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Kategorie: Pavilosta Hafen/ Lettland (Seite 1 von 3)

Hallig Langeneß

Langeneß [laŋəˈnɛs] (dänisch Langenæs, nordfriesisch Nees) ist eine Hallig im Bereich der Nordfriesischen Inseln vor der schleswig-holsteinischenNordseeküste zwischen den großen Prielen Norderaue und Süderaue. Die Gemeinde Langeneß im Kreis Nordfriesland umfasst neben der Hallig Langeneß auch die Hallig Oland und hat über diese eine Schienenverbindung über die Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß zum Festland.

Vor der Burchardiflut von 1634 bildete LangeneßBildergebnis für Hallig Langeneß zusammen mit der Hallig Oland und weiteren Landmassen die Hallig Alt-Langeneß.

Im Jahr 1802 bestand das heutige Langeneß noch aus drei einzelnen Halligen: Langeneß (Osten), Butwehl (Südosten) und Nordmarsch (Westen), die bis zum Jahr 1869 durch Dammbauten, Lahnungen und natürlichen Anwuchs zusammenwuchsen. Der ursprüngliche Name der zusammengewachsenen Insel lautete Nordmarsch-Langeneß.Ähnliches Foto

Butwehl ist möglicherweise die in Waldemars Erdbuch erwähnte Insel Hwäler.Ähnliches Foto

Langeneß wurde über die Jahrhunderte kleiner. Vor der Flut von 1825 wurden noch 70 Häuser und 187 Einwohner gezählt. 1850 standen auf 14 Warften 50 Häuser, 1905/06 30 Häuser. Bildergebnis für Hallig Langeneß1873 war die Hallig 1179 ha groß. Nach der Vermessung von 1882 waren es nur noch 1025 ha. Heute ist Langeneß mit einer Länge von etwa 10 km, einer Breite von bis zu 1400 m und einer Gesamtgröße von 956 ha die größte der Halligen.Bildergebnis für Hallig Langeneß

1941 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Nordmarsch (frühere Hallig Nordmarsch), Langeneß (frühere Halligen Langeneß und Butwehl) und Oland zu einer Gemeinde Langeneß zusammengelegt. Die Verwaltung befindet sich auf Pellworm, da die Gemeinde Langeneß zum Amt Pellworm gehört und keine eigene Verwaltung besitzt.Bildergebnis für Hallig Langeneß

Die Gemeinde Langeneß hat 118 Einwohner, davon auf Langeneß rund 100, die auf 17 Warften in 58 Haushalten leben, die in der folgenden Tabelle von Ost nach West dargestellt sind. Die Angaben beziehen sich auf die letzte Volkszählung vom 25. Mai 1987, da Bevölkerung und Haushalte nicht auf Wohnplatzebenefortgeschrieben werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Langene%C3%9F

Weinlese in Andalusien – die schönsten Bilder

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Kathedrale zu Karosta

Ähnliches FotoDie Nikolaus-Kathedrale (Liepājas Svētā Nikolaja pareizticīgo Jūras katedrāle) in der lettischen Stadt Liepāja ist eine russisch-orthodoxe Marinekathedrale und befindet sich im Stadtteil Karosta.Bildergebnis für Liepaja Kathedrale Karosta

Der Bau der Kirche begann 1901, die Weihe erfolgte 1903 von Zar Nikolaus II. persönlich. Sie wurde dem Heiligen der Seefahrer, dem Heiligen Nikolaus geweiht. Die Bauart lehnt sich an russisch-orthodoxe Kirchen des 17. Jahrhunderts an. Die Bauleitung hatten die PetersburgerArchitekten Sergei Gelensowski und Wassili Kosjakow inne. Der Bau wurde teilweise vom russischen Zarenhaus unterstützt, die Herrscherfamilie war bei dem ersten Gottesdienst in der Kirche auch anwesend. Sie besitzt eine goldene Haupt- und vier goldene Seitenkuppeln, welche Jesus und vier Apostel darstellen. Während des Ersten Weltkriegs wurden die wertvollsten Gegenstände, wie die Glocken und die Ikonostase, nach Russland ausgelagert.Bildergebnis für Liepaja Kathedrale Karosta

Während der Sowjetzeit wurde die Kirche als Sporthalle und später als Kinosaal genutzt, wobei ein Großteil der Inneneinrichtung ruiniert wurde. Bildergebnis für Liepaja Kathedrale Karosta OrgelErst nach Wiedererlangung der lettischen Unabhängigkeit wurde St. Nikolaus wieder als Kirche geweiht. Die Restaurierung begann 1994 und ist heute zum Großteil abgeschlossen.

