Kategorie: Glosse

Das Alter und die Geistige Welt

Irgend was stimmt nicht. Eigentlich sollte ich, will ich nach all dem geschäftigen Streben der mittleren Jahre mehr dem Wunsch nach geistigen Welten, oder auch nur dem Sternenhimmel folgen leisten können. Pustekuchen.  Heute – in Stuttgart, bei glasklarem Himmel, fünf Uhr morgens,

Orionkann ich nur mit Mühe den Kopf nach oben wenden um den Sternenhimmel zu sehen, und mich in der Welt, auch der geistigen Welt des Kosmos, mit Intuition  erfassen zu lassen. Sicher gibt es die Parabel – erst geht es auf vier Beinen, dann auf zwei Beinen, dann auf drei Beinen – stimmt ja wohl auch, aber für meine intuitive Erfassung der Sternen/Geistigenwelt, ist das ziemlich ärgerlich!

Na Ja, so hatte ich mir das mit 40  nicht erträumt, aber wenn ich all die Alten mit gebeugtem Rücken sehe, denen man ständig begegnet, scheint es doch zu stimmen.

Scheußlich!

Stufenalter_01

Wie soll man jemals im Rahmen der Wiedergeburt weiter kommen. Mir ist das jedenfalls wichtig. Final und nicht kausal denkend, ist es mir Bedürfnis ständig neue Erfahrungen zu machen, Erfahrungen nach dem Motto: woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir, will heißen, was soll  das GANZE!

Wenn ich den Kopf nach oben zum Sternenhimmel wende, heute ist Orion wieder strahlend zu sehen, fast kann man die Milchstraße – la voix lactè – erahnen, mir wird schwindelig, und doch, ich halte mich an einem Baum, Stuhl, Gitter fest – einige Minuten klappt das so – bevor ich hinfalle ist das zu Ende – der Kopf wird tief gesenkt, wie es sich für Alte gehört, aber doch ein Gefühl von !Mist! schreien erfüllt mich.

Dabei habe ich schon viel Gutes, Liebevolles erlebt. Noch gar nicht lange her, ich saß nachts draußen, die Wolken stoben über den Mondhimmel, spürte ich die Ewigkeit. Hunderttausende Jahre zogen sie, ein wunderbares Gefühl – Gelassenheit – friedlich – es geht weiter – dies Leben ist nur ein Bruchteil des Seins….

Der Abbé  Prevost, Vikar in Autun, schrieb als Einführung zu seiner Kathedrale, „ob es Engel gibt, weiss ich nicht, aber den Teufel kenne ich ! ( in Autun gibt es unzählige Teufelsfratzen).

teufel

Die Unterwelt des Teufels kenne ich, in einer verzweifelten Nacht fiel ich mit rasender Geschwindigkeit in ein bodenloses Loch – das Herz zusammengequetscht – nur mir Mühe konnte ich den Fall stoppen.

Engel

Engel sind schon einfacher: in der Mannheimer Hochschule, beim Mittagessen in Antro-Runde, fragte ich, ob man nicht ein Tischgebet sprechen wolle, es hieß, sagen Sie es doch selbt, wenn Sie es wollen. Beim Gebet wanderte ein Engel durch den Raum.

Auch, als es darum ging, in Lettland die Obrigkeit (Abgeordneter des Sovjets aus Moskau), ging bei meinem Vortrag Rudolf Steiner gemessen durch den Raum von rechts nach links.

steinerDieses Bild steht mir immer deutlich vor Augen, wie real gefühlt und gesehen, wenn Wesen wandert. SX

Thomas Hitzlsperger – sein Coming-out, komm nach Köln!

 

 

 

Bravo Junge – Thomas_Hitzlsperger_Meisterfeierwas für eine Lanze für den Sport!

Was der Politik recht ist, soll auch dem Fussball recht sein. In Köln ist das schon lange. Seit 1960 in Köln weiß ich wovon ich spreche. Köln ist wohl die toleranteste Stadt weltweit.  Jeder Schwarze meint, und ich kenne viele, so wenig Rassismus habe ich welteit noch nicht erlebt.

black

Und die Mohamedaner – wo gibt es so eine Schöne und große Moschee?

moscchee

Und die Schwulen und Lesben, wo gibt es, dass sogar FORD beim Christopherstreet Day eine eigene -von  Ford autorisierte Gruppe gibt?

WDR_Archivhaus_Köln

Wie kommt das alles? – Ja der gute alte WDR – kurz nach der Gründung machten sich dort Schwule und Lesben breit – Gott sei Dank! Meinen ersten Karneval als Student der Völkerkunde habe ich an Altweiberfastnacht erlebt. Stifte sagten besoffen zu Bossen DU Arschloch! – in Berlin – meiner Heimatstadt – hätte das Rausschmiss bedeutet – in Köln nicht – am nächsten Tag war alles vergessen!

Ich warte zwar immer noch auf ein schwarzes Dreigestirn, und nicht zu vergessen ist, dass der alte Ford die Fabrik in Köln als Verehrung für Hitler gegründet hat, aber Schwamm deüber…

Ford_Köln_1

Nachdem ich wegen höheren Gebots das Ladenlokal in der Ehrenstraße verlor, jetzt schon alt und mit 4 Kindern, bewarb ich mich als Hausmeister – facility Manager u.a. beim Gloria EventTheather.

gloria(mein Design und Ausführung)

Die hatten ihre Hausmeister bald verloren, als die Schwule Scene bekannt wurde. Background war meine Erfahrung bei ca. 10 Hausrenovierungen und auch der Ungang mit Klima und Lüftung im Helios Kino. Ich bekam den Job. Das war eine wunderbare Zeit. Die Zeit im Gloria. Nur all diese furchtbar lieben und fürsorglichen Schwulen und Lesben. Die Parties, Karneval, die Theater mit Lück, wohl meine glücklichste Zeit als Angestellter –

hennes

p.s. an den Hooligans der jeweiligen Südkurven muss man noch arbeiten – ob in Köln wohl da ein Zusammenhang besteht zwischen Toleranz und dem soften Ausstieg des 1. FC Köln? lol….

 

 

 

 

 

 

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén