Lehre der Hugenotten
Johannes Calvin, ursprünglich Jean Cauvin, wurde am 10. Julie 1509 in Noyon, Frankreich geboren und verstarb am 27. Mai 1564 in Genf. Er war ein französischer Reformator, gilt als der Urvater des nach ihm benannten Calvinismus und war eine bedeutende Persönlichkeit in der Geschichte der Religionswissenschaft, bzw. Theologie. Er erweiterte das Reformationswerk Martin Luthers, bezeichnete seine Thesen jedoch zum Teil als „nicht streng genug“. Ein Unterschied zwischen Luther und Calvin ist außerdem die Auslegung des Abendmahles, die Calvin als symbolisch empfand, Luther jedoch an eine wirkliche Präsenz glaubte. Er machte einen Aufruf zur Hexenverbrennung und Ausrottung, verzichtete jedoch auf den von Luther explizit ausgeführten Judenhass, der ein hartes Eingreifen gegenüber dem jüdischen Volk forderte und sie des „richtigen Glauben belehren“ wollte.
Seine Thesen basierten auf verschiedenen Theorien des Zürcher Reformators Huldrych Zwingli, von dem er sich unteranderem stark beeinflussen ließ. 1959 gründete er die Genfer Akademie, die sich später zur Universität und Hochburg des Calvinismus entwickelte.
Calvin galt im 16. Jahrhundert als der meist gelesene Autor. Sei Hauptwerk Institutio Christianae Religionis stärkte seinen Ruf, den er mit der Meinung predigte, die Menschheit sei der Tempel Gottes.
Er verhalf dem Protestantismus, einer Glaubensrichtung, die sich vor Jahren von der katholischen Kirche trennte und heute in der Evangelisation besteht, zum großen Durchbruch.
Fragen, wie ob der Mensch im Falle eines Treffens Gott als ihn erkennen könne, bildeten den Hauptteil seiner Theorien.
Heute gilt Calvin als der Begründer des Protestantismus. Diese Denkweise wiederum wird als Prädestinationslehre bezeichnet. Aus ihr geht hervor, dass Gott der alleinige Regler aller Marionetten ähnlichen Menschen sei, dessen Schicksal, von Rudolf Steiner als Karma dargestellt, immer von den Machenschaften Gottes abhängen würde. Eine Sichtweise über die sich streiten lässt, fordert auch hier Immanuel Kant das eigene Mitdenken: Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es. Er spricht damit fast auf sein Zitat an, dass jeder den Mut und die Vernunft haben solle, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Albert Einsteins Sichtweise, Gott würfelt nicht, sollte dabei auch nicht unbedacht bleiben.
Aus Calvins Prädestinationslehre geht hervor, dass der Glaube Gottes allein aus Gnade herzuführen sei. Er war Begründer einer harten Kirchenzucht, predigte jedoch gleichzeitig den Gedanken, sie solle als Geschenk und nicht etwa als Strafe anerkannt werden.

Calvinismus
Unterstützt wird unteranderem die Lehre von Gottes Bund, seiner ewigen Treue und der Auferstehung Jesus Christus.
(Und dazu noch etwas über die „ersten Siedler“ in Amerika:
Diese Siedler werden als Puritans bezeichnet. Der Begriff ist ableitbar vom Calvinismus, dessen Grundstein der französische Reformator Johannes Calvin legte, als er die Thesen Luthers als „nicht streng genug“ verurteilte. Heute gilt Calvin als der Begründer des Protestantismus. Diese Denkweise wiederum wird als Prädestinationslehre bezeichnet. )Ähnliches Foto

Hugenotten
https://de.wikipedia.org/wiki/Hugenotten
Hugenotten ist die etwa seit 1560 gebräuchliche Bezeichnung für die französischen Protestanten im vorrevolutionären Frankreich. Ihr Glaube war stark vom Calvinismus, der Lehre Johannes Calvins, beeinflusst.

Ab 1530 wurde die Glaubensausübung der Protestanten durch den katholischen Klerus und den König stark unterdrückt. Daraufhin begannen noch stärkere Verfolgungen, die unter Ludwig XIV. durch sein Edikt von Fontainebleau ab 1685 einen Höhepunkt erreichten und eine Fluchtwelle von etwa einer Viertelmillion Hugenotten in die protestantisch dominierten Gebiete in Europa und Übersee auslösten sowie kriegerische Auseinandersetzungen, auch als Hugenottenkriege bekannt, initiierten.

