Kategorie: Filmstars

Marlon Brando – Der letzte Tango in Paris 1972

31Aus akuten finanziellen Gründen sagte Brando 1972 seine Mitwirkung in einer Produktion der Paramount zu, die den Titel Child’s Play tragen und von zwei Lehrern (Marlon Brando und James Mason) eines exklusiven katholischen Internats handeln sollte, deren Rivalität zu dramatischen Ereignissen führt. Während der Dreharbeiten, die im Herbst 1972 in New York begannen und von Sidney Lumet geleitet wurden, verlangte Brando, dass das Drehbuch umgeschrieben und die Aufnahmen an einem anderen Ort durchgeführt werden sollten, woraufhin der Produzent David Merrick Brando kurzerhand entließ und ihn durch den Schauspieler Robert Preston ersetzte.32

Im Laufe des Jahres 1971 entwickelten Luigi Luraschi, Chef der Paramount in Rom, und der 31-jährige Regisseur Bernardo Bertolucci das Konzept für den italienisch-französischen Film, der später unter dem Titel Der letzte Tango in Paris berühmt wurde. Das Drehbuch war Marlon Brando auf den Leib geschrieben, Brando unterzeichnete den Vertrag jedoch erst im November 1971 nach Verhandlungen mit Alberto Grimaldi, der den Film koproduzieren wollte. Grimaldi erhob seit der Produktion des Films Queimada nämlich hohe Schadensersatzforderungen gegen Brando, die er anbot fallen zu lassen, wenn Brando die Rolle übernähme.33

Der letzte Tango in Paris erzählt die Geschichte eines von Weltschmerz erfüllten, desillusionierten und verzweifelt einsamen Mannes, der nach dem Tode seiner Frau besessen ist von einer schönen Studentin (Maria Schneider), mit der er in einer leeren Wohnung anonymen Sex hat, bei dem er sie dominiert und unterwirft. ObwohlDer letzte Tango in Paris später als Meisterwerk des erotischen Films gepriesen wurde, ging es Bertolucci nicht um Erotik, sondern darum, einen Mann in sexueller Obsession, in Isolation, Trauer, Schmerz und Verzweiflung zu zeigen.35

Die zehnwöchigen Dreharbeiten fanden in Paris statt und begannen im Februar 1972. Bertolucci benutzte das Skript nur als groben Leitfaden, der Brando in die richtige Stimmung versetzen sollte, um im Sinne des Method Acting aus seinem eigenen emotionalen Reservoir zu schöpfen. Bertolucci gab Brando breiten Raum zur Improvisation – ganze Szenen des Films sind improvisiert –, in der auf geradezu klinische Weise die Seelenlage des Protagonisten ausgelotet wird. Wie in den besten seiner früheren Filme verlieh Brando dem Charakter des Paul eine extreme Vielschichtigkeit und eine Zerrissenheit, unter der ein tiefes existentielles Dilemma erkennbar wurde. 40Paul benutzte Sex als Waffe, um seiner unterschwellig brodelnden Wut Luft zu machen und um Rache zu üben an sozialen Konventionen; daneben zeigte er jedoch Momente von Zartheit und Schmerz, die mit seinem Frauenhass in einem beunruhigenden Kontrast standen. Der letzte Tango in Paris war ein sehr intimer Film, in dem Brando mehr von seiner Persönlichkeit preisgab als in irgendeinem anderen Film.36

Nach der Uraufführung, die am 14. Oktober 1972 auf dem New York Film Festival stattfand, wurde der Film von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Veranlasst durch seine sexuelle Explizitheit entstand jedoch eine öffentliche Kontroverse, mit der die Produzenten nicht gerechnet hatten.39 Während beispielsweise die Filmkritikerin Pauline Kael urteilte, Der letzte Tango in Paris sei „der packendste erotische Film, der je gemacht worden ist“, fanden die italienischen Behörden den Film obszön und reichten gegen Grimaldi, Bertolucci, Brando und Schneider Klage ein, die schließlich vom Gericht abgewiesen wurde.37

