Kategorie: Singvögel

Singvögel im Regenwald singen und zwitchern fröhlich

Doppelhornvogel (Buceros bicornis)

Der Doppelhornvogel (Buceros bicornis) ist eine Vogelart aus der Familie der Nashornvögel, die in Südasien verbreitet ist. Er erreicht eine Körperlänge von mehr als einem Meter erreicht und gilt als einer der größten waldbewohnenden Vögel.[Wie alle Nashornvögel ist er ein Höhlenbrüter. Das Weibchen verbringt die Brutzeit in einer bis auf einen schmalen Spalt zugemauerten Baumhöhle und verbringt bis zu vier Monaten in dieser Höhle. Während der Brutzeit wird sie und später die Jungvögel vom Männchen mit Futter versorgt.

Bildergebnis für Cyphorhinus arada

Erstaunliche Lieder aus dem Regenwald

Flattert da ein musikalisches Genie durch den Urwald? Ein Vogel vom Amazonas singt mit erstaunlicher Musikalität. Wissenschaftler berichten, dass die Tonfolgen des Flageolettzaunkönigs Stücken von Johann Sebastian Bach oder Joseph Haydn stark ähneln.

 

Die Unzertrennlichen (Agapornis) sind eine Gattung von kleinen afrikanischen Papageien, die zu den Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und zur Unterfamilie der Edelpapageien (Psittaculinae) gehört. Ihr Name rührt von ihrer sehr starken Paarbindung her, die normalerweise ein Leben lang andauert. Ihr extremes Paarverhalten (Kuscheln, Pflegen usw.) hat ihnen auch den Namen „Liebesvögel“ eingebracht (besonders verbreitet im englischsprachigen Raum, „Lovebirds“, sowie im wissenschaftlichen Namen Agapornis, von griech.: agape = Liebe und ornis = Vogel).

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Der Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn, Zigeunerhuhn oder Stinkvogel genannt, ist eine Vogelart, die im nördlichen Südamerika lebt. Weil seine Verwandtschaft völlig ungeklärt ist, wird er meistens einer eigenen Familie und Ordnung zugeordnet. Von allen anderen Vögeln unterscheidet sich der Hoatzin durch sein an Wiederkäuer erinnerndes Verdauungssystem und die krallenbewehrten Flügel der Jungvögel.

 

Der Tukan ist zum Symbol für die bunte Exotik des Amazonas-Regenwalds geworden. Sein riesiger, prachtvoller Schnabel gibt Rätsel auf.

Tukane sind lebhafte und gesellige Spechtvögel, die gern in den Zweigen herum klettern und von Ast zu Ast hüpfen. Im Amazonasgebiet kommen sie besonders zahlreich vor, dabei gibt es Dutzende unterschiedlicher Arten. Sie halten sich vorwiegend in den hohen Baumwipfeln auf. Einen Tukan zu fotografieren war deshalb im Dschungel nicht einfach. Man braucht schon ein starkes Tele und muss damit die Baumkronen absuchen.

Tukan

 

Der Haubenzwergfischer (Corythornis cristatus, Syn.: Alcedo cristata), auch Malachiteisvogel genannt, ist eine Vogelart, die zu den Eisvögeln (Alcedinidae) gehört.

Er lebt an Binnengewässern, also an Flüssen, Seen und in Sumpfgebieten, und ist in Afrika südlich der Sahara, von Senegal und Äthiopien bis Südafrika, weit verbreitet.

Malachite Kingfisher 1.jpg

 

 

The black-and-yellow broadbill (Eurylaimus ochromalus) is a species of bird in the Eurylaimidae family. It is found in Brunei, Indonesia, Malaysia, Myanmar, Singapore, and Thailand. Its natural habitats are subtropical or tropical moist lowland forests and subtropical or tropical moist montane forests. It is threatened by habitat loss.

Black-and-yellow Broadbill (Eurylaimus ochromalus) (8071120621) (cropped).jpg

 

 

 

Green Parrot – Der Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch Kleiner Alexandersittich genannt, ist die am weitesten verbreitete Papageienart. Er kommt sowohl in Afrika, südlich der Sahara als auch in Asien, beginnend mit Pakistan und Indien vor. Als Neozoon lebt er unter anderem in Europa und Nordamerika.

Blue-and-yellow macaws (Ara ararauna); Yellow-crowned parrots (Amazona ochrocephala); and Scarlet macaws feeding on clay

 

 

Einheimische Vögel und ihre Stimmen

Kuckuck_(Cuculus_canorus)_by_Tim_PeukertDer Kukuck ist mit einer Spannweite von 55 bis 60 Zentimetern und 32 bis 34 Zentimetern Körperlänge und einem Gewicht von 110–140 Gramm (Männchen) und 95–115 Gramm (Weibchen) fast so groß wie eine Turteltaube, jedoch zierlicher und schlanker.[2] Die Flügel sind spitz und der abgerundete Schwanz ist 13 bis 15 Zentimeter lang. Im Flug sieht er einem Sperber ähnlich, hat jedoch spitzere Flügelenden. Im Sitzen wirkt er kurzbeinig. Der gestufte Schwanz wird nicht selten gefächert und die Flügel werden etwas abgespreizt hängen gelassen

 

storks-in-Okawango-deltaStörche sind Fleischfresser. Obwohl es große Unterschiede im Nahrungsspektrum der einzelnen Arten gibt, bilden Fische, Frösche und Nagetiere für die meisten Störche die Hauptnahrung. Der Weißstorch und seine Verwandten der Gattung Ciconia, mit Ausnahme des Abdimstorchs, sind Nahrungsopportunisten. Obwohl im Volksglauben Frösche die wichtigste Nahrung eines Weißstorchs zu sein scheinen, bilden sie in Wahrheit nur einen Teil der Nahrung. Den größeren Anteil bilden Fische, Kaulquappen, Schlangen, Eidechsen, Wühlmäuse, Maulwürfe und Hamster, ebenso wie große Insekten – so sind Weißstörche in den afrikanischen Winterquartieren für den Verzehr von Heuschrecken bekannt. Die Erbeutung von Wieseln, jungen Ziegen und Katzen ist belegt, dies sind jedoch seltene Ausnahmefälle. Die Ciconia-Störche schleichen sich mit langsamen Schritten an ihre Beute heran und stoßen dann blitzschnell mit dem Schnabel zu.

