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Kategorie: holocaust

Holcaust – wo die Deutschen waren

Holocaust Tunesien
Tunesien war das einzige der drei französisch-nordafrikanischen Länder, das unter direkte deutsche Kontrolle kam. Die Wehrmacht, die von SS-Einheiten begleitet wurde, hielt Tunesien für knapp sechs Monate besetzt und hatte die Vernichtung der tunesischen Jüdinnen und Juden als Ziel. Allerdings verhinderte die Ankunft der Alliierten, dass die gesamte jüdische Bevölkerung Tunesiens in die Vernichtungslager gebracht und ermordet wurde.
Die Situation in Tunesien unterschied sich aus einer Reihe von zusätzlichen Gründen erheblich von jenen der anderen französisch-nordafrikanischen Länder.
Französische und muslimische Funktionäre in Tunesien standen den Jüdinnen und Juden wohlwollend gegenüber und waren dagegen, eine rassistische Gesetzgebung einzuführen. Der Generalresident für das Vichy-Regime in Tunesien, Jean-Pierre Estéva, versuchte die Einführung der antisemitischen Gesetze zu verzögern. Er kritisierte die Maßnahmen der Vichy-Regierung als unmoralisch und nicht im Interesse Tunesiens oder Frankreichs. Estéva war ein religiöser Mensch, der zwischen seinem christlichen Glauben und seiner Pflicht und Loyalität gegenüber Marschall Pétain hin- und hergerissen war. Im Mai 1941, während die rassistischen, antisemitischen Gesetze in Vichy-Frankreich erlassen und in Algerien vollstreckt wurden, besuchte Estéva die alte Synagoge von Al-Ghriba auf der tunesischen Insel Djerba und spendete vor dem Pessachfest 1941 und 1942 für die jüdischen Armen.[16]
Auch der damalige tunesische Herrscher Ahmed II Bey und sein Nachfolger Muhammad al-Munsif Bey standen der jüdischen Bevölkerung wohlwollend gegenüber. In einer Zeit des ansteigenden Rassismus und der Judenverfolgung verlieh Muhammad al-Munsif Bey die höchste tunesische Auszeichnung, den Nishan Iftikhar, an 20 Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

Tunis, Tunesien, ein Dokument, das den Erhalt von Nahrungsmittel-Coupons während der Nazi-Besatzung bestätigt.
Tunis, Tunesien, ein Dokument, das den Erhalt von Nahrungsmittel-Coupons während der Nazi-Besatzung bestätigt.
Estéva und die tunesischen Herrscher verzögerten die Veröffentlichung der Befehle zur Einführung vieler wirtschaftlicher Gesetze, denen die Jüdinnen und Juden ausgesetzt werden sollten. Als Esteva schließlich unter dem Druck des Vichy-Regimes gezwungen wurde, die Befehle auszuführen, versuchte er die einzelnen Fristen für die Vertreibung aus verschiedenen Berufen mit den Jüdinnen und Juden abzustimmen, um die damit verbundenen finanziellen Schwierigkeiten zu mildern. Jüdische Ärztinnen und Ärzte, denen die Lizenz entzogen worden war, durften weiter kranke Jüdinnen und Juden behandeln und jüdische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ihre Klientinnen und Klienten weiter vor den Rabbinatsgerichten vertreten. Es war der jüdischen Gemeinde immer noch gestattet, eigene Zeitungen zu behalten und die jüdische Bevölkerung in gewählten Gremien zu repräsentieren. Es wurden keine temporären Treuhänder ernannt, was das Vichy-Regime bei seinen Bemühungen, jüdisches Eigentum zu konfiszieren, fast vollständig blockierte.[17]