Liepaja – Schöne Willen

Bildergebnis für Liepaja Villen

Im Westen an der Ostsee liegen die schönsten Villen. Erbaut in frühen 20er Jahren des 20.Jh.Bildergebnis für Liepaja Altstadt

 

Es war eine Zeit des Wohlstandes, des Handels mit Hsnse-Städten.

Bildergebnis für Liepaja Altstadt

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Harz

Der Harz, bis ins Mittelalter Hart (‚Bergwald‘) genannt, ist ein Mittelgebirge inDeutschland. Er stellt das höchste Gebirge Norddeutschlands dar und liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Anteil am Harz haben im Westen die Landkreise Goslar und Osterode am Harz, im Norden und Osten die Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz und im Süden der Landkreis Nordhausen. Der Brocken ist mit 1141,2 m ü. NHN[1] der höchste Berg des Harzes und Sachsen-Anhalts.

Im Harz, der von artenreicher Flora und Fauna geprägt ist, gibt es ausgedehnte Wälder, teils landwirtschaftlich genutzte Hochflächen, tief eingeschnittene Täler mit wilden Flussläufen und Wasserfällen sowie Stauteiche und Stauseen. Vielerorts gibt es Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte. Zudem sind Wintersportgebiete vorhanden, und der Harz ist Wandergebiet.

Der Harz enthält den Nationalpark Harz, drei Naturparks (Harz (Niedersachsen),Harz/Sachsen-Anhalt und Südharz) und das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Das Mittelgebirge liegt im Südteil des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen.

Das Gebirge ist 110 Kilometer lang und 30 bis 40 Kilometer breit, bedeckt eine Fläche von 2.226 km²[2] und reicht von Seesen(im Westen) bis zur Lutherstadt Eisleben (im Osten). Der größte Anteil des Harzes liegt in Sachsen-Anhalt (Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz), der Westteil in Niedersachsen (Landkreise Goslar und Osterode); nur ein kleiner Teil im Süden liegt inThüringen (Landkreis Nordhausen).

Der Harz ist eine eigenständige naturräumlichen Großregion 3. Ordnung und Haupteinheitengruppe; er trägt im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands die Kennziffer 38, beim Bundesamt für Naturschutz unter Übernahme der selben Grenzen die Kennziffer D37.

https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_(Mittelgebirge)

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Das Oderbruch

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Bild: Eva K.Eva K.

Das Oderbruch (von mhd. bruoch: ‚Sumpf‘, ‚Moor‘) ist ein Binnendelta der Oder imLandkreis Märkisch-Oderland des Bundeslandes Brandenburg und Polen.

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„Stille Oder“ südlich der Neuenhagener Insel

Bild:Eva K.Eva K.

Das knapp 60 km lange und 12 bis 20 km breite Oderbruch erstreckt sich zwischen den Städten Oderberg und Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus im Südosten. Zweitgrößter Zufluss nach der Oder – zugleich größter Nebenfluss der Oder – ist die Warthe, die gut zehn Kilometer nach deren Eintritt ins Oderbruch einmündet. Im Westen wird das Oderbruch durch die Hochflächen des Barnim und des Landes Lebus begrenzt, in deren Hanglage sich die Städte Wriezen und Seelow befinden. Die östliche Begrenzung bilden das Neumärkische Hügelland und die Wartheniederung. Unter Ausschluss der Neuenhagener Insel hat das Oderbruch zwischen Reitwein und Hohensaaten eine Gesamtfläche von 920 km². Westlich des Flusses ist es seit Mitte des 18. Jahrhunderts ein Flusspolder, während sich auf den 17 % der Fläche am Ostufer, heute in Polen gelegen, das ursprüngliche Feuchtgebiet erhalten hat. Der Boden des Oderbruchs bildet eine sehr schwach geneigte Ebene und fällt von 14 m im Südosten auf einen Meter Meeresniveau im Nordwesten ab. Der tief gelegene nur 2–6 km breite Teil westlich des Neuenhagener Sporns wird Niederes Oderbruch genannt.o3

