Kategorie: Riga

Pilsetas Kanal – Riga

Ähnliches FotoNach drei Tagen zu Fuß durch die Stadt, war die Bootstour sehr willkommen. Wir erwischten eines der schönsten Boote und genossen die knapp einstündige Fahrt über die Kanäle und den Fluss sehr!Ähnliches Foto
Die Karten kauften wir kurz vorher im nahegelegenen Büro und sparten pro Person 3€! Außerdem kann man dort mit Karte zahlen.

Bootfahren durchs GrüneBildergebnis für Pilsetas kanal

Ein Tipp für Liebhaber von Bootsfahrten ist eine Rundfahrt über den Stadtkanal, die Düna und zurück über den Stadtkanal wieder bis zum Anlegen am Basteiberg (Bastejkalns). Der Kanal ist eine Rest der alten Befestignugsanlagen von Riga. Am Kanal lässt sich auch sehr angenehm spazierengehen. Nicht vergessen ein Gebäck und/oder Kaffee am Basteiberg in dem kleinen Rund-Café an der Laima-Uhr (Treffpunkt der Rigaer) zu sich zu nehmen!Bildergebnis für Pilsetas kanal

Riga – Lettisches Freilichtmuseum

Bergi Ethnografisches Museum Bergi Kurzeme 16.JPGDas Lettische Freilichtmuseum (lettisch Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs) liegt in einem Waldgebiet am Jugla-See in der lettischen Hauptstadt Riga. Es wurde 1924 gegründet, von den skandinavischen Freilichtmuseumsgründungen beeinflusst, beherbergt heute 118 Gebäude der Volksarchitektur und ist damit eines der größten Freilichtmuseen Europas.Bergi Ethnografisches Museum Bergi Latgale 09.JPG

Die ursprüngliche Idee war von den vier Regionen Lettlands Kurland, Semgallen, Livland und Lettgallen je ein Bauernhaus und Gebäude für unterschiedliche Handwerke aufzubauen. Das Museum wurde 1932 eröffnet. 1939 waren 40 Gebäude aufgebaut, 2013 waren es 118 Gebäude vom Ende des 17. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.Bergi Ethnografisches Museum Bergi Latgale 17.JPG Darunter befinden sich mehrere Windmühlen und Holzkirchen. Etwa 3000 Ausstellungsstücke werden darin gezeigt. Die gesamte Sammlung zählt etwa 114.000 Objekte. Neben den in das Museum übertragenenGebäuden sind auf dem Museumsgelände zwei Gebäude, davon ein Fischerhaus in situ erhalten.Bergi Ethnografisches Museum Bergi Vidzeme 17.JPG

Das Museum ist das ganze Jahr geöffnet und bietet im Sommer wie im Winter verschiedene Benutzeraktivitäten und Veranstaltungen an. Im Winter kann man im Museum Langlaufen und Schlitten fahren. Seit 1971 findet alljährlich ein großer Handwerkermarkt statt. Das ganze Jahr über werden traditionelle Feste gefeiert.

Riga – Lettische National Oper

 

Ähnliches Foto

Die Anfänge der Oper sind im 18. Jahrhundert zu suchen, als im Herzogtum Kurland die ersten musikalischen Aufführungen stattfanden und in Riga die erste reisende Operntruppe auftauchte. Im Jahr 1782 wurde das Gebäude als das Städtische Deutsche Theater eingeweiht, wo sowohl Theater- als auch Opern- und Ballettaufführungen stattfanden. Einige Jahre arbeitete hier auch der berühmte deutsche Komponist Richard Wagner.Ähnliches Foto

Die Geburtsstunde der Oper in Lettland ist in dem Jahr 1912 zu suchen, als unter Leitung von Pāvuls Jurjāns in Riga die Lettische Oper ihre Arbeit aufnahm. Im derzeitigen Operngebäude zeigte die Truppe der Lettischen Nationaloper am 23. Januar 1919 ihre erste Neuinszenierung. Es handelte sich dabei um die Oper „Der Fliegende Holländer“ von Richard Wagner.Ähnliches Foto

In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Operngebäude umfangreich renoviert und die Inneneinrichtung restauriert, wobei man sich streng an historische Vorlagen hielt und neugeschaffene Räume stilistisch angepasst wurden. Die Bauarbeiten wurden im Jahr 2001 abgeschlossen, als der moderne Komplex, der dem technischen und kreativen Personal neue Räumlichkeiten bot, sowie auch der Neue Saal mit 300 Zuschauerplätzen für die Realisierung eines breit gefächerten Profils von künstlerischen Projekten fertig gestellt wurden.Bildergebnis für Riga lettische National Oper Ballett

