Kategorie: Terra Preta

Der Amazonas Regenwald: Terra Preta (schwarze Erde)

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Die Aufregung war groß, als Forscher vor wenigen Jahrzehnten im Amazonasgebiet begannen, sich mit der wahrscheinlich fruchtbarsten Erde der Welt zu beschäftigen – mit der „Terra Preta“,51 portugiesisch für „Schwarze Erde“. Sie wurde von Menschen gestaltet und hat seit Jahrtausenden – die ältesten derartigen Böden sind rund 8’000 Jahre alt – nichts von ihrer herausragenden Qualität verloren.53 Kernelement ist Biokohle (meist Holzkohle), die im Boden offensichtlich fast ewig stabil bleibt und die für eine anhaltende Speicherung von Nährstoffen sowie Wasser sorgt. Weitere Bestandteile sind Kompost,56 Tonscherben jeder Größe, menschliche und tierische Ausscheidungen, organische Abfälle einschließlich Knochen und Gräten sowie vermutlich aquatische Biomasse wie Algen. Diese Mischung sorgte und sorgt für wesentlich höhere Konzentrationen an Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium als in umliegenden Böden. Auch wurde entdeckt, dass in diesen Schwarzerdeböden überdurchschnittlich viele Pilze vorkommen, die das Pflanzenwachstum begünstigen.

Die Leistungen der Terra Preta sind vielfältig: Sie kann Stickstoff und Kohlenstoff aus der Luft sehr gut im Boden binden, der Humusgehalt bleibt über lange Perioden stabil, durch die enorme innere Oberfläche der Biokohle und den erhöhten Humusgehalt bleiben die in den Boden eingebrachten Nährstoffe pflanzenverfügbar und gehen nicht verloren, die Wasseraufnahme und -speicherung ist enorm hoch und die Erträge sind um ein Vielfaches höher als in der Umgebung. Weiterhin kann sie sich sogar selbst regulieren. Als nach der Entdeckung Bauern begannen, diese Erde zu vermarkten, waren binnen weniger Jahrzehnte ganze Gebiete leergeräumt.50 Nachdem die brasilianische Regierung aus Angst um diesen „Schatz des Amazonas“ ein Exportverbot erließ, wuchs die abgebaute Erde binnen zehn bis zwanzig Jahren wieder nach! Das Phänomen ist bis heute nicht ganz geklärt, es wird vermutet, dass dies u. a. mit der bestens funktionierenden Mikrobiologie der Terra Preta zu tun hat.57

Wie diese Böden entstanden sind, ist ebenfalls noch weitgehend unbekannt. Das Wissen darüber „ging mit der Ausrottung der Ureinwohner des Amazonasgebietes verloren“, schreibt Gerald Dunst, Bodenexperte der Ökoregion Kaindorf in der Steiermark, in seinem BuchHumusaufbau – Chance für Landwirtschaft und Klima. Eine Hypothese geht davon aus, dass Biokohle gemeinsam mit organischen Abfällen kompostiert wurde.

Der Amazonas Regenwald: Pflanzen

 

Amazonasbecken

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Flora

Die Vegetation in Amazonien ist sehr heterogen.14 Eine grobe Unterteilung der meistverbreiteten  Vegetationsformen umfasst:15 Dichte Wälder, offene Wälder mit Palmen, Lianenwälder, Trockenwälder, Bergwälder (vor allem am Andenabhang), Überschwemmungswälder (Várzea),16 Sumpfwälder (Igapó), wobei die überschwemmungsfreien Waldtypen zusammenfassend als Terra-Firme-Wald bezeichnet werden. Hinzu kommen lokale Formationen wie Mangrovenwälder, waldfreie Savannen (campos naturais),17 Caatinga, etc. Wissenschaftler haben errechnet, das es in Amazonien etwa 16.000 Baumarten gibt, 18wobei die Hälfte aller Einzelbäume in der Region nur zu 227 Arten gehören.19

Terra preta ist eine fruchtbare, anthropogene Schwarzerde, die in der Nähe des Am

azonas und seiner Nebenflüsse verbreitet ist.