Bild:Olaf Tausch

Überschwemmungsgebiet

Im Oderbruch ist die Oderniederung Teil des in der Weichseleiszeit entstandenen Thorn-Eberswalder Urstromtals. Bis ins 18. Jahrhundert schlängelte sich die Oder in mehreren Armen durch diese Niederung, die mehrmals im Jahr zu großen Teilen von Hochwasser überflutet wurde, wobei sich auch Verlauf und Bedeutung von Oderarmen änderten. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts floss der Hauptstrom der Oder bis Güstebiese (heuteGozdowice) am Ostrand der Niederung, von dort westwärts auf Wriezen zu, von dort anFreienwalde entlang und westlich um den Moränenrücken des Neuenhagener Sporns herum in Richtung Oderberg und dann ostwärts nach Hohensaaten, wo ihr heutiges Bett anschließt. Der dargestellte Lauf ab Güstebiese wird heute Alte Oder genannt. o4

Bild:Lienhard Schulz

Der wichtigste linke Nebenarm, heute ebenfalls „Alte Oder“, zweigte schon am Reitweiner Sporn nördlich von Lebus in Richtung Seelow ab und floss am Westrand der Niederung nordwestwärts nach Wriezen. Der untere Teil dieses Oderarms heißt heute Friedländer Strom und mündete bei Wriezen in den damaligen Hauptstrom. Ein alter rechter Seitenarm floss am Nordostrand der Niederung. Teilweise ist er im heutigen Hauptstrom aufgegangen. Das unterste (westlichste) Stück ist als Stille Oder erhalten. Wichtiger Erwerbszweig der Orte am Rand und der damals wenigen Orte im Oderbruch war die Fischerei.

https://de.wikipedia.org/wiki/Oderbruch

Schwimmende Gärten – Ende des Hungers der Welt

m4In Bangladesch, Thailand, Indonesien und den Philippinen nutzt die Bevölkerung diese Methode, um trotz Überschwemmungen Essen zu produzieren und Überschüsse auf dem Markt zu verkaufen.
Schwimmende Gärten: Ernten vor Überflutungen retten
Schwimmende Gärten bieten in überschwemmten Regionen neue Formen des Gemüseanbaus. In Asien feiert die Methode bereits Erfolge, nun versucht eine lokale Entwicklungsorganisation in Mosambik den Erfolg zu reproduzieren.i2

Wieder ist es so weit: Der Regen ist in Mosambik angekommen. Von November bis März verdrängt das Plätschern des Regens die Erinnerung an die vorhergehenden Dürremonate. Die Landschaft erblüht, alles sieht saftig und grün aus und ist von einer schimmernden Wasserschicht überzogen.i1

Doch ganz so harmlos ist die Regensaison nicht. Besonders in diesem Jahr blieb sie lange aus, kam dafür aber im Januar umso heftiger. Zwischen dem 11. und 18. Januar 2015 schwollen die Gewässer der Region Zambezia zu ihrer achtfachen Größe an. 85.000 ha Land standen nahe der Küste und entlang des Stromes Zambezi unter Wasser, schätzt die UNOSAT. Das entspricht der Fläche Kulturland, die in der Schweiz über 24 Jahre verloren ging1. Das Wasser zieht sich zwar im März wieder zurück, aber Häuser und Besitztümer sind für viele verloren. Ebenso die Ernten.i3

Die Folgen der Überschwemmungen für die mehrheitlich selbstversorgenden, kleinbäuerlichen Familien sind gravierend. 2013 gingen landwirtschaftliche Erzeugnisse von 210.587 ha bereits bewirtschaftetem Ackerland und über 3.000 Tiere in den ausufernden Wassermassen unter.b

