Die Silexzeitung

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Kategorie: Politik (Seite 1 von 2)

Rudolf Steiner, Mein Lebensgang. Politik

100Einen völligen Gegensatz zu dieser meiner Welt bildete auch das Politisieren meines Vaters. Er wurde von einem andern Beamten im Dienstturnus abgelöst. Dieser wohnte auf einer anderen Eisenbahnstation, die er mitversorgte. Er traf in Neudörfl nur alle zwei oder drei Tage ein. In den unbeschäftigten Abendstunden politisierten mein Vater und er. Es geschah das an dem Tisch, der neben dem Bahnhof unter zwei mächtigen, wundervollen Lindenbäumen stand. Da waren die ganze Familie und der fremde Beamte versammelt. Die Mutter strickte oder häkelte; meine Geschwister tummelten sich; ich saß oft an dem Tisch und hörte dem unaufhörlichen Politisieren der beiden Männer zu. Mein Anteil bezog sich aber nie auf den Inhalt dessen, was sie sprachen, sondern auf die Form, welche das Gespräch annahm. Sie waren immer uneinig; wenn der eine «Ja» sagte, erwiderte der andere «Nein».101 Alles das aber spielte sich immer zwar im Zeichen der Heftigkeit, ja Leidenschaftlichkeit ab, aber auch in dem der Gutmütigkeit, die ein Grundzug im Wesen meines Vaters war.

Das Athener Drama

 

athen

 

Wir als Deutsche verdanken wohl das wichtigste unseres Daseins den Griechen.

Die Demokratie (Athen).

Die Dichtkunst (Homer),homer die Philosophie (Platon), das Schauspiel (Aischylos) und Vieles mehr.

So sind wir als Nachfahren – Töchter, Söhne, Enkel usw. natürlich SEHR dankbar.

Sollten wir da nicht auch diese Dankbarkeit zeigen? Den armen und gebrechlichen und alten Vater unterstützen?vater

Ihm ein Heim geben?

Seine Schulden bezahlen?

Herr Schäuble und Frau Merkel bitte erfüllen Sie ihre Pflicht als Nachkommen. Zahlen Sie einfach die Athener Schulden und geben sie dem Land eine gute neu Zukunft!

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Starke Frauen kämpfen für die Emanzipation – Olympe de Gouges bis Alice Schwarzer

Klara Zetkin Elisabeth Selbert Rosa Luxemburg Alice Schwarzer Christabel Harriette Pankhurst Olympe de Gouges

 

Clara Zetkin

Clara Zetkin in den 1920er Jahren, während ihrer Zeit als Reichstagsabgeordnete in der Weimarer Republik

Clara Josephine Zetkin, geb. Eißner (* 5. Juli 1857 in Wiederau, Amtshauptmannschaft Rochlitz, Königreich Sachsen; † 20. Juni 1933 in Archangelskoje, Oblast Moskau, Sowjetunion), war eine sozialistische deutsche Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin. Sie war bis 1917 aktiv in der SPD und in dieser Partei eine markante Vertreterin der revolutionär-marxistischen Fraktion. 1917 schloss sie sich der SPD-Abspaltung USPD an. In der USPD gehörte sie zum linken Flügel bzw. zur Spartakusgruppe (1918 umbenannt in Spartakusbund). Danach war sie ein einflussreiches Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Während der Weimarer Republik war sie von 1920 bis 1933 Reichstagsabgeordnete[1] für die KPD und 1932 Alterspräsidentin des Parlaments.

Auf übernationaler Ebene gehörte Zetkin als Beteiligte am Internationalen Arbeiterkongress von 1889 in Paris zu den Gründern der Zweiten Internationale der sozialistischen Arbeiterbewegung. In der Arbeit für die Internationale gilt sie als prägende Initiatorin des Internationalen Frauentags. Als Angehörige der Zentrale bzw. des später als Zentralkomitee bezeichneten Vorstandsgremiums der KPD war sie von 1921 bis 1933 Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale (EKKI), wo sie in ihren letzten Lebensjahren zur Minderheit der Kritiker der letztlich von Stalin vorgegebenen Sozialfaschismusthese gehörte.

 

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Als Folge ihrer niedrigen Löhne, die Frauen werden von den bloßen Konkurrenten in unfaire Konkurrenten umgewandelt, die die Löhne der Männer runterdrücken.

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Die Kapitalisten spekulieren auf den zwei folgenden Faktoren: der weibliche Arbeiter muß so schlecht gezahlt werden, wie möglich und die Konkurrenz der Frauarbeit beschäftigt werden muß, um die Löhne der männlichen Arbeiter so viel wie möglich zu senken.

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Diese Interessen der Arbeiter, als ausgenutzt und unterdrückt, Kategorie der Gesellschaft, sind die selben in allen Ländern.

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Sozialdemokratie trägt die Hauptschuld und die Verantwortlichkeit für dieses Phänomen vor dem internationalen und der Geschichte.

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Ist es nicht die Frauarbeiter gerecht, die wegen der miserablen Zahlung ihrer Arbeit leiden. Die männlichen Arbeiter leiden auch wegen es.

 

Das Bewilligen der Krieggutschriften war das harbinger für den gleichmäßig kompletten und auflehnenden Prozeß von Capitulation der deutschen Sozialdemokratie.

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Das Bewilligen der Krieggutschriften war das harbinger für den gleichmäßig kompletten und auflehnenden Prozeß von Capitulation der deutschen Sozialdemokratie.

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In den Interessen ihrer Profite, haben sie den Haß unter den Leuten, diese aufgelockert, die zum Ausbruch des Krieges beiträgt. 

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Die Arbeiter haben nichts, von diesem Krieg zu gewinnen, aber sie stehen, um alles zu verlieren, das zu ihnen lieb ist.

 

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Olympe de Gouges

Olympe de Gouges,
Pastell von Alexander Kucharski (1741–1819)

Olympe de Gouges (eigentlich Marie Gouze; * 7. Mai 1748 in Montauban; † 3. November 1793 in Paris), war eine Revolutionärin, Frauenrechtlerin, Schriftstellerin und Autorin von Theaterstücken im Zeitalter der Aufklärung. Sie ist die Verfasserin der Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin von 1791.

