hi,

ich finde es gut, dass du dich meldest mit problemen. ob du es selber so siehst oder weil es differenzen mit den eltern gibt, ist egal.
die „internet sucht“ ist ein allgemein anerkanntes problem. wie auch z.b. in DE das sturztrinken der teenager. es gibt schon überall auf der welt therapien und sogar suchtkliniken dazu.
wenn das „problem“ erkannt ist, ist das schon der erste „weg zur besserung“.

klingt blöd, aber ich kenne das. alle „süchte“ kann man nicht abschaffen. besser man gibt einigen nach, und bekommt dann die anderen in den griff. bei mir z.b. das rauchen, wenn ich versuche nicht mehr zu rauchen,  geht alles andere auch nicht mehr. also rauche ich weiter! heute  denke ich natürlich, wenn ich so alt geworden bin, sterbe ich sicher von was anderem.
also entscheide dich. battlefield heroes oder vielleicht „verliebt sein?“ …. das war meine entscheidung. die wirklichkeit. nicht die scheinwelt (das internet – für mich war es das kino – 1973 hatter ich phasen, wo ich pro woche 20 – 30 filme gesehen habe (die cinemathek in köln hatte gerade angefangen – das sah dann so aus: 1. die neuen action filme in der stadt. 2. die neuen ART filme in der stadt. 3. cinemathek – 5 tage in der woche – pro tag 5 filme – macht 20 – 30 filme/woche-
irgendwann hatte ich das SATT! – mir fehlte die wirklichkeit. die farben in Kodak. die zeiten zusammengezogen. usw.
als ich dann das kino verlies, war es am anfang auch ziemlich mühsam. das erleben des wirklichen lebens dauerte so lange, dass es frustrierend war. die farben waren eher mild und langweilig. aber das spüren eines windhauchs auf der backe – sofort denken an segeln – das zwitschern der vögel am morgen – das hören des wellenrauschens – das möchte ich nie mehr missen.
wir sind zusammen.
ich mag dich –

links:
BH posts

Was für Pc-Spiele könnt ihr mir empfehlen die ein wenig süchtig machen ?

Ich willl wieder süchtig werden

Therapie:

So, jetzt wissen Sie alles über die Internetsucht. Was Sie aber nicht wissen –  sonst wären Sie nicht hier –  ist, dass die Eltern verantwortlich sind, dass 90% der Erziehung davon abhängt, wieviel Zeit mit den Kindern verbracht wird, dass diese  Zeit  mit nichts ersetzt werden kann, (teure Nachhilfestunden, Reiten, Kung Fu, Musikstunden,  viel Taschengeld, Reisen, Skifahren, Surfen,  Therapeuten für Logopädie, Legastenie,  ADHS uvm.). Natürlich geht das heutige Wohlstandsverhalten dann nicht mehr.

Die Zeit, die Sie zuhause mit den Kindern verbringen fehlt beim Einkommen.

Wollen sie eine glückliche Kindheit? Starke Persönlichkeiten? Kreativität? Spielen?

Oder hochausgebildete IT Macher mit 60+ Wochenstunden, Porsche und Burnoutsyndrom?

Man könnte bei viel Zeit aber wenig Geld auch Ferien mit  Rad und Zelt im nächsten Wald, am nächsten Fluss, auf dem nächsten Bauernhof machen. Und stolz sein, dass man unabhängig ist,  gegen den Konsumstrom schwimmt, zufrieden mit den Kindern Quatsch macht, spielt, Fernsehen schaut, kocht, gemeinsam isst, vielleicht ein Tischgebet spricht…

Keine Angst, dafür braucht es keine  pädagogische Ausbildung. Wenn man viel Zeit mit den Kindern verbringt, fällt einem schon ein was richtig ist. Und hilft den neuen Menschen ihre Aufgabe zu finden. Abitur,  Studium, Erfolg (gezeigt durch materielle Werte) – alles sollte nicht so wichtig sein wie ein Angstfreies Leben, kreatives Leben, mutiges Leben. Dann braucht es auch keine Frührente, Burnoutkliniken, ständige Ablenkungen durch Kaufen, Saufen, Raufen (Fussball) – ach sie lieben auch Fussball? Sorry…

Wenn Sie Fragen haben – einfach unten im Kommentar, oder per email – csilex@gmail.com auch telefonisch: bitte per email anmelden. Christoph Silex
etwas Unterhaltung…