efriedel

 

Chapeau! Edith Friedel
eine starke  Frau, hochgebildet, mit sozialem Gewissen für alle Benachteiligten, Frauen, Kinder, Ausgebeutenden.
Danke !

Edith Friedl Jahrgang 1951, Mag. Dr. BHS-Lehrerin mit Schwerpunkt Architektur und Design Interessen: Kultur- und Architekturgeschichte, Städtebau, Natur- und Tierschutz, Literatur, Feminismus, Politik in all  ihren Ausprägungen. Aktivitäten: regelmäßige Kolumne im Cafe KPÖ.

 

https://www.dorftv.at/video/3303

Keine Angst vor der Alterspyramide – wenn wir jetzt alle Flüchtlinge rein lassen, werden diese großen Kindersegen bringen und die Alterpyramide wieder richtig stellen.

Die Mächtigen der neuen Rentnerdemokratie sind die 68er, die Jahrgänge 1940 bis 1950, die fast alle heute im Ruhestand sind und in stuckverzierte Altbauten der Kulturstadt Weimar ziehen. In den Universitäten geben sie sich längst nicht mehr nur dem Genuss der Kunstgeschichte hin. Die Kreuzfahrtbranche erlebt ein Rekordjahr nach dem anderen, und dank der neuen Rentengesetze der großen Koalition mit dem Renteneintrittsalter 63 sind nun noch mehr Deutsche zur Party auf dem Sonnendeck eingeladen.

Christoph Silex Foto.
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Neuigkeiten

Christoph Silex hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

18 Std. ·

Lettland
Beginn der Bio-dyn Landwirtschaft 1989
Ausbildung im Schloss Kazdanga
Zunächst richtete Götz Baron von der Roop ein Grußwort der Baltischen Ritterschaften an die Zuhörer im gut gefüllten Saal. Er sei von seiner Besichtigungsreise, die ihn zu ehemals deutschbaltischen Herrensitzen in Estland und Lettland führte, positiv beeindruckt: „Herrenhäuser sind die Perlen des Baltikums,“ war sein Fazit. Er wies auf den umfassenden Katalog des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneb…

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Christoph Silex Foto.
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Lettland Film
Juris Podnieks
Vai viegli būt jaunam? (Russian: Легко ли быть молодым?; ‚Is It Easy to Be Young?‘) is a Soviet-era Latvian documentary film directed by Juris Podnieks. It was filmed in 1986 with dialog in both Latvian and Russian, and is considered to be among the most controversial movies of its era. It was one of the five winners of the 1987 International Documentary Association awards.[1]

The movie speaks about young people who perished as a result of growing

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Documentary by Latvian director Juris Podnieks made in 1986 about growing up and being young in the Soviet Union.
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Lettland Filme
Herz Frank (lettisch Hercs Franks, russisch Герц Вульфович Франк – Gerc Vul’fovič Frank); (* 17. Januar 1926 in Ludza, Lettland; † 3. März 2013 in Jerusalem, Israel[1]) war ein lettischer Dokumentarfilm-Regisseur.

Leben und Werk[Bearbeiten]
Herz Frank wurde in die Familie des jüdischen Fotografen, Ladenbesitzers und Betreibers eines Kunstateliers Wilf Frank geboren. Zu Hause wurde Jiddisch gesprochen, er besuchte eine religiöse Schule und ein jüdisches Gymnasiu

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El corto que inspiró Ten minutes older (the cello and the trumpet). http://berlin63.blogspot.com/
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Lettland – Filme
Ein kurzer Film von lettischen Nationalisten Film Maker Andris Slapiņš.
Andris Slapiņš starb auf tragische Weise am 21. Januar 1991. Während der Dreharbeiten ein Follow-up auf „Homeland“ von Juris Podnieks, kam das Filmteam unter russischer Scharfschützen während der sowjetischen Coup in Riga. Andris Slapiņš und seine Crew-mate Gvido Zvaigzne getötet wurden. Das Filmteam wurden bewusst angestrebt.
https://www.youtube.com/watch?v=4wMS1o_MIRQ