 

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Das Dokument besteht aus mehreren Teilen, veröffentlicht im September 1791 unter dem Titel „Die Rechte der Frau“:

Brief an die Königin
Die Rechte der Frau (Anrufung: „Mann bist du im Stande gerecht zu sein…“)
Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin (an die Nationalversammlung)
Präambel
Artikel I bis XVII
Postambel
Form des Sozialvertrages zwischen Mann und Frau
Zwei Postskripte

Auszug: „Das an Schönheit wie an Mut, die Beschwernisse der Mutterschaft betreffend, überlegene Geschlecht … erklärt die folgenden Rechte der Frau und Bürgerin:

Artikel 01: Die Frau wird frei geboren und bleibt dem Manne gleich in allen Rechten. Die gesellschaftlichen Unterschiede können nur im allgemeinen Nutzen begründet sein. …

Artikel 04: Freiheit und Gerechtigkeit beruhen darauf, dass dem anderen abgegolten wird, was ihm zusteht. So stößt die Frau bei der Wahrnehmung ihrer natürlichen Rechte nur an die ihr von der Tyrannei des Mannes gesetzten Grenzen; diese müssen durch die von der Natur und Vernunft diktierten Gesetze neu gezogen werden. …

Artikel 06: Das Gesetz soll Ausdruck des Willens aller sein; alle Bürger und Bürgerinnen sollen persönlich oder über ihren Vertreter zu seiner Entstehung beitragen. …

Artikel 10: Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen. Gleichermaßen muss ihr das Recht zugestanden werden, eine Rednertribüne zu besteigen. …

Artikel 13: Zu Fron und lästigen Pflichten wird die Frau ohne Unterschied herangezogen und muss deshalb bei der Zuteilung von Stellungen und Würden, in niederen und höheren Ämtern sowie im Gewerbe berücksichtigt werden. …

Artikel 16: Eine Verfassung aber, an deren Ausarbeitung nicht die Mehrheit der Bevölkerung [der Frauen] mitgewirkt hat, … wird null und nichtig.“

Beigefügt hat Olympe de Gouges einen an Rousseau erinnernden Gesellschaftsvertrag, in dem die Eherechte auf gleichberechtigter Basis geregelt wurden. Im Nachwort fordert sie die Frauen auf die Philosophie zu studieren und die Ideen der Aufklärung zu verfolgen.

 

 

 

 

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Elisabeth Selbert

 

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Elisabeth Selbert, geborene Martha Elisabeth Rohde (* 22. September 1896 in Kassel, † 9. Juni 1986 ebenda), war eine deutsche Politikerin und Juristin. Sie war eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“. Die Aufnahme der Gleichberechtigung in den Grundrechteteil der bundesdeutschen Verfassung war zum großen Teil ihr Verdienst.

 

Mithilfe damaliger Frauenrechtsorganisationen und anderer Abgeordneter konnte Elisabeth Selbert – nach mehreren gescheiterten Abstimmungen – schließlich den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ durchsetzen. Es war ihr darum gegangen, dass die Gleichberechtigung als Verfassungsgrundsatz aufgenommen wurde, so dass viele der damaligen familienrechtlichen Bestimmungen (die aus dem Jahr 1896 stammten) im Bürgerlichen Gesetzbuch ebenfalls überarbeitet werden mussten, da sie diesem Grundsatz widersprachen. Die Adenauer-Regierung ließ den für eine Übergangsregelung im Artikel 117 gesetzten Termin „31. März 1953“ jedoch tatenlos verstreichen.

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„Die mangelnde Heranziehung von Frauen zu öffentlichen Ämtern und ihre geringe Beteiligung in den Parlamenten ist doch schlicht Verfassungsbruch in Permanenz.“

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Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg (1915)

Rosa Luxemburg (* 5. März 1871 als Rozalia Luksenburg in Zamość (Kongresspolen); † 15. Januar 1919 in Berlin) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“.

Seit 1887 wirkte sie in der polnischen, seit 1898 auch in der deutschen Sozialdemokratie. Dort bekämpfte sie von Beginn an Nationalismus, Opportunismus und Revisionismus. Sie trat für Massenstreiks als Mittel sozialpolitischer Veränderungen und zur Kriegsverhinderung ein. Sofort nach Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 gründete sie die „Gruppe Internationale“, aus der der Spartakusbund hervorging. Diesen leitete sie als politische Gefangene zusammen mit Karl Liebknecht durch politische Schriften, in denen sie die Burgfriedenspolitik der SPD analysierte und verurteilte. Sie bejahte Lenins Oktoberrevolution, kritisierte aber zugleich die Parteidiktatur der Bolschewiki. In der Novemberrevolution versuchte sie als Chefredakteurin der Zeitung Die Rote Fahne in Berlin auf das Zeitgeschehen Einfluss zu nehmen. Als Autorin des Spartakusbund-Programms forderte sie am 14. Dezember 1918 eine Räterepublik und Entmachtung des Militärs. Anfang 1919 gründete sie die Kommunistische Partei Deutschlands mit, die ihr Programm annahm, aber die von ihr geforderte Teilnahme an den bevorstehenden Parlamentswahlen ablehnte. Nachdem der folgende Spartakusaufstand niedergeschlagen worden war, wurde sie zusammen mit Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.

Rosa Luxemburg wird international auch von manchen politischen Gegnern geachtet. Ihre Positionen werden weiterhin diskutiert.

 

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Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.

Rosa Luxemburg (1870 – 1919), deutsche sozialistische Politikerin polnischer Herkunft, Mitbegründerin der KPD

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Selbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.

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Die Mißachtung des Lebens und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit erkennen. – Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben.

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15Ohne allgemeine Wahlen, ungehemmte Presse- und Versammlungsfreiheit, freien Meinungskampf erstirbt das Leben in jeder öffentlichen Institution, wird zum Scheinleben, in der die Bürokratie allein das tätige Element bleibt. Das öffentliche Leben schläft allmählich ein. Einige Dutzend Parteiführer von unerschöpflicher Energie und grenzenlosem Idealismus dirigieren und regieren. Unter ihnen leidet die Wirklichkeit. Ein Dutzend hervorragender Köpfe und eine Elite der Arbeiterschaft wird von Zeit zu Zeit zu Versammlungen aufgeboten, um den Reden der Führer Beifall zu klatschen und vorgelegten Resolutionen einstimmig zuzustimmen. Im Grunde also eine Cliquenwirtschaft – eine Diktatur allerdings, aber nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur einer Handvoll Politiker, das heißt Diktatur im rein bürgerlichen Sinne.