 

steinadler

Steinadler zählen zu den größten Vertretern der Gattung Aquila. Die Geschlechter des Steinadlers unterscheiden sich deutlich in Größe und Gewicht. Das Weibchen kann eine Körperlänge von 90-100 cm erreichen; das Männchen ist im Mittel rund 10 cm kleiner. Die Flügelspannweite variiert zwischen 190 und 210 cm beim Männchen und zwischen 200 und 230 cm beim Weibchen. Weibchen wiegen 3,8 bis 6,7 kg, die leichteren Männchen 2,8 bis 4,6 kg. Steinadler haben 11 Handschwingen, die äußerste (11.) Handschwinge ist jedoch sehr klein. Die sechste Handschwinge ist mit knapp 60 cm die längste. Die 17 Armschwingen sind zwischen 35 und 40 cm lang. Der Schwanz wird aus 12 Steuerfedern gebildet, die 34 bis 42 cm lang sind.

Grundfarbe des Gefieders ist ein einheitliches dunkles Braun. Der Nacken ist goldgelb. Der Schwanz der adulten Tiere ist braun und mehr oder weniger deutlich mit einigen helleren Bändern durchsetzt. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Iris der Augen dunkelbraun. Wie bei allen Arten der Unterfamilie Aquilinae sind die Beine bis zu den sehr kräftigen gelben Zehen befieder.

 

buntfalkeBuntfalken sind sehr kleine, aber kräftig gebaute Falken mit relativ großem Kopf und kurzen Beinen. Flügel und Schwanz sind relativ kurz, der Schwanz ist am Ende deutlich gerundet. Die Körperlänge beträgt 21–27 cm, die Flügelspannweite 52–61 cm.[1] Ähnlich wie der Turmfalke zeigt auch der Buntfalke nur einen geringen reversen Geschlechtsdimorphismus bezüglich Größe und Gewicht, jedoch einen sehr ausgeprägten Geschlechtsdichroismus. Männchen erreichen etwa 90 % der Körpermaße der Weibchen. Adulte Männchen der Nominatform wiegen 97–120 g und haben eine Flügellänge von 173–203 mm. Adulte Weibchen der Nominatform erreichen ein Gewicht von 102–150 g und eine Flügellänge von 178–208 mm

 

eichelhäherEichelhäher -er ist über Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Gürtel durch Asien und dort südwärts bis nach Indochina verbreitet. Er brütet in lichten, strukturreichen Wäldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwäldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorräte aus Eicheln und anderen Nussfrüchten angelegt.

Süd- und westeuropäische Eichelhäher sind meist Standvögel, mittel-, ost- und nordeuropäische Teilzieher, wobei nur einige nördliche Populationen ihre Brutgebiete im Winter komplett räumen. In manchen Jahren kommt es zu umfangreichen Evasionen nord- und osteuropäischer Populationen.

 

GrünhäherCyanocorax_luxuosus_callingDer Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Er ist über Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Gürtel durch Asien und dort südwärts bis nach Indochina verbreitet. Er brütet in lichten, strukturreichen Wäldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwäldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorräte aus Eicheln und anderen Nussfrüchten angelegt.

Süd- und westeuropäische Eichelhäher sind meist Standvögel, mittel-, ost- und nordeuropäische Teilzieher, wobei nur einige nördliche Populationen ihre Brutgebiete im Winter komplett räumen. In manchen Jahren kommt es zu umfangreichen Evasionen nord- und osteuropäischer Populationen.

 

haussperling

Der Haussperling (Passer domesticus) – auch Spatz genannt – ist eine Vogelart aus der Familie der Sperlinge (Passeridae) und einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Singvögel. Der Spatz ist ein Kulturfolger und hat sich vor über 10.000 Jahren dem Menschen angeschlossen. Nach zahlreichen, teils beabsichtigten, teils unbeabsichtigten Einbürgerungen ist er mit Ausnahme der Tropen fast überall anzutreffen, wo Menschen sich das ganze Jahr aufhalten. Der weltweite Bestand wird auf etwa 500 Millionen Individuen geschätzt. Nach deutlichen Bestandsrückgängen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem im Westen Mitteleuropas wurde die Art in die Vorwarnliste bedrohter Arten

 

krähenRabe –

Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge sind Raben und Krähen die Vögel mit der größten Intelligenz.[3] Beispielsweise zeigen sie in Experimenten die Fähigkeit, komplexe Handlungen im Voraus zu planen. Beim Verstecken von Futter zeigen sie sowohl große Merkleistungen als auch die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Ein Rabe scheint zu wissen, dass ein Futterversteck nur dann sicher ist, wenn er beim Verstecken nicht beobachtet wird.

Zudem legen sie ein erstaunliches Lernverhalten an den Tag (z. B. Herstellung von Werkzeug, Nutzen des Straßenverkehrs zum Knacken von Nüssen und Früchten, wobei sie die von Autofahrern überfahrenen Nüsse an roten Ampeln aufsammeln). Kurz nachdem das Verhalten bei einem Individuum festgestellt worden war, wurde es auch in einem Radius von mehreren Kilometern um den Entdeckungsort herum beobachtet. Dies wird als Beweis für ein bisher ungeahnt schnelles Lernvermögen interpretiert.[4]

Häufig sieht man sie auch als Begleiter von Wölfen oder anderen Beutegreifern, um sich dann am Riss zu beteiligen, oder aber um zu stibitzen.