Ohne Land, kein Essen
Die Lebensgrundlage zerstört, flüchten sich viele Betroffene in Zeltlager und sind auf die Lebensmittelspenden der Hilfsorganisationen angewiesen. In Mocua, einer Stadt in Zambezia, ist die Brücke zerstört. Auf der einen Seite werden die Leute mit dem Nötigsten versorgt; Oxfam, Unicef und das World Food Programme sind anwesend. Auf der anderen Seite des Flusses ernährt sich die Bevölkerung seit einer Woche von Mangos oder Cashewnüssen, deren Bäume noch aus dem Wasser ragen, sagt Romea Brügger. Die Schweizerin lebt in Mosambik und arbeitet bei der lokalen Entwicklungsorganisation Kukumi als Projektverantwortliche. Kukumi bedeutet in der lokalen Sprache Chuabo „miteinander“ und unterstützt die Bevölkerung bei der Krisenbewältigung.b4

Die Möglichkeiten bei Überschwemmungen sind begrenzt. Außser der Landwirtschaft oder der Fischerei existieren in der Zambezi-Provinz kaum alternative Einkommensquellen. Doch dieses Jahr möchte die Organisation etwas Neues ausprobieren: die schwimmenden Gärten.

Die Initiative des Projektes stammt von der Schweizer Projektleiterin, welche die „floating gardens“ auf Reisen in Thailand antraf. „In Bangladesch, Thailand, Indonesien und den Philippinen nutzt die Bevölkerung diese Methode, um trotz Überschwemmungen Essen zu produzieren und Überschüsse auf dem Markt zu verkaufen. Wieso nicht in Mosambik?“, fragt Romea Brügger.b1

Schwimmende Gärten
Das Konzept ist relativ einfach. Wasserhyazinthe, ein aus Südamerika eingeschlepptes, wucherndes Unkraut, wird abgeschnitten und mit Stöcken zu einem Floss geflochten. Darauf wird eine zirka 25 cm dicke Schicht aus Erde und natürlichem Dünger gepackt, in welcher kurzzyklische Pflanzen gedeihen können. Das ganze wird als schwimmendes Beet am Rande des Flusses verankert. Nach einiger Zeit zersetzen sich die Flösse leicht im Wasser und müssen daher jedes Jahr von neuem gebaut werden. Die Überreste des Vorjahres können jedoch als Kompost für die nächsten Kulturen genutzt werden, wodurch die schwimmenden Gärten auch in der Trockenzeit die Produktivität steigern.

Günstig und effektiv
Die Methode hat großes Potential. In Bangladesch konnten Familien dank der schwimmenden Gärten zwischen 11 und 35% ihres Haushaltbudgets decken 2. Studien und Erfahrungsberichte aus Asien sprechen alle von einer großen „Exportierbarkeit“ der Methode in andere Ecken der Welt. Sofern Wasserhyazinthe verfügbar ist, haben die meisten Familien nur indirekte Kosten durch die Arbeitszeit für den Bau des Beetes. Allenfalls müssen Samen eingekauft werden. Der Dünger wird meist aus Mist oder zersetzter Wasserhyazinthe gewonnen.

Wenig Alternativenw
Der Erfolg ist aber noch nicht garantiert, dafür ist die Methode in anderen Regionen zu wenig erforscht. In Mosambik bieten sich im Moment nur wenige Alternativen an. Die Anpassungsmethoden der Bevölkerung sind beschränkt. Obwohl sich die Bevölkerung der erhöhten Gefahr von Überschwemmungen entlang der Gewässer bewusst ist, zieht es die meisten doch an die Ufer zurück. Denn ohne Fahrrad oder Transportmöglichkeiten kommen sie anders nicht an Wasser.

Am meisten gefährdet sind die Bewohner von flussnahen Städten. Sie sind ebenfalls Selbstversorger und laufen jeden Morgen auf die Felder – außer in der Regenzeit. Wegen der limitierten Einkommensmöglichkeiten und der klimatisch bedingten tiefen landwirtschaftlichen Produktivität, kann die Bevölkerung keine Reserven anlegen, um die Regenzeit zu überbrücken.