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Christabel Pankhurst

Christabel Pankhurst, 1912

Christabel Harriette Pankhurst [ˈpæŋkhəst] (* 22. September 1880 in Manchester; † 13. Februar 1958 in Los Angeles, USA) war eine britische Suffragette. Sie setzte sich mit teilweise radikalen Mitteln für die Rechte von Frauen ein.

Leben

Pankhurst wurde als Tochter des Anwalts Richard Pankhurst und der Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst geboren. Sie hatte vier Geschwister, darunter Sylvia Pankhurst. Christabels Mutter Emmeline war eine Führungsperson in der Women’s Social and Political Union (WSPU); Christabel wurde bald zu einer helfenden Hand ihrer Mutter.

Nach einer ersten Verhaftung 1905, ausgelöst durch eine Verbalattacke, wurde Pankhurst zunehmend radikaler im Kampf für Frauenrechte. Pankhurst setzte sich mit Nachdruck für ein gesetzliches Frauenwahlrecht ein, so etwa im Vorfeld der Wahlen im Jahr 1909. Unter Zeitgenossen galt sie als umstritten und war vielfach auch Spott ausgesetzt. Um weiteren Verhaftungen zu entgehen, lebte sie in den Jahren 1912–1913 in Paris.

 

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2• It is our duty to make this world a better place for women.

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• What we suffragettes aspire to be when we are enfranchised is ambassadors of freedom to women in other parts of the world, who are not so free as we are.

7• Ability is sexless.

• The inferiority of women is a hideous lie which has been enforced by law and woven into the British constitution.

9• We are here to claim our rights as women, not only to be free, but to fight for freedom. It is our privilege, as well as our pride and our joy, to take some part in this militant movement, which, as we believe, means the regeneration of all humanity.

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• Never lose your temper with the Press or the public is a major rule of political life.

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We are not ashamed of what we have done, because, when you have a great cause to fight for, the moment of greatest humiliation is the moment when the spirit is proudest.

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Where peaceful means had failed, one act of militancy succeeded and never again was the cause ignored by that or any other newspaper.

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Suffragetten

Suffragettendemonstration in New York City (1912)

Protestplakat der amerikanischen Suffragetten gegen Woodrow Wilson 1918

Schaufenster einer amerikanischen Organisation, die sich gegen das Frauenwahlrecht wandte

Als Suffragetten (von englisch/französisch suffrageWahl‘) bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts (zentral 1903–1928) mehr oder weniger organisierte Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten (hier war die selbstgewählte Bezeichnung eigentlich suffragist), die vor allem mit passivem Widerstand, Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Suffragettenbewegung wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen.

Im Nachlauf der Bewegung wurde der Begriff abwertend für engagierte Frauenrechtlerinnen verwendet. Insofern entspricht er dem heutigen Begriff Emanze in seiner pejorativen Bedeutung.

Alice Schwarzer

Alice Schwarzer (Oktober 2010)

Alice Sophie Schwarzer (* 3. Dezember 1942 in Wuppertal) ist eine deutsche Journalistin und Publizistin. Die Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma ist eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung und versteht sich als Feministin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer

1970 freundete sich Schwarzer mit Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre an. Ihre Interviews mit de Beauvoir, geführt zwischen 1971 und 1982, erschienen 1983: Alice Schwarzer/Simone de Beauvoir: Weggefährtinnen im Gespräch. Ihr Fernsehporträt über de Beauvoir für den NDR von 1973 veröffentlichte sie 2009 als Buch im Emma-Verlag.Bildergebnis für Alice Schwarzer

Zusammen mit Monique Wittig gehörte Alice Schwarzer zu den Initiatorinnen des Pariser Mouvement pour la libération des femmes (MLF), eine der ersten feministischen Gruppen der französischen Frauenbewegung. Am 5. April 1971 veröffentlichte das französische Wochenmagazin Le Nouvel Observateur ein öffentliches Bekenntnis, in dem 343 Frauen, darunter viele Prominente wie Catherine Deneuve und Simone de Beauvoir, erklärten: „Eine Million Frauen pro Jahr lassen in Frankreich eine Abtreibung vornehmen. Sie tun dies unter gefährlichen Umständen, da die Abtreibung gesetzlich verboten ist. […] Ich erkläre, daß ich eine davon bin. Ich erkläre, daß ich abgetrieben habe.“ Bildergebnis für Alice SchwarzerAuf spektakuläre Weise forderten sie die Legalisierung der Abtreibung und leiteten eine öffentliche Diskussion ein. Schwarzer exportierte diese Aktion unter dem Motto Frauen gegen den § 218 nach Deutschland. Höhepunkt war die Titelgeschichte der Illustrierten Stern am 6. Juni 1971, in der 374 Frauen öffentlich bekannten: Wir haben abgetrieben! Im Herbst desselben Jahres erschien Schwarzers erstes Buch Frauen gegen den § 218.

Thomas Hitzlsperger – sein Coming-out, komm nach Köln!

 

 

 

Bravo Junge – Thomas_Hitzlsperger_Meisterfeierwas für eine Lanze für den Sport!

Was der Politik recht ist, soll auch dem Fussball recht sein. In Köln ist das schon lange. Seit 1960 in Köln weiß ich wovon ich spreche. Köln ist wohl die toleranteste Stadt weltweit.  Jeder Schwarze meint, und ich kenne viele, so wenig Rassismus habe ich welteit noch nicht erlebt.

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Und die Mohamedaner – wo gibt es so eine Schöne und große Moschee?

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Und die Schwulen und Lesben, wo gibt es, dass sogar FORD beim Christopherstreet Day eine eigene -von  Ford autorisierte Gruppe gibt?

WDR_Archivhaus_Köln

Wie kommt das alles? – Ja der gute alte WDR – kurz nach der Gründung machten sich dort Schwule und Lesben breit – Gott sei Dank! Meinen ersten Karneval als Student der Völkerkunde habe ich an Altweiberfastnacht erlebt. Stifte sagten besoffen zu Bossen DU Arschloch! – in Berlin – meiner Heimatstadt – hätte das Rausschmiss bedeutet – in Köln nicht – am nächsten Tag war alles vergessen!

