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Kategorie: Filmstars

Die Klapperschlange – John Carpenter mit Harry Dean Stanton

Die Klapperschlange ist ein britisch-US-amerikanischer dystopischerScience-Fiction-Film aus dem Jahr 1981 von John Carpenter. Er zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Filmen der frühen 1980er Jahre, gilt als Vorläufer des Cyberpunk-Genres und brachte der Karriere des Schauspielers Kurt Russell eine entscheidende Wende. Bildergebnis für Die KlapperschlangeDer Film startete am 3. September 1981 in den bundesdeutschen Kinos.Bildergebnis für Die Klapperschlange

New York, im Jahr 1997: Das Verbrechen hat in den 1980er Jahren derart zugenommen, dass herkömmliche Gefängnisse nicht mehr ausreichen. Ganz Manhattan wurde 1988 aufgegeben und in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt. Wer dort einfährt, kommt nie wieder heraus. Abgeschottet von der Außenwelt werden die Gefangenen sich selbst überlassen und haben eine eigene Gesellschaftsform entwickelt.Ähnliches Foto

Eines Tages entführen Terroristen die Präsidentenmaschine Air Force Oneund lassen sie gezielt in Manhattan abstürzen. Der Präsident landet in einer Rettungskapsel innerhalb der Gefängniszone, wo er von den Häftlingen als Geisel genommen wird.Ähnliches Foto

Dem Sträfling und Ex-Elite-Soldaten Snake Plissken wird die Freiheit versprochen, wenn es ihm gelingt, den Präsidenten mitsamt einer Audiokassette, die Informationen zu einer neuartigen Energiequelle, der Kernfusion, enthält, wieder heil aus Manhattan herauszuholen. Da der Präsident auf dem Weg zu Friedensgesprächen mit China und der Sowjetunion war, bleiben Plissken nur 22 Stunden Zeit. Um Plissken gefügig zu machen, werden ihm explosive Miniaturkapseln in die Halsschlagadern eingepflanzt, die nach Ablauf der 22 Stunden detonieren sollen.Ähnliches Foto

Plissken gelangt mit einem Segelflugzeug nach Manhattan und landet auf dem Dach des World Trade Centers. Er findet bald heraus, dass sich der Präsident in den Händen des mysteriösen „Duke“ befindet, der sich als Herrscher von Manhattan gibt und mit dem Präsidenten als Geisel eine Flucht aus dem Gefängnis plant. Mit der Hilfe eines Taxifahrers und dem in der ehemaligen New York Public Library lebenden Harold „Brain“ Helman macht er den Duke ausfindig und kann den Präsidenten nach einigen abenteuerlichen Aktionen befreien. Auf der Flucht aus der Stadt erschießt der Präsident schließlich den Duke; er und Plissken sind in Sicherheit.Bildergebnis für Die Klapperschlange

Kurz darauf lässt sich der Präsident per Satellit zur Friedenskonferenz verbinden; die Audiokassette mit den Informationen über die neue Energiequelle stellt sich jedoch als Musikaufnahme des Taxifahrers heraus. Plissken hatte die Bänder vertauscht und zerstört im Weggehen das richtige Band.