Als der Film daraufhin erst Anfang 1973 in die Kinos kam, waren die Erwartungen des Publikums stark angeheizt. Die Meinungen gingen dann weit auseinander; viele Zuschauer und Kritiker fanden den Film pornografisch; andere, die ihn mit echten Pornos verglichen, fanden ihn langweilig. Besonders scharf wurde Der letzte Tango in Paris von feministischen Kritikern verurteilt.38 Den Produktionskosten von 1,4 Millionen Dollar standen jedoch Einspielergebnisse in Höhe von 45 Millionen Dollar gegenüber; Marlon Brando hat an dem Film mindestens 4 Millionen Dollar verdient. Zwei der namhaftesten US-amerikanischen Kritikervereinigungen – die National Society of Film Critics und der New York Film Critics Circle – zeichneten seine schauspielerische Leistung mit ihrem Hauptpreis aus

Rainer Werner Fassbinder

 

 

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Rainer Werner Fassbinder (* 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen, Bayern; † 10. Juni 1982 in München, Pseudonym: Franz Walsch) war ein deutscher Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter desNeuen Deutschen Films der 1970er und 1980er Jahre.

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Dem Film näherte er sich als Autodidakt und scherte sich zunächst wenig um Konventionen. 1966 und Anfang 1967 produzierte Fassbinders Partner Christoph Roserdessen erste Kurzfilme Der Stadtstreicher und Das kleine Chaos. 1967 stieß Fassbinder auf das Action-Theater und wurde von der jungen Gruppe um Ursula Strätz,Peer Raben, Kurt Raab, u. a. als Ensemblemitglied aufgenommen, woraus dann kurz danach das antiteater hervorging. Fassbinder, der bald auch die Regieübernahm, brachte Hanna Schygulla mit, die er 1963 auf der Schauspielschule kennengelernt hatte, sowie Irm Hermann, mit der er und Roser zusammenlebten. Etwas später stießen Harry Baer, Ingrid Caven und Günther Kaufmann sowie 1970 Margit Carstensen hinzu, die er als Star neben Hanna Schygulla in die Gruppe integrierte. Er schrieb für sie unter anderem die Theaterstücke Bremer Freiheit und Die bitteren Tränen der Petra von Kant.

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1968 löste sich das Action-Theater auf, und Fassbinder gründete mit Peer Raben, Hanna Schygulla und Kurt Raab das antiteater. Das Ensemble hatte Aufführungen im Büchner-Theater in der Kunstakademie und schließlich im Hinterraum der Schwabinger Kneipe Witwe Bolte. Beeinflusst von Jean-Luc Godard und der Nouvelle Vague sowie den US-amerikanischen Kriminalfilmen von John Huston, Raoul Walsh und Howard Hawks, vor allem aber von den Melodramen von Douglas Sirk, begann Fassbinder mit den Schauspielern des antiteaters die ersten Spielfilmprojekte zu realisieren. 1969 entstanden der Krimi Liebe ist kälter als der Tod undKatzelmacher. In beiden Filmen verband Fassbinder die Theaterarbeit mit der des Filmemachens. 1969 spielte er fürs Fernsehen die Hauptrolle in Volker SchlöndorffsTheaterverfilmung Baal. Zwischen 1969 und 1971 entstanden nicht nur zahlreiche Theaterstücke, sondern auch in sehr kurzer Zeit von Fassbinder produzierte „alternative“ Filme unter dem Unternehmensnamen (Firma) antiteater-X-Film (z. B. Götter der Pest, Rio das Mortes, Whity, Der amerikanische Soldat, Warnung vor einer heiligen Nutte). Als das antiteater Mitte 1971 aufgrund einer desaströsen Finanzsituation auseinanderbrach (es war keine im Handelsregister eingetragene Firma), übernahm Fassbinder die alleinige Verantwortung und in den kommenden Jahren die Abzahlung der Schulden, die sich auf ca. 200.000 DM beliefen. Seine Mutter Liselotte Eder übernahm die Aufarbeitung der Steuer- und Sachleistungsschulden und die Filmgeschäftsführung der von Fassbinder neu gegründeten Produktionsfirma Tango-Film, mit der er im August 1971 als erstes Werk den Film Händler der vier Jahreszeiten produzierte.