Ich warte zwar immer noch auf ein schwarzes Dreigestirn, und nicht zu vergessen ist, dass der alte Ford die Fabrik in Köln als Verehrung für Hitler gegründet hat, aber Schwamm deüber…

Ford_Köln_1

Nachdem ich wegen höheren Gebots das Ladenlokal in der Ehrenstraße verlor, jetzt schon alt und mit 4 Kindern, bewarb ich mich als Hausmeister – facility Manager u.a. beim Gloria EventTheather.

gloria(mein Design und Ausführung)

Die hatten ihre Hausmeister bald verloren, als die Schwule Scene bekannt wurde. Background war meine Erfahrung bei ca. 10 Hausrenovierungen und auch der Ungang mit Klima und Lüftung im Helios Kino. Ich bekam den Job. Das war eine wunderbare Zeit. Die Zeit im Gloria. Nur all diese furchtbar lieben und fürsorglichen Schwulen und Lesben. Die Parties, Karneval, die Theater mit Lück, wohl meine glücklichste Zeit als Angestellter –

hennes

p.s. an den Hooligans der jeweiligen Südkurven muss man noch arbeiten – ob in Köln wohl da ein Zusammenhang besteht zwischen Toleranz und dem soften Ausstieg des 1. FC Köln? lol….

 

 

 

 

 

 

Meine Geschichte – der „coole“ Vater…

Vater – Karl Silex – Korvettenkapitän

Es ist heute kaum vorstellbar, dass die Welt am Ende des 19. Jahrhunderts noch so wenig Informationen oder Wissen barg, dass ein Mensch wie mein Vater (Autobiographie gebraucht zu binden unter „Karl Silex – mit kommentar) mit 17 das Abitur machen konnte und bald darauf Korvettenkapitän der Kaiserlichen Barine wurde – das Schiff – war ziemlich riesig – fuhr mit Dampfkraft – um Mienen zu suchen, fuhren die Boote im Verband und hatten lange Ketten zwischen sich – diese lösten und sprengten die Mienen. Tragisch für den Kaiser () – man heizte mit Kohle – die Engländer hatten schlauerweise schon auf Öl umgestellt – mit weniger Personal und weiterer Reichweite. Wie man in dem neuen Adlon Film sieht, war der deutsche Kaiser schon ein wenig hinterher und ein ziemlicher Trottel! – Meine Urgrossmutter war dort Hofdame gewesen – ein liebes Wesen mit Haus in Potzdam – zuletzt sah ich sie kurz vor der Flucht 1945 – na – ja-

Vater – Karl Silex – Korvettenkapitän

Karl Silex_ Korvettenkapitän – 1915_Kommandant_Mienensuchboot

Das Abitur hatte als Thema in Chemie nur anorganische Chemie – ein Klacks – 1958 wurde ich in Chemie (Externen Prüfung der Waldorfschule ) – mit der organischen Chemie nach einem 10 fach grösseren Wissen geprüft.

Ich habe mich oft  gefragt, wie mein Vater mit allen Neuerungen fertig geworden ist. Auto, Flugteug, Mondlandung, Sputnick – er nahm es vohl alles einfach hin – mit seinem unerschütterlichen Glauben an Wissenschaft und Technik nahm er alles einfach hin, und dachte, „die werden es schon richten!“ –

C. Silex_1958

Jetzt – 2013 – nach so vielen Jahren weiss ich es. Seit einem Jahr dreht sich alles immer schneller. Ich habe immer das STAUNEN zum Prinzip erhoben – mein Vater lebte nach Kant und Schopenhauer…..

Also: ich schlafe, esse, trinke – kurz wie die Schwaben sagen: schnaufe des ma net berstickt…. (nach einem Stroke cum Aphasie – linke Gesichtshälfte war weg – macht das Lesen und schreiben fast unmöglich – gottseidank fand ich ein PS Programm, das vorliest – ohne dass hätte ich nichtmal die e-mails lesen können – geschweige beantworten, was oft nötig war wegen Fragen zu meinem Aphasie-Programm – www.aphasie.com – immerhin laden jeden Tag etwa 3 – 5 User es für Familienmitglieder rerunter – also: Alt werden – ist Scheisse – kleine Nebenbemerkung aus der Talk Show Bettina Bötticher aufgeschnappt –

http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_B%C3%B6ttinger

Heute sind cool fliegende Ropoter – gesteuert mit Videoplay Knüppeln, die Typen sitzen in Nevada – 9 to 5 – suchen einen Taliban aus – eliminieren ihn – gehen nach hause – und nichtmal die US Arwy bestellt das – über 70% der Dronen sind inzwischen vom Geheimgienst bestellt und finanziert – es gibt z.Zt. ca 1700 Dronen unter US Verwaltung – ein Etat viel grösser als alle Militäretats vorher zusammen

schon früh kam mir die Idee, dass es am wichtigsten sei dass: 1. kein Ktieg, 2. keine Diktatur herrsche. So bin ich mit diesem Gedanken seit 1959 aufgemacht und war zufrieden. Beides hatte ich als Kriegskind bewusst oder unbewusst erlebt – obwohl ich zum Ende WW2 erst 5 Jahre  alt war.  Auch heute habe ich einen Horror in Ländern wo dieser Zustand

MP41-Maschinengewehr-Deutschland-1940

herrschte – z.B. in Algerien, wohin ein Sabena Flug wegen Streiks uns verschlug auf dem Rückflug aus Gambia nach Brüssel. Schon bei der Ankunft empfingen uns finster blickende Polizei -Gestalten mit MP’s – ganz wie bei der Autofahrt nach Berlin an der Zonengrenze – werde ich nie vergessen..

Was natürlich beim Überleben hilft, ist die Einsicht, dass alles neben der schlechten auch die GUTE Seite hat. Für mich ist es ein Wunder – z.Bs. – dass DeGaulle und Adenauer geschafft haben den ewigen Krieg zwischen old Grmany und France zu enden – ja sogar Freundschaft herzustellen und Reisen / Geschäfte zu bevördern. God bless them !

Am Ende kommt es eigentlich nur darauf an, ob man final oder causal denkt.  Das Finale liegt mir mehr, und ich bedaure alle causal Denkenden. Was für eine arme Welt! – Wie wird /dann man die ewige Frage beantwortet: woher kommen wir – wo bin  ich – wohin gehen wir – ich kann kaum nachvollziehen, wie man ohne diese Fragen ein anständiges Leben führen kann!