  • Eine Gefängnisstadt, in der die Insassen sich selbst überlassen sind, gibt es wirklich: Das Palmasola in Bolivien. Sehr ähnlich dem Film wird diese Stadt von Bandenbossen regiert. Dort gibt es zwar Ordnungshüter, das sind aber Gewalttäter, die dort selbst ihre Haftstrafe verbüßen.
  • Während Plissken mit dem Segelflugzeug über Manhattan einschwebt, sieht er auf seinem Monitor eine computergenerierte Sicht auf die Stadt in Drahtgitterdarstellung, d. h. man sieht die Kanten der Häuser als dünne Linien. Als der Film gedreht wurde, war allerdings ein Computer, der derartiges darstellen konnte, noch sehr teuer. Deshalb drehte man die Szene, indem man ein Modell von Manhattan errichtete und dann alle Häuser schwarz anmalte und mit weißen Kanten versah. Dies wurde dann bei entsprechender Beleuchtung gefilmt und sah täuschend echt aus.
  • Man sieht Plissken oft im Schein flackernder Feuer, die sich auf seinem Gesicht widerspiegeln, durch die Nacht gehen. Dieser Effekt wurde dadurch erzielt, dass man die Stärke des Flackerns eines Feuers aufzeichnete und dann mit dem Verlauf dieser Stärke einen Scheinwerfer ansteuerte, sodass dieser mit der gleichen unregelmäßigen Frequenz flackerte.Ähnliches Foto
  • Der deutsche Filmtitel „Die Klapperschlange“ trifft nicht zu: Snakes Tätowierung ist eindeutig eine Kobra, keine Klapperschlange.
  • Die Hauptfigur Snake Plissken diente als Vorbild für Solid Snake, die Hauptfigur des Videospiels Metal Gear Solid. In Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty wird dies aufgegriffen, indem die Hauptfigur den Namen „Iroquois Pliskin“ als Decknamen verwendet. Iroquois bedeutet in der Sprache der Algonkin „Schwarze Schlange“.
  • Die Bankraubszene, in der Plissken verhaftet wurde, wurde aus dem Film herausgeschnitten. Laut Carpenter half die Szene nicht der Figur Plissken, weil sie ihn zu sehr vermenschlichte.
  • Die Szene, in der Maggie tot auf der Brücke gezeigt wurde, ist in der Garage von John Carpenter gedreht worden. Man hatte vergessen, die Einstellung in den Studios zu drehen. Adrienne Barbeau war damals die Ehefrau von John Carpenter.
  • Die Waffen der Wachen sind Gewehre vom Typ M16. Allerdings mit abmontiertem Vorderschaft.Ähnliches Foto
  • Im Jahr 2004 brachte der französische Regisseur Pierre Morel mit Ghettogangz – Die Hölle vor Paris einen Film ähnlicher Thematik heraus, verlegte die Handlung aber in einen Vorort (Banlieue) von Paris.
  • Plissken benutzt in vielen Szenen eine MAC-10 mit Schalldämpfer und Zielfernrohr.
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Klapperschlange

Misfits – Marilyn Monroe

 

Misfits − auch bekannt unter dem ursprünglichen Kinotitel Nicht gesellschaftsfähig − ist ein US-amerikanischer Spielfilm, den John Huston 1960 nach einer Kurzgeschichte und einem Drehbuch von Arthur Miller drehte. Die Hauptrollen um vier Menschen, die sich nicht in die Gesellschaft integrieren wollen, spielten Marilyn Monroe, Clark Gable, Montgomery Clift und Eli Wallach.Bildergebnis für The Misfits filmDie Tänzerin Roslyn lässt sich in Reno scheiden, da sie sich von ihrem Leben größere Abwechslung und tieferen Sinn erhofft. Sie trifft den Teilzeit-Mechaniker Guido, der ihr wiederum Cowboy Gay vorstellt. Zusammen mit Roslyns Freundin Isabelle verbringen sie einige Tage in Guidos Haus, das dieser nach dem Tod seiner Ehefrau halbfertig stehen ließ. Die beiden Männer beginnen, um die junge Frau zu werben. Sie beschließen Wildpferde zu fangen, um sie zu verkaufen. Auf der Suche nach einem dritten Mann treffen sie den Rodeo-Reiter Perce, der sich ihnen anschließt und sich ebenfalls in Roslyn verliebt. Ähnliches FotoAls Roslyn herausbekommt, dass die Pferde zu Hundefutter verarbeitet werden sollen und die Gruppe auch nur sechs Pferde findet, schlägt der ursprünglich romantische Ausflug um in eine Konfrontation der unterschiedlichen Charaktere, an deren Ende sich Roslyn für einen von ihnen entscheidet.Dies war der letzte fertiggestellte Film mit Marilyn Monroe. Monroe spielte hier nicht wie so oft eine naive Blondine, sondern eine psychologisch glaubwürdige und moderne Frau. In wenigen anderen Filmen wie Versuchung auf 809, Niagara und Bus Stop konnte sie bereits beweisen, dass sie auch das schwierige Charakterfach beherrschte. Bildergebnis für The Misfits filmDass sie dazu in Misfits – Nicht gesellschaftsfähig ihre beste Gelegenheit bekam, lag besonders an der Mitarbeit des renommierten Dramatikers Arthur Miller. Monroe war mit Miller verheiratet. Die Ehe zerbrach während der Dreharbeiten, die sich schwierig gestalteten. Wie schon im Film zuvor – der äußerst erfolgreichen Filmkomödie Manche mögen’s heiß unter der Regie von Billy Wilder – verzögerte Marilyn Monroe durch spätes Erscheinen bzw. Nichterscheinen immer wieder die Dreharbeiten. Diese nerven- und geldzehrende Unpünktlichkeit war bedingt durch ihre starken Selbstzweifel betreffs ihrer Schauspielkunst und der immer stärker werdenden Abhängigkeit von beruhigenden Schlaftabletten (Barbiturate) sowie ihrer Schauspiellehrerin Paula Strasberg, Ehefrau von Lee Strasberg.Ähnliches Foto Zugleich führte dies Verhalten zur endgültigen Entfremdung zwischen ihr und Arthur Miller. Um den Film zu retten, veranlasste der Regisseur John Huston, dass Marilyn Monroe zum Entzug unter Aufsicht ihres Analytikers in eine Privatklinik nach Los Angeles gebracht wurde. Nach zehn Tagen Unterbrechung wurde dann der Film erfolgreich zu Ende gedreht. Übrigens verhielt sich der wegen seiner Alkoholsucht berüchtigt unzuverlässige Montgomery Clift überraschend diszipliniert während der gesamten Dreharbeiten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Misfits_%E2%80%93_Nicht_gesellschaftsf%C3%A4hig