 

Kranich_(Grus_grus)

Der Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, ist der einzige Vertreter der Familie der Kraniche (Gruidae) in Nord- und Mitteleuropa. Kraniche bewohnen Sumpf– und Moorlandschaften in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Europa, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie nehmen das ganze Jahr über sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Der Bestand hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, so dass die Art zurzeit nicht gefährdet ist.

Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In China stand er für ein langes Leben, Weisheit, das Alter sowie die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Auch in Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks und der Langlebigkeit. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung wird der Kranich symbolisch für etwas „Erhabenes“ in der Natur verwendet.

 

 

mauersegler

Der Mauersegler (Apus apus) ist eine Vogelart aus der Familie der Segler. Er ähnelt den Schwalben, ist aber mit diesen nicht näher verwandt; die Ähnlichkeiten beruhen auf konvergenter Evolution. Der Mauersegler ist ein Langstreckenzieher. Er hält sich hauptsächlich von Anfang Mai bis Anfang August zur Brutzeit in Mitteleuropa auf, seine Winterquartiere liegen in Afrika, vor allem südlich des Äquators.

Mauersegler sind extrem an ein Leben in der Luft angepasst. Außerhalb der Brutzeit halten sie sich über mehrere Monate höchstwahrscheinlich ohne Unterbrechung in der Luft auf.[1] Im Hochsommer sind die geselligen Vögel im Luftraum über den Städten mit ihren schrillen Rufen sehr auffällig. Bei ihren Flugmanövern können sie im Sturzflug Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h erreichen.[2]

Der Mauersegler ist die einzige Seglerart, die in Mitteleuropa eine ausgedehnte Verbreitung aufweist. Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche regionale Namen für den Vogel, sehr verbreitet sind hierbei „Spyre“ oder ähnliche Bezeichnungen, beispielsweise in der Schweiz oder in Tirol.

 

 

bussard-1-web

Bussarde sind breitflügelige, kurzschwänzige Schwebeflieger. Im Aussehen ähneln sie der Gattung Aquila, unterscheiden sich jedoch durch die geringere Größe und weitere Merkmale.

Der Schnabel ist vergleichsweise kurz und von Anfang an gebogen. Nur drei bis vier der äußeren Handschwingen haben an der Innenfahne eine deutliche Verengung. Die Beine sind beim Großteil der Arten unbefiedert, vier Arten weisen eine Befiederung der Rückseite auf. Das Gefieder ist oft auf der Unterseite quergebändert.

Die Weibchen sind meist etwas größer als die Männchen, dieser Sexualdimorphismus ist weniger stark ausgeprägt als bei der Gattung Accipiter; Farbdimorphismus und –polymorphismus sind häufig.

Bis auf wenige Ausnahmen sind Bussarde wenig spezialisierte Jäger von Kleinsäugern (besonders Mäuse) und Vögeln. Bussarde fressen aber auch Regenwürmer, Insekten, Reptilien und Aas.

Ihre Beute schlagen sie fast immer am Boden. Entweder stürzen sie sich von einem Ansitz auf sie, oder sie gehen vom Segelflug und kurzem Rüttelflug (bei Mäuse- und Raufußbussard) in den Sturzflug über.

 

TürkentaupeDie Turteltauben sind meist kleiner und schlanker als die Feldtauben (Columba).[1] Darüber hinaus haben sie einen längeren, keilförmigeren Schwanz. Das Gefieder ist bei den meisten Arten bräunlich. Viele Arten haben jedoch schwarze und weiße Flecken. Charakteristisch für die Arten sind weiße oder schwarze Nackenbringe, Halsseitenflecken, schwarze Ohrflecken oder schwarze Flecken auf den Flügeln. Der Schnabel ist gestreckt.

 

uhu

Der Uhu (Bubo bubo) ist eine Vogelart aus der Gattung der Uhus (Bubo), die zur Ordnung der Eulen (Strigiformes) gehört. Der Uhu ist die größte Eulenart. Uhus haben einen massigen Körper und einen auffällig dicken Kopf mit Federohren. Die Augen sind orangegelb. Das Gefieder weist dunkle Längs- und Querzeichnungen auf. Brust und Bauch sind dabei heller als die Rückseite.

Der Uhu ist ein Standvogel, der bevorzugt in reich strukturierten Landschaften jagt. In Mitteleuropa brütet die Art vor allem in den Alpen sowie den Mittelgebirgen, daneben haben Uhus hier in den letzten Jahrzehnten aber auch das Flachland wieder besiedelt. Die Brutplätze finden sich vor allem in Felswänden und Steilhängen und in alten Greifvogelhorsten, seltener an Gebäuden oder auf dem Boden.

 

bachstelze

Die Bachstelze (Motacilla alba) ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie fällt durch ihr kontrastreiches, schwarz-weiß-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches dschiwid.

Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von Südostgrönland durch die gesamte Paläarktis bis zur Beringstraße und in den äußersten Westen Alaskas. Im Norden reicht es über den Polarkreis hinaus, im Süden bis in die Subtropen. In Mitteleuropa ist die Bachstelze ein verbreiteter und häufiger Brutvogel. Ursprünglich wohl vor allem an unbewachsene Uferflächen und Gewässer gebunden, ist sie heute überall in der offenen und halboffenen Kulturlandschaft zu finden, wo es passende Nistgelegenheiten und freie Bodenflächen zur Nahrungssuche gibt. Die Art brütet in Nischen und Halbhöhlen und ernährt sich fast ausschließlich von Insekten und anderen Gliederfüßern.