Zwischenbemerkung: haben Sie schon mal bedacht – gedanklich durchgearbeitet, was es bedeutet mit kausalem Denken gestresst zu sein – mit allen Folgen wie Stroke oder Herzinfarkt – oder final denkend immer wieder eine grosse Gelassenheit zu erreichen – (weil es ja noch so viel Zeit – soviele Leben zu führen gilt – in 20.000 Jahren – ein neues Äon – kann man immer wieder sich neu „ermannen“ um dem Zeil entgegen zu kommen. „Cool wa?“ (sounds berlin talk…)

 

Das assoziative Denken ist der erte Schritt zur Besserung – leider denke ich, dass 99 % aller Leser mir nicht zustimmen werden – oft aus Bildungsmangel – wit wem kann ich schon über die 3 Wahrheiten von Felix in der Bädagigischen Profinz ?he? diskutiern. Schade – (für Illeteraten: J.W. von Goethe: Wilhelm Meisters Wanderjahre -http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Meisters_Lehrjahre )

seid ihr schon bei mir? – wie ist es mit der Liebe zu Ttristan Shandy – Xervantes (Don xichotte – lol) – Grimmelshausen – oder auch Eulenspiegel? – es gibt nichts schöneres als mit dem ollen  Geist in der Landschaft rum zu springen – z.B. wie auf einer Ebene die Gedanken wandern zu lassen – z.B. Anna, (meine Älteste ) – der Krieg in Mali – (nebenganke… scheiss Taliban – allein schon wegen der Beschneidung der Töchter – vor mich ein Grund mich wür mein Man sein zu schämen – vielleicht sollte man die Männer abschaffen – Frauen sind oft eklig zu den Männern, aber sie haben keine böse Geschichte für Kriege, Folderungen, Autodafees usw. – doch brauchen Sie uns offensichtlich nicht – (ficken tut not) – für beide die Quintessenz des Ying & Jang – bei den Griechen gab es den  Wunsch, dass nach der Trenung von Mann und Frau nach der Vertreibung aus dem Baradies – man dafür kämpfen sollte die Geschlechter wieder vereiben , susammen fühten sollte – Ying Jang

 

 

diese Beiden – Adenauer und Degaulle haben nach vielen Kriegen endlich einen dauernden Wrieden erreicht !

 

Das ist Deutschland wirklich

Andrea_Berg_Leipzig_2012

In meinem 72 jährigen Leben habe ich viel gesehen. Den Adel, die Nazis, den Weltkrieg mit Haulocaust Juden- Zigeuner- und Schwulen Vernichtung, alles kam und verging.

Was blieb sind die Menschen. Einfache Menschen. arbeitende Menschen. Leidende Menschen. Männer, Frauen und Kinder, die alles ertragen haben. Alles wieder aufgebaut haben. Auf deren Rücken der Erfolg von unserem reichen und erfolgsschweren Land ruht.

Ihre Stimme ist am besten verkörpert durch Andrea Berg. (Die meisten verkauften Titel seit bestehen der BRD)

Wir freuen uns natürlich über Wirtschaftswunder, Apos langen Marsch, Die Grünen, all die den gesunden Menschenverstand verbreitenden Waldorfschulen und nicht zuletzt die Piraten, aber ohne unsere Mitbürger die in Köln Karneval feiern, den Musikantenstadel fernsehen und in der O2 Arena mit 80.000 Mitsingenden mit Andrea Berg bei „1.000 mal Betrogen“ begleiten, gäbe es das alles nicht! Ich jedenfalls bin zutiefst gerührt und dankbar für sie.

Umfassendes Interview

 

 

 

Geschichte miterleben – ich durfte!

 

 

meautob

http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

 

 

Wenn ich zurückblicke, kommen mir immer wieder Bilder vor Augen, wo ich wichtige Ereignisse miterleben durfte. Ein cooles Gefühl, das mich in den Strom der Geschichte „woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir“ einbettet. Ohne dieses Gefühl könnte ich nicht leben.

Die Abfolge ist mal nicht ganz chronologisch. Weil mein Vater die Kinder der eben geheirateten Frau -adoptieren wollte – dafür war in der Nazi-Zeit ein Ariernachweis nötig, weiß ich mehr als sonst bekannt über die eigene Historie.

Der Ahn väterlicherseits war Müller in Jena – die Mühle war ein vielbesuchter Ort von Goethe – es gab wohl auch einen guten Aussschank!. Ebenso ein Baumschulenbesitzer, Großvater meines Vaters – in der Lausitz. Von seinen Baumschulen kamen ca 90 % aller Alleebäume in Preussen.

Mütterlicherseits geht das Arnim’sche Geschlecht auf das 12 Jahrh. , wo ein Ritter eine wichtige Brücke verteidigte und dafür vom Kaiser geadelt wurde und ebenso große Güter erhielt.

Als ich kommen wollte, hat die Hebamme den Vater angerufen- damals Chefredakteur der Deutschen Allgemeinen Zeitung – die wichtigste internationale Zeitung Deutschlands – mein Vater geriet oft wegen der Artikel mit Goebbels aneinander – (siehe Autobiographie“ Mit Kommentar“) – der  benachrichtigte – es war 1 Uhr früh – den Freund – Chefarzt der Berliner Charité – und beide fuhren von Berlin nach Ragow – Spreewald – ohne nicht eine Kiste Heidsiek Champagner zu vergessen.

Steyer-Daimler-Puch meines Vaters

Ragow gehörte meiner Grossmutter – das Vermögen stammte von dem alten Riebeck, Die riebeck’schen Montanwerke – eine Teerverarbeitung, welche der alte Riebeck gegründet hatte – (heute sind daraus z.B. BASF und Bayer, Höchst entstanden) – also der Urahn bedachte jede der Töchter mit einer Mitgift von 1 Million Goldgulden, womit das Ragow’sche Gut von meinem Urgroßvater gekauft werden konnte, denn als 2. Sohn erbte er nichts und hätte – nach preussischer Tradition Offizier werden sollen. Das war er auch vorerst, und wurde dann Hofherr beim Kaiser und seine Frau Hofdame – als Kind bin mich mit der Mutter oft nach Potsdam gefahren um sie zu besuchen.

Als die Situation zwischen Chefredakteur Vater und Goebbels unhaltbar wurde, es hieß er solle, um das zu beenden zur Organisation Todt eingezogen werden – meist ein sicherer Tod der Soldaten – hat ein alter Marinekamerad ihn dorthin requiriert – erst half noch wenn die Nazi-Schreiberlinge auftauchten, dass er schnell die Kapitänsuniform anzog, später übrnahm er dann das Kommando über einen Minenleger –  ich durfte ihn in Sassnitz besuchen, und seine Kapitänskajüte sehen – später hat mein Vater mit dem Schiff aus Königsberg Tausende gerettet – schlauer als andere nahm er die nördliche Route, kein Leben ging verloren —

Mein Leben zwischen 0 und 5 Jahren war ein ständiges Reisen zwischen Berlin, Ragow (dem Gut der Grossmutter) und Rittgarten (dem Gut des Großvaters – Stammsitz der Arnims in der Uckermark) – Der Grossvater hatte wieder geheiratet und eine von Treskow erkoren, Agnes. Ihr Vater war Henning von Treskow – einer der Hauptverschwörer des 20. Juli Attentates. Mit seiner Tochter Heidi habe ich in Rittgarten – wir waren 4-5 Jahre alt – viel gespielt. (eine erste Liebe?)