A short film by Latvian Nationalist Film Maker Andris Slapiņš. Andris Slapiņš died tragically on January 21, 1991. While filming a follow-up to „Homeland“ by…
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  1. Was hast du hier studiert: Keine?
    • Edith Friedl
    • Kitty Silex
    • Otto Mecky
    • Jimmy Silex
    • Ralf Fuecks
    • Burak Fahri Icer
    • Sahbi Djemour
    • Ralph T. Niemeyer
    • Esther Silex
  2. FOTOS

    · 6

    „@[372033077331:274:Adam Port] - @[51550614600:274:KEINEMUSIK] Radio Show Review + Download at: http://alturl.com/jq4zt -“
    „Home!“
  3. VIDEOS

    · 1

     

  4. SPORT

    · 1

 

 

Die Aktion Schul.Plus macht Lehrerleistungen sichtbar – eine Idee des Nachhilfe-Instituts LernQuadrat. Wer gute Lehrer kennt (oder auch der Lehrer selbst) kann seine Arbeit für oder mit Schülern einreichen. Einmal pro Jahr wird die beste Leistung prämiert.

26.4.2007:
Frau Dr. Edith Friedl unterrichtet seit drei Jahren das Fach Projektmanagement in der HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz. Mit ihrem Unterricht und den inhaltlichen Themen, die sie jeweils mit ca. 18 jährigen Schülern erarbeitet, versucht sie, vor allem soziale Aspekte in den Schulalltag zu integrieren.

Folgende Projekte initiierte sie und setzte sie mit den Jugendlichen um:

– „GEGENSTROM“ (Widerstand in Linz / 1938 – 1946)
Hier dokumentierte sie mit einer Klasse das Leben und Sterben von 30 Linzer Widerstandskämpfer in einer umfangreichen Broschüre und einer großen Ausstellung im Linzer Rathaus. Zur Eröffnung dieser waren die Kinder der Anitfaschisten eingeladen.

– „GENDER HOUSING“ (geschlechtergerechter Wohnbau) Die Klasse war vom Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Uni Linz und dem Wohnbaureferat des Landes OÖ aufgefordert, geschlechtergerechte Verbesserungsvorschläge im Wohnumfeld zu machen. Nach einer Präsentation im Rahmen des internationalen Symposium GENDER HOUSING im Linzer Desing-Center hat die Linzer Wohnungsgenossenschaft daraufhin die Projektideen aufgegriffen und sie werden bereits realisiert.

– „KLEIN ARBEITSLOS UND DIE GROßEN GEFAHREN“
Die Schüler haben sich hier intensiv mit dem Problem der Jugendarbeitslosigkeit auseinandergesetzt. Sie recherchierten zum Thema und führten Interviews mit betroffenen Jugendlichen. Anschließend dokumentierten sie ihre Arbeit mit Comics, Texten und Fotos in einer aufwendigen Broschüre. Auch organisierten sie einen Aktionstag und eine Schlussveranstaltung mit Podiumsdiskussion, zu der Arbeitsloseninitiativen und diverse Medien eingeladen waren.

Im heurigen Schuljahr arbeitet Frau Dr. Friedl mit der nachfolgenden Klasse an den Projekten:

– SEN-ART (Senioren als Kunstschaffende)
– FRAUENHAUS>25 (Jubiläumsveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Linzer Frauenhauses)
– MOKI (Konzept und Fest für eine Montessori-Kleinkindergruppe)

Die engagierte Lehrerin will mit den Projektarbeiten nicht nur inhaltliches Wissen vermitteln. Sie möchte ihre Schüler für soziale Belange in ihrem Umfeld sensibilisieren und gemeinschaftliches Arbeiten im Team fördern.

