Kategorie: R. Steiner

Gier bewegt die Welt – Rudolf Steiner

xBildergebnis für R. Steiner: Gier

Die Begierde oder Gier, die bei Tier und Mensch auftritt, das Verlangen, entspringt aus dem Astralleib, indem dieser das ergreift und ins Bewusstsein hebt, was noch bewusstlos als Instinkt im physischen Leib wirkt oder als Trieb im Ätherleib lebt. Substanziell entstammen die Begierden der Region der Begierdenglut in der Astralwelt.Ähnliches Foto

„Nun hat der Mensch auch noch den Empfindungsleib. Der ist noch innerlicher. Er ergreift nun wieder den Trieb, und dann wird nicht nur eine Verinnerlichung erzeugt, sondern es wird Instinkt und Trieb auch schon ins Bewußtsein herauf gehoben, und so wird daraus dann die Begierde. Ähnliches FotoDie Begierde finden Sie auch noch beim Tiere, wie Sie den Trieb bei ihm finden, weil das Tier ja alle diese drei Glieder, physischen Leib, Ätherleib, Empfindungsleib, auch hat. Bildergebnis für R. Steiner: GierAber wenn Sie von der Begierde sprechen, so werden Sie schon, ganz instinktiv, sich herbeilassen müssen, die Begierde als etwas sehr Innerliches anzusehen. Beim Trieb sprechen Sie so, daß er doch, ich möchte sagen von der Geburt bis zum späten Alter sich einheitlich äußert; bei der Begierde sprechen Sie von etwas, was erkraftet wird von dem Seelischen, was mehr einmalig erkraftet wird. Eine Begierde braucht nicht charakterologisch zu sein, sie braucht nicht dem Seelischen anzuhaften, sondern sie entsteht und vergeht. Dadurch zeigt sich die Begierde als mehr dem Seelischen eigentümlich als der bloße Trieb.“Ähnliches Foto

(Lit.GA 293, S. 67)

Nach buddhistischer Auffassung ist die Begierde (Tanha) die Hauptursache für das Leid (Dukkha) und den Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara).

 

Ohne Bienen kein Leben – Steiner und die bio-dyn Landwirtschaft

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr….“ Bildergebnis für BienenMit dieser Aussage verdeutlichte Albert Einstein seinen Zeitgenossen den Wert der Honigbiene. Und sie gilt noch heute, ist doch die Biene das drittwichtigste Nutztier und für mindestens 80 Prozent der Bestäubung heimischer Blütenpflanzen verantwortlich. Einheimisches Obst, Wildpflanzen und verschiedene Gemüsesorten können nur wachsen und gedeihen, wenn sie rechtzeitig bestäubt werden.Bildergebnis für Blumenwiese Die Honigbiene leistet so einen wichtigen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht und ist sowohl auf dem Land als auch in der Stadt auf die Erhaltung ihrer Art auf Imker angewiesen.Bildergebnis für Feld Hecken

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist eine Feldwirtschaft, Viehwirtschaft, Saatgutproduktion und Landschaftspflegeumfassende Wirtschaftsweise, die auf den esoterischen Ideen Rudolf Steiners beruht, die er 1924 in einer Vortragsreihe präsentierte. Eine Besonderheit ist der Einsatz sogenannter biodynamischer Präparate zur Boden- und Pflanzenbehandlung. Bildergebnis für bio-dyn rührenAnthroposophisch arbeitende Landwirte gründeten 1927 die Verwertungsgesellschaft Demeter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Biologisch-dynamische_Landhaben wirtschaft

Steiner hat das Ausbluten der Landwirtschaft vorausgesehen. Das Land ist unfruchtbar geworden. Chemische Dünger aus den Schießbulver Fabriken und Pestizide aus den Giftgasfabriken des 1. Weltkriegs haben den Boden unfruchtbar gemacht. Ausgeräumte Fluren ohne Hecken und Blumen nehmen den Bienen die Lebensmöglichkeit. Das wachsen der Nahrung kann in der Zukunft nur mit der Bio-Dyn Landwirtschaft befördert werden.

 

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