Der Elberadweg beginnt in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge im NordenTschechiens und endet nach 1220 Kilometern in Cuxhaven an der Elbemündung in dieNordsee. 840 Kilometer verlaufen auf deutschem Gebiet.

Der Elberadweg ist streckenweise zum Elberad- und Wanderweg ausgebaut. Er wird sowohl von Radfahrern als auch von Fußgängern genutzt. Im Jahr 2016 wurde er bereits zum 12. Mal in Folge von Mitgliedern des ADFC zum beliebtesten RadfernwegDeutschlands gewählt

Im Riesengebirge beginnt der Radweg wenige Kilometer unterhalb der Elbquelle in Spindlermühle mit der gelben Beschilderung 2. In Mělník mündet die Moldau in die Elbe. Die gelbe Beschilderung 2 vom Moldau-Radweg führt weiter entlang der Elbe bis zur deutsch-tschechischen Grenze im Elbsandsteingebirge.

Etappen des Radwegs sind Litoměřice und Ústí nad Labem. Danach führt die Route zwischen Děčín vor der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Pirna durch die Böhmische Schweiz und Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge. Der Weg führt durch Dresden,Meißen, Torgau, Lutherstadt Wittenberg, Dessau, Magdeburg, Tangermünde, Havelberg,Wittenberge, Lauenburg, Hamburg und Cuxhaven.

In Hamburg führte der Radweg auf Höhe der Neuen Elbbrücken entlang stark befahrener Straßen wie der Amsinckstraße. Eine Verlegung auf den im Promenaden-Weg entlang des Oberhafens am Großmarkt ist mittlerweile abgeschlossen, so dass dann bis an die Speicherstadt heran autoarm gefahren werden kann. Im Zuge der längerfristigen Entwicklung desBaakenhafen Quartiers der Hafencity soll ein separater Radweg entlang der Elbe und durch die Hafencity umgesetzt werden.[2]

Es gibt ebenfalls viele kleinere, dennoch sehenswerte Städte, wie beispielsweise Mühlberg (hier führt der Elberadweg auch eine kurze Strecke durch Brandenburg) oder Jerichow mit seinem baugeschichtlich bedeutsamen Backstein-Kloster.

Am Elberadweg steht zwischen Belgern und Torgau die erste deutsche Radfahrerkirche, die Radfahrerkirche Weßnig, eine weitere in Stadt Wehlen.

Auf deutscher Seite weist der Radweg außer auf dem linkselbischen, südlichen Abschnitt HitzackerGeesthacht keine nennenswerten Höhenunterschiede auf. Auf einem großen Teil der Strecke gibt es sowohl rechtselbisch als auch linkselbisch Radwege sowie zahlreiche Nebenrouten.

Der Radweg ist in Deutschland durchgehend mit einem einheitlichen Zeichen markiert.

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