete Wynette den Country-Sänger George Jones. Schon bald wurde die von Beginn an stürmische Ehe durch Jones’ Alkoholprobleme belastet. Eine positive Folge dieser Beziehung waren die zahlreichen Duette, die die beiden auch über das Ende ihrer Ehe 1975 hinaus einspielten. Ihre größten gemeinsamen Hits waren Golden Ring und Near You aus dem Jahre 1976.
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Die Erfolgssträhne von Wynette hielt bis Anfang der 1980er Jahre an. 1991 nahm sie für das Projekt KLF den Leadgesang für die Hit-Single Justified and Ancient auf. Damit erreichte sie eine neue Generation von Anhängern. Insgesamt schaffte Wynette 20 Nummer-1-Hits und verkaufte über 30 Millionen Platten. Für ihr Album Tammy’s Greatest Hits erhielt sie 1970 eine Goldene Schallplatte, 1989 Platin.[5]

Wynettes Leben war geprägt von Beziehungsproblemen (sie war insgesamt fünfmal verheiratet) und Krankheiten, unter anderem war sie eine Zeit lang alkoholabhängig. 1979 veröffentlichte sie ihre Autobiografie.[6] Tammy Wynette starb am 6. April 1998 im Alter von 55 Jahren. Ein paar Monate später wurde sie posthum in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Johnny Cash

jc6Johnny Cash (* 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas als J. R. Cash; † 12. September 2003 in Nashville, Tennessee) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und Songschreiber.
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Cash war bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet.
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J. R. Cash war das vierte von sieben Kindern des mittellosen Farmers Raymond Cash (13. Mai 1897, Kingsland, Arkansas – 23. Dezember 1985, Hendersonville, Tennessee) und dessen Frau Carrie Rivers Cash (13. März 1904, Rison, Arkansas – 11. März 1991, Hendersonville, Tennessee). Sein Vorname lautet tatsächlich „J. R.“ und war ein Kompromiss aus dem von der Mutter präferierten „John“ und „Ray“ nach dem Vater.[1] Drei Jahre nach seiner Geburt zog die Familie auf eine Farm in Dyess, Arkansas, die der Familie im Rahmen des New Deal unter Präsident Franklin D. Roosevelt günstig zur Verfügung gestellt worden war. Schon im Alter von sechs Jahren arbeitete Cash auf den Baumwollfeldern. Johnny Cash hatte sechs Geschwister: Roy, Louise, Jack, Reba, Joanne und Tommy. Sein zwei Jahre älterer Bruder Jack starb im Mai 1944 im Alter von 14 Jahren bei einem Unfall mit einer Kreissäge.
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Johnny Cashs Mutter schenkte ihm seine erste Gitarre, als er zehn Jahre alt war, und er erhielt in dieser Zeit auch einige Gesangsstunden. Im Mai 1950 hatte Cash anlässlich seiner Abschlussfeier auf der Highschool einen ersten Solo-Auftritt als Sänger. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er zunächst unter anderem am Fließband der Fisher-Automobilwerke in Pontiac, Michigan sowie in einer Margarinefabrik in Texas.
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1950 ging Cash zur Air Force, wo er seinen Vornamen in „John R.“ änderte, weil die Armee Initialen als Vornamen nicht akzeptierte, und wurde ein Jahr später als Funker auf einem Abhörposten in Landsberg am Lech in Bayern stationiert. Hier gründete Cash, der neben Gitarre auch Mundharmonika spielte, seine erste Band, die Landsberg Barbarians. Nachdem er den Film Inside the Walls of Folsom Prison gesehen hatte, schrieb er hier auch den Folsom Prison Blues.
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Nach Beendigung seiner Militärzeit in Deutschland mit dem Rang eines Staff Sergeants zog Cash 1954 nach Memphis, Tennessee und heiratete die zwei Jahre jüngere Vivian Liberto, die er 1951 in San Antonio kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe stammen seine Töchter Rosanne (geb. 1955), Kathleen (Kathy, geb. 1956), Cindy (geb. 1959) und Tara (geb. 1961).
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Karrierebeginn
Tagsüber jobbte Cash als Vertreter für Elektrogeräte, abends spielte er zusammen mit den Tennessee Two, dem Gitarristen Luther Perkins und dem Bassisten Marshall Grant (aus denen 1960 mit dem Schlagzeuger W. S. Holland die Tennessee Three wurden), in verschiedenen Clubs in Memphis. Da Cashs Band zu dieser Zeit noch keinen Schlagzeuger hatte, ließ er ein Stück Papier hinter die Saiten der Rhythmusgitarre klemmen; dieses perkussive Schnarren wurde zum typischen Merkmal des berühmten „Boom-Chicka-Boom“-Sounds.[2] Die Bezeichnung ist eine lautmalerische Beschreibung für den schnellen, stampfenden Klang ähnlich dem eines fahrenden Güterzugs (freight train rhythm).
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Schließlich stellte Cash sich Sam Phillips vor, dem Besitzer und Produzenten von Sun Records, der ihn unter Vertrag nahm.[3] Cashs erste Single bei Sun Records, Hey, Porter / Cry! Cry! Cry!, erschien am 21. Juni 1955 und erreichte Platz 14 der Billboard Country Songs. Im August 1955 hatte Cash seinen ersten großen Auftritt im Vorprogramm von Elvis Presley.