Carry – von Brian De Palma mit Sissy Spacek

Carrie – Des Satans jüngste Tochter (Originaltitel: Carrie) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1976. Die Regie führte Brian De Palma, das Drehbuch schrieb Lawrence D. Cohen anhand des Romans Carrie von Stephen King. Die Hauptrolle spielte Sissy Spacek.Bildergebnis für Carrie – Des Satans jüngste Tochter

Die sechzehnjährige Carrie White wohnt bei ihrer Mutter Margaret. Sie ist schüchtern und wird in der Schule gehänselt. Als Carrie unter der Dusche nach dem Sportunterricht ihre erste Menstruation bekommt, gerät sie in Panik, weil sie über den Vorgang nicht aufgeklärt ist. Ihre Mitschülerinnen sind amüsiert und machen ihr eine höchst peinlich-demütigende Szene, bis schließlich die Sportlehrerin eingreift. Ein Gespräch beim Direktor der Schule zusammen mit der Sportlehrerin verläuft für Carrie allerdings wenig hilfreich.Bildergebnis für Carrie – Des Satans jüngste Tochter

Carries Mutter, die einem extremen religiösen Wahn verfallen ist, seit Carries Vater sie verlassen hat, hält das Blut für ein Ergebnis „sündiger“ sexueller Fantasien des Mädchens und Carries gesamte körperliche Entwicklung zur Frau, z. B. ihre herabwertend Kissen genannten Brüste, für einen Ausdruck von Sünde und Schande. Margaret sperrt Carrie in einer kleinen Kammer ein. Carrie wird in den nächsten Tagen in der Schule von den anderen Mädchen weiter gedemütigt. Lediglich die Mitschülerin Sue Snell unternimmt Versuche, Carrie zu verteidigen, und um sie aufzubauen, bittet sie ihren Freund, mit Carrie als Partnerin zum Abschlussball der Schule zu gehen. Auch die Sportlehrerin unterstützt Carrie darin, selbstbewusster zu werden und ihre Weiblichkeit zu entwickeln, außerdem geht sie hart gegen die Demütigungen vor. Sie lässt die anderen Mädchen antreten und zur Strafe ein hartes sportliches Straftraining nach der Schule absolvieren. Besonders die Schülerin Chris entwickelt dabei Rachegelüste gegen Carrie.Ähnliches Foto

Carrie entwickelt, je mehr sie ihre Schüchternheit abzuschütteln versucht, zunehmend telekinetische Fähigkeiten. Einen Schüler, der sie beleidigt, lässt sie vom Fahrrad fallen. Ihre Mutter, die alles versucht, um sie vom Ball fernzuhalten, hält sie durch ihre telekinetischen Kräfte auf Distanz. Ungeachtet des beschwörenden Geschreis der Mutter näht sich Carrie ein schönes Kleid für den Ball und kümmert sich um eine schönere Frisur.

