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Kategorie: Kreta

Georgioupoli Kreta

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Georgioupoli (griechisch Γεωργιούπολη [ʝɛɔrˈʝupɔli] (f. sg.), hochsprachlich Georgioupolis, Γεωργιούπολις) ist ein Ort an der westlichen Nordküste von Kreta im Regionalbezirk Chania, etwa 22 km von Rethymno, 35 km von Chania und 100 km von Iraklio entfernt.Bildergebnis für Georgioupoli Die Ortschaft Georgioupoli hatte 2011 936 Einwohner, das Dorf selbst 455.

Bis 2010 war Georgioupoli auch eine selbständige Gemeinde mit etwa 2.500 Einwohnern. 1997 durch Eingemeindungen vergrößert und zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben, wurde sie zum 1. Januar 2011 einer von sechs Gemeindebezirken der neu geschaffenen Gemeinde Apokoronas.Ähnliches Foto

Georgioupoli wurde 1893 als Almiropolis gegründet und 1899 zu Ehren des damaligen Hochkommissars von Kreta Georg von Griechenland in Georgioupolis umbenannt. Um die ursprüngliche Moorlandschaft zu entwässern, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Eukalyptusbäume gepflanzt. Eine eindrucksvolle Allee von Eukalyptusbäumen empfängt daher heute den Besucher und prägt das Ortsbild.Bildergebnis für Georgioupoli

Der Ort liegt in der Rundung einer Bucht vor einer westlich vorspringenden Halbinsel in einer mit Eukalyptusbäumen gesäumten Flussniederung. Der Strand von Georgioupoli besteht größtenteils aus feinem Sand, erstreckt sich über 10 km gen Osten. Ähnliches FotoEtwa fünf Kilometer landeinwärts befindet sich der einzige natürliche Süßwassersee auf Kreta, der Kournas-See.Ähnliches Foto

Man erreicht von Georgioupoli aus schnell die zwei größeren Städte Chania und Rethymno. Auch Vamos und Kalives sind von dem kleinen Ort nicht weit entfernt.Bildergebnis für Georgioupoli

Der Ort hat einen kleinen Fischerhafen, der von dem etwa einen Kilometer kurzen Fluss Almiros (dt. ‚der Salzige‘) gespeist wird. Im Wasser des Flusses sind unter anderem Wasserschildkröten heimisch. Georgioupoli ist stark durch den Pauschaltourismusgeprägt. Sowohl im Ortsgebiet als auch östlich davon entstanden zahlreiche Hotelanlagen sowie eine vom Tourismus abhängige Infrastruktur mit Läden, Gastronomiebetrieben, Immobilienbüros und Autoverleihfirmen.

Georgioupoli – Kreta

Georgioupoli (griechisch Γεωργιούπολη [ʝɛɔrˈʝupɔli] (f. sg.), hochsprachlich Georgioupolis, Γεωργιούπολις) ist ein Ort an der westlichen Nordküste von Kreta im Regionalbezirk Chania, etwa 22 km von Rethymno, 35 km von Chania und 100 km von Iraklio entfernt. Die Ortschaft Georgioupoli hatte 2011 936 Einwohner, das Dorf selbst 455.Ähnliches Foto

Bis 2010 war Georgioupoli auch eine selbständige Gemeinde mit etwa 2.500 Einwohnern. 1997 durch Eingemeindungen vergrößert und zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben, wurde sie zum 1. Januar 2011 einer von sechs Gemeindebezirken der neu geschaffenen Gemeinde Apokoronas.Bildergebnis für georgioupolis kreta

Georgioupoli wurde 1893 als Almiropolis gegründet und 1899 zu Ehren des damaligen Hochkommissars von Kreta Georg von Griechenland in Georgioupolis umbenannt. Um die ursprüngliche Moorlandschaft zu entwässern, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Eukalyptusbäume gepflanzt. Eine eindrucksvolle Allee von Eukalyptusbäumen empfängt daher heute den Besucher und prägt das Ortsbild.Ähnliches Foto

Der Ort liegt in der Rundung einer Bucht vor einer westlich vorspringenden Halbinsel in einer mit Eukalyptusbäumen gesäumten Flussniederung. Der Strand von Georgioupoli besteht größtenteils aus feinem Sand, erstreckt sich über 10 km gen Osten. Etwa fünf Kilometer landeinwärts befindet sich der einzige natürliche Süßwassersee auf Kreta, der Kournas-See.Ähnliches Foto