 

 

Seeagler

Seeadler-flug

Im Sitzen sind Seeadler selbst auf große Entfernung meist durch ihre Größe, den etwas eckig wirkenden, sehr kräftigen und fast bulligen Körper, den sehr kräftigen und langen Hals, den großen Schnabel und die sehr kräftigen Fänge erkennbar. Das Gefieder adulter Seeadler ist überwiegend braun. Kopf, Hals, obere Brust und oberer Rücken sind gelblich ockerfarben aufgehellt. Der weiße Schwanz ist kurz und keilförmig. Der Schnabel ist im Vergleich zu anderen Greifvögeln sehr groß und kräftig und wie die Wachshaut hellgelb. Die Iris der Augen ist ebenfalls hellgelb. Anders als beim Steinadler (Aquila chrysaetos) sind die Beine nicht bis zu den Zehen befiedert. Auch im Flug sind Seeadler in Mitteleuropa kaum verwechselbar. Neben der bedeutenden Größe sind der weit vorgestreckte, lange und kräftige Hals und die breiten, brettförmigen und im Segelflug horizontal gehaltenen Flügel gute Merkmale. In größerer Höhe ist der weiße Schwanz oft kaum sichtbar, das Flugbild wird dann oft mit „fliegendem Gerüstbrett“ umschrieben. Im aktiven Flug werden die riesigen Flügel weit nach unten und nach oben durchgeschlagen.

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Silbbermöwe

silbemöwe

Silbermöwen sind Koloniebrüter, deren Brutplätze meist auf unzugänglichen Inseln oder an Steilküsten liegen. Vielerorts brütet die Art aber auch in Dünengebieten oder Salzwiesen. Sie ist wie die meisten Möwen ein Allesfresser, ernährt sich aber vor allem von Krusten– und Weichtieren, Fischen und menschlichen Abfällen. Während die nördlichen Populationen Zugvögel sind, verbleiben die meisten übrigen Silbermöwen in der Nähe ihrer Brutgebiete. Vor allem junge Silbermöwen wandern jedoch teils große Strecken und sind dann auch weit im Binnenland zu finden. Nachdem die Art im 19. Jahrhundert durch Absammeln der Eier und Bejagung stark dezimiert worden war, erholten sich die Bestände im Laufe des 20. Jahrhunderts.

Brasstölpelbrasstölpel

Der Basstölpel (Morus bassanus) ist ein gänsegroßer Meeresvogel aus der Familie der Tölpel. Innerhalb dieser Familie ist er die am weitesten im Norden brütende Art und die einzige, die auch in Europa brütet. Seit 1991 ist der Basstölpel auch Brutvogel auf Helgoland. Typisch für den Basstölpel sind große Kolonien, in der mehrere tausend Brutpaare ihr jeweiliges Junges heranziehen. Basstölpel präferieren für die Anlage ihrer Nester steile Felsinseln, die vor der Küste liegen.

 

Narürlich gehören die Singvögel dazu – eigene Rubrik: http://silexzeitung.de/2014/02/15/singvoegel-singen/

Das Meer, Wellen, Sandstrand und Vögel tirilierend

Sandstrand

Foto: A.Trepte, www.photo-natur.de

sandstrandStrände liegen meistens an einer Küste zum Meer oder bilden das Ufer eines Flusses und sind daher dem Einfluss der Wasserströmung unterworfen. So kann Sand oder Gestein an Strände angespült oder vom Land abgetragen werden. Strände, an denen Sand angespült wird, besitzen meistens breite Sandbänke. Im Abbaubereich der Meeresströmung zeichnen sich Strände durch einen leichten Steigungsabfall zum Meer aus.

 

 

 

Meeresvögel oder Seevögel bezeichnet man Vogelarten, die mit ihrer Lebensweise überwiegend an das Meer gebunden sind. Insgesamt weisen 275 verschiedene Arten eine Anpassung an das Leben auf dem Meer auf.[1] Typische Meeresvögel sind beispielsweise Röhrennasen, zu denen auch die Albatrosse zählen, die in besonderer Weise an ein ständiges Fliegen über dem Meer angepasst sind. Sie nutzen die Aufwinde über den Wellen, die ihnen über längere Zeit Auftrieb verleihen. Weitere Beispiele für Meeresvögel sind Pinguine, Alkenvögel wie Papageitaucher oder Trottellumme, Austernfischer und Säbelschnäbler.

 

 

Möven/Sturmmöwe

seemöweSturmmöwe brütet meist in kleineren Kolonien von bis zu 50 Paaren, es kommen jedoch an der Küste bisweilen auch größere mit mehreren tausend Paaren vor. Das Nest wird meist am Boden errichtet, kann aber auch erhöht liegen und sogar Baumnester kommen vor. Wie die meisten Möwen ernährt sich die Art omnivor. Die größten Brutbestände finden sich in Küstengebieten, aber auch Flusslandschaften, Moore und Sümpfe im Binnenland werden besiedelt. Während in Europa viele Vögel im Winter nur kurze Strecken wandern oder in den Brutgebieten verbleiben, ziehen die Vögel im übrigen Verbreitungsgebiet regelmäßig auch weiter. Dabei ziehen die Vögel des mittleren Eurasiens südwestwärts und überwintern zum Teil im Bereich des östlichen Mittelmeeres.

 

Brasstölpelbrasstölpel

Der Basstölpel (Morus bassanus) ist ein gänsegroßer Meeresvogel aus der Familie der Tölpel. Innerhalb dieser Familie ist er die am weitesten im Norden brütende Art und die einzige, die auch in Europa brütet. Seit 1991 ist der Basstölpel auch Brutvogel auf Helgoland. Typisch für den Basstölpel sind große Kolonien, in der mehrere tausend Brutpaare ihr jeweiliges Junges heranziehen. Basstölpel präferieren für die Anlage ihrer Nester steile Felsinseln, die vor der Küste liegen.

Eistaucher

eistaucherSeetaucher bewohnen im Wesentlichen den Norden der Holarktis, also die Tundra und Taiga in Kanada, Alaska, Grönland, Skandinavien und Russland. Mit dem Sterntaucher und dem Prachttaucher brüten zwei der fünf Arten auch in Nordeuropa; die Südgrenze der Vorkommen beider Arten liegt in Europa im Norden Irlands, im nördlichen Schottland sowie im Süden von Norwegen und Schweden. Der Eistaucher brütet vor allem in Nordamerika, daneben auch in Grönland und auf Island; der Gelbschnabeltaucher bewohnt den Nordosten Sibiriens und den äußersten Norden Amerikas.