Auf Rittgarten trafen sich oft die „Verschwörer“ – ohne ‚Wissen des Großvaters – er war Landeshauptmann, und musste natürlich in die Partei eintreten, um seine Pflichten als „Vater“ der Menschen in Brandenburg erfüllen zu können. Die Sorge für die Menschen war ihm wichtiger als das Unvermögen als Parteiloser nicht mehr helfen zu können – man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Nazis zum erstenmal eine Garantie für den Weizenankauf zum Festpreis boten – vorher wurde – so erzählt meine Familie – wegen Dürre – die Mutter erzählt oft, dass der Großsvater oft zur Frau sagte – „und du wirst sehen, der Regen kommt nicht über die Spree“ – was hieß, dass die Ernte mager war – die Ernte „auf dem Halm“ an englische Broker zu geringen Preisen verkauft.

Als alles aufflog, Hitler das Attentat überstanden hatte – erst hieß es es wäre geglückt – mein Vater telephonierte beglückt – gottseidank wurde das nie abgehört. Sonst wäre sein Schicksal auch Plötzensee gewesen.

Die Flucht. Im Radio hörte man, die Russen seien nur 24 Stunden von hier – mit Treckern ging es nach Westen – Schleswig Holstein. Im Morgengrauen runter von den Anhängern – britische Tiefflieger brummten immer näher – ich erinnere aus den Straßengräben schauend die Sandfontainen der MG Garben.

In Holstein gab es nur Strohlager – nebenan lagen geflohene SS Soldaten aus Lettland – so jung hatten sie Soldaten werden müssen – und es hieß, entweder tretet ihr ein oder werdet erschossen – sie brachten Ruhr mit – meine Mutter konnte mich im letzten Moment zu einem Arzt bringen – mit den Resten der Darmerkrankung habe ich heute noch zu tun –

Im späteren Weg besuchte ich 13 verschiedene Schulen.

1945 – immer noch  in Hamburg sah ich Riensberg – Crewkamerad des Vaters aus dem 1. Weltkrieg, der Hapag LLoyd leitete.

1946 in Rüspe / Sauerland wo der alte Steinmüller wohnte, der eine weltbekannte Dampfkesselfabrik in Gummersbach besaß.

1949 Stuttgart f.f., durch meine Mutter kam ich in das Haus von Dr. Diehl, ein begnadeter Arzt, der u.a. den berühmten Dirigenten Schuricht und Celibidache behandelte. http://www.kurtdiehl.de/heilerfolge/  später  durfte ich die beiden Dirigenten ins Hotel fahren und C. in Siena  beim Konzert lauschen.

1953 kam ich nach Reisterstown/ Maryland / USA. Die Schwester des Vaters und deren Mann Walter Landau hatten mich eingeladen. Dr. W. Landau war Entwickler von Dramamine – ein Medikament gegen Seekrankheit im Auftrag der Regierung, um den Soldaten die Überfahrt im WW2 leichter zu machen.

1958 – der Führerschein. Erfreut ließ sich mein Vater nun zu den Cocktail Empfängen kutschieren. Einmal sprach ich länger mit Willi Brand – groß, stattlich und mit gerötetem Gesicht – auf diesen Empfängen – z.B. vom Britischen Botschafter eingeladen, wurde viel getrunken.

1960 Studium in Wien.  Abends nach dem Havelka fand sich eine Kartenrunde, in der auch die Frau von Robert Jung  erschien. Ihn selbt kannte ich nur per Radiointerview –

Der grosse Sternmarsch auf Bonn” am 11. Mai 1968 war ein Ereignis, dass nicht verpasst werden durfte.

1970 Ausstellung auf dem Kölner Kunstmarkt. Zum erstenmal  wurden hier „Kopfbilder“ von Baselitz gezeigt, er war begeistert, dass sich jemand für diese Bilder interessierte als ich ihn auf seiner Burg bei Darmstadt besuchte.In dieser Zeit brachte mich der Kunsthändler Dahlem zu Beuys, wo wir über Anthroposophie diskutierten. Das 24 Stunden Happening in Wuppertal war dann ein Ereignis.

Später gelang es, das munderschöne und riesige Bild von Baselitz „Die Große Nacht im Eimer“ an den Vorsitzenden des BDI Prof. Stein, zu verkaufen. Wegen des riesigen Formats passte das Bild nicht in Steins modernes Haus. Er kam alle paar Wochen, um einen Earl Gray zu trinken und das Bild zu betrachten. Es hängt jetzt im Ludwig Museum.

1980 gelang es den Rollerskate Boom auf die Wege zu bringen. In einem Jahr verkauften wir in einem winzigen Laden für mehr als 2 Millionen Rollerskates. Im „Stern“ erschien ein Artikel mit der Überschrift: Silex, der Rollerpapst von Köln.

1988 wollte ich in Gambia für die Fischer einfache Boote bauen. Dabei  entstand fast eine Freundschaft zum Innenminister.  In Eton erzogen, liebte er die mitgebrachten Bachkasetten.

1989 begann das Lettland Projekt / Abenteuer.  In Folge war ich auch Februar 1991 in Riga, wo die Sowjetischen Omon Truppen die Stadt Riga – will heißen Lettland – wieder erobern wollten. Ich war im Flieger mit einem Notfallkoffer für den Präsidenten Godmanis. In Riga brannten überall Feuer vor den riesen LKW’s der Kolchosen, die zum Schutz der Stadt aufgefahren waren. Ich geriet am nächsten Abend in die Nähe der Omon Scharmützel . Dreimal hätte es mich fast erwischt. Mein Freund Juris Slapins filmte gerade und die Scharfschützen hatten Order auf blinkende  Lichter (der laufenden Kamera) zu schießen.   Volltreffer. Er starb ca 50 m von mir. Dort in Kark liegt sein Gedenkstein.

