Kategorie: Soko

SOKO Köln

kSOKO Köln ist eine deutsche Kriminalserie, die im ZDF gesendet wird. Sie ist der dritte Ableger der Fernsehkrimiserie SOKO 5113 und wurde erstmals am 22. Oktober 2003 ausgestrahlt. Bisher wurden 11 Staffeln produziert und ausgestrahlt.k1

Im Zentrum der fünfköpfigen Ermittlergruppe der Sonderkommission Köln stand Kriminalhauptkommissarin Alexandra Gebhardt.k2 Ihr Team bestand aus dem erfahrenen Kriminaloberkommissar Frank Hansen, dem Kriminalkommissar Tobias Berger, der Kommissaranwärterin Vanessa Haas sowie zunächst der deutsch-italienischen Kriminalkommissarin Daniela Fiori, die in der letzten Episode der 1. Staffel ausstieg, nachdem sie von einem Verdächtigen entführt wurde. k3Ihre Nachfolgerin wurde Kriminalkommissarin Carla Schumann, die nur eine Staffel blieb und später von Kriminalkommissarin Jale Beck ersetzt wurde. Dienstvorgesetzter war Ben Schneider.k4

Die SOKO löste zumeist im Team Mordfälle in und um Köln, die Ermittlungen führten sie dabei nicht nur ins Rotlichtmilieu und den Stadtpark, sondern auch auf Kriminalspiele in Gutshäusern oder Live-Rollenspiele in Burgen.k6 Auch das Privatleben der Ermittler spielte eine Rolle. Ben Schneider brachte außerdem regelmäßig ein komödiantisches Element in die Serie. k7Mit seiner bemüht-übereifrigen Art ging er seinen Leuten regelmäßig auf die Nerven, die in ihrem Chef wohl mehr einen lästigen Verwaltungsbeamten als einen Polizeikollegen sahen. Er hatte jedoch auch ernstere Szenen und wenn es hart auf hart kam, stand ihm das gesamte Team zur Seite.k5

Im Rahmen der 4. Staffel gab es Anfang 2007 eine Sonderausgabe in Spielfilmlänge. In Tod einer Polizistin ging es um die Ermordung einer jungen Polizeischülerin und die eines Autohändlers. Es stellt sich heraus, dass die beiden Taten einen gemeinsamen Hintergrund hatten und auch ein Polizeiausbilder darin verwickelt war. Die Ermittlungen führten die Kommissare diesmal bis nach Amsterdam.k8

 

SOKO_Köln

Soko München

m
Seriendaten
Originaltitel SOKO München (seit 2016)
SOKO 5113 (1978–2015)
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 1978
Produktions-
unternehmen
UFA Fiction
Länge
  • Staffel 1–3: 25 Minuten
  • seit Staffel 4: ca. 43 Minuten
Episoden 563+ und ein Special in 41+ Staffeln (Liste)
Genre Krimi
Idee Dieter Schenk
Musik Arpad Bondy
Erstausstrahlung 2. Januar 1978
auf ZDF
Besetzung

SOKO München (bis 2015: SOKO 5113) ist eine deutsche Kriminalserie. Sie ist die erste von mehreren Kriminalserien, die ein SOKO im Titel tragen. Die Fernsehserie spielt in München und startete am 2. Januar 1978 im ZDF. Mit der Produktion wurde schon im Herbst 1976 begonnen.m1

Die Zahl 5113 im Serientitel bezog sich auf die Telefondurchwahl des Chefs der SOKO.

Die Ausstrahlung der 38. Staffel endete mit der Jubiläumsepisode 500 Das Alibi am 25. März 2013, in der der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als Gastdarsteller in einem Cameo-Auftritt eine Rede hält.[1] Mittlerweile wird die 41. Staffel ausgestrahlt.m2

Im Juli 2015 gab das ZDF die Änderung des Serientitels von SOKO 5113 hin zu SOKO München bekannt. Damit soll eine Vereinheitlichung der Serientitel von Mutterserie und Ablegern geschaffen werden. Die Titel aller Ableger beinhalten, anders als SOKO 5113, den Namen der Stadt, in welcher das jeweilige Ermittlerteam tätig ist.[2] Die Änderung des Serientitels erfolgte im Januar 2016.[3]

Zei tgleich zur Änderung des Serientitels wurde der Handlung der Fernsehserie mit Ausstrahlung der 561. Episode am 4. Januar 2016 ein horizontaler Erzählstrang hinzugefügt: Zusätzlich zum „Fall der Woche“ erstreckt sich dann ein weiterer Fall über mehrere Episoden. Diese Erzählweise ermöglicht es, dass die Figuren der Ermittler tiefer gezeichnet werden können. Diese Entwicklung trägt der gestiegenen Beliebtheit horizontaler Erzählstrukturen in erfolgreichen US-Krimiserien Rechnungm3

Konzept

Die Serie basiert auf Erinnerungen von Kriminaldirektor Dieter Schenk, die dieser 1975 niederlegte. Das Manuskript wurde auch als Roman mit dem Titel „Der Durchläufer“ (Frankfurt 1978) veröffentlicht. Schenk war Leiter der Kriminalpolizei Gießen und später beim Bundeskriminalamt tätig. In seiner Zeit beim hessischen Landeskriminalamt hatte Schenk die Durchwahlnummer 5113.m7

Schenk schrieb bis 1986 auch Episodendrehbücher und blieb der Serie danach als Berater erhalten. Er hob hervor, dass seine Ermittler keine unfehlbaren Alleingänger seien, sondern teamfähige, normale Menschen, und legte großen Wert auf eine realistische Darstellung der Polizeiarbeit und kriminaltaktische Richtigkeit, aber nicht darauf, dass es in der Realität keine dauerhaft amtierenden Sonderkommissionen gibt, sondern diese immer nur für besondere Fälle zusammengestellt werden.m4

Das Grundkonzept der Serie besteht seit 1978 darin, die kriminalpolizeiliche Arbeit möglichst realitätsnah zu zeigen, ohne mit den in anderen Krimiserien üblichen Übertreibungen und Überzeichnungen zu arbeiten. Die Zusammenarbeit im Team steht im Vordergrund, auch das Privatleben der Charaktere wird in die Handlung integriert. Ursprünglich war die SOKO 5113 ausschließlich für die Bearbeitung von Delikten aus dem Bereich der organisierten Rauschgiftkriminalität zuständig, dabei wurde schon früh die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Polizeibehörden (z. B. Italien und Niederlande) thematisiert. Mehrere Folgen spielten vollständig im Ausland. Inzwischen klärt die SOKO aber zum überwiegenden Teil Kapitalverbrechen auf, die keinen Bezug mehr zur Drogen- oder organisierten Kriminalität haben.m5

Besetzung

Erster Leiter der SOKO bis zur einschließlich 12. Staffel war Kriminalhauptkommissar Karl Göttmann (Werner Kreindl). Nach Kreindls Tod 1992 (mit dem in der Serie der Tod seiner Rolle einherging) folgte ihm Kriminalhauptkommissar Horst Schickl (Wilfried Klaus), der als Kriminaloberkommissar ebenfalls seit der ersten Folge Teil der SOKO war. Nach dessen Abschied von der SOKO in einem 90-minütigen Fernsehfilm am 23. März 2008 wurde Kriminalhauptkommissar Arthur Bauer (Gerd Silberbauer) sein Nachfolger. Er war bereits 2006 in der Folge Tod nach Dienstschluss als Tatverdächtiger zu sehen.m6

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