Chris aber verwirklicht während des Schulballs einen weiteren Plan, um Carrie zu demütigen. Sie lässt Carrie zur Ballkönigin wählen, indem sie die Stimmzettel ihrer Mitschüler durch eigens präparierte Stimmzettel austauschen lässt, und im Augenblick der Krönung wird Carrie, obwohl Sue versucht, sie im letzten Augenblick zu warnen, mit Schweineblut übergossen. Die meisten Anwesenden lachen, und Tommy wird vom herunterfallenden Eimer getroffen. In ihrer Scham, ihrer Wut und ihrem Schmerz dreht Carrie durch, schließt mit ihren telekinetischen Fähigkeiten die Halle, in der das Fest stattfindet, hermetisch ab und tötet in einem Amoklauf ihre Lehrer und die meisten ihrer Mitschüler; nur Sue, die von der Sportlehrerin aus der Halle geworfen wurde, entgeht der Katastrophe. Chris und ihr Freund versuchen anschließend, Carrie zu überfahren, scheitern jedoch ebenfalls an deren telekinetischen Kräften und kommen ums Leben.Bildergebnis für Carrie – Des Satans jüngste Tochter

Carrie kehrt nach Hause zurück. Margaret, die nun überzeugt ist, dass ihre Tochter eine Hexe ist, nimmt sie zum Beten in die Arme und sticht ihr darauf mit einem Messer in den Rücken. In Notwehr richtet Carrie ihre Mutter regelrecht hin, indem sie zahlreiche Messer und scharfe Gegenstände mit ihrer Kraft auf sie wirft. Kurz darauf stürzt das Haus ein und fängt Feuer. Die schwer verletzte Carrie schleppt sich mit dem Leichnam ihrer Mutter in eine kleine Kammer des Hauses und stirbt.

Die traumatisierte Sue überlebt als Einzige ihrer Schule. Sie hat einen Albtraum, in dem sie sich an Carries Grab befindet, um Blumen niederzulegen. Carries blutige Hand greift aus dem Grab nach ihr. Als die Hand Sue packt, wacht sie schreiend in den Armen ihrer Mutter auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carrie_%E2%80%93_Des_Satans_j%C3%BCngste_Tochter

Das verflixte 7. Jahr – Marilyn Monroe

Der Film Das verflixte 7. Jahr (auch Das verflixte siebente Jahr) wurde 1955 von Billy Wilder nach dem Theaterstück Meine Frau erfährt kein Wort (The Seven Year Itch) von George Axelrod gedreht.Bildergebnis für Das verflixte 7. Jahr

Wie viele Ehemänner aus Manhattan schickt Richard Sherman seine Ehefrau und seinen Sohn im Sommer aufs Land nach Maine, während er über die Hundstage in der Stadt zurückbleibt. Der Verlagsmanager ist entschlossen, nicht wie andere Ehemänner seine Zeit mit Trinkgelagen und Liebeleien zu verschwenden. Aber seine Vorsätze sind vergessen, als eine sinnliche Blondine in die Wohnung über seiner einzieht. Bildergebnis für Das verflixte 7. JahrDas Mädchen, ein Model und Schauspielerin, dreht Werbespots für eine Zahnpasta und verdreht ihm sofort den Kopf. Gleichzeitig arbeitet Sherman an der Veröffentlichung eines Buches vom Psychiater Dr. Brubaker, der schreibt, dass fast alle Männer sich im siebten Jahr ihrer Ehe nach Affären umsehen. Mehrmals verfällt Sherman in wirre Tagträume, in denen er beispielsweise seiner Frau seine Attraktivität beweisen will oder sich „das Mädchen“ als Femme fatale vorstellt.Bildergebnis für Das verflixte 7. Jahr