Auf dem Land, wo es mehr Raum gibt, versuchen die Bauern die Dürren und Fluten mit zwei Feldern zu überleben. Eines ist etwas tiefer gelegen und meist näher am Haus, das zweite liegt höher und bleibt bei Überschwemmungen über dem Wasserspiegel. Auch ernähren sie sich von Wasserhyazinthe, erklärt Brügger.w1

Zum ersten Mal in Afrika
Wenn sich Romea Brügger in der Region um die Stadt Mocua umsieht, gäbe es so viele Flächen für die schwimmenden Gärten. Doch schwimmende Gärten wurden ihres Wissens noch nicht in Afrika eingesetzt. Theoretisch seien die Voraussetzungen gegeben. „Ob es praktisch auch klappt, wollen wir nun herausfinden”, sagt Brügger.

Kukumi plant die ersten Versuchsfelder in einem kleinen Dorf bei Nicoadala in der Provinz Zambezia. Die Organisation weist zirka zehn Teilnehmer einer Kooperative in den Bau der Flösse ein und stellt ihnen die Materialien zur Verfügung. Dank der großen Diversität in Mosambik, kommen viele Pflanzen für den Anbau infrage.w2

Doch es gibt auch Einschränkungen, denn nicht alle Standorte eignen sich für schwimmende Gärten. Die schwimmenden Gärten müssen auf einem Gewässer sein, das trotz ansteigendem Pegel ruhig bleibt. Denn Strömungen und Wellen können das Floss zerstören oder wegtreiben. Die Stelle müsste also einigermaßen geschützt sein, was besonders bei starken Regenfällen schwierig ist. Auch sollte Wasserhyazinthe am Standort verfügbar sein, sonst erhöht sich der Arbeitsaufwand erheblich.

Diese Faktoren wurden bei der Auswahl des Standortes berücksichtigt, sagt Brügger. Kukumi bleibt zuversichtlich, nicht zuletzt weil auch Oxfam am Projekt Interesse gezeigt hat und es mitfinanziert. „Floating Gardens” können keine Pauschallösung für alle bieten. Doch sie bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit, dem Wasser aus eigenen Kräften zu trotzen.
Autor: Alexandra Carter, lid

Schwimmende Gärten – Überblick

Starke Frauen braucht das Land – Merkel

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Liebe Angela Merkel, Sie sprechen mir aus dem Herzen, aus meiner Überzeugung, ja, wir schaffen das! Es war zu hören, dass Sie Kandidatin für den Friedensnobelpreis seien. Ist es zu fassen, ich würde es Ihnen gönnen. Bitte, bleiben Sie bei Ihrer Haltung, knicken Sie nicht ein gegen all die Krakeeler, die von Flüchtlingsfluten, die unser Land überschwemmen, sprechen und nicht einmal merken, dass sie sich der Sprache der Nazis bedienen.
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Oder merken sie es und bedienen sich ihrer, weil sich damit gut Lügen verbreiten lassen? Bleiben Sie stark in Ihrer Vorbildrolle, liebe Frau Merkel, auch wenn die Stimmung im Land zu kippen droht und jetzt schon 59 Prozent der Deutschen Ihre Flüchtlingspolitik für falsch halten. Ich gehöre zu hundert Prozent zu den 41 Prozent.
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Gute Güte, die Vorstellung, dass ein Verfassungsgegner wie Markus Söder einmal Ministerpräsident von Bayern werden könnte, ist in etwa so gruselig wie die, dass Donald Trump Präsident der USA wird. Zwar hat Söder die bessere Frisur, aber unter beider Frisuren befindet sich das Hirn. Mit dem könnte man denken. Wenn man kann und will. Stattdessen befeuern diese Söders der Republik die Inhumanität und den Zynismus. Schon greift dieses Gift auch andere Köpfe an, auch die halbe SPD faselt neuerdings, dass wir es nicht schaffen können.
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Und der „Bericht aus Berlin“ schürt mit und illustriert die vermeintlichen Ängste mit einer verschleierten Kanzlerin vor Minaretten am Reichstag. Perfide und subtil wie die Nachrichten im Fünfzehnminutentakt, die davon berichten, dass wir alle ach so viel Angst vor den Flüchtlingen haben.
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Vielleicht sollen wir das am Ende glauben, und glauben es wirklich. Nein, ich habe keine Angst vor Flüchtlingen, und ich habe, wie Sie, liebe Frau Merkel, keine Lust, mich für Freundlichkeit und Menschlichkeit zu entschuldigen. Das ist unser Deutschland, und auf einen Teil dieses Deutschlands kann man stolz sein. Es ist zwar unglaublich, aber ich nehme Sie, Angela Merkel, mal zum Vorbild. Sie nehmen die Flüchtlinge in unserem Land auf. Ich nehme zwei in meiner Wohnung auf. Danke, Frau Bundeskanzlerin. Tagesspiegel-Kolumnist Helmut Schümann.