Riga Kinderkrankenhaus

Bildergebnis für children's hospital riga

Bei einem der Besuche in Riga bat ich darum das riesige (2.000 Bettten) Kinderkrankenhaus zu besuchen. Als ich den Direktor Lammers fragte, was man wohl brauche, hieß zuerst ein lektrogerät zum Veröden von Nasenbluten, dann Scalpelle – ihre wären 20 Jahre alt, und so oft wieder geschliffen, das sie kleiner geworden wären. Aber auch wstliches Material für Operationen sei sehr rar.

Beim nächsten Besuch konnte ich schon das Nasengerät, 20 Scalpelle und eine kleine Menge des OP Materials mitbringen.

Als ich dann später mit einem Kunden meiner Spielhalle Blue Diamond davon erzählte, stellte sich heraus, dass er Vertreter für diese OP Material sei.

Er könne leicht solches Material umstonst besorgen, den die Bundeswehr z.B. würde nichts älter als 6 Monate verwenden – aber zur OP wäre das allemal gut.

Er könne so viel davon besorgen wie ich wolle – gegen Punkte beim Bingo.

Ich kaufte dann einem 7 Tonner LKW, fand einen lettischen Fahrer und bald rollte die 1. Ladung mit hunderten Von OP Material nach Riga zum Kinderkrankenhaus.

Später wurd auch das Krankenhaus in Liepaja beglückt, wobei auch mehrere Zahnarztprakisausstattungen in den Osten gingen.

Riga Januar 1991 – Tod von Andris Slapins

Seit 1998 war ich häufig in Riga gewesen. Es gab Geschäfte mit dem Direktor des Videocentrs Maris Gaulis – später auch der Präsident des Lndes, und auch mein Engagement für die bio-dyn Landwirtschaft. Im Januar hatten die Sowjets beschlossen, die gelockerte Tiktatur wieder in den Griff zu bekommen. Der Irak-Krieg hatte begonnen, und man hoffte, die Welt würde die Aktionen in Vilnius und Riga nicht bemerken.Andris Slapiņš

Omom-Truppen, vergleichbar der GSG9, tauchten in Riga auf und schsossen gezielt.

Ich erhielt einen Anruf in Köln, ob ich nicht für den Präsidenten Godmanis einen Notfallkoffer für Verletzungen besorgen und nach Riga bringen könnte. Freunde besorgten den Koffer und ich flog über Kopenhagen nach Riga. Wegen der Krisenlage war ich der einzige Passagier. Abends kam ich in Riga an. Alle Strassen waren gegen Panzer blokiert mit Lastwagen, Steinen und Wagenladungen voll Holz. Es war kalt, und überall brannten Feuer. Im Hotel hatte sich auch die Regierung versammelt, die Omon schossen und ich mußte vorerst ins Hotel Riga gehen, wo ich Freunde hatte. Schon auf der Fahrt wurden wir immer wieder umgeleitet weil Omon Schützen feuerten. Men Freund Juris – immer filmend, wollte die Omon Schützen aufnehmen. Die waren geschult, und schossen sofort auf die blingenden Lampen der Kamera. So starb mein Freund. Oben sind diese letzten Aufnahmen die er filmte..

In der Nacht war er im Dom aufgebahrt. Mein Fahrer besorgte mir eine Bibel und ich konnte so wenigstens das Johannes Evangelium lesen.

Auch nach 17 Jahren blutet mir das Herz noch.

Montag früh konnte ich im lettischen Fernsehen eine kleine Feier für Andris halten: ich sagte dabei, daß Lettland bald frei sein würde, und wenn man den Finger in der Revolver stecke, sie blokieren würde, und sprach den Steiner Spruch“ Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“

Ich bat, mir fiel Filmaterial schnell zusammen zu stellen, daß ich dann in Köln zum ZDF brin zugen würde. Das gelang und meine Kontakte – Hans Peter Kochenrath (http://www.imdb.com/name/nm1118651/) sendeten dies zur Tagesschau.

Vieleicht hat es geholfen, Lettland befreien.