Abends trifft er sich mit dem Mädchen und behauptet zuerst, dass er unverheiratet sei, bis sie seinen Ehering bemerkt. Als er sie einmal versehentlich berührt, kommen Schuldgefühle bei ihm auf und er bittet sie, seine Wohnung zu verlassen. Dennoch verbringen Sherman und das Mädchen in den nächsten Tagen mehr Zeit miteinander, auch wenn sie nicht sonderlich an ihm interessiert ist, was er sich aber nicht eingestehen will. Seine Ehefrau Helen ruft mehrmals an, er möge doch endlich das zu Hause vergessene Paddel schicken, damit ihr Sohn Ricky Kajak fahren kann. Doch das Mädchen lenkt seine Gedanken ab und er vergisst es stets. Ähnliches FotoSchließlich ruft Helen den Nachbarn McKenzie an, ob der nicht das Paddel vorbeibringen könne. In Paranoia-Tagträumen stellt Richard sich vor, wie McKenzie und seine Frau sich verlieben. Von Eifersucht, Schuldgefühlen und Angst geplagt, verabschiedet er sich von dem Mädchen und nimmt den nächsten Zug nach Maine zu Frau und Kind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_verflixte_7._Jahr

Marlon Brando – Der letzte Tango in Paris 1972

31Aus akuten finanziellen Gründen sagte Brando 1972 seine Mitwirkung in einer Produktion der Paramount zu, die den Titel Child’s Play tragen und von zwei Lehrern (Marlon Brando und James Mason) eines exklusiven katholischen Internats handeln sollte, deren Rivalität zu dramatischen Ereignissen führt. Während der Dreharbeiten, die im Herbst 1972 in New York begannen und von Sidney Lumet geleitet wurden, verlangte Brando, dass das Drehbuch umgeschrieben und die Aufnahmen an einem anderen Ort durchgeführt werden sollten, woraufhin der Produzent David Merrick Brando kurzerhand entließ und ihn durch den Schauspieler Robert Preston ersetzte.32

Im Laufe des Jahres 1971 entwickelten Luigi Luraschi, Chef der Paramount in Rom, und der 31-jährige Regisseur Bernardo Bertolucci das Konzept für den italienisch-französischen Film, der später unter dem Titel Der letzte Tango in Paris berühmt wurde. Das Drehbuch war Marlon Brando auf den Leib geschrieben, Brando unterzeichnete den Vertrag jedoch erst im November 1971 nach Verhandlungen mit Alberto Grimaldi, der den Film koproduzieren wollte. Grimaldi erhob seit der Produktion des Films Queimada nämlich hohe Schadensersatzforderungen gegen Brando, die er anbot fallen zu lassen, wenn Brando die Rolle übernähme.33

Der letzte Tango in Paris erzählt die Geschichte eines von Weltschmerz erfüllten, desillusionierten und verzweifelt einsamen Mannes, der nach dem Tode seiner Frau besessen ist von einer schönen Studentin (Maria Schneider), mit der er in einer leeren Wohnung anonymen Sex hat, bei dem er sie dominiert und unterwirft. ObwohlDer letzte Tango in Paris später als Meisterwerk des erotischen Films gepriesen wurde, ging es Bertolucci nicht um Erotik, sondern darum, einen Mann in sexueller Obsession, in Isolation, Trauer, Schmerz und Verzweiflung zu zeigen.35

Die zehnwöchigen Dreharbeiten fanden in Paris statt und begannen im Februar 1972. Bertolucci benutzte das Skript nur als groben Leitfaden, der Brando in die richtige Stimmung versetzen sollte, um im Sinne des Method Acting aus seinem eigenen emotionalen Reservoir zu schöpfen. Bertolucci gab Brando breiten Raum zur Improvisation – ganze Szenen des Films sind improvisiert –, in der auf geradezu klinische Weise die Seelenlage des Protagonisten ausgelotet wird. Wie in den besten seiner früheren Filme verlieh Brando dem Charakter des Paul eine extreme Vielschichtigkeit und eine Zerrissenheit, unter der ein tiefes existentielles Dilemma erkennbar wurde. 40Paul benutzte Sex als Waffe, um seiner unterschwellig brodelnden Wut Luft zu machen und um Rache zu üben an sozialen Konventionen; daneben zeigte er jedoch Momente von Zartheit und Schmerz, die mit seinem Frauenhass in einem beunruhigenden Kontrast standen. Der letzte Tango in Paris war ein sehr intimer Film, in dem Brando mehr von seiner Persönlichkeit preisgab als in irgendeinem anderen Film.36