 

Austernfischer

Oystercatcher

Die Austernfischer sind weltweit an Meeresküsten verbreitet, lediglich in den polaren Regionen fehlen sie. Drei Arten (Braunmantel-, Feuerland- und Südamerikanischer Austernfischer) besiedeln die Küsten Südamerikas; der Klippen-Austernfischer ist an der Pazifik- und der Braunmantel-Austernfischer an beiden Küsten Nordamerikas heimisch. An Afrikas Küsten leben der seltene Schwarze Austernfischer und der Eurasische Austernfischer im Nordwinter. In Australien kommen der Australische und der Ruß-Austernfischer, in Neuseeland der Neuseeländische und der Südinsel-Austernfischer vor. Der Chatham-Austernfischer ist nur auf den Chatham-Inseln südlich von Neuseeland anzutreffen.

In der westlichen Paläarktis ist heute mit dem eurasischen Austernfischer nur noch eine Art vertreten. Der früher auf den östlichen Kanaren brütende endemische Kanaren-Austernfischer gilt seit 1968 als ausgestorben.

 

Silbbermöwe

silbemöweSilbermöwen sind Koloniebrüter, deren Brutplätze meist auf unzugänglichen Inseln oder an Steilküsten liegen. Vielerorts brütet die Art aber auch in Dünengebieten oder Salzwiesen. Sie ist wie die meisten Möwen ein Allesfresser, ernährt sich aber vor allem von Krusten– und Weichtieren, Fischen und menschlichen Abfällen. Während die nördlichen Populationen Zugvögel sind, verbleiben die meisten übrigen Silbermöwen in der Nähe ihrer Brutgebiete. Vor allem junge Silbermöwen wandern jedoch teils große Strecken und sind dann auch weit im Binnenland zu finden. Nachdem die Art im 19. Jahrhundert durch Absammeln der Eier und Bejagung stark dezimiert worden war, erholten sich die Bestände im Laufe des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

Angriff der Lachmöwen

 

Seeagler

Seeadler-flugIm Sitzen sind Seeadler selbst auf große Entfernung meist durch ihre Größe, den etwas eckig wirkenden, sehr kräftigen und fast bulligen Körper, den sehr kräftigen und langen Hals, den großen Schnabel und die sehr kräftigen Fänge erkennbar. Das Gefieder adulter Seeadler ist überwiegend braun. Kopf, Hals, obere Brust und oberer Rücken sind gelblich ockerfarben aufgehellt. Der weiße Schwanz ist kurz und keilförmig. Der Schnabel ist im Vergleich zu anderen Greifvögeln sehr groß und kräftig und wie die Wachshaut hellgelb. Die Iris der Augen ist ebenfalls hellgelb. Anders als beim Steinadler (Aquila chrysaetos) sind die Beine nicht bis zu den Zehen befiedert. Auch im Flug sind Seeadler in Mitteleuropa kaum verwechselbar. Neben der bedeutenden Größe sind der weit vorgestreckte, lange und kräftige Hals und die breiten, brettförmigen und im Segelflug horizontal gehaltenen Flügel gute Merkmale. In größerer Höhe ist der weiße Schwanz oft kaum sichtbar, das Flugbild wird dann oft mit „fliegendem Gerüstbrett“ umschrieben. Im aktiven Flug werden die riesigen Flügel weit nach unten und nach oben durchgeschlagen.

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Papageientaucher (Puffin)

papageientaucherMeeresvögel oder Seevögel bezeichnet man Vogelarten, die mit ihrer Lebensweise überwiegend an das Meer gebunden sind. Insgesamt weisen 275 verschiedene Arten eine Anpassung an das Leben auf dem Meer auf.[1] Typische Meeresvögel sind beispielsweise Röhrennasen, zu denen auch die Albatrosse zählen, die in besonderer Weise an ein ständiges Fliegen über dem Meer angepasst sind. Sie nutzen die Aufwinde über den Wellen, die ihnen über längere Zeit Auftrieb verleihen. Weitere Beispiele für Meeresvögel sind Pinguine, Alkenvögel wie Papageitaucher oder Trottellumme, Austernfischer und Säbelschnäbler.

 

 

 

 

 

Binguin

pinguineDie Pinguine (Spheniscidae) sind eine Gruppe flugunfähiger Seevögel der Südhalbkugel und bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes. Ihre stammesgeschichtliche Schwestergruppe bilden wahrscheinlich die Seetaucher (Gaviiformes) und Röhrennasen (Procellariiformes). Pinguine sind leicht von allen anderen Vögeln zu unterscheiden und in herausragender Weise an das Leben im Meer und in den teilweise extremen Kältezonen der Erde angepasst.

 

 

Condor

condor-c04Männliche, ausgefärbte Andenkondore sind mächtige, schwarze Greifvögel mit an der Oberseite deutlich weißen bis silbern weißen Handschwingen und Deckfedern und einer weißen Halskrause, die den nackten, rötlichbraunen Kopf vom Rumpf absetzt. Ein wulstiger Kamm bedeckt die Kopfoberseite. Sie sind mit bis zu 15 Kilogramm die schwersten Greifvögel und zählen zu den wenigen Vögeln, deren Spannweite über 300 Zentimeter betragen kann. Weibchen sind kleiner, oft wesentlich leichter, gleichen in der Färbung jedoch den Männchen. Wie die düster dunkelbraun gefärbten Jungvögel weisen sie keinen Kamm auf.