Andererseits kam es auch von einigen Vertretern auf protestantischer Seite zu Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen: so wurden katholische Kirchen und Klöster von aufgebrachten Anhängern des Calvinismus zerstört oder geplündert, unter anderem die Kathedrale von Soissons im Jahr 1567 und das Kloster Cîteaux 1589.

Nach dem Ende der Verfolgung und dem Inkrafttreten der französischen Verfassung 1791 setzte sich immer mehr die Bezeichnung Protestanten durch; der Begriff „Hugenotten“ benennt in der Regel calvinistische Gläubige zur Zeit ihrer Verfolgung in Frankreich.

Die französischen Protestanten bilden im vorwiegend katholischen Frankreich heute eine Minderheit, die in der Vereinigten Protestantischen Kirche Frankreichs organisiert ist.Bildergebnis für Protestanten Frankreich

Franschhoek – Südafrika
https://de.wikipedia.org/wiki/Franschhoek
Unter den französischen Einwanderern befanden sich auch etliche Winzer, die bald erkannten, dass sich die ihre Siedlung umgebenden Berge hervorragend zum Weinbau eignen würden. Aus den ersten Versuchen entwickelte sich bis heute eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Südafrikas. Entlang der Franschhoek-Weinroute erzeugen mehr als zwanzig Weingüter Spitzenweine.Bildergebnis für Franschhoek - Südafrika

Hugenotten in Schwedt/Oder
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedt/Oder
Hugenotten die Tradition des uckermärkischen Tabakanbaus begründete. Ende des 18. Jahrhunderts war die Uckermark mit 4.400 Hektar Anbaufläche das größte zusammenhängende Tabakanbaugebiet Deutschlands. Mit drei Zigarrenmanufakturen war Tabak der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Schwedt.Bildergebnis für Hugenotten in Schwedt/Oder

Hugenotten in Soho/ London
viele Handwerker und Künstler – eine Kirche
http://spitalfieldslife.com/2015/06/12/huguenot-soho/

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Hugenotten in New Paltz, New York
https://en.wikipedia.org/…/Huguenot_Street_Historic_District
Historic Huguenot Street is located in New Paltz, New York, approximately 90 miles (140 km) north of New York City. The seven stone houses and several accompanying structures in the 10-acre National Landmark Historic District were likely built in the early 18th century by Huguenot settlers fleeing discrimination and religious persecution in France and what’s now southern Belgium. After negotiating with the Esopus Indians, this small group of Huguenots settled on a flat rise on the banks of the Wallkill River in 1678. The settlers named the site in honor of Die Pfalz, the region of present-day Germany that had provided them temporary refuge before they came to America.[3] Recent archaeological finds indicate that the immediate area settled by the Huguenots was occupied by Native Americans prior to European contact. The site is one of the oldest continuously inhabited settlements in the United States.Ähnliches Foto

Hugenotten in Dublin / Friedhof
https://www.geni.com/projects/Huguenots-of-Ireland/12955
Around the start of the eighteenth century, as Irish conditions became more settled, two groups of continental Protestant refugees were settled in the country with official, or semi-official help. The first of these, the Huguenots , were French Calvinists persecuted intermittently by the Catholic rulers of France throughout the seventeenth century. The second group were the German Palatines.

Small numbers of refugees from this persecution had come to Ireland, mainly via England, from 1620 to 1641, and again with Cromwell in 1649, but it was in 1685, after the revocation of the Edict of Nantes, which had guaranteed them toleration, that the main body of Huguenots began to arrive, mostly from the countryside around the city of La Rochelle in the modern region of Poitou-Charentes.

After the end of the Williamite wars, large Huguenot settlements were established in Portarlington, Youghal, Cork, Dublin, Waterford and Lisburn, where they became celebrated for their expertise in textiles, specialising in weaving, lace-making, and glove-making. In the course of time, they became thoroughly absorbed into Irish society through intermarriage, and names such as Boucicault, Maturin, Le Fanu and Trench are still familiar in Ireland today.