Nach der Uraufführung, die am 14. Oktober 1972 auf dem New York Film Festival stattfand, wurde der Film von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Veranlasst durch seine sexuelle Explizitheit entstand jedoch eine öffentliche Kontroverse, mit der die Produzenten nicht gerechnet hatten.39 Während beispielsweise die Filmkritikerin Pauline Kael urteilte, Der letzte Tango in Paris sei „der packendste erotische Film, der je gemacht worden ist“, fanden die italienischen Behörden den Film obszön und reichten gegen Grimaldi, Bertolucci, Brando und Schneider Klage ein, die schließlich vom Gericht abgewiesen wurde.37

Als der Film daraufhin erst Anfang 1973 in die Kinos kam, waren die Erwartungen des Publikums stark angeheizt. Die Meinungen gingen dann weit auseinander; viele Zuschauer und Kritiker fanden den Film pornografisch; andere, die ihn mit echten Pornos verglichen, fanden ihn langweilig. Besonders scharf wurde Der letzte Tango in Paris von feministischen Kritikern verurteilt.38 Den Produktionskosten von 1,4 Millionen Dollar standen jedoch Einspielergebnisse in Höhe von 45 Millionen Dollar gegenüber; Marlon Brando hat an dem Film mindestens 4 Millionen Dollar verdient. Zwei der namhaftesten US-amerikanischen Kritikervereinigungen – die National Society of Film Critics und der New York Film Critics Circle – zeichneten seine schauspielerische Leistung mit ihrem Hauptpreis aus

Rainer Werner Fassbinder

 

 

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Rainer Werner Fassbinder (* 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen, Bayern; † 10. Juni 1982 in München, Pseudonym: Franz Walsch) war ein deutscher Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter desNeuen Deutschen Films der 1970er und 1980er Jahre.

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Dem Film näherte er sich als Autodidakt und scherte sich zunächst wenig um Konventionen. 1966 und Anfang 1967 produzierte Fassbinders Partner Christoph Roserdessen erste Kurzfilme Der Stadtstreicher und Das kleine Chaos. 1967 stieß Fassbinder auf das Action-Theater und wurde von der jungen Gruppe um Ursula Strätz,Peer Raben, Kurt Raab, u. a. als Ensemblemitglied aufgenommen, woraus dann kurz danach das antiteater hervorging. Fassbinder, der bald auch die Regieübernahm, brachte Hanna Schygulla mit, die er 1963 auf der Schauspielschule kennengelernt hatte, sowie Irm Hermann, mit der er und Roser zusammenlebten. Etwas später stießen Harry Baer, Ingrid Caven und Günther Kaufmann sowie 1970 Margit Carstensen hinzu, die er als Star neben Hanna Schygulla in die Gruppe integrierte. Er schrieb für sie unter anderem die Theaterstücke Bremer Freiheit und Die bitteren Tränen der Petra von Kant.

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1968 löste sich das Action-Theater auf, und Fassbinder gründete mit Peer Raben, Hanna Schygulla und Kurt Raab das antiteater. Das Ensemble hatte Aufführungen im Büchner-Theater in der Kunstakademie und schließlich im Hinterraum der Schwabinger Kneipe Witwe Bolte. Beeinflusst von Jean-Luc Godard und der Nouvelle Vague sowie den US-amerikanischen Kriminalfilmen von John Huston, Raoul Walsh und Howard Hawks, vor allem aber von den Melodramen von Douglas Sirk, begann Fassbinder mit den Schauspielern des antiteaters die ersten Spielfilmprojekte zu realisieren. 1969 entstanden der Krimi Liebe ist kälter als der Tod undKatzelmacher. In beiden Filmen verband Fassbinder die Theaterarbeit mit der des Filmemachens. 1969 spielte er fürs Fernsehen die Hauptrolle in Volker SchlöndorffsTheaterverfilmung Baal. Zwischen 1969 und 1971 entstanden nicht nur zahlreiche Theaterstücke, sondern auch in sehr kurzer Zeit von Fassbinder produzierte „alternative“ Filme unter dem Unternehmensnamen (Firma) antiteater-X-Film (z. B. Götter der Pest, Rio das Mortes, Whity, Der amerikanische Soldat, Warnung vor einer heiligen Nutte). Als das antiteater Mitte 1971 aufgrund einer desaströsen Finanzsituation auseinanderbrach (es war keine im Handelsregister eingetragene Firma), übernahm Fassbinder die alleinige Verantwortung und in den kommenden Jahren die Abzahlung der Schulden, die sich auf ca. 200.000 DM beliefen. Seine Mutter Liselotte Eder übernahm die Aufarbeitung der Steuer- und Sachleistungsschulden und die Filmgeschäftsführung der von Fassbinder neu gegründeten Produktionsfirma Tango-Film, mit der er im August 1971 als erstes Werk den Film Händler der vier Jahreszeiten produzierte.