Tammy Wynette

Tammy Wynette (bürgerlich Virginia Wynette Pugh, * 5. Mai 1942 in Itawamba County, Mississippi; † 6. April 1998 in Nashville, Tennessee) war eine US-amerikanische Country-Sängerin. Ihr größter Erfolg war Stand by Your Man aus dem Jahr 1968.
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Virginia Wynette Pugh wuchs nach dem frühen Tod ihres Vaters bei ihren Großeltern auf. Sie heiratete im Alter von 17 Jahren. Kurz vor der Geburt des dritten Kindes wurde sie von ihrem Mann verlassen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete sie in einem Schönheitssalon. Um ihr niedriges Gehalt aufzubessern, sang sie gelegentlich in lokalen Clubs. Verschlimmert wurden ihre finanziellen Probleme durch die schwere und lang dauernde Meningitis ihres jüngsten Kindes.
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1966 fuhr Pugh nach Nashville, in der Hoffnung auf eine Karriere als Country-Sängerin. Nach einigen vergeblichen Anläufen erhielt sie einen Plattenvertrag bei der Plattenfirma Epic. Verantwortlicher Produzent war Billy Sherrill, der auch die meisten ihrer Lieder komponierte. Zuerst wurde ihr Name in Tammy Wynette geändert. Ihre Debütsingle Apartment Number 9, geschrieben von Johnny Paycheck, erreichte einen Mittelplatz in den Country-Charts. Das nächste Lied Your Good Girl’s Gonna Go Bad schaffte es bis Position drei.
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Es folgten weitere Top-Ten-Erfolge, darunter einige Nummer-eins-Hits wie Take Me to Your World und D-I-V-O-R-C-E, bis 1968 Stand by Your Man veröffentlicht wurde.[1] Dieses kontroverse Lied, komponiert von Billy Sherril, wurde besonders von Frauenrechtlerinnen angegriffen, da der Text aussagt, eine Frau solle unter allen Umständen zu ihrem Mann halten. Das Lied erreichte die Spitzenposition der Country-Charts und notierte hoch in den Pop-Hitparaden. In Deutschland war Tammy Wynette weniger erfolgreich, Stand by Your Man blieb ihr einziger Charterfolg, der Titel erreichte Platz 36.[2] In den US-Pop-Charts erreichte der Song Platz 19.
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1968 heiratete Wynette den Country-Sänger George Jones. Schon bald wurde die von Beginn an stürmische Ehe durch Jones’ Alkoholprobleme belastet. Eine positive Folge dieser Beziehung waren die zahlreichen Duette, die die beiden auch über das Ende ihrer Ehe 1975 hinaus einspielten. Ihre größten gemeinsamen Hits waren Golden Ring und Near You aus dem Jahre 1976.
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Die Erfolgssträhne von Wynette hielt bis Anfang der 1980er Jahre an. 1991 nahm sie für das Projekt KLF den Leadgesang für die Hit-Single Justified and Ancient auf. Damit erreichte sie eine neue Generation von Anhängern. Insgesamt schaffte Wynette 20 Nummer-1-Hits und verkaufte über 30 Millionen Platten. Für ihr Album Tammy’s Greatest Hits erhielt sie 1970 eine Goldene Schallplatte, 1989 Platin.[5]

Wynettes Leben war geprägt von Beziehungsproblemen (sie war insgesamt fünfmal verheiratet) und Krankheiten, unter anderem war sie eine Zeit lang alkoholabhängig. 1979 veröffentlichte sie ihre Autobiografie.[6] Tammy Wynette starb am 6. April 1998 im Alter von 55 Jahren. Ein paar Monate später wurde sie posthum in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Rudolf Steiner, Mein Lebensgang. Fichtes «Wissenschaftslehre»