Approximately 5000 French Huguenots came to live in Ireland.Bildergebnis für Hugenotten in Dublin / Friedhof

Hugenotten in Australien
https://huguenotsaustralia.org.au/our-society/
The Huguenots were French Protestants in the 16th century, part of a Christian movement in Europe known as the Reformation. In the 1680s Louis XIV was determined to force all his subjects to be Catholics. Many Huguenots chose exile in more friendly countries during an extended period of persecution.Bildergebnis für Hugenotten in Australien

 

Hugenotten – Fredericia / Dänemark
https://de.wikipedia.org/wiki/Fredericia
Fredericia [fʀɛðəˈʀedsja] ist eine Stadt in der Region Syddanmark in Dänemark. Sie befindet sich auf der jütischen Seite des Kleinen Belts gegenüber von Middelfart. Fredericia ist Zentrum der gleichnamigen Fredericia Kommune und liegt im Städtedreieck Trekantområdet. Ihren Namen erhielt die Stadt nach Friedrich III., der sie 1650 gründen ließ.

Die Planstadt wurde als Festung auf einem barocken Straßengrundriss errichtet. Die Bastionen und Wälle sind bis heute erhalten. Am 6. Juli 1849 fand vor den Toren der Stadt eine entscheidende Schlacht der Schleswig-Holsteinischen Erhebung statt. Sie endete mit einem dänischen Sieg; dies wird alljährlich am 5. und 6. Juli (Juli-dagene) feierlich begangen – mit Konzerten, Spielmannszügen und Paraden in historischen Kostümen.

Außerdem findet in Fredericia seit 2002 alljährlich das Fredericia Hardcore Festival statt.Bildergebnis für Hugenotten - Fredericia / Dänemark

Hugenotten – Tabakanbau in Friedrichstal (Stutensee)
http://hugenotten-museum-friedrichstal.de/themen/tabakanbau/
Der von den Hugenotten in der Region eingeführte Tabak war bis in die neuere Zeit eine der wichtigsten Einnahmequellen in Friedrichstal. Tabakanbau, Handel und Verarbeitung dieser Kulturpflanze machten den Ort in ganz Deutschland bekannt. Die Firma LaCroix z. B. stellte hochwertige Zigarren her.Bildergebnis für Hugenotten - Tabakanbau in Friedrichstal (Stutensee)

Hugenotten in Kassel
http://regiowiki.hna.de/Hugenotten#Hugenotten_in_Kassel
m 3. August 1688 legte Landgraf Karl den Grundstein für die Oberneustadt in Kassel. Hier sollten sich die Hugenotten eine neue Heimat aufbauen. Neben Bad Karlshafen (ab 1699) war das die zweite Neugründung einer Stadt in der Landgrafschaft Hessen-Kassel.

Hinzu kamen 19 kleinere Orte, beispielsweise das Dorf Carlsdorf als älteste hessische Hugenottenkolonie, oder ab dem Jahr 1699 die Dörfer Kelze oder Schöneberg, nahe der Stadt Hofgeismar.

Seitdem haben die hugenottischen Namen einen festen Platz in der Geschichte des Landes und der früheren Hauptstadt Kassel.

Zu ihnen gehört etwa die Baumeisterfamilie du Ry. Über drei Generationen waren sie in Kassel, aber auch in der übrigen Landgrafschaft tätig; besonders der letzte, Simon Louis du Ry, prägte die Architektur Kassels von Friedrichsplatz und Königsplatz bis zum Schloss Wilhelmshöhe.

Der Physiker Denis Papin kam ebenso aus Frankreich wie die Familie der bekannten Märchenerzählerin Dorothea Viehmann (geborene Pierson) oder die Vorfahren von George André Lenoir.

Insgesamt fanden 2.000 Hugenotten in Kassel eine neue Heimat, in der Landgrafschaft Hessen-Kassel waren es 4.000.

Bis zum Jahr 1867 wurde in der Karlskirche in Kassel noch an jedem zweiten Sonntag die Predigt in französischer Sprache gehalten.Bildergebnis für Hugenotten in Kassel

Pariser BluthochzeitNiedermetzelung der Hugenotten Ugonottorum Strages 1572Die Bartholomäusnacht war nicht nur ein Tag, es war…
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Hugenotten – Fort Caroline (Florida)
https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Caroline
Fort Caroline war die erste französische Kolonie in den heutigen Vereinigten Staaten. Gegründet im Gebiet des heutigen Jacksonville, Florida im Jahre 1564, existierte Fort Caroline lediglich ein Jahr, bevor es von den Spaniern ausgelöscht wurde.
Eine französische Expedition, organisiert durch den hugenottischen Religionsführer Admiral Gaspard de Châtillon und geführt durch den Navigator Jean Ribault, war im Februar 1562 am Ufer des Mai-Flusses (heute St. Johns River) gelandet, bevor man Richtung Norden zum Port Royal Sound vorrückte. Dort, auf der heutigen Parris-Insel, ließ Ribault 28 Mann zurück, um eine als Charlesfort benannte Siedlung zu errichten. Ribault kehrte dann nach Europa zurück, um Unterstützung für die neue Kolonie zu organisieren, doch er wurde wegen aus den Hugenottenkriegen entstehenden Schwierigkeiten in England arrestiert.