Was sich zusätzlich zugunsten der tunesischen Jüdinnen und Juden auswirkte und die Anwendung der „Rassengesetze” erheblich behinderte, war die Rolle Italiens – trotz der Tatsache, dass es sich dabei um eine Achsenmacht handelte. In Tunesien existierte eine Gemeinde italienischer Jüdinnen und Juden aus Livorno, die „Grana” genannt wurde. Einige dieser Familien waren seit dem 17. Jahrhundert in Tunesien ansässig. Während des Krieges lebten ca. 5.000 Jüdinnen und Juden mit italienischer Staatsbürgerschaft in Tunesien. Ihre Verbundenheit mit Italien war im Ersten Weltkrieg gestärkt worden, als Italien auf derselben Seite wie Frankreich kämpfte. Auch als die Faschisten an die Macht kamen, hörten die Livorneser Jüdinnen und Juden nicht auf, Italien zu unterstützen. Wegen dieser Verbundenheit intervenierte Italien und setzte sich für den Schutz von Jüdinnen und Juden mit italienischer Staatsbürgerschaft ein. Der italienische Botschafter wurde in Berlin vorstellig, um die „Arisierung” des jüdischen Eigentums und die Vollstreckung der Gesetze des Vichy-Regimes in Tunesien zu verhindern. Im weiteren Verlauf gelang es, die Einführung der „Rassengesetze” des Vichy-Regimes in Tunesien zu verhindern. All das war für alle Jüdinnen und Juden in Tunesien von Vorteil, nicht nur für diejenigen, die die italienische Staatsbürgerschaft besaßen, und schwächte die Auswirkung der „Arisierungsmaßnahmen” der Vichy-Regierung.
Während der deutschen Besatzungszeit schützte Italien die livornischen Jüdinnen und Juden in Tunesien außerdem völlig von Eigentumskonfiszierungen und von Deportationen in Lager und Transitlager. Da den italienischen Jüdinnen und Juden das Tragen des „Judensterns“ nicht aufgezwungen wurde, mussten auch keine tunesische Jüdin und kein tunesischer Jude mit livornischer Abstammung (nicht nur jene, die die italienische Staatsbürgerschaft besaßen) den Stern tragen.[18]

Die Situation der tunesischen Jüdinnen und Juden änderte sich jedoch, als die Wehrmacht am 9. November 1942 in Tunesien als Reaktion auf die „Operation Torch” (amerikanisch-britische Invasion von Französisch-Nordafrika, die am 8. November 1942 begann) landete. Die Wehrmacht besetzte Tunesien sechs Monate lang von November 1942 bis Mai 1943. Zwei Wochen nach dem Einmarsch begannen die Deutschen mit Maßnahmen gegen die tunesisch-jüdische Bevölkerung. Zuerst wurden die Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde verhaftet. Gleichzeitig wurden 3.000 Jüdinnen und Juden gezwungen, am Bau von Befestigungsanlagen in Nordtunesien zu arbeiten. Der für die Verfolgung der Jüdinnen und Juden verantwortliche SS-Offizier war Walther Rauff.[19] Rauff forderte tausende jüdische Arbeitskräfte an und befahl ihnen, den gelben Stern auf dem Rücken zu tragen, damit man sie schon von Weitem aus identifizieren und bei einem Fluchtversuch erschießen konnte.[20]