Wir führten im Rahmen des „Lehrerstreits“ ein Interview mit Edith Friedl – ihres Zeichens Lehrerin an der HBLA für Künstlerische Gestaltung in Linz.
Funke: Was halten die LehrerInnen davon, als Leidtragende bei der Sanierung des Budgets herangezogen zu werden?

Friedl: LehrerInnen mutieren – so wie etliche andere Berufsgruppen auch – schnell zum „Fußabstreifer“ einer verfehlten Budgetpolitik, die großspurig und zynisch als „Sanierung“ des öffentlichen Haushalts bezeichnet wird. Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Justiz, Kultur etc. sind KERNBEREICHE einer Gesellschaft, die seit Jahren äußerst kurzsichtig und schleichend auf gefährliche MINDEST-Standards zusammengestutzt werden.
Gleichzeitig wird der neoliberale Wirtschafts- und Finanzkurs weiter gefahren, so als ob nix gewesen wäre: Banken erhalten sofort und gänzlich unbürokratisch aus dem öffentlichen Budget Unterstützung in Milliardenhöhe ohne irgendwelche Auflagen; Manager und Aktionäre leben weiter wie die Maden im Speck; kapitalschonende Stiftungen und Steuererleichterungen auf der ganzen Linie für „Gstopfte“ bleiben weiter die Regel. Privatisierung und Ausdünnung von Staatseigentum sind nach wie vor „en vogue“ usw. usf.
Was mich beim „LehrerInnen-Bashing“ deshalb am meisten ärgert, ist die hinterfotzige Begriffsumdrehung: „REFORM“ wird diese Salamitaktik genannt, um statt echter, struktureller Verbesserungen das Bildungsbudget von Mal zu Mal mehr zusammenzustreichen. Pröll als ÖVP-Finanzminister von SPÖ-Gnaden bewährt sich hier als mikro-ökonomischer „Bullterrier“ besonders gut.
Frust und Arbeitslosigkeit bei den jungen, Demotivierung und Grant bei den älteren LehrerInnen sind u.a. die Folge. Auf der Strecke bleiben Perspektiven, die tatsächlich angetan wären, Kindern und junge Menschen eine Bildung zu vermitteln, die weit über das wirtschafts-kompatible Flickwerk einer standardisierten „Bologna-AUSbildung“ hinausgehen.
Und nicht zuletzt stört mich ganz gewaltig, wie von ministerieller Seite mit meiner Berufsgruppe umgesprungen wird: via Medien wird ihr in apotiktischer, ja nachgerade feudaler Manier ausgerichtet, was sie gefälligst zu tun hat. Dass sich die Leute u.a. dadurch ziemlich vor den Kopf gestoßen fühlen, ist daher nur logisch.

Funke: Was ist deiner Meinung nach die Ursache, warum dieser Angriff ausgerechnet am Beginn einer tiefen Wirtschaftskrise geführt wird?

Friedl: Hier ist die „Bildungszunft“ für Wirtschaft, Politik und viele Medien ein „gefundenes Fressen“, um mit ihr Ablenkungsmanöver und Nebenschauplätze zu attraktivieren, damit hintenrum ungestört der sattsam bekannte Wirtschafts- und Politkurs beibehalten werden kann.
Gerade LehrerInnen bieten sich dafür bestens an: einerseits gibt es in der Bevölkerung emotionale Ressentiments gegenüber den „Paukern“ – denn wer kennt nicht aus eigener Schulzeit manch eine Niete unter den PädagogInnen (auch ich kann davon ein Lied singen!) – andererseits eignen sie sich besonders gut, um Neidgefühle zu aktivieren: Ferien stehen dabei an erster Stelle, gefolgt von (partieller) Arbeitsplatzsicherheit etc. Und nicht zuletzt ist die Quantität ihrer Arbeit schlecht messbar, denn sie entfleuchen nach dem Unterricht mit Heften, Skripten und sonstigem in ihre eigenen vier Wände und treiben’s dort unbeaufsichtigt(!) irgendwie weiter. Genaues weiß man nicht…

Daher ist es kein schlechter Schachzug, die LehrerInnen am Beginn der Krise – quasi als „Vorspeiserl“ – mal „dem Volk“ zum Fraß vorzuwerfen. Das Rudel stürzt sich speichelnd auf den Brocken und ist für’s erste abgelenkt. Bald kommen weitere aus dem öffentlichen Bereich: MitarbeiterInnen in der Justiz, der Exekutive, an den Unis, im Gesundheitsbereich, im Kulturbetrieb, bei Post & Bahn – und natürlich ebenso in der Privatwirtschaft: Zuerst trifft’s die Leasing-ArbeiterInnen, ebenso Menschen in untypischen Beschäftigungsverhältnissen, dann die sog. Stammbelegschaften. Die werden dann alle munter gegeneinander ausgespielt und ausgetrickst. Wie schon so oft! Und viele fallen „volle Wäsch“ wieder drauf rein (ein Pflichtfach in SOLIDARITÄT & ZIVILCOURAGE wäre daher hoch an der Zeit…).

Funke: Was hältst du von Werner Faymann’s Zugang in dieser Frage, im Ernstfall den Einspruch der Gewerkschaften einfach zu ignorieren?

Friedl: „Kuschel-Genosse“ & „Lach-Nummer“ Faymann schenkte ich vor Monaten das Hörbuch „DIE DIKATUR DES PROFITS“ von Viviane Forrester. Er hat sich den Inhalt dieser fünf CDs ziemlich sicher nicht angehört – oder schon wieder verdrängt, denn was er da verkündet, ist nix anderes als der fade Aufguss seiner mittlerweile abgetakelten Vorgänger Blair und Schröder, die besonders begnadeten „Tanzmäuse“ des Kapitals. Wenn der Mann (mit SEINEM ÖVP-Finanzminister) so weitermacht, wird er sich noch wundern – mit oder ohne Gewerkschaften.

Funke: Was waren die Ergebnisse der Dienststellenversammlungen. Planen die Lehrer und die Gewerkschaft weitere Schritte oder kommt es am grünen Tisch zur Einigung?

Friedl: Meine KollegInnen erwarten von der Gewerkschaft, dass sie Flagge zeigt und sich nicht mit „Schmähgschichtln“ über den Tisch ziehen lässt (etwa: zwei Jahre „Probe-Zeit“ für erhöhte Lehrverpflichtung ohne Lohnausgleich).
Sollte es zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis kommen, werden die LehrerInnen ihre Arbeit niederlegen. Die Abstimmungen dafür brachten ein Ergebnis von knapp 100%.

Funke: Am 28.03. soll in Wien eine Großdemonstration unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“ stattfinden. Es gibt bereits einzelne Belegschaften aus anderen Branchen, welche überlegen, nach Wien zu mobilisieren. Planen die Lehrer auch Schritte in diese Richtung?

Friedl: Ob seitens der GÖD bzw. von LehrerInnen selbst geplant ist, sich daran zu beteiligen, weiß ich noch nicht. Ich hoffe aber, dass daran möglichst viele Menschen teilnehmen. Auch die Betroffenen aus dem öffentlichen Sektor!
Denn den sog. „Eliten“ muss vor Augen geführt werden, was jetzt und in Zukunft Sache ist.
Dabei ist ganz ganz wichtig, dass von allen Beteiligten erkannt wird, dass diese Finanz- und Wirtschaftskrise KEIN NATURGESETZ, sondern eine von Menschen gemachte Katastrophe ist, die daher auch verändert werden kann. Von Grund auf – und (um das inflationäre Wort zu verwenden) NACHHALTIG!

Wir danken für das Interview.

Filminterview: https://www.dorftv.at/video/3303