4Wegen schwerer Kreislaufprobleme,  Atemnot und Husten rif meine liebe Frau den Notarzt – der brachte mich gegen 20 Uhr in die Klinik. Diagnose – Lungenentzündung.

Es war Samstag.

Montags dann all die Checks.1

Am Diestag dann der Herzcheck mit Ultraschall. Die Ärztin brauchte lange, schob die Apparatur immer wieder hin und her – sagte natürlich nichts.

Am nächsten Morgen, kam der Stationsazt – ein freundlicher Junger Mann, und meinte, ich hätte Probleme mit der Durchblutung des Herzens. Daher kämen auch die Rhytmusstörungen und nicht von meinem Roemheldsyndrom. Na so was! – Lunge ja – ich war immer starker Raucher, aber Herz bisher nie!

Ok, sagte ich, gottseidank war Christa auch gerade erschienen, und der Arzt ging alle Risiken durch, was ich dann unterschrieb.

Am nächsten Morgen dann in den OP. Erst kam ein langer Draht in die rechte Beinschlagader. Nach der kurzen Vereisung spürte ich nur Gefühle – keine Schmerzen – spührte wie die lange Spirale immer weiter die Ader hochgeschoben wurde, bis das Herz erreicht war.2

Faszinierend, wie die Aufnahmetechnik an krängenden und sich drehenden Galgen über mir hin und fort schwang um die richtigen Blickwinkel zu erreichen.

Arzt bewegte die Armaturen blitzschnell und präzise. Zwischendurch verschwand er um die Ecke um sich mit einem anderen Arzt zu beraten.

Das dauerte etwa eine Stunde.3

In der nächsten Stunde zug er dann 2 Stente ein.

Kurz bevor ich nicht mehr auf dem Rücken liegen lonnte, war er fertig – noch der Pressverband um Blutungen zu stoppen, und ich kam wieder auf mein bequemes Bett und murde in mein Zimmer gefahren.

Jetzt 2 Tage später bin ich wieder zu  Hause. Auch der Druck des Roemheld-Syndroms ist weg.

28 Feb 2012 --- Angioplasty. Computer artwork of a stent being placed in a narrowed blood vessel. --- Image by © Sciepro/Science Photo Library/Corbis

28 Feb 2012 — Angioplasty. Computer artwork of a stent being placed in a narrowed blood vessel. — Image by © Sciepro/Science Photo Library/Corbis

Offensichtlich, hatte ich diese intensiven Panikattakken des Syndroms nicht nur wom Syndrom, sondern vom Herzen, das flatterte.6

Puh – bin ich froh, dass die Lungenentzündung mit Kreislaufzusammenbruch mich jetzt neu positioniert hat.

So sieht man den nächsten 20 Jahren doch sehr vertrauensvoll entgegen!