 

Angst essen Seele auf

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https://www.youtube.com/watch?v=EB5e_LomVCA

 

Die Ehe der Maria Braun
Die Ehe der Maria Braun ist ein Spielfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1979. Hanna Schygulla spielt die Hauptfigur der Maria, deren Ehe mit dem Soldaten Hermann durch seine Teilnahme am Zweiten Weltkrieg und anschließende Gefangenschaft unerfüllt bleibt. Maria arrangiert sich mit den Nachkriegsverhältnissen, wird die Geliebte eines Industriellen und erlangt Wohlstand, hält jedoch immer an ihrer Liebe zu Hermann

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Die bitteren Tränen der Petra von Kant ist ein Filmdrama des deutschen Regisseurs, Autors und Darstellers Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1972. Es basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Fassbinder, das unter Regie von Peer Raben 1971 bei den vierten Experimenta-Theaterwochen im Frankfurter Theater am Turm uraufgeführt wurde.

 

Tintin bewundert schöne und starke Frauen

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http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

 

 

 

 

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auf der Suche nach schönen und starken Frauen

(bitte Teilen – s.u.)

Kathrine Deneuve

Catherine Deneuve

Deneuve bei der César-Verleihung 2011

Catherine Deneuve (* 22. Oktober 1943 in Paris als Catherine Fabienne Dorléac) ist eine vielfach preisgekrönte französische Filmschauspielerin. Sie erhielt die Auszeichnungen für ihre Darstellung geheimnisvoller reservierter Schönheiten in Filmen von bedeutenden Regisseuren wie Roman Polański, Luis Buñuel und François Truffaut.

 

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Romy Schneider

Romy Schneider (1965)

Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; bürgerlich Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutschfranzösische[Anm. 1] Schauspielerin. Sie ist neben Marlene Dietrich und Hildegard Knef eine der wenigen deutschen Filmdarstellerinnen des 20. Jahrhunderts, die weltweit Erfolg hatten und zu internationalem Ruhm gelangten.

Romy Schneider begann ihre Schauspielkarriere im Alter von fünfzehn Jahren. An der Seite ihrer Mutter Magda Schneider spielte sie in Heimatfilmen wie Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1953) und Die Deutschmeister (1955). In den Jahren 1955–1957 gelang ihr in der Rolle der Kaiserin Elisabeth mit der SissiTrilogie der internationale Durchbruch.

Auf der Suche nach anspruchsvolleren Rollen ging sie 1958 nach Paris, wo sie ihr Theaterdebüt in John Fords Stück Schade, dass sie eine Dirne ist gab. In den 1960er Jahren drehte sie in den USA Der Kardinal (1963), für den sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, und feierte mit Der Swimmingpool (1969) an der Seite von Alain Delon einen großen Publikumserfolg.

In den 1970er Jahren war sie auf dem künstlerischen Höhepunkt ihrer Karriere. Unter der Regie von namhaften Regisseuren wie Claude Sautet, Andrzej Żuławski und Luchino Visconti spielte sie zahlreiche Charakterrollen und avancierte zur erfolgreichsten Schauspielerin des französischen Films dieser Zeit. Für ihre schauspielerischen Leistungen in den Filmen Nachtblende (1975) und Eine einfache Geschichte (1978) wurde sie mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Ihr letzter Film, Die Spaziergängerin von Sans-Souci, erschien am 14. April 1982, nur wenige Wochen vor ihrem Tod. Bei der Verleihung des César im Jahr 2008 wurde ihr postum der Ehrenpreis verliehen.

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Katharine Hepburn

Katharine Hepburn (1955)

Katharine Houghton Hepburn (* 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut; † 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie erhielt vier Oscars als beste Hauptdarstellerin und ist die am häufigsten mit dieser Auszeichnung geehrte Künstlerin. Das American Film Institute wählte sie zur größten amerikanischen Filmschauspielerin des 20. Jahrhunderts.