Riga – Revolution 1991

Bereits im Frühjahr 1990 proklamierten die baltischen Staaten die Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit (Estland: 8. Mai, Lettland: 4. Mai, Litauen: 11. März). Bildergebnis für Riga  Barrikaden 1991Im Januar 1991 kam es in Litauen und Lettland zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und litauischen bzw. lettischen Kräften auf der einen und sowjetischen Einheiten auf der anderen Seite. Ähnliches FotoAm sogenannten Vilniusser Blutsonntag, dem 13. Januar 1991, kamen beim Sturm auf den Fernsehturm in Vilnius insgesamt 14 unbewaffnete Zivilisten ums Leben.Ähnliches Foto

Im Unabhängigkeitsreferendum am 9. Februar 1991 stimmten bei einer Beteiligung von 85 % der Wahlberechtigten 90,5 % für ein unabhängiges Litauen. Daraufhin erkannte Island als erster Staat der Welt durch einen Parlamentsbeschluss die Unabhängigkeit Litauens an. In der Folgezeit töteten Angehörige der sowjetischen Spezialeinheit OMON bei einem Überfall auf einen Grenzposten sieben litauische Grenzer.Ähnliches Foto

In Riga forderte der Sturm auf das Parlament am 20. Januar 1991 fünf Todesopfer durch sowjetische Militärkräfte.Bildergebnis für Riga  Barrikaden 1991 Juris Slapins

Erst am 21. August 1991, nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau gegen Michail Gorbatschow, erkannte die Sowjetunion die Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten an.

Riga – Cafe Leningrad

Musical delights are lined up by the dozen to take your world by storm. Loads of inspiring music, live bands, music events and concerts are on offer to keep you entertained. A passel of warming drinks and spirits make sure you have a gala time while enjoying the festivities of the night.

DJ events, literary meetings and art events provide the necessary spice to keep you coming back time and again. Special parties add life to this hot spot while a plethora of special events take the cake. Check our website for more details on current and upcoming events.Bildergebnis für Cafe Leningrad

Bietet mittagessen, abendessen, getränke und kaffee an
Dienstleistungen
PartyserviceÄhnliches Foto
Gut für Gruppen
Reservierungen möglich
Essen zum Mitnehmen
Laufkundschaft willkommen

Riga – Dom

Der Dom zu Riga (lettisch: Rīgas Doms) ist die Kathedralkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (lettisch: Latvijas Evaņģēliski Luteriskā Baznīca) und ist die größte baltische Kirche.Ähnliches Foto

Der Rigaer Dom wurde auf Veranlassung des ersten Bischofs von Riga, Albert von Buxthoeven, erbaut. Nach einer Urkunde vom 25. Juli 1211, deren Echtheit allerdings umstritten ist, legte er am selben Tag den Grundstein für ein Kloster und eine angrenzende Kirche. Die Kirche ersetzte die erste Kathedrale von Riga, einen Holzbau innerhalb der Stadtmauern, der bei einem Brand 1215 vernichtet wurde. Ein Weihedatum ist nicht überliefert; jedenfalls war der Dom im Jahre 1226 so weit fertiggestellt, dass darin eine Synode stattfinden konnte, an der Wilhelm von Modena als päpstlicher Legat teilnahm. Mehr als 300 Jahre lang war der Dom die Kathedrale des Bistums Riga (ab 1255 Erzbistum).Ähnliches Foto

Die Stellung des Erzbischofs in der Stadt wurde entscheidend geschwächt, als sich deren Bürgerschaft der Reformation zuwandte und Wolter von Plettenberg, der Landmeister des Deutschen Ordens in Livland, der Stadt Riga am 21. September 1525 das lutherische Bekenntnis verbriefte.[3] Mit dem Zerfall Alt-Livlands im Livländischen Krieg 1561 ging auch das erste katholische Erzbistum Riga 1563 unter. Fortan diente der Dom der (deutschsprachigen) Evangelisch-lutherischen Gemeinde. 1923 bestätigte der lettische Staat der 1920/1922 konstituierten Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands den Besitz des Domes. Von 1959 bis 1962 diente der Dom als Konzertsaal, der Altar wurde entfernt und die Sitzreihen zur Orgel hin ausgerichtet.Ähnliches Foto

Ursprünglich standen Kirche und Kloster auf einer kleinen Erhöhung außerhalb der Stadtmauern. Heute befinden sie sich unter dem Straßenniveau, weil die umliegenden Straßen zur Verringerung der Überschwemmungsgefahr durch die Düna mehrmals aufgeschüttet wurden. Durch mehrfache Umbauten ist die ursprüngliche Baugestalt der Kirche heute kaum noch erkennbar.