Man erreicht von Georgioupoli aus schnell die zwei größeren Städte Chania und Rethymno. Auch Vamos und Kalives sind von dem kleinen Ort nicht weit entfernt.Bildergebnis für georgioupolis kreta Hotel Mythos

Der Ort hat einen kleinen Fischerhafen, der von dem etwa einen Kilometer kurzen Fluss Almiros (dt. ‚der Salzige‘) gespeist wird.Bildergebnis für georgioupolis kreta Hotel Mythos Im Wasser des Flusses sind unter anderem Wasserschildkröten heimisch. Georgioupoli ist stark durch den Pauschaltourismusgeprägt. Sowohl im Ortsgebiet als auch östlich davon entstanden zahlreiche Hotelanlagen sowie eine vom Tourismus abhängige Infrastruktur mit Läden, Gastronomiebetrieben, Immobilienbüros und Autoverleihfirmen.Ähnliches Foto

Kreta

Kreta
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreta
Kreta war nachweislich etwa ab 6000 v. Chr. durchgängig besiedelt, die ältesten Spuren menschlicher Bewohner reichen jedoch mindestens 130.000 Jahre zurück, wie archäologische Funde an neun Stätten im Süden der Insel belegen.[34]

Ab dem dritten vorchristlichen Jahrtausend entstand auf der Insel mit der Minoischen Kultur die erste Hochkultur auf europäischem Boden. Etwa um 1450 v. Chr. übernahm mit den Mykenern eine erste griechischsprachige Bevölkerung die Paläste ihrer Vorgänger. Durch den Zuzug weiterer griechischer Stämme, die in den folgenden Jahrhunderten auf Kreta siedelten, wurde die Sprache der Minoer allmählich verdrängt.

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Die Insel gehört zu den größten Olivenölexporteuren der Europäischen Union, Ende der 1990er Jahre wuchsen auf 44 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche rund 16 Millionen Ölbäume. Bei Kavousi in Nordostkreta steht einer der ältesten Olivenbäume der Welt. Aus seinen Ästen wurden die Olivenzweige geschnitten, die während der Olympischen Spiele 2004 in Athen den Sportlern aufgesetzt wurden.- Bild 1, derälteste Olovenbaum der Welt – über 2000 Jahre alt –

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Minotauros
https://de.wikipedia.org/wiki/Minotauros
Minos, ein Sohn des Zeus, der auf der vom Meer umgebenen Insel Kreta wohnte, bat seinen Onkel, den Meeresgott Poseidon, ihm zur Erlangung der Königswürde und Abschreckung anderer Thronanwärter ein Wunder zu gewähren. Er gelobte, was immer dem Meer entstiege, dem Gott zu opfern. Poseidon sandte ihm daraufhin einen prächtigen Stier und Minos wurde König von Kreta. Der Stier gefiel ihm jedoch so gut, dass er ihn in seine Herde aufnahm und stattdessen ein minderwertigeres Tier opferte.

Poseidon ergrimmte und schlug Minos’ Frau Pasiphaë mit dem Begehren, sich mit dem Stier zu vereinen. Sie ließ sich von Daidalos ein hölzernes Gestell bauen, das mit Kuhhaut verkleidet war. Darin verbarg sie sich und ließ sich so von dem Stier begatten. Als Frucht dieser Vereinigung gebar sie den Minotauros (Minosstier), ein menschenfressendes Ungeheuer

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Fischfang
http://www.my-kaliviani.com/html/fischerei.html
Die Beute der Fischer war noch bis in die 80er Jahre reichlich. Bergeweise Fisch wurde an Land für billiges Geld verhökert. Jeden Tag im Leben eines Fischers bedeutete wieder unbekannte Gefahren auf sich nehmen zu müssen für ein armseliges bißchen Überleben, das nur bis zum nächsten Tag reichte.
Das hat sich heute radikal geändert. Egal um welche Fische oder Meeresfrüchte es sich handelt, ihr Fang hat sich deutlich reduziert und damit einhergehend auch der erforderliche Arbeitsaufwand. Doch es lohnt sich immer noch und immer mehr, denn der Preis für frischen Fisch ist auf Kreta enorm angestiegen.

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Nikos Kazantzakis:Alexis Sorbas
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_Sorbas
Alexis Sorbas (griechischer Originaltitel: Βίος και πολιτεία του Αλέξη Ζορμπά, Vios ke politia tou Alexi Zorba, Leben und Lebensart des Alexis Sorbas) ist der 1946 entstandene, bekannteste Roman des griechischen Schriftstellers Nikos Kazantzakis. Der auf ihm basierende Film Alexis Sorbas von Michael Cacoyannis aus dem Jahr 1964 wurde mit drei Oscars ausgezeichnet.