Tunis, Tunesien, Rabbi Cheim Baleish (Fünfter von links), der Oberrabbiner von Tunesien mit Mitgliedern des „Judenrats”, 1942-1943.
Tunis, Tunesien, Rabbi Cheim Baleish (Fünfter von links), der Oberrabbiner von Tunesien mit Mitgliedern des „Judenrats”, 1942-1943.
Unmittelbar auf Rauffs Befehl hin wurden Synagogen geplündert, Jüdinnen und Juden willkürlich in den Straßen geschlagen, abgeholt und zu Sammelstellen zur Deportation gebracht. Angesichts dieser gewalttätigen Ausschreitung beschloss die jüdische Gemeinde, den deutschen Befehlen Folge zu leisten. Ein besonderes Komitee wurde gewählt, das Comité de Recrutement de la Main-d´Oeuvre Juive (Komitee zur Rekrutierung jüdischer Arbeitskräfte), das wie die „Judenräte” in Europa ein Werkzeug in den Händen der Deutschen wurde. Wie in Europa, zwangen die Nationalsozialisten die jüdische Gemeinde, ihnen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zur Verfügung zu stellen und sie mit Lebensmitteln und Werkzeugen auszustatten. Dieses Komitee war mit den gleichen Dilemmata konfrontiert wie die „Judenräte” überall in Europa: Wie sollten sie Entscheidungen über Leben und Tod treffen und Leute auswählen, die in Arbeitslager geschickt werden sollten? Schließlich wurden 5.000 Jüdinnen und Juden, die meisten aus Tunis und aus einigen Gemeinden im Norden, verhaftet und in 32 Arbeitslager, die über ganz Tunesien verstreut waren, deportiert. Die Bizerta und Mateur waren Lager, wo hunderte jüdische Gefangene durch Krankheit, Zwangsarbeit, Misshandlungen durch das deutsche Wachpersonal und alliierte Bombenangriffe ums Leben kamen.
Parallel zu den Deportationen und der Zwangsarbeit wurde jüdisches Eigentum, Wohnungen und Geschäfte, von deutschen Besatzern beschlagnahmt. Den großen jüdischen Gemeinden wurden Zwangsabgaben in der Höhe von Zehntausenden Francs auferlegt, um sie für ihre „Teilnahme an der Verschwörung des Weltjudentums, die für den anglo-amerikanischen Angriff auf Nordafrika verantwortlich sei”, zu bestrafen

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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Besuch der Queen in Berlin

 

 

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Schon komisch, wenn man an die Queen denkt: eine durch und durch Deutsches Königshaus, der Gemahl sogar in Deutschland geboren, in allen fließt deutsches Blut.

Erst waren die Angelsachsen, dann die Normannen, und jetzt ist alles Deutsch.

Wie so vieles, was heute die Welt bewegt.hand

Deutschen Ursprings ist die Moderne Technik. Die Maschinenbauer, die Waffen, die V2-Raketen, die Atomwaffe, die Autos mit Daimler und Benz.

Hitler und der Holocaust, Vernichtung der Juden, Vernichtung der Zigeuner, Vernichtung der seelenpflegebedürftigen Kinder.hitler

Zwei blutige Weltkriege, chemischer Dünger, Herbizide und Pestizide.

Computer.

Die besten Panzer, die besten Gewehre,panzer

Und alles wird auf der ganzen Welt verlangt und dach gebaut.

Bei diesen Gedanken wird einem ziemlich gruselig zumute.

Gibt es auch Gutes?

Das einzige Land der Welt, wo Grüne regieren.grün

Als erste die Atommeiler abgeschafft und Ökostrom forciert.öko

Die meisten Waldorfschulen.ws

Ökolandbau mit Demeter

Keine Gentechnik.dornach

Rudolf Steiner mit dem Zentrum Dornach und Stuttgart – eine Erneuerung des Christlichen Denkens nachdem das katholische Denken im Machtstreben der Päpste untergegangen ist.rs

Sinti und Roma

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In Köln, Portugal und St. Maries de la Mer habe ich viele Zigeuner kennen und schätzen gelernt. Jetzt wo ich in Stuttgart lebe freut es mich besonders, dass die Grünen hier herrschen und auch das die Unterstützung dieser Minderheit der Zigeuner in gang gekommen ist.

Nicht nur, das ich immer mit den Unterdrückten fühlte, aber diese Kultur, wild, archaisch und von Musik und Freiheit bestimmt hat mich mein Leben lang in den Bann gezogen. Mein Zuhause war seit ich Fahren durfte mein Auto. Nicht irgend ein Haus oder Wohnung. Oft habe ich in meiner Geschichte geforscht, ob es nicht doch einen kleinen Seitensprung in der Familie gab, der auf Indien kam. (Herkunft der Zigeuner – aus der Sanskrit Zeit)

