Die Waldenser
http://www.waldenser.de/detail.php?ref=r3&id=11
Der Name „Waldenser“ stammt aus dem Mittelalter. Die katholische Kirche bezeichnete so die Anhänger von Valdes aus Lyon, der um 1173 eine Bewegung von Wanderpredigern gegründet hatte
Valdes
Valdes, seit 1350 „Petrus Waldus“ genannt, war ein wohlhabender Bürger aus Lyon. Da er selbst die lateinische Bibel nicht lesen konnte, ließ er sie im Jahre 1173 in die Volkssprache übersetzen. Daraufhin gab er seinen Besitz den Armen und begann öffentlich zu predigen. Bald sammelte er einen Kreis von Männern und Frauen um sich.

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Glaube
hohe Bedeutung des persönlichen Bibelstudiums
hohe Bedeutung der Beichte
Verbreitung des Evangeliums durch Laienprediger (Predigt)
Leben in freiwilliger Armut bzw. persönlicher Besitzlosigkeit (Vita apostolica)
Ablehnung der Heiligenverehrung
Ablehnung des Fegefeuers
Ablehnung des Ablasses
Ablehnung des Eides
Ablehnung aller Kirchensatzungen
Ablehnung der weltlichen Gerichtsbarkeit, insbesondere der Todesstrafe
Ablehnung der dualistischen Lehre der Katharer

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Gottstreu (Hessen)
Die Waldenser sind eine christliche Bewegung, die bis zum 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Sie geht zurück auf den Kaufmann und späteren Laienprediger Petrus Waldus (auch „Valdus“ oder „Valdes“) aus Lyon, der Teile der Bibel in die Volkssprache übersetzen ließ. Die Bewegung breitete sich besonders in Südwest- und Nordostfrankreich sowie in der Lombardei aus. Ihre Anhänger verstanden sich zunächst als Mitglieder der katholischen Kirche, kritisierten jedoch deren Missstände. Im Jahre 1532 schloss sich die Glaubensgemeinschaft der Reformation an. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die deutschen Exilgemeinden den reformierten oder lutherischen Landeskirchen angeschlossen.

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– Neureut (Karlsruhe) – Neugtündung
https://de.wikipedia.org/wiki/Neureut_(Karlsruhe)
1260 vermutete Gründung durch Markgraf Rudolf I.
1699 Gründung der Gemeinde Welschneureut durch Markgraf Friedrich Magnus zur Aufnahme südfranzösischer Glaubensflüchtlinge (oft als Waldenser bezeichnet; tatsächlich waren es Hugenotten)

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Gewissenruh
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewissenruh
Gewissenruh wurde im Jahr 1722 für waldenser Glaubensflüchtlinge aus Frankreich durch Landgraf Karl von Hessen-Kassel als „Kolonie“ gegründet, ebenso wie das nahe gelegene Dorf Gottstreu. Die religiös geprägten Namen beider Orte wählte der Landgraf persönlich aus.

Die Kolonien wurden als Straßendörfer mit 12 Parzellen angelegt. Die Neusiedler lebten von Landwirtschaft und Waldarbeit. Bis 1825 wurde im Gottesdienst und im Schulunterricht Französisch gesprochen. Französische Inschriften auf Hausbalken und französische Familiennamen zeugen noch heute von der Vergangenheit der im Volksmund als Franzosendörfer bezeichneten Orte.

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Althengstett
https://de.wikipedia.org/wiki/Althengstett
Neuhengstett wurde im Jahr 1700 von Waldensern gegründet, die im damaligen Herzogtum Württemberg Aufnahme fanden. Sie nannten ihren Ort zunächst „Le Bourcet“ – nach der alten Heimat „Le Bourset“.[5][6] Durch herzogliche Verfügung wurde der Ort aber bereits 1711 in „Neuhengstett“ umbenannt, wodurch das seitherige Hengstett folgerichtig zu Althengstett wurde. Über die örtliche Geschichte der Waldenser unterrichtet das Neuhengstetter Waldensermuseum.

Am 1. Oktober 1974 wurden die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Neuhengstett und Ottenbronn nach Althengstett eingemeindet.

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Die WaldenserDer Name „Waldenser“ stammt aus dem Mittelalter. Die katholische Kirche bezeichnete so die Anhänger von Valdes aus Lyon, der um 1173 eine Bewegung von Wanderpredigern…
WALDENSER.DE

Rohrbach(Hessen)
http://www.w-ferdi.de/waldens.htm
Strumpfwirker und Weber. Besonders die Weberei nahm einen großen Aufschwung, so daß 1850 bereits neunzig Strumpfwebstühle gezählt wurden.

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Steyr
http://www.evang-steyr.at/index.php…
Er predigte die Armut und sandte seine Anhänger und Schüler in die Dörfer, um dort das unbekannte Evangelium zu predigen.
nzwischen hat sich die Situation im Koster Garsten stark verändert: 14 von 18 Mönchen waren verheiratet, 19 Kinder wohnten im Kloster. Abt Anton Prundorfer (ab 1559) war verheiratet. Dem „Äußeren Konvent“ gehörten die Anhänger der Augsburger Konfession (also evangelisch) an; dem „Inneren Konvent“ die Anhänger der r. k. Religion.

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Waldenser Gästehäuser
http://freiwillige-vor.org/einsatzland/italien.1
Italien
Auf Sizilien, im Piemont und in der Toskana befindet sich der Großteil der von uns vermittelten Stellen für einen Freiwilligendienst. Partner der Landeskirche ist für alle Projekte die Waldensische Kirche. Die größte evangelische Kirche Italiens, die dennoch nur rund 30.000 Mitglieder zählt, unterhält im ganzen Land zahlreiche soziale Einrichtungen. Mögliche Einsatzbereiche sind die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Behinderten, in Altenheimen oder in der Kulturarbeit.

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Die epochalen Veränderungen in Europa, die durch die Französische Revolution und die ihr folgende Herrschaft Kaiser Napoleons I. angestoßenen wurden, erlebte Württemberg unter der Regentschaft Friedrichs von Württemberg (1754 – 1816). Der selbstbewußte Friedrich II. war 1797 regierender Herzog gewor…
WKGO.DE

Ernährung und Landwirtschaft der Waldenser
http://www.waldenserweg.palmbach.org/…/8-stele-1-ernaehrung…

Die Waldenser aus dem Pragelatal, die in Hessen angesiedelt wurden und dann teilweise nach Württemberg weiter zogen, waren von Haus aus Viehbauern. Das Pragelatal liegt zwischen 1000-2500 Meter Höhe, so dass Ackerbau kaum möglich war.

Nur Getreide konnte angebaut werden. Im unteren Talbereich wuchs allerdings die Edelkastanie, die damals in den Alpentälern die wichtigste Grundnahrung war. Meistens wurden die Kastanien gemahlen und zur Zubereitung vieler Speisen verwendet, weshalb der Kastanienbaum „Brotbaum“ genannt wurde. Weitere Hauptnahrungsmittel in den Waldensertälern waren Ziegenmilch und Ziegenkäse. Noch heute sind zahlreiche Kochrezepte überliefert, nach denen die Waldenser in Deutschland noch lange Zeit kochten.

Die Waldenser brachten neue Kulturpflanzen aus ihrer Heimat mit nach Deutschland. So wurden zum Beispiel die Kartoffeln und Maulbeerbäume in Süddeutschland verbreitet.

Außerdem bauten die Waldenser in Deutschland den Luzerne-Klee an, den sie aus ihrer Heimat kannten. Er war eine wichtige Agrarfrucht, die unter anderem auch in der Heimat der Waldenser im Tal Luserna angebaut wurde. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und diente sowohl als Futtermittel für das Vieh als auch als Lebensmittel für den menschlichen Verzehr.

Die Einführung der Kartoffeln