 

 

 

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Unser Garten Juni 2014

meautob

http://www.christophsilex.org/

Der Ator Christoph Silex

 

 

 

Der Garten Anfang Juni

Der Garten ist nach bio-dyn (Demeter) Regeln 3 Jahre gepflegt.
Das und Terra Preta erklären das fröhliche  Wachstum…

Geranien im Gasten auf dem Fensterbrett – in Terra Preta gepflanzt schon 15 Tage ohne Giessen!

klick image to enlarge:

Dort kommt auch kein Regen hin – Terra Preta saugt aus der Luft Fechtigkeit auf.http://silexzeitung.de/2014/04/22/terra-preta-das-ende-der-wassernot-die-ewige-fruchtbarkeit-des-bodens-und-wuesten/

Voriges Jahr haben wir 3 10 liter Eimer für Traubenmarmelade geerntet.

Lawendel

Königskerze vor dem Blühen

Kirschlorberberhecke zur Straße

Salbei

Urwald…

Kirschbaum

Äpfel

Aleppokiefer

Beerensträucher

Der obere Garten – links Brombeerhecke

Himbeerhecke

Salat im Gewächshaus

Tomaten

Gemütlich unterm Schirm am Gewächshaus

Beete für Tomaten, Bohnen, Gurken

Wiese für Bienen
– Weg weiter nach oben

im Sommer isst man draußen

Himbeeren sind reif

Bienen an Brombeeren

dito

Die große Linde

Blick auf Stuttgart

Terra Preta – das Ende der Wassernot – die Ewige Fruchtbarkeit des Bodens und Wüsten

Vor tausenden von Jahren entwickelten die Indianer am Amazonas die Technik der Terra Preta.

Wie auf anderen Gebieten – z.B. der Homöopatischen Heilkunst – geht auch hier die Entwicklung der Terra Preta auf die geistigen Forschungungen von Schananen zurück. Die Terra Preta Gebiete werden auch heute noch von den Indianern zur Erzeugung ihrer Nahrung benutzt. Die Fruchtbarkeit kann man der Bio-dyn Landwirtschaft vergleichen.

amatonas

Eine gute Einführung zeigt dieser Film
http://youtu.be/uAWQd4lx77Q

Terra Preta  großflächiger Anbau

kleingartenTerra Preta im Kleingarten – wir haben überall Terra  Preta dort ausgebracht, vo wir im letzten Jahr bei Trokkenheit ständig giessen mussten. In diesem heißen Frühjahr 2014 – war fiessen nicht mehr nötig. Kosten: 60 kg für 32 Euro.

Terra preta – Wikipedia

Terra preta (portugiesisch für „schwarze Erde“) beziehungsweise Terra preta do indio wird ein im Amazonasbecken anzutreffender, anthropogener Boden, genauer ein Hortic Anthrosol genannt. Der Boden besteht aus einer Mischung von Holz- und Pflanzenkohle, menschlichen Fäkalien, Dung und Kompost durchsetzt mit Tonscherben und gelegentlich auch Knochen sowie Fischgräten.

Aufgrund der Farbe und dem Anteil an pyrogenem Kohlenstoff wird Terra preta auch als Indianer-Schwarzerde Amazoniens bezeichnet, ist aus bodenkundlicher Sicht aber keine Schwarzerde.

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In solchen Tontöpfen wurden in den großen Städten mit Hochhäusern vor 4000 Jahren die Fäkalien aufgefangen und zu Terra Preta verarbeitet. Heute braucht man in Hochhäusern für die Fasserspühlung 100 Liter Wasser pro mal für die Toilette.

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Allein der tägliche Wasserverbrauch ist durch Bewässerung in der Landwirtschalt, den Golfplätzen und im Haus fo groß, das allein das Trinkwasser in Deutschland 7 mal durch den Menschen fließt. Die Glärwerke kommen kaum noch nach, ein Großteil der Chemischen Düngung und auch der ins Wasser gesülten Arzneimittel können nicht mehr heraus gefiltert werden. Fazit, wenn Arznei gebraucht wird, hilft sie nicht mehr weil der Körper schon daran gewohnt ist und das Grindwasser ist so Nitratvverseucht, das in manchen Gegenden alle Säuglingen kostelos von der Stadt Mineralwasser bekommen.

tuilette1Beispiel einer Terra Preta Trockentoilette

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Herstellung in Österreich: herstellung

 

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