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dafür Simon & Garfunkel El  Condor Pasa

 

Strandleufer

strandleuferDie Strandläufer haben verhältnismäßig lange Flügel und Beine sowie kurze Schwanzfedern. Die Schnabelform ist in Anpassung an die jeweilige Nahrungsweise variabel. Einige Arten haben verhältnismäßig kurze und gerade Schnäbel, bei anderen Arten ist der Schnabel länger und häufig am Ende leicht nach unten geboten. Besonders ausgeprägt ist diese Schnabelform beispielsweise beim Sichelstrandläufer. Die kleinste Art ist der Wiesenstrandläufer, der lediglich eine Körperlänge von 10 bis 12 Zentimetern erreicht. Er hat eine Flügelspannweite von 32 bis 35 Zentimetern und wiegt zwischen 16 und 25 Gramm.[2] Die größte Art ist der Große Knutt, der eine Körperlänge zwischen 25 und 28 Zentimetern erreicht. Seine Flügelspannweite beträgt 60 bis 67 Zentimeter. Er wiegt zwischen 140 und 200 Gramm.[3]

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Singvögel singen und zwitschern fröhlich – Songbirds

Dank  der Schweizerischen Vogelwarte

birds

 

 

amsel

Die Amsel oder Schwarzdrossel ist erst im Laufe der letzen neunzig Jahre zu einem Kulturfolger geworden. Heute besiedelt sie selbst unwirtlichste Gegenden der Großstädte. Durch diese Umstellung hat sich die Brutbiologie der Stadtamsel in mancher Beziehung geändert. Auch die Anzahl ihrer Gesangsmotive soll geringer als bei Waldamseln sein. blackbird

 

 

 

 

 

 

blaumeise

 

 

 

 

 

 

 

Die Blaumeise
Häufig begegnet man in Wäldern, Parks und Gärten einer Meise, die sich

dem Menschen eng angeschlossen hat. Sie fällt durch die hellblaue Kopfkappe auf. Im Winter kommt sie häufig zu den Futterstellen. In Ermangelung von natürlichen Baumhöhlen zieht sie ihre große Kinderschar gern in geeigneten Nistkästen auf. blue tit

 

 

buchfink

 

chaffinch   Der Buchfink ist – was Aussehen und Stimme betrifft, ein weithin bekannter Waldvogel. Der Gesang kann in verschiedenen Varianten auftreten, doch sind Grundrhythmus und Länge angeboren. Ein Sänger beherrscht häufig zwei oder drei Varianten.

 

 

 

spotted woodpecker   Der Buntspecht
Sein Repertoire besteht zum einen aus zahlreichen Rufen, zum anderen aus einem                           Instrumentalgeräusch,dem so genannten Trommeln. Es unterscheidet sich deutlich                                                              von dem Hämmern, das unregelmäßig ist und buntspechtausschließlich dem Höhlenbau und der Nahrungssuche dient. Von diesem Hämmern leitet sich das Trommeln als akustisches Signal ab. Unterlagen mit guter Resonanz werden bevorzugt, die Schlagfrequenz ist von Art zu Art verschieden.

 

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common redstart   Das Gartenrotschwänzchengartenrotschwänzchen
Ende April bis Anfang Mai vernimmt man den Gesang der ersten Gartenrotschwänze, die aus dem afrikanischen Winterquartier zurückgekehrt sind. Als Höhlen- und Halbhöhlenbrüter ist dieser Rotschwanz auf Altholzbestände in Wald und Garten angewiesen. Er wird manchmal fälschlich als Rotkehlchen bezeichnet. Beide Arten sind aber nicht mehr zu verwechseln, hat man erst einmal den stets vibrierenden roten Schwanz oder die weiße Stirn und den schwarzen Kehlfleck des Männchens entdeckt. Auch der Gesang, der oftmals geschickt nachgeahmte Motive anderer Vögel enthält, klingt ganz anders als die perlende Strophe eines Rotkehlchens.

kleibernuthatch    Der Kleiber
Im Volksmund wird der Kleiber wegen seiner Lebensweise und wegen seines Aussehens auch Spechtmeise genannt. Die Nahrung besteht überwiegend aus verschiedenen Insekten. Im Winter stellt er sich notgedrungen mehr auf pflanzliche Kost ein. Das eigenartige Verhalten, durch Ankleben von Lehm oder anderen Materialien den Eingang der Bruthöhle einzuengen, brachte ihm den Namen Kleiber ein.

Mönchsgrasmückeblackcap     Die Mönchsgrasmücke
Die Grasmücken besiedeln vor allem sonnige Buschlandschaften in Südeuropa. Nur die Mönchsgrasmücke hat sich im Laufe ihrer Stammesgeschichte zu einem regulären Waldbewohner entwickelt. Ihren Gesang kann man wohl zu den schönsten in unseren Breiten rechnen. Wer sie das erste Mal hört, ist freudig überrascht, von dem Übergang des leises Vorgesanges in den freudig jubelnden zweiten Teil des Liedes.

Nachtigallnightingale    Die Nachtigall
Die Gesangsaktivität der unscheinbaren sperlingsgroßen Nachtigall ist frühmorgens am höchsten, sinkt allmählich oder in Stufen zu einem Minimum zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr ab. Und steigt in den Abendstunden wieder an.

Piroloriole    Der Pirol
Die Sperlingsvögel, zu denen der Pirol gehört, sind nach Arten und Anzahl die am stärksten vertretene Ordnung. Durch seine farbenprächtige schwarze und gelbe Zeichnung ist er exotisch anmutend. Neben seinem klangvoll geflöteten Motiven verfügt der Pirol über einen leisen schwätzenden Gesang und über auffallend krächzende und schnarrende Rufe.

Rotkehlchen

robin redbreast    Das Rotkehlchen
Das menschliche Gehör reicht nicht aus, um den vollen Umfang des Liedes des Rotkehlchens zu erfassen, denn der hörbare Klang wird von Oberwellen begleitet, die im Bereich des Ultraschalls liegen. Rotkehlchen sind Bewohner der Strauch- und Unterholzschicht. Manche Männchen singen von höchsten Singwarten aus. Diese so genannten Wipfelsänger sind bei den Vogelhaltern wegen ihrer schönen Stimme sehr beliebt.