Die ältesten Teile des Doms sind der Chor und das Querhaus in romanischem Stil. Beim weiteren Bau des Langhauseswurden Spitzbögen verwendet, deren Pfeiler in mittlerer Höhe durch Säulen mit Kapitellen verziert sind. Der Kreuzgang auf der Südseite der Kirche stammt ebenfalls aus der Zeit Bischof Alberts.Ähnliches Foto

Aus gotischer Zeit besticht das Nordportal (früher Haupteingang) durch seine Gestaltung. Von den geplanten zwei Türmen wurde aus Geldmangel nur ein Turm errichtet, der 1547 ausbrannte. 1595 wurde ein neuer Turm – teilweise aus Holz – errichtet, der mit 140 m der höchste Kirchturm Rigas war (der Turm der Petrikirche war um einige Meter niedriger). Der Turm wurde im Laufe der Jahrhunderte baufällig (Abmorschen verschiedener Holzkonstruktionen). Deshalb beschloss der Rigaer Rat 1775, ihn zu ersetzen. Im Folgejahr wurde der heutige 90 m hohen Turm in barockem Stil aufgesetzt.Ähnliches Foto

Die ursprüngliche Ausgestaltung des Gotteshauses fiel im Jahr 1524 Bilderstürmern der Reformation zum Opfer, der Brand von 1547 tat sein Übriges. Heute erscheint das Innere der Kirche in barocker und manieristischer Ausgestaltung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Riga

Zentralmarkt Riga

Der Zentralmarkt Riga (lett.: Rīgas Centrāltirgus) ist der größte Lebensmittelmarkt Lettlands. Er galt in den 1930er Jahren als der größte und modernste Markt Europas.Bildergebnis für Riga Markt

Bereits im Jahre 1910 wurde ein Abzweig vom Zentralbahnhof der Eisenbahn in Richtung Rigaer Stadtkanal geplant, an dem sich zur damaligen Zeit die „roten Speicher“ mit einem Lebensmittelmarkt befanden.Bildergebnis für Riga Markt

Nach dem Ersten Weltkrieg sollten die hygienischen Bedingungen auf dem Lebensmittelmarkt tiefgreifend verbessert werden. Das Ufer am Stadtkanal und zur Daugava (deutsch Düna), sowie das Marktgelände hatten im Ersten Weltkrieg starke Beschädigungen erlitten. Mit der Errichtung des Zentralmarktes sollte das Gebiet wieder in Ordnung gebracht werden.Bildergebnis für Riga Markt

Konstruktion des Hallendachs

Nachdem am 28. Dezember 1922 der Rigaer Stadtrat den Beschluss zum Neuaufbau des Marktes gefasst hatte, wurden die beiden Luftschiffhallen aus dem Luftschiffhafen Wainodenin Kurland (lettisch Kurzeme) von der Regierung gekauft. Aus bautechnischen Gründen und wegen hygienischer Anforderungen wurden hierbei von den Hallen nur die oberen Teile verwendet.Ähnliches Foto

Die Bauarbeiten begannen im Juni 1924 mit dem Abtragen der „roten Speicher“. Im Laufe der Bauarbeiten ergaben sich diverse Änderungen des ursprünglichen Projekts. Deswegen wurden die Bauarbeiten im Jahre 1926 unterbrochen und erst 1928 wieder fortgesetzt. Am 2. November 1930 konnte der Lebensmittelmarkt dann mit einem Gottesdienst übergeben werden.Bildergebnis für Riga Markt

 

Seit 1995 wird der Markt als 100-prozentige AG des Rigaer Stadtrats geführt. Der Zentralmarkt beschäftigt 253 Angestellte und bietet eine Gesamtfläche von 72.300 m².

Insgesamt wurden aus den beiden Luftschiffhallen, von denen jede ursprünglich eine Länge von 240 m hatte, fünf Markthallen errichtet – eine größere in ostnordöstlicher Ausrichtung mit einer Länge von etwa 140 Meter und einer Fläche von 5.000 m² für den Großhandel und die Fleischverarbeitung sowie 4 kleinere Hallen in südsüdöstlicher Richtung mit einer Länge von etwa 70 Meter und etwa 2.500 m² für Fleischprodukte, Milch- und Fleischprodukte, Brot, Obst und Gemüse sowie Geflügel und Fisch.Bildergebnis für Riga Markt

Mittlerweile beträgt die gesamte Fläche des Zentralmarkts 5,7 ha, wovon 1,6 ha überdacht sind. Der Bau des Marktes kostete die Stadt damals über 5.000.000 Lats.Ähnliches Foto

Die Hallennutzung ist seit 1995 nach folgendem Schema verteilt:

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén