Kategorie: schwul

Mitschuld am Holocaust- Es gibt kein Entrinnen.

Arbeit macht frei

Adriana Altaras erzält in einem Interview, das Ihre Familien Zugehörigkeit zu den Holokaustopfern – obwohl selbst fröhlichen Gemüts ihr sie immer wieder in Tiefe Derssionen fallen läst.

Ahnenpass-axb02Meine Geschichte beginnt im Preussische Adel, wegen einer Adoption gibt es auch einen ‚Arier‘ Nachweis.

Doch habe ich seit .ich erinnern kann, das verzweifelnde Gefühl, mitschuldig zu sein. 1939 geboren, bei Kriegende 5 Jahre alt, ist eine Täterschaft wohl ausgeschlossen.

Jetzt bin ich 74 Jahre alt, und täglich überfällt mich eine tiefe, im Herzen Wunden öffnende Defression.

Der Tinitus wird ohrenbetäubend, die Lunge eingeschnürt, atmen wird mühsam, und die Mitschuld lässt vor der Seele plitzartig alles Gesehene und Gelesene, und Gehörte im Kopf rumrasen.

Es gibt kein Entrinen.

Es heißt immer wieder: aber du warst doch so jung,  du kannst nichts gemacht haben.

Doch ich kann mich doch nicht aus meiner Geschichte ausklinken. Ich bin hier geboren – in Deutschland – und wenn holocostich mich nicht als Wetbürger empfinde – geht ja auch – ein lieber Freund hat von seinem Vater noch eine Weltgürgerpass – das gabs mal in den Goldenen Zwanzigern, dann heißt es: ich war Deutsch, ich bin Deutsch und ich werde Deutsch sein. Also trage ich Mitschuld am Holocaust!

Bisher – in all den vergangenen Jahren – hat noch niemand zugeschimmt. Selbst ein guter Pfarrer der Christengemeinshaft, der dank Antroposohie es besser wissen sollte, einen besseren Überblick über das Geschehen in der Geistigen Welt haben sollte, verstand mich nicht.

Ich wäre doch zu Jung gewesen um dabei gewesen zu sein. Na ja, das war auch keine Hilfe. Allein Christoph Lindenberg schrieb mal, das durch den Holocaust der Engel unseres Vorkes uns verlassen hatte —

Meine ewige Trauer wird immer wieder durch tröstliche Worte der Ogfer / Juden gemildert. So die Bücher von Weinreb http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Weinreb#Hauptwerke oder die Filme über Alice Herz-Sommer, eine 109 Jahre alte Überlebende

 

 

http://youtu.be/AEuwS9mEfVE

 

http://youtu.be/v8zYjH2jS9A

 

Thomas Hitzlsperger – sein Coming-out, komm nach Köln!

 

 

 

Bravo Junge – Thomas_Hitzlsperger_Meisterfeierwas für eine Lanze für den Sport!

Was der Politik recht ist, soll auch dem Fussball recht sein. In Köln ist das schon lange. Seit 1960 in Köln weiß ich wovon ich spreche. Köln ist wohl die toleranteste Stadt weltweit.  Jeder Schwarze meint, und ich kenne viele, so wenig Rassismus habe ich welteit noch nicht erlebt.

black

Und die Mohamedaner – wo gibt es so eine Schöne und große Moschee?

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Und die Schwulen und Lesben, wo gibt es, dass sogar FORD beim Christopherstreet Day eine eigene -von  Ford autorisierte Gruppe gibt?

WDR_Archivhaus_Köln

Wie kommt das alles? – Ja der gute alte WDR – kurz nach der Gründung machten sich dort Schwule und Lesben breit – Gott sei Dank! Meinen ersten Karneval als Student der Völkerkunde habe ich an Altweiberfastnacht erlebt. Stifte sagten besoffen zu Bossen DU Arschloch! – in Berlin – meiner Heimatstadt – hätte das Rausschmiss bedeutet – in Köln nicht – am nächsten Tag war alles vergessen!

Ich warte zwar immer noch auf ein schwarzes Dreigestirn, und nicht zu vergessen ist, dass der alte Ford die Fabrik in Köln als Verehrung für Hitler gegründet hat, aber Schwamm deüber…

Ford_Köln_1

Nachdem ich wegen höheren Gebots das Ladenlokal in der Ehrenstraße verlor, jetzt schon alt und mit 4 Kindern, bewarb ich mich als Hausmeister – facility Manager u.a. beim Gloria EventTheather.

gloria(mein Design und Ausführung)

Die hatten ihre Hausmeister bald verloren, als die Schwule Scene bekannt wurde. Background war meine Erfahrung bei ca. 10 Hausrenovierungen und auch der Ungang mit Klima und Lüftung im Helios Kino. Ich bekam den Job. Das war eine wunderbare Zeit. Die Zeit im Gloria. Nur all diese furchtbar lieben und fürsorglichen Schwulen und Lesben. Die Parties, Karneval, die Theater mit Lück, wohl meine glücklichste Zeit als Angestellter –

hennes

p.s. an den Hooligans der jeweiligen Südkurven muss man noch arbeiten – ob in Köln wohl da ein Zusammenhang besteht zwischen Toleranz und dem soften Ausstieg des 1. FC Köln? lol….

 

 

 

 

 

 

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