Singdrosselsong thrush    Die Singdrossel
Nach der Amsel ist die Singdrossel der häufigste Vertreter der großen Familie der Drosseln, in der wir sehr ausdrucksreiche Stimmen finden. Für die Gesänge der Singdrossel ist kennzeichnend, dass die meisten Motive zwei- bis fünfmal wiederholt werden. Mit der Heimkehr aus dem Winterquartier in Südeuropa beginnen die bei uns beheimateten Brutvögel im März mit dem Gesang, während der Durchzug der nördlichen Artgenossen noch bis Mitte April anhält.

starstar     Der Star ist ein Stimmenimitator. Bei genauerem Hinhören wird man bei jedem Individuum Fremdmotive feststellen. Sie stammen nicht nur aus der Umgebung des Brutortes, sondern häufig von Arten, die der Star auf dem Zuge gehört hat, z.B. von Enten oder Blesshühnern. Solche Motive haben dann gewiss keine Mitteilungsfunktion für die Vogelarten in seiner Nachbarschaft, sondern dienen vielleicht nur der individuellen Ausgestaltung des Repertoires. Dieser Star ahmt Dohlenrufe nach. Dabei fliegt ein Dohlenpaar herzu und der Star passt Stimme und Klangfarbe dem Vorbild an. Dann rufen die Dohlen weiter, während der Star andere Gesangsmotive aufgreift und dabei Rufe von Blaumeise, Blesshuhn und Hempfling nachahmt.

bachstelzewhite wagtail    Die Bachstelze ist ein weit verbreiteter Brutvogel. Als zutraulicher Bewohner offener Landschaften ist dieser Vogel kaum zu übersehen. Zwar findet man sie oft in der Nähe eines Gewässers, doch ist sie nicht ans Wasser gebunden, wie man aus ihrem Namen schließen könnte. Ihre Nahrung, insbesondere Insekten und deren Larven, findet sie nämlich auch auf Äckern, Viehweiden, Hausdächern und Strassen. Während der Brutzeit zeigen sich Bachstelzen gegenüber Störenfrieden sehr aggressiv. So verfolgen sie etwa Greifvögel wie Schwarzmilane laut zeternd über mehrere hundert Meter. Bachstelzen bilden große Schlafgemeinschaften, die üblicherweise in Schilfgebieten, gelegentlich auch mitten in Städten auf Bäumen an verkehrsreichen Strassen anzutreffen sind. Ihr Flug ist stark wellenförmig. Beim Auffliegen ruft sie hoch und scharf „tzissik“. Den gleichen Ruf hört man auch bei der Balz wenn das Männchen dem Weibchen nachjagt und vor ihm mit gesenktem Kopf, hängenden Flügeln und gestelztem Schwanz seine Imponierstellung einnimmt. Das Nest kann mitunter an sehr eigentümlichen Orten erstellt werden. Nebst den üblichen Gebäudebruten finden Ornithologen auch des Öfteren Nester die in Nestern von Vögeln anderer Arten angelegt wurden, etwa in einem besetzten Graureiherhorst, oder die sich in Eisenkonstruktionen von Brücken und Stauwehren oder gar in Baumaschinen befinde

Goldammeryellowhammer    Die Goldammer
Wer zum ersten mal ein leuchtend gelbes Goldammermännchen sieht, könnte annehmen, dass es sich um einen entwichenen Käfigvogel handelt. Doch die prächtige Goldammer gehört zur einheimischen Vogelwelt, denn sie ist in weiten Teilen Europas ein häufiger Brutvogel. Die Goldammer besiedelt am liebsten ländliche Gegenden mit Hecken, Obstgärten, Äckern, Wiesen und Waldrändern. Von einer Baumspitze oder einer Hecke aus singt das Männchen vom frühen Frühjahr bis weit in den Sommer hinein seine einfache Strophe. Wie beim Buchfinken kann man auch bei der Goldammer Dialekte unterscheiden. Beim Balzen jagt das Männchen das Weibchen in kurvenreichem Flug. Beide lassen sich dann oft zu Boden fallen, um sich zu begatten. Manchmal stolziert das Männchen auch mit gespreizten Flügeln, gefächerten Schwanz und aufgestelltem Schopf um das Weibchen herum. Goldammern sind wie alle Ammern Samenfresser mit kurzem spitzem Schnabel. Im Herbst und im Winter suchen sie oft mit anderen Körnerfressern, etwa Spatzen und Buchfinken, in Trupps auf Stoppelfeldern oder in der Nähe von Bauernhäusern ihre Nahrung. In der kältesten Jahreszeit findet man sie häufig auch an Futterstellen oder auf Miststöcken. Im Abflug lassen sie fast stets ein gedämpftes „Zick“, „Zürr“ oder ähnliche Laute hören.

Heidelerchewood lark     Die Heidelerche singt so schön und auffallend, dass viele Leute sie für einen besseren Sänger halten als die Nachtigall. Sie singt tagsüber wie auch nachts. Ihr flötendes, in der Tonlage abfallendes „didlülülülülü“ dauert meist mindestens eine Minute an und kommt in hellen Mondnächten am besten zur Geltung. Es hat ihr auch ihren wissenschaftlichen und ihren französischen Namen (Alouette lulu) eingetragen. Die Heidelerche bewohnt mehr oder weniger offene, eher trockene und mit nur lückenhafter Vegetation versehene Landschaften. Solche sind bei uns rar geworden. Im Zuge der landwirtschaftlichen Intensivierungen ist die Heidelerchen aus vielen Gegenden verschwunden. Heute findet man sie am ehesten noch auf einer kargen Juraweide oder in Felsensteppengebieten des Wallis. Da und dort wird mal ein Revier in einem Weinberg oder auf einer Alpweide bezogen. Die Heidelerche ähnelt im Aussehen der etwas größeren Feldlerche. Sie hat jedoch einen auffälligen weißen Überaugenstreif, der bis zum Nacken reicht, einen weiß gesäumten, schwarzen Fleck am Flügel und einen auffällig kurzen Schwanz. Die Heidelerche ist ein Kurzstreckenzieher, der im Oktober in den Mittelmeerraum zieht. Von dort kehren viele schon Ende Februar oder Anfang März zurück. Nur wenige Heidelerchen versuchen gelegentlich eine Überwinterung in unserem Lande.

Kohlmeisegreat tit     Die Kohlmeise
Meisen sind nicht nur akrobatisch, sondern auch sehr erfinderisch veranlagt. Hängt man etwa eine Nuss an einen langen Faden, zieht die Meise den Faden mit dem Schnabel heran und hält ihn Schlinge für Schlinge mit dem Fuß fest, bis sie die Nuss erreicht hat. Ihr Einfallsreichtum macht diese Vögel zuweilen auch zu eigentlichen Plaggeistern. So fanden in England Kohlmeisen Ende der dreißiger Jahre heraus, dass sie die Stannioldeckel der Milchflaschen durchhacken konnten, um an die Rahmschicht zu gelangen, die auch für sie einen Leckerbissen darstellt. Innert kürzester Zeit hatten es die Meisen einander abgeschaut, und bald war in weitem Umkreis keine Milchflasche mehr sicher vor diesen Schleckmäulern. Doch solcher Schaden wird durch den Nutzen, den sie dem Gärtner bringen, mehr als wettgemacht: Da Meisen ihre Jungen mit Raupen, vor allem mit solchen des Frostspanners, füttern, vertilgt ein Pärchen in den drei Wochen, in denen es die Jungvögel versorgt, schätzungsweise 7000-8000 Raupen und andere Insekten. Der kluge Gärtner stellt deshalb Nistkästen auf. Die Kohlmeise verfügt über einen großen Wortschatz. Am häufigsten hört man ihr Frühlingslied, das wie „zizibäh“ oder auch anders betont – „titis titisi“ klingt. Ihr Ruf lautet „pink „. Manche Laute erinnern an das Geräusch beim Schärfen einer Säge. Wenn man das Weibchen im Nest aufschreckt, zischt es wie eine Schlange.

Wendehals

wryneck    Der Wendehals ist gut sperlingsgroß. Mit seiner graubraunen, fein quer- und längsgestreifter Färbung verfügt er über ein ausgezeichnetes Tarngefieder. Man könnte ihn für ein Stück Rinde oder gar für ein Reptil halten! Der in Europa und Asien weit verbreitete Wendehals ist der Zugvogel unter den Spechten. Er fliegt im August/September ins tropische Afrika und kehrt ab Ende März zu uns zurück. Hier besiedelt er Obstgärten, Gärten und Parks, Rebgelände und lichte Wälder. Der Bestand ging über die letzten Jahrzehnte stark zurück. Es braucht heute schon eine ziemliche Portion Glück, wenn man auf der Alpennordseite ein Revier eines Wendehals-Paares aufstöbern kann. Regelmäßiger ist die Verbreitung im Wallis, im Tessin sowie stellenweise in Graubünden. Als Gründe für den Rückgang vermutet man in erster Linie das Verschwinden geeigneter Lebensräume und Nahrungsmangel. Als Nahrungsspezialist, der sich hauptsächlich von Wiesenameisen und deren Entwicklungsstadien ernährt, hat der Wendehals heutzutage Mühe, genügend Futter zu finden. Die meisten Wiesen werden heute stark gedüngt und häufig geschnitten. Damit ist der Pflanzenwuchs zu dicht und zu eintönig, die Ameisen haben zu wenig besonnte Stellen und ihrerseits keinen günstigen Lebensraum. Gleich nach seiner Ankunft verrät sich der Wendehals durch seinen oft ausdauernd vorgetragenen Ruf, ein nasales „gigigigigi“. Bei der Balz verneigen sich beide Vögel gegenseitig, breiten Flügel und Schwanz aus und plustern das Kopf- und Halsgefieder auf. Wendehälse zimmern keine eigenen Bruthöhlen. Sie übernehmen eine Baumhöhle oder einen Nistkasten. Nistmaterial wird keines eingetragen. Die heranwachsenden jungen Wendehälse zeigen ein eigenartiges Abwehrverhalten. Sie recken bei Gefahr ihre Hälse und ziehen sie wieder heftig ein, drehen die Köpfe, plustern sich auf und zischen wie Schlangen. Offenbar gelingt es ihnen damit häufig, Nesträuber zu vertreiben.

Zaunkönig

wren    Der Zaunkönig gehört zu unseren kleinsten Vögeln. Seine geringe Größe fällt vor allem wegen seines kurzen Schwänzchens auf. Sie kommt ihm sehr zustatten, etwa auf der Jagd nach Insekten, Spinnen und anderem Getier, die er unter Gestrüpp und Gerank bis in die entferntesten Winkel verfolgen kann. Und wenn er selbst verfolgt wird, findet er dort fast stets einen Fluchtweg. So klein der Zaunkönig ist, so laut ertönt seine Stimme. Wenn er sich mit steil aufgerichtetem Schwanz in der Bodenvegetation zu schaffen macht, lässt er oft ein hartes „Tetetetetet“ hören, das mit zunehmender Erregung in ein schnurrendes „Zerr“ übergeht. Wenn der Zaunkönig singt, wählt er eine freie Warte, so dass sein schmetterndes Lied weit zu hören ist. Das Männchen baut mehrere Nester, von denen sich seine Gefährtin eines zum Brüten auswählt. Meist gibt es zweimal Nachkommenschaft. Zuweilen übernimmt das Männchen die erste Brut, während das Weibchen das zweite Gelege ausbrütet. In nahrungsgünstigen Territorien gelingt es dem Männchen, mehrere Weibchen anzulocken. In strengen Wintern gehen viele Zaunkönige an Nahrungsmangel zugrunde, doch werden die Verluste schon in den folgenden Jahren wieder ausgeglichen.

 

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