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El Greco
https://de.wikipedia.org/wiki/El_Greco
El Greco (spanisch el ‚der‘, italienisch Greco ‚Grieche‘; * 1541 in Candia auf Kreta; † 7. April 1614 in Toledo); eigentlich Domínikos Theotokópoulos, (griechisch Δομήνικος Θεοτοκόπουλος) war ein Maler griechischer Herkunft und Hauptmeister des spanischen Manierismus und der ausklingenden Renaissance. Er war auch als Bildhauer und Architekt tätig. Seine künstlerische Arbeit begann auf Kreta mit der Ausbildung zum Ikonenmaler in der byzantinischen Tradition. Er siedelte nach Venedig über und kam mit der Kunst Tizians in Berührung, bevor er sich in Rom niederließ. Anschließend gelangte El Greco auf ungeklärte Weise nach Spanien und zog nach Toledo. Trotz einiger Konflikte konnte er sich dort durchsetzen und blieb bis zu seinem Lebensende.

El Greco malte hauptsächlich Bilder mit religiösen Themen und Porträts. Hinzu kommen einige wenige Landschaften und Genrebilder. In Venedig und Rom adaptierte er westliche Bildthemen und künstlerische Techniken. So wandte er sich der Ölmalerei und Leinwänden als Malgrund zu. Gegen Ende seines Italienaufenthaltes fand El Greco zu einer starken Körperlichkeit seiner Figuren, was sich in Spanien fortsetzte. Dort arbeitete er an großen Altarprojekten und fertigte Porträts einflussreicher Personen an. Für seine Altarbilder entwarf El Greco oft auch das architektonische Rahmenwerk. Seine Malerei entwickelte sich weg vom Naturalismus hin zu einem Individualstil, indem er versuchte, einen neuen Ausdruck für spirituelle Phänomene zu suchen, und sich in seinem Spätwerk zunehmend auch wieder auf seine Herkunft als Ikonenmaler bezog. El Greco bereicherte die katholische Bilderwelt um neue Themen und um eine Neuinterpretation bekannter Ikonographien. Seine Kunst wurde weniger vom Adel gefördert, sondern von Intellektuellen, Geistlichen und Humanisten unterstützt.

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Musik
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreta#Musik
Auf Kreta hat sich eine eigene Richtung der griechischen Volksmusik ausgeprägt. Vorherrschende Instrumente sind die Lyra (eine Art Kniegeige), verschiedene Arten des Bouzouki und das Laouto (eine Form der Laute). Zeitgenössische Vertreter sind unter anderen der verstorbene Nikos Xylouris oder sein Bruder Antonis, der unter dem Künstlernamen Psarandonis bekannt geworden ist. Sirtaki, obwohl auf zahlreichen CDs vertreten und in vielen Tavernen gespielt, ist dagegen keine originär kretische Musik.

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Flora
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreta#Flora
Auf Kreta gibt es eine große Zahl Neophyten – Pflanzenarten, die erst durch beabsichtigten oder unbeabsichtigten menschlichen Eingriff auf der Insel heimisch wurden. Einige dieser Arten sind sogar landschaftsbildprägend geworden:

Im Winter und Frühling sind große Gebiete Kretas bedeckt von einem Teppich aus Nickendem Sauerklee (Oxalis pes-caprae). Zum ersten Mal wurde die kleeähnliche Pflanze 1883[23] auf der griechischen Insel gefunden, ursprünglich stammt sie aus Südafrika.
Die oft an Felshängen und Mauern in Meeresnähe zu sehende rot- oder gelbblühende Mittagsblume stammt ebenfalls aus Südafrika. Sie wurde zuerst als Bodenfestiger und Zierpflanze kultiviert.
Auch die überall auf Kreta anzutreffenden Amerikanische Agave wurden zuerst als Zierpflanze eingeführt. Die mittelamerikanische Pflanze fand hier für sie ideale Klimabedingungen vor und wilderte aus.
Die ebenfalls aus Mittelamerika stammende Opuntia ficus-indica konnte sich über das gesamte Mittelmeergebiet ausbreiten. Sie wurde als Zierpflanze und wegen ihrer genießbaren Früchte eingeführt.
Auch die Rizinuspflanze, der Götterbaum und der Blaugrüne Tabak waren ursprünglich nicht auf Kreta heimisch. Man schätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Pflanzenarten der Insel erst seit der Erstbesiedelung durch den Menschen eingebürgert sind, darunter ca. 80 erst in jüngerer Zeit.