Ohne Vorräte oder Führung und von der indigenen Bevölkerung angefeindet segelten alle Kolonisten nach nur einem Jahr zurück nach Europa, nur ein Mann blieb zurück. Während ihrer Reise in einem offenen Boot mussten sie auf Kannibalismus zurückgreifen, bevor sie in englischen Gewässern gerettet wurden. Währenddessen brachte René Goulaine de Laudonnière, der Ribaults Stellvertreter gewesen war, ein Kontingent von etwa 200 neuen Siedlern nach Florida, wo sie am 22. Juni 1564 Fort Caroline (oder Fort de la Caroline) an der Steilküste über dem St. Johns River gründeten. Das Fort wurde nach dem regierenden französischen König benannt, Charles IX. Ein Jahr lang wurde diese Siedlung von Hunger, Indianerangriffen und Meuterei geplagt, bevor sie die Aufmerksamkeit der spanischen Behörden auf sich zog, die sie als eine Herausforderung ihrer Kontrolle über das Gebiet betrachteten.Bildergebnis für Hugenotten - Fort Caroline (Florida)

Hugenotten – Jean Ribault Florida
https://en.wikipedia.org/wiki/Jean_Ribault
Jean Ribault (1520 – October 12, 1565) was a French naval officer, navigator, and a colonizer of what would become the southeastern United States. He was a major figure in the French attempts to colonize Florida. A Huguenot and officer under Admiral Gaspard de Coligny, Ribault led an expedition to the New World in 1562 that founded the outpost of Charlesfort on Parris Island in present-day South Carolina. Two years later, he took over command of the French colony of Fort Caroline in what is now Jacksonville, Florida. He and many of his followers were killed by Spanish soldiers near St. Augustine.

Hugenotten – Powhatan County (Virginia USA Tabak)
The James River forms the county’s northern border, and the Appomattox River is on the south side. The county is named for the paramount chief of the powerful confederacy of tribes of Algonquian-speaking Native Americans in the Tidewater in 1607, when the British settled at Jamestown. Historically this Piedmont area had been occupied by the Siouan-speaking Monacan, who moved west under pressure from colonists. In 1700 French Huguenot refugees settled at their abandoned village, known as Manakin Town, which was located above the falls on the James River.Ähnliches Foto

Hugenotten – Theodor Fontane
https://en.wikipedia.org/wiki/Theodor_Fontane
Theodor Fontane (German: [ˈtʰeːodoɐ̯ fɔnˈtaːnə]; 30 December 1819 – 20 September 1898) was a German novelist and poet, regarded by many as the most important 19th-century German-language realist writer.Ähnliches Foto

 

List of Huguenots
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Huguenots
Celest de Villiers, South-Africa Entrepreneur
Salomon de Brosse, French architect
Warren Buffett, investor, wealthiest person in the world in 1995 and 2008

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Hugenotten – Howard Hughes
https://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Hughes
Howard Robard Hughes Jr. (December 24, 1905 – April 5, 1976) was an American entrepreneur, known during his lifetime as one of the most financially successful individuals in the world. He first made a name for himself as a film producer, and then became an influential figure in the aviation industry. Later in life, he became known for his eccentric behavior and reclusive lifestyle, oddities that were caused in part by a worsening obsessive–compulsive disorder (OCD) and chronic pain from a plane crash.

As a maverick film tycoon, Hughes gained prominence in Hollywood beginning in the late 1920s, when he made big-budget and often controversial films like The Racket (1928), Hell’s Angels (1930), Scarface (1932), and The Outlaw (1943).

Hughes formed the Hughes Aircraft Company in 1932, hiring numerous engineers and designers. He spent the rest of the 1930s setting multiple world air speed records and building the Hughes H-1 Racer and H-4 Hercules (the „Spruce Goose“). He acquired and expanded Trans World Airlines and later acquired Air West, renaming it Hughes Airwest. Hughes was included in Flying Magazine’s list of the 51 Heroes of Aviation, ranked at No. 25.[ Today, his legacy is maintained through the Howard Hughes Medical Institute.Bildergebnis für howard hughes flugzeuge