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Cashs nächste Veröffentlichung, Folsom Prison Blues mit der Rückseite So Doggone Lonesome, die im Dezember 1955 erschien, erreichte bereits Platz 4 der Country-Charts. Einen Teil des Textes des Folsom Prison Blues hatte Cash dem Stück Crescent City Blues von Gordon Jenkins aus dem Jahr 1954 entnommen; er wurde wegen Plagiats verklagt und musste eine Ausgleichszahlung von 75.000 US-Dollar leisten.[4] I Walk the Line mit der B-Seite Get Rhythm vom Mai 1956 schaffte es schließlich auf Platz 1 der Country-Charts und konnte sich auch unter den Top 20 der Pop-Charts platzieren.
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Johnny Cash und June Carter Cash, 1969
Am 4. Dezember 1956 fanden die bekannten „Sun Session“-Aufnahmen des sogenannten „Million Dollar Quartets“ mit den Rock-’n’-Roll-Größen Carl Perkins und Jerry Lee Lewis, die ebenfalls bei Sun Records unter Vertrag waren, sowie Elvis Presley statt. Cash ist auf den Aufnahmen, die bisher erschienen sind, nicht zu hören, obwohl sowohl Perkins als auch Cash immer wieder von mehr als den bisher bekannten Aufnahmen sprachen, auf denen auch Cash zu hören sein soll.

1956 lernte Cash hinter der Bühne der Country-Radio-Show Grand Ole Opry in Nashville, die damals noch im Ryman Auditorium aufgezeichnet wurde, seine spätere Ehefrau June Carter von der berühmten Carter Family kennen, die er schon seit seiner Kindheit bewunderte. Zu dieser Zeit begann Cash auch, jedes seiner Konzerte mit den Worten „Hello, I’m Johnny Cash“ zu eröffnen, was zu seinem Markenzeichen wurde.

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Willie Nelson

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„Man muss mindestens zugeben, dass er bemerkenswert ist – kein Talent, keine Hits und unfähig, Lieder zu schreiben. Dennoch bricht er immer noch auf Welttourneen auf und spielt vor ausverkauften Hallen, obwohl er mittlerweile auf dem Sterbebett liegt.“ So der liebevoll-ironische Kommentar auf einer der zahllosen Willie Nelson-Fansites.
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Willie Hugh Nelson (* 30. April 1933 in Abbott, Texas) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und -Songwriter, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Outlaw-Bewegung und des Genres im Allgemeinen zählt. Er hatte 22 Nummer-eins-Singles und 14 Nummer-eins-Alben in den Billboard-Country-Charts. Zu seinen bekanntesten Songs zählen Blue Eyes Crying in the Rain, On the Road Again und Always on My Mind sowie Crazy in der Interpretation von Patsy Cline. Außerdem war er in fast 40 Film- und Fernsehproduktionen als Schauspieler tätig. Nelson ist vor allem für seine markante Stimme und seine Gitarrensoli bekannt. So listete der Rolling Stone ihn auf Platz 77 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten.
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Nelson wurde zum Mittelpunkt der Outlaw-Bewegung, in der sich Musiker sammelten, die sich von den „kommerziellen Fesseln“ Nashvilles lösen und ihre eigene Musik spielen wollten. Nach anfänglicher Verärgerung war Nashville begeistert, denn die Outlaw-Musik verkaufte sich blendend und brachte frischen Wind in die stagnierende Country-Szene.
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Willie Nelson war in den nächsten Jahren besonders mit Duetten erfolgreich. Zunächst mit seinem Freund Waylon Jennings – Waylon & Willie – und dann auch mit anderen etablierten Größen der Country-Musik wie beispielsweise Merle Haggard mit dem Hit Pancho and Lefty sowie Ray Price, Dolly Parton und Ray Charles. Am erfolgreichsten war ein Duett mit Julio Iglesias: To All the Girls I’ve Loved Before, das Albert Hammond geschrieben hat. 1978 erschien Nelsons kommerziell erfolgreichstes Album Stardust. 1979 wurde in Nashville ein Museum für Willie Nelson eröffnet.
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Willie_Nelson

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