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Fauna
http://www.kreta-reise.info/Hauptseiten/fauna.htm
Kreta ist, wie viele Inseln, arm an Tierarten. Viele Tiere, die es auf europäischen Festland gibt, schafften nie den Sprung über das Meer nach Kreta. Die kürzeste Entfernung zwischen dem Festland und Kreta sind etwa 97 Kilometer (von der Südspitze der Peloponnes zur Halbinsel Rodopou in Nordwest-Kreta). Natürlich ist für flugfähige Vögel, Fledermäuse und Insekten das Meer leichter zu überwinden. Tiere, die nicht so weit fliegen können, konnten auch über die Inseln Kithira und Antikythira nach Kreta gelangen. Dann beträgt die längste Strecke über das offene Meer nur rund 30 Kilometer.

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Kritikos Lagonikos -Hasenhund
https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikos_Lagonikos
Bereits vor 4000 Jahren jagte die Bevölkerung Kretas mit Hunden dieses Typs. Vom Aussehen her war bisher eine Verwandtschaft zu den windhundartigen Hunden des Mittelmeerraums, z. B. den Podencos in Spanien vermutet worden.

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Kreta – Minotaurus (R. Steiner)
http://anthrowiki.at/Minotaurus

Die Minotaurus-Sage erzählt, dass Minos, ein Sohn des Zeus und der Europa, zusammen mit seinen beiden Brüdern Rhadamanthys und Sarpedon von Asterios, dem König von Kreta, adoptiert worden waren, nachdem dieser sich mit Europa verehelicht hatte. Über die Frage, wer Asterios als König nachfolgen sollte, gerieten die drei Brüder in Streit. Minos rief Poseidon um Hilfe an und versprach, was immer aus dem Meer erschiene, ihm zu opfern. Da ließ Poseidon den kretischen Stier den Fluten entsteigen und damit war der Streit zwischen den Brüdern entschieden. Minos wurde König. Doch hatte er solchen Gefallen an dem prächtigen Stier gefunden, dass er ihn in seiner Herde versteckte und ein anderes Tier opfern ließ. Poseidon entging der Betrug nicht und zur Strafe erregte er in Minos Gattin Pasiphaë das unstillbare Verlangen, sich mit dem Stier zu paaren. Von Daidalos ließ sie sich ein kunstvolles, mit Kuhhaut überzogenes Gerüst bauen, in das sie hinein schlüpfte und von dem Stier begattet wurde. Bald darauf gebar sie den Minotaurus. Minos wollte dieses Ungeheuer töten lassen, doch seine Tochter Ariadne bat ihn, sein Leben zu schonen. So ließ ihm Minos durch Daidalos ein Gefängnis in der Form eines Labyrinthes erbauen.
„Dädalus geht … nach Kreta zu Minos. Dort ist ein Ungeheuer, der Minotaurus. Der Minotaurus steht im Gegensatz zur Sphinx. Der Minotaurus hat einen Stierkopf mit menschlichem Körper, die Sphinx hat einen Menschenkopf mit tierischem Körper. Der Minotaurus soll gehemmt werden in seinen verheerenden Wirkungen. Dädalos soll ihn bannen; das kann er, indem er ihm ein Labyrinth baut. Der Minotaurus muß mit Menschen ernährt werden. Alle neun Jahre müssen ihm sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen geopfert werden. Mit der Minotaurus-Sage steht die Theseus-Sage in Verbindung. Theseus war der Sohn des Ageus. Dieser hatte bestimmt, daß Theseus das Schwert und die Sandalen unter einem großen Felsstück hervorholen sollte, die der Vater dort verborgen hatte. Nachdem Theseus in Athen verschiedenes vollbracht hatte, geht er nach Kreta, um den Minotaurus zu überwinden und die Stadt Athen von der Lieferung der sieben Jünglinge und der sieben Jungfrauen zu befreien.“

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Keramik
http://www.minoer.net/befunde/kunst-handwerk/keramik
Die minoische Keramik läßt sich in folgende Stile und dadurch auch in zeitliche Abschnitte gliedern, die sich auf dem bronzezeitlichen Kreta etwa zwischen 3100 und 1100 v. Chr. entwickelten. Die minoische Vasenmalerei hatte ihre Höhepunkte in der Zeit der Alten und Neuen Paläste (2000–1400 v. Chr.). Die minoische Keramik spielt als Indikator auch eine große Rolle in der minoischen Chronologie.

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Griechische Inseln – Die Tempel: Kreta

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Kreta (griechisch Κρήτη Kriti (f. sg.); schon im mykenischen Griechisch belegt im Wort ke-re-si-jo we-ke = Krēsio-wergēs (transkribiert aus der Linearschrift B); türkisch Girit, früher auch italienisch Candia (von arabisch Khandaq„Graben“)) ist die größte griechische Insel und mit 8.261,183 Quadratkilometern Fläche sowie 1.066 Kilometern Küstenlinie die fünftgrößte Insel im Mittelmeer (nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika). Die Region Kreta umfasst 8.336 Quadratkilometer und schließt einige umliegende Inseln mit ein, von denen die vor der kretischen Südküste gelegene, bewohnte Insel Gavdos den südlichsten Punkt Europas markiert.

Die Insel hat insgesamt 625.000 Einwohner (Stand 2012). Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum Kretas ist Iraklio, die mit etwa 173.993 Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt Kretas darstellt.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Kretas und Namenforschung Kreta

Karte von Kreta aus dem Jahr 1861

Kreta war nachweislich etwa ab 6000 v. Chr. durchgängig besiedelt, die ältesten Spuren menschlicher Bewohner reichen jedoch mindestens 130.000 Jahre zurück, wie archäologische Funde an neun Stätten im Süden der Insel belegen.

Ab dem dritten vorchristlichen Jahrtausend entstand auf der Insel mit der Minoischen Kultur die erste Hochkultur auf europäischem Boden. Etwa um 1450 v. Chr. übernahm mit den Mykenern eine erste griechischsprachige Bevölkerung die Paläste ihrer Vorgänger. Durch den Zuzug weiterer griechischer Stämme, die in den folgenden Jahrhunderten auf Kreta siedelten, wurde die Sprache der Minoer allmählich verdrängt.23

In klassischer Zeit lag Kreta am Rand des griechischen Kulturraums, es galt als „Insel der 100 Poleis“, war also in zahlreiche kleine Stadtstaaten zergliedert. Der in Stein gehauene Gesetzestext der damals mächtigen Polis Gortyn ist der einzige vollständig erhaltene Codex dieser Art der griechischen Antike. Zur Zeit des Hellenismus gewann Kreta wieder an strategischer Bedeutung. Die ab 67 v. Chr. herrschenden Römer verwalteten Kreta in der Provinz Creta et Cyrene von Gortyn aus zusammen mit der heute libyschen Küste der Kyrenaika.

Venezianischer Hafen von Rethymno

Die von 395 bis 1204 währende byzantinische Epoche wurde zwischen 824 und 961 von der Eroberung Kretas durch Muslime unterbrochen, die das Emirat von Kreta gründeten. Die Insel fiel jedoch im 10. Jahrhundert an die Byzantiner zurück.24 Nach dem Vierten Kreuzzug und der Eroberung Konstantinopels fiel Kreta an die Republik Venedig, die die Insel als Regno di Candia von Iraklio aus verwaltete. 1645 bis 1648 eroberten die Türken fast die gesamte Insel und verleibten sie als Girit (osmanisch گريد) dem Osmanischen Reich ein, nur Candia hielt einer Belagerung bis 1669 stand. Zahlreiche Aufstände der Bevölkerung im 19. Jahrhundert gegen die osmanische Oberhoheit wurden blutig niedergeschlagen. 1898 erzwang die Intervention Frankreichs, Russlands und des Vereinigten Königreichs eine fast vollständige Autonomie Kretas unter der Oberhoheit der Hohen Pforte. Durch den Vertrag von London von 1913 wurde Kreta schließlich Teil des griechischen Staates, im Vertrag von Lausanne 1923 wurde ein umfassender Bevölkerungsaustausch vereinbart. Rund 50.000 Türken mussten die Insel verlassen, viele Griechen aus Kleinasien siedelten auf Kreta.25

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde die an strategisch wichtiger Position gelegene Insel Kreta im Mai 1941 in derLuftlandeschlacht um Kreta von der deutschen Wehrmacht erobert und bis 1945 besetzt gehalten. Verschiedene Widerstandsbewegungen kämpften, unterstützt von britischen Agenten, gegen die deutsche Besatzungsherrschaft. Die Wehrmacht verübte in zahlreichen kretischen Orten Massaker und Geiselerschießungen. Der Partisanenkrieg der politisch unterschiedlich positionierten Widerstandsbewegungen gegen die deutsche Besatzung ging ab 1946 fast nahtlos in den Griechischen Bürgerkrieg über.

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