Damit war natürlich auch der Film über den Kurlandkessel, den ZDF vertraglich produzieren wollte, gestorben.

Ich trauere noch um ihn….

Im Zuge unserer Geschäftstätigkeit wurde der nächste Präsident Lettlands – Maris Gailis fast ein Freund.

Ein Intermezzo – 1994 kauften wir ein Haus in LUZ / Algarve. Vorher wohnten wir in einem Feriencenter. Das war im Zuge der Nelkenrevolution von  den  Salazar Oberen aufgelassen und von einem ehemaligen Matrosen requiriert worden. Der neue Besitzer wurde Freund. Der Oberst, der die Nelkenrevolution begonnen hatte, saß bald in Tavira in Haft. Besucht haben wir den Ort, treffen konnte man ihn nicht.

Hymne der Nelkenrevolution

2002 – nach dem Ende meiner Geschäfte – bekam ich die Chance „Facility Manager“ im Gloria Theater Köln zu werden. In einem Jahr habe ich den Christopherstreet Wagen entworfen und gebaut, bei Events – von mir gestaltet – traf ich …. der meinen Kindern Postkarten signierte.

Nachsatz – 2004 – 2006 habe ich etwa 1260 z.T großformatige Bilder gemalt und auch 1125 davon verkauft. Sie hängen in Italien, Spanien, Frankreich und England. U.a. hat mir ein Anwalt in Sardinien und ein Lokalbesitzer Lob gesandt.  Das „Grosse Fressen“ hängt noch in seinem Lokal.

 

 

 

 

 

 

Grüne Woche -Gift für die Menschheit

Zum erstenmal hat die Bio-sprit eine eigene Halle bekommen.  Dort vereint sich die unheilige Allianz der größten Chemiekonzerne: BASF, Höchst und Bayer. Beim „glücklichen“ wachsen der Biomasse für Sprit wird die ganze Palette eingesetzt – und das mit höchstem Segen der Regierung – die diese Schweinerei auch noch fördert mit Unsummen (wer hat da wohl gründliche Lobby-Arbeit geleistet und geschmiert?)

Aus dem Katalog – alles ist erlaubt, da es nicht für die Ernährung bestimmt ist: Gentechnik, gröbste Herbizide und Pestizide, ausgeräumte riesige Felder wo jetzt in weitem Umfeld nichts mehr wächst – u.s.w.

Am Ende ist das auch noch ziemlich sinnlos, denn der Beitrat zur Benzinversorgung ist minimal und nur möglich durch maximale Förderung durch die BRD. Wenn jetzt unsere Preise für Lebensmittel rapide steigen – im letzten Jahr hat sich allein der Weizenpreis fast verdoppelt – (das begründete auch die Nord-Afrikanischen Revolutionen, wie der aufmerksame Leser weiß) –

Man kommt sich vor wie in einer Phalanx der Lemminge – bloß nicht denken – was die Industrie macht fördert unseren Konsum-Standort – lieber Kreuzfahren – auch wenn man ertrinkt – das wird noch wie bei der Titanic kommen – als mal an sich, die Kinder, die Zukunft denken. Wie wär’s mal mit Sparen? – Keine Fernreisen? -Heizung auf 19 runterdrehen? kleine Autos fahren? –

Eure Kassandra…..

meautob

http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

Wie man das Böse gut liebt oder Hilfe meiner Aphasie

Mit den immer schneller uns erreichenden Nachrichten aus den fernsten Winkeln der Welt entsteht der Eindruck, dass die negativen Entwicklungen überhand nehmen.  Ob das stimmt, weiss ich nicht, es mag auch daran liegen, dass die Erreichbarkeit grösser geworden ist. 1960 etwa gab es kaum Nachrichten aus der 3. Welt. Der Schah war ein guter Kaiser, der die liebe Farah Diba mit Prunk heiratete, von den Mau Mau Aufständen hörte man kaum was, im Kino sah man mit Vergnügen Kriegsfilme mit Mickey Roonie als Held in Korea, was die Hottentotten machten interessierte keinen….

Heute ist allein in den 12 vergangenen Monaten so viel passiert, dass man meinen möchte, so kann es nicht weiter gehen, das wird alles in Kürze in die Luft fliegen.  Das gegenseitige Abschlachten nimmt immer größere Formen an. Bald wird es neue Kriege um Öl, Wasser, Resourcen wie seltene Erden, Land für Anbau von Nahrung usw. geben.

Die Nachrichten, die Zeitungen, die Gerüchte Blogs einschließlich Facebook sind voll davon.

Das kann es doch nicht gewesen sein…. endlich wissen wir weltweit Bescheid über alles – und dann “ BUMM “ und das war’s dann?

Nee, so einfach geht das nicht. Dieser Ausweg ist den „auf dem Vulkan Tanzenden“ verwehrt. Selbst bei kausalem Denken muss wann die Meinung ändern. Oder glaubt Jemand noch an eine direkte Linie der Abstammung à la Darvin? – längst überholt!

Und am Ende ist es egal, ob man in jedem nur das Negative (Böse) sieht, oder an einen Faden des Guten glaubt, der sich durch die Geschichte zieht.

Unsere Welt besteht schon lange, und noch so große Anstrengungen – etwa mit Atombombenflächenbrand – werden daran  etwas ändern. Wir finden heute Leben in absolut feindlicher Umgebung – tief im Ozean, in giftigen Schwefelseen – das Leben bekrabbelt sich immer wieder, und damit auch die Entwicklung der Menschen. Final denkend ist das ja auch kein Problem seit das Opfer von Ostern (ich kam darauf, weil die Ärztin wir wegen des Mini-Strokes – wahrscheinlich Folge von Bluthochdruck – mir Blutverdünner verpasst hat – da räsonierte ich darüber, was es bedeutet für das Ich, „Blut ist ein ganz besonderer Saft – Faust“ und so kam ich beim Googlen zu R. Steiner http://wiki.anthroposophie.net/Mysterium_von_Golgatha http://wiki.anthroposophie.net/Mysterium_von_Golgatha) , der uns die Möglichkeit der Ich Entwicklung möglich gemacht hat. (Starker Tobak, aber nur für die schlecht Informierten und Uninteressierten – siehe z.B. : http://de.wikipedia.org/wiki/What_the_Bleep_do_we_%28k%29now!%3F

Ich finde es lächerlich, wenn denkende Wesen am Ende nicht zu dem Schluss kommen, dass es eine geistige Welt gibt. Das hat was von fauler Dummheit an sich…..

Also, schauen wir auf das Heute mal unter positiven Zeichen.

Was in Nordafrika unter Schmerzen passiert, war vor einem Jahr undenkbar. Ebenso:

Atomausstieg in Deutschland – Grüner Landesvater, eine Waldorfschule von und für Indianer in Dakota, die Musikkultur von House über Grönemeyer, Ötzi, Brothers Keepers, Freddy usw., wird oft die ganze Welt geeint   – Spötter mögen bemerken das sei nur Konsumausbeutung, aber Tatsache ist, dass Menschen, die eine gemeinsame Musikhörkultur und weniger – aber doch Geldunion haben – (hier z.B. Euro) – keine Kriege mehr führen werden.

Obwohl die ständigen Scheidungen viel Leid für die Kinder bedeutet haben, ist doch ein Ergebnis, dass die Frauen – erstmal seit des Patriarchats – endlich freier ohne Unterdrückung leben können (oder findet es jemand komisch, dass bis 1970 der Mann bestimmen konnte, ob seine Frau arbeiten geht? ) – und die neuen Patchwork Familien scheinen auch für die Kinder oft gut zu funktionieren. http://de.wikipedia.org/wiki/Vril-Gesellschaft

 

Die Piratenpartei – für viele eine Ansammlung von Chaoten – man fühlt sich erinnert an F.J. Strauss – „ungewaschen mit zotteligen Haaren, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben“ – aus dem Stand auf 9 % gehost – und mit dem Motto – ohne dass das Wort je fiel, „Soziale Dreigliederung“ -Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben [Grundheinkommen et al ]

Gehen wir in die Geschichte: die Templer haben in ihren Kämpfen Ströme von Blut vergossen – aber für viele Ziele war die so erlangte Macht nötig: damit die Bürger leben können, arbeiten können, das Land bestellen können, Handel treigen können, braucht es den Burgfrieden. D.h. man kann in Ruhe seiner Arbeit, dem Handel nachgehen ohne – wie z.B. im 30 jähigen Krieg – in Sorge und Angst zu leben. Auch die moderne Papiergeldwirtschaft ist von den Templern eingerichtet worden. http://de.wikipedia.org

/wiki/Templerorden

Die erste Erfahrung dieses Denkens erlebte ich im Hause meines Mentors Kurt Diehl – bei meinem Jammern über die schrecklichen Zeiten des 2. Weltkrieges sagte er: „aber denk doch mal, zum erstenmal in der Geschichte sehen Frankreich und Deutschland keinen Anlass für Kriege mehr – vielmehr ziehen sie am gleichen Strang!“

Übrigens – ich kann schon vieles wieder lesen – und danke allen die geholfen haben – auch für diesen Strom asoziativer Gedanken, welche  ich in der obigen Intensität heute nicht gefunden hätte…

 

 

 

 

EU hofft auf ein Wunder – Speisung der 5000 mit Fischen

Gute Nachricht von der Fischerfront: Ausbeutung der Meere: Reformplan soll Europas Fische*retten!

Nachdem nun endlich die Meere fast leergefischt sind und wir uns in Zukunft von der chemiegeförderten Fischzucht – Lachs, Pangasius und ähnlichem Schrott – ernähren dürfen,  hat die EU einen Plan vorgelegt, der das Wunder der Speisung der 5000 voll integriert. Endlich wacht die Politik auf und stützt sich auf christliche Wunder. Auch wenn sie es noch nicht voll verinnerlicht hat…

Das Ziel ist der Weg – der Weg ist das Ziel? –

Es gab mal glückliche Fischer, die glückliche Fische fingen, damit glückliche Hausfrauen und andere Fischkocher für glückliche Fischesser glückliches Fischessen kochen, braten, brutzeln konnten.

Dann kam die EU Lobby. Die Chemielobby ist weltweit die potenteste. Siehe Contergan, Hormone, Saatgut, Gentechnik u.v.m. – Antibiotika für die Lachs/Pangasiusfarm, –

Weltweit bedeutende Aquakultur -unternehmen Blue Ridge Aquaculture, Inc., Martinsville, Virginia, USA (weltgrößter Tilapia-Produzent)

  • Nutreco Aquaculture Holding N.V., Amersfoort, Niederlande (weltgrößter Aquakultur farmer)
  • Marine Harvest ASA, Oslo, Norwegen
  • AKVA Group ASA, Bryne, Norwegen

zur Erinnerung: Europäische und japanische Fangflotten haben mit ihren Grundschleppnetzten – der Boden wird aufgerissen, wobei die junge Brut zerstört wird – die Küsten von Ost (Somalia) und Westafrika (Senegal, Gambia et.al.) fast fischfrei gemacht. Folge: Piraten und Boatflüchtlinge, Hungersnot und Nordmigration – da hilft auch kein Schengenstorno oder Le Pen Gequatsche mehr …

Und nun soll eine neue Vereinbahrung das Ganze retten? – den  weltweiten Fischbestand erhöhen, womöglich wieder in den URZUSTAND versetzen? Ein Wunder? – Nicht wenn es die Chemieindustrie verhindern kann…

Man versteht eigentlich die Welt nicht mehr – der Kabeljau ist so rar geworden, dass das Lieblingsgericht der Engländer – Fish ’n chips – vom preiswerten food zur teuren Delikatesse geworden ist – italienische und griechiche Fischrestaurant beziehen Fisch aus Japan und von Vietnams Farmen – igitt!!!! – selbst die stolzen Amis bekommen dank der Oil – Spills nur noch selten crab food auf den Tisch –

Spinnen wir alle? – oder warten wir auf beste Rendite bei Monsanto? – Am Ende hauen die uns doch sowieso übers Ohr…

zum Thema: die neue Richtlinie sieht vor, dass u.a. nichts mehr zurück ins Meer geschmissen wird -(heute sind es ca 50 %, und diese Fische sind natürlich Tot nach dem rausfischen ) – das Fangen wird mit Videodokumentation überwacht – nun beginnt eine neue Zeit der glücklich sich mehrenden Fische (Wunder der Speisung) überwacht per,Video und Dokumentation durch somalische, gambische, spanische und  japanische Fischer – ganz zu Schweigen von Nord Korea und China…

Ja, wir ernähren uns gut – Hähnchen, Hamburger, Fishfingers – und noch etwas Mayo – was will man mehr? – Hauptsache Wetten Das und Frauenfussball sind online….

1984 lässt grüssen – guten Appetit!

 

 

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