 

Angst essen Seele auf

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https://www.youtube.com/watch?v=EB5e_LomVCA

 

Die Ehe der Maria Braun
Die Ehe der Maria Braun ist ein Spielfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1979. Hanna Schygulla spielt die Hauptfigur der Maria, deren Ehe mit dem Soldaten Hermann durch seine Teilnahme am Zweiten Weltkrieg und anschließende Gefangenschaft unerfüllt bleibt. Maria arrangiert sich mit den Nachkriegsverhältnissen, wird die Geliebte eines Industriellen und erlangt Wohlstand, hält jedoch immer an ihrer Liebe zu Hermann

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Die bitteren Tränen der Petra von Kant ist ein Filmdrama des deutschen Regisseurs, Autors und Darstellers Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1972. Es basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Fassbinder, das unter Regie von Peer Raben 1971 bei den vierten Experimenta-Theaterwochen im Frankfurter Theater am Turm uraufgeführt wurde.

 

Tintin bewundert schöne und starke Frauen

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http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

 

 

 

 

porträt

 

 

 

 

auf der Suche nach schönen und starken Frauen

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Kathrine Deneuve

Catherine Deneuve

Deneuve bei der César-Verleihung 2011

Catherine Deneuve (* 22. Oktober 1943 in Paris als Catherine Fabienne Dorléac) ist eine vielfach preisgekrönte französische Filmschauspielerin. Sie erhielt die Auszeichnungen für ihre Darstellung geheimnisvoller reservierter Schönheiten in Filmen von bedeutenden Regisseuren wie Roman Polański, Luis Buñuel und François Truffaut.

 

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Romy Schneider

Romy Schneider (1965)

Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; bürgerlich Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutschfranzösische[Anm. 1] Schauspielerin. Sie ist neben Marlene Dietrich und Hildegard Knef eine der wenigen deutschen Filmdarstellerinnen des 20. Jahrhunderts, die weltweit Erfolg hatten und zu internationalem Ruhm gelangten.

Romy Schneider begann ihre Schauspielkarriere im Alter von fünfzehn Jahren. An der Seite ihrer Mutter Magda Schneider spielte sie in Heimatfilmen wie Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1953) und Die Deutschmeister (1955). In den Jahren 1955–1957 gelang ihr in der Rolle der Kaiserin Elisabeth mit der SissiTrilogie der internationale Durchbruch.

Auf der Suche nach anspruchsvolleren Rollen ging sie 1958 nach Paris, wo sie ihr Theaterdebüt in John Fords Stück Schade, dass sie eine Dirne ist gab. In den 1960er Jahren drehte sie in den USA Der Kardinal (1963), für den sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, und feierte mit Der Swimmingpool (1969) an der Seite von Alain Delon einen großen Publikumserfolg.

In den 1970er Jahren war sie auf dem künstlerischen Höhepunkt ihrer Karriere. Unter der Regie von namhaften Regisseuren wie Claude Sautet, Andrzej Żuławski und Luchino Visconti spielte sie zahlreiche Charakterrollen und avancierte zur erfolgreichsten Schauspielerin des französischen Films dieser Zeit. Für ihre schauspielerischen Leistungen in den Filmen Nachtblende (1975) und Eine einfache Geschichte (1978) wurde sie mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Ihr letzter Film, Die Spaziergängerin von Sans-Souci, erschien am 14. April 1982, nur wenige Wochen vor ihrem Tod. Bei der Verleihung des César im Jahr 2008 wurde ihr postum der Ehrenpreis verliehen.

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Katharine Hepburn

Katharine Hepburn (1955)

Katharine Houghton Hepburn (* 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut; † 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie erhielt vier Oscars als beste Hauptdarstellerin und ist die am häufigsten mit dieser Auszeichnung geehrte Künstlerin. Das American Film Institute wählte sie zur größten amerikanischen Filmschauspielerin des 20. Jahrhunderts.