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Henry Fonda – Katherine Hepburn – glückliches Alter – sehr bewegend

 

Marilyn Monroe

Marilyn Monroe (1954)

Marilyn Monroe [ˈmæɹɪlɪn mənˈɹoʊ] (* 1. Juni 1926 in Los Angeles, Kalifornien als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname Norma Jeane Baker; † 5. August 1962 in Brentwood, Los Angeles) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Fotomodell, Sängerin und Filmproduzentin. In den 1950er Jahren wurde sie zum Weltstar und zählt zu den archetypischen Sexsymbolen des 20. Jahrhunderts.

Marilyn Monroe wuchs als Halbwaise bei Pflegeeltern und zeitweise auch in einem Waisenhaus auf. 1945 wurde sie als Fotomodell entdeckt und im Laufe ihres Lebens von den namhaftesten Fotografen ihrer Zeit abgelichtet. 1946 bekam sie einen Vertrag als Nachwuchsschauspielerin. Obwohl sie anfangs nur unbedeutende Rollen hatte, wurde sie schnell zum Publikumsliebling. In dem Film noir Asphalt-Dschungel (1950) konnte sie erstmals ihr schauspielerisches Talent zeigen. Ihre erste Hauptrolle hatte sie in Versuchung auf 809 (1952) als Charakterdarstellerin. Mit dem Thriller Niagara (1953), der ihre erotische Ausstrahlung als Femme fatale eindrucksvoll in Szene setzte, wurde sie zum Filmstar. In den folgenden Jahren wurde sie von der 20th Century Fox auf den Typ der naiven, lasziven Blondine festgelegt. In Klassikern wie Blondinen bevorzugt (1953), Wie angelt man sich einen Millionär? (1953) oder Das verflixte 7. Jahr (1955) überzeugte sie mit ihrem Talent als Komödiantin und Sängerin und avancierte zum größten Star Hollywoods.[1]

Ende 1954 ging sie nach New York, gründete mit Milton Greene die Marilyn Monroe Productions Inc. und studierte Schauspiel am Actors Studio bei Lee Strasberg. Für ihre Charakterdarstellung in Bus Stop (1956) bekam sie gute Kritiken, für ihre Rolle in Der Prinz und die Tänzerin (1957), der von ihrer Filmproduktionsfirma realisiert wurde, wurde sie mit einem David di Donatello und einem Étoile de Cristal ausgezeichnet. Ihren größten Erfolg hatte sie mit Manche mögen’s heiß (1959), für den sie mit einem Golden Globe geehrt wurde und der heute als die beste amerikanische Komödie aller Zeiten gilt.[2] Mit Misfits – Nicht gesellschaftsfähig (1961), ihrem letzten vollendeten Film, schaffte sie den ersehnten Wechsel ins Charakterfach.[1]

Trotz ihres Erfolges und vieler Auszeichnungen litt sie darunter, vor allem als kurvige Blondine und nicht als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen zu werden. Drei Ehen scheiterten und auch ihr sehnlicher Kinderwunsch blieb unerfüllt. In ihren letzten Jahren hatte sie zudem mit seelischen Problemen und ihrer Tablettenabhängigkeit zu kämpfen. Sie starb im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis Barbiturate. Die genauen Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt.[1]

Marilyn Monroe war zu ihrer Zeit die bekannteste und meistfotografierte Frau der Welt. Von ihrem Image der attraktiven, unbedarften Blondine konnte sie sich nie ganz befreien.[3] Erst nach ihrem Tod wurde dieses Bild revidiert[4] und ihre künstlerische Arbeit anerkannt und gewürdigt.[5] Sie gilt heute als eine Ikone von Film und Popkultur. Im Jahr 1999 wurde sie vom American Film Institute auf Platz sechs der größten weiblichen amerikanischen Filmstars gewählt.[6]

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mein liebster Film

 

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hat diese vier Frauen als Beispiel für alle schönen und starken Frauen ausgewählt. In dieser ersten Volge Schauspielerinnen. Geplant sind weitere Folgen mit etwa Königin Luise – Preussen, Kaiserin Sissi – Österreich, die Königin von Saba usw.

Es ist endlich Zeit, daß im Zuge der Gleichberehtigung die Männer zurücktreten und die Frauen ihren Platzt erhalten.

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