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Fichte

Mein erster Besuch in Wien nach Ankunft in Inzersdorf wurde dazu benützt, mir eine größere Zahl von philosophischen Büchern zu kaufen. Dasjenige, dem nun meine besondere Liebe sich zuwandte, war der erste Entwurf von Fichtes «Wissenschaftslehre». Ich hatte es mit meiner Kantlektüre so weit gebracht, daß ich mir eine, wenn auch unreife Vorstellung von dem Schritte machen konnte, den Fichte über Kant hinaus tun wollte. Aber das interessierte mich nicht allzu stark. Mir kam es damals darauf an, das lebendige Weben der menschlichen Seele in der Form eines strengen Gedankenbildes auszudrücken. Meine Bemühungen um naturwissenschaftliche Begriffe hatten mich schließlich dazu gebracht, in der Tätigkeit des menschlichen «Ich» den einzig möglichen Ausgangspunkt für eine wahre Erkenntnis zu sehen. Wenn das Ich tätig ist und diese Tätigkeit selbst anschaut, so hat man ein Geistiges in aller Unmittelbarkeit im Bewußtsein, so sagte ich mir. Ich meinte, man müsse nun nur, was man so anschaut, in klaren, überschaubaren Begriffen ausdrücken. Um dazu den Weg zu finden, hielt ich mich an Fichtes «Wissenschaftslehre». Aber ich hatte doch meine eigenen Ansichten. Und so nahm ich denn die «Wissenschaftslehre» Seite für Seite vor und schrieb sie um. Es entstand ein langes Manuskript. Vorher hatte ich mich damit geplagt, für die Naturerscheinungen Begriffe zu finden, von denen aus man einen solchen für das «Ich» finden könne. Jetzt wollte ich umgekehrt von dem Ich aus in das Werden der Natur einbrechen. Geist und Natur standen damals in ihrem vollen Gegensatz vor meiner Seele. Eine Welt der geistigen Wesen gab es für mich. Daß das «Ich», das selbst Geist ist, in einer Welt von Geistern lebt, war für mich unmittelbare Anschauung. Die Natur wollte aber in die erlebte Geisteswelt nicht herein.259

Von der «Wissenschaftslehre» ausgehend bekam ich ein besonderes Interesse für die Fichte’schen Abhandlungen «Über die Bestimmung des Gelehrten» und «Über das Wesen des Gelehrten». In diesen Schriften fand ich eine Art Ideal, dem ich selbst nachstreben wollte. Daneben las ich auch die «Reden an die deutsche Nation». Sie fesselten mich damals viel weniger als die ändern Fichte’schen Werke.260

Kant

Ich wollte aber nun doch auch zu einem besseren Verständnis Kants kommen, als ich es bisher hatte gewinnen können. In der «Kritik der reinen Vernunft» wollte sich mir aber dieses Verständnis nicht erschließen. So nahm ich es denn mit den «Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik» auf. An diesem Buche glaubte ich zu erkennen, daß ein gründliches Eingehen auf alle die Fragen, die Kant in den Denkern angeregt hatte, für mich notwendig sei. Ich arbeitete nunmehr immer bewußter daran, die unmittelbare Anschauung, die ich von der geistigen Welt hatte, in die Form von Gedanken zu gießen. Und während diese innere Arbeit mich erfüllte, suchte ich mich an den Wegen zu orientieren, welche die Denker der Kantzeit und diejenigen in der folgenden Epoche genommen hatten. Ich studierte den trockenen, nüchternen «transzendentalen Synthetismus» Traugott Krugs ebenso eifrig wie ich mich in die Erkenntnistragik einlebte, bei der Fichte angekommen war, als er seine «Bestimmung des Menschen» schrieb. Die «Geschichte der Philosophie» des Herbartianers Thilo erweiterte meinen Blick von der Kantzeit aus über die Entwickelung des philosophischen Denkens. Ich rang mich zu Schelling, zu Hegel durch. Der Gegensatz des Denkens bei Fichte und Herbart trat mit aller Intensität vor meine Seele.

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