Die ersten Begegnungen waren in Köln 1970. Meine Freundin trank nicht, tanzte nicht und so ging ich oft abends allein aus. Am Ring gab es damals Das Happy Day, ein riesen Saal, Mischung aus Disco und Säuferpneipe. Ich lernte viele Teppichhändler kennen, trank viel mit diesen fröhlichen und oft sehr dicken Menschen, unvorsichtiger Weise nannte ich mal meine Adresse, worauf ich Mühe hatte am nächsten morgen den mit Perserteppichen beladenen „Freund“ von gestern wieder ab zu schüttelt.gemeinde

In Köln gibt es eine Große Kirchengemeinde

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Auf den Straßen in Köln:

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Kita:

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Oft min ich im Sommer gegen 7 Uhr morgens mit dem Fahrrad stundenlang  rum gefahren.  Auf den abgemähten Wiesen hinter dem Westfriedhof  standen dann campviele Zigeuner Wohnwagen. Die Frauen wuschen ab und kochten unter den Vorzelten.

Auf den Straßen sah man immer wieder „fliegende“ Teppichhändler.

Teppichhaendler

Sowie es wärmer wurde, trieb ich mich in den Parks rum. Ich war immer am liebsten draußen – inter freiem Himmel. Die Roma auch.

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Leider ist heute 2015 die Situation nicht mehr so liberal. Die Reichen sind reicher, die Armen ärmer geworden. Da wird man konservativ und engstirnig.

Obdachlose und Zigeuner raus aus der Innenstadt Köln. “ Jetzt wird nur noch Bild_Obdachlose1-300x225gekauft“.

Mitschuld am Holocaust- Es gibt kein Entrinnen.

Arbeit macht frei

Adriana Altaras erzält in einem Interview, das Ihre Familien Zugehörigkeit zu den Holokaustopfern – obwohl selbst fröhlichen Gemüts ihr sie immer wieder in Tiefe Derssionen fallen läst.

Ahnenpass-axb02Meine Geschichte beginnt im Preussische Adel, wegen einer Adoption gibt es auch einen ‚Arier‘ Nachweis.

Doch habe ich seit .ich erinnern kann, das verzweifelnde Gefühl, mitschuldig zu sein. 1939 geboren, bei Kriegende 5 Jahre alt, ist eine Täterschaft wohl ausgeschlossen.

Jetzt bin ich 74 Jahre alt, und täglich überfällt mich eine tiefe, im Herzen Wunden öffnende Defression.

Der Tinitus wird ohrenbetäubend, die Lunge eingeschnürt, atmen wird mühsam, und die Mitschuld lässt vor der Seele plitzartig alles Gesehene und Gelesene, und Gehörte im Kopf rumrasen.

Es gibt kein Entrinen.

Es heißt immer wieder: aber du warst doch so jung,  du kannst nichts gemacht haben.

Doch ich kann mich doch nicht aus meiner Geschichte ausklinken. Ich bin hier geboren – in Deutschland – und wenn holocostich mich nicht als Wetbürger empfinde – geht ja auch – ein lieber Freund hat von seinem Vater noch eine Weltgürgerpass – das gabs mal in den Goldenen Zwanzigern, dann heißt es: ich war Deutsch, ich bin Deutsch und ich werde Deutsch sein. Also trage ich Mitschuld am Holocaust!

Bisher – in all den vergangenen Jahren – hat noch niemand zugeschimmt. Selbst ein guter Pfarrer der Christengemeinshaft, der dank Antroposohie es besser wissen sollte, einen besseren Überblick über das Geschehen in der Geistigen Welt haben sollte, verstand mich nicht.

Ich wäre doch zu Jung gewesen um dabei gewesen zu sein. Na ja, das war auch keine Hilfe. Allein Christoph Lindenberg schrieb mal, das durch den Holocaust der Engel unseres Vorkes uns verlassen hatte —

Meine ewige Trauer wird immer wieder durch tröstliche Worte der Ogfer / Juden gemildert. So die Bücher von Weinreb http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Weinreb#Hauptwerke oder die Filme über Alice Herz-Sommer, eine 109 Jahre alte Überlebende

 

 

http://youtu.be/AEuwS9mEfVE

 

http://youtu.be/v8zYjH2jS9A

 

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