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Henry Fonda – Katherine Hepburn – glückliches Alter – sehr bewegend

 

Marilyn Monroe

Marilyn Monroe (1954)

Marilyn Monroe [ˈmæɹɪlɪn mənˈɹoʊ] (* 1. Juni 1926 in Los Angeles, Kalifornien als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname Norma Jeane Baker; † 5. August 1962 in Brentwood, Los Angeles) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Fotomodell, Sängerin und Filmproduzentin. In den 1950er Jahren wurde sie zum Weltstar und zählt zu den archetypischen Sexsymbolen des 20. Jahrhunderts.

Marilyn Monroe wuchs als Halbwaise bei Pflegeeltern und zeitweise auch in einem Waisenhaus auf. 1945 wurde sie als Fotomodell entdeckt und im Laufe ihres Lebens von den namhaftesten Fotografen ihrer Zeit abgelichtet. 1946 bekam sie einen Vertrag als Nachwuchsschauspielerin. Obwohl sie anfangs nur unbedeutende Rollen hatte, wurde sie schnell zum Publikumsliebling. In dem Film noir Asphalt-Dschungel (1950) konnte sie erstmals ihr schauspielerisches Talent zeigen. Ihre erste Hauptrolle hatte sie in Versuchung auf 809 (1952) als Charakterdarstellerin. Mit dem Thriller Niagara (1953), der ihre erotische Ausstrahlung als Femme fatale eindrucksvoll in Szene setzte, wurde sie zum Filmstar. In den folgenden Jahren wurde sie von der 20th Century Fox auf den Typ der naiven, lasziven Blondine festgelegt. In Klassikern wie Blondinen bevorzugt (1953), Wie angelt man sich einen Millionär? (1953) oder Das verflixte 7. Jahr (1955) überzeugte sie mit ihrem Talent als Komödiantin und Sängerin und avancierte zum größten Star Hollywoods.[1]

Ende 1954 ging sie nach New York, gründete mit Milton Greene die Marilyn Monroe Productions Inc. und studierte Schauspiel am Actors Studio bei Lee Strasberg. Für ihre Charakterdarstellung in Bus Stop (1956) bekam sie gute Kritiken, für ihre Rolle in Der Prinz und die Tänzerin (1957), der von ihrer Filmproduktionsfirma realisiert wurde, wurde sie mit einem David di Donatello und einem Étoile de Cristal ausgezeichnet. Ihren größten Erfolg hatte sie mit Manche mögen’s heiß (1959), für den sie mit einem Golden Globe geehrt wurde und der heute als die beste amerikanische Komödie aller Zeiten gilt.[2] Mit Misfits – Nicht gesellschaftsfähig (1961), ihrem letzten vollendeten Film, schaffte sie den ersehnten Wechsel ins Charakterfach.[1]

Trotz ihres Erfolges und vieler Auszeichnungen litt sie darunter, vor allem als kurvige Blondine und nicht als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen zu werden. Drei Ehen scheiterten und auch ihr sehnlicher Kinderwunsch blieb unerfüllt. In ihren letzten Jahren hatte sie zudem mit seelischen Problemen und ihrer Tablettenabhängigkeit zu kämpfen. Sie starb im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis Barbiturate. Die genauen Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt.[1]

Marilyn Monroe war zu ihrer Zeit die bekannteste und meistfotografierte Frau der Welt. Von ihrem Image der attraktiven, unbedarften Blondine konnte sie sich nie ganz befreien.[3] Erst nach ihrem Tod wurde dieses Bild revidiert[4] und ihre künstlerische Arbeit anerkannt und gewürdigt.[5] Sie gilt heute als eine Ikone von Film und Popkultur. Im Jahr 1999 wurde sie vom American Film Institute auf Platz sechs der größten weiblichen amerikanischen Filmstars gewählt.[6]

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mein liebster Film

 

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hat diese vier Frauen als Beispiel für alle schönen und starken Frauen ausgewählt. In dieser ersten Volge Schauspielerinnen. Geplant sind weitere Folgen mit etwa Königin Luise – Preussen, Kaiserin Sissi – Österreich, die Königin von Saba usw.

Es ist endlich Zeit, daß im Zuge der Gleichberehtigung die Männer zurücktreten und die Frauen ihren Platzt erhalten.

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