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Der Ator Christoph Silex

 

 

 

 

1990 in Izriede /Lettland, B.-D. Berater Fetscher entleert den Rest des Hornmistpräparates am Rande eines Kohlfeldes. Später wächst dort dieser Monsterkopf!

Seit 1924, als Rudolf Steiner den „Landwirtschaftlichen Kurs“ in Koberwitz vorstellte, arbeitet die biol.-dyn. Landwirtschaft nach der Annahme, dass z.B. das Hornmistpräparat, so funktioniert wie von Steiner vorgestellt. Kuhmist wird im Herbst in leere Kuhhörner gefüllt und dann werden die Hörner vergraben.  (Genaue Anleitungen überall im Internet u.a. bei Wiestinghausen) – Während der Ruhezeit im Winter empfangen die gefüllten Hörner von den Sternen, Planeten – kurz der Geistigen Welt kräftigende Impulse für das Wachsen der Pflanzen.

Die Impulse der Agrochemie dagegen stammen wie die Stickstoffdüngung – als Überbleibsel der Schiesspulverproduktion – den tödlichen Anregungen der Kriege mit der Folge von nahrungsbedingten Krankheiten. Sowohl physisch als auch psychisch.

Ebenso ist die Herbizid – Pestizid Entwicklung aus den Giftgas Produktionen des 1. Weltkrieges, und auch z.B.  Zyklon B – dem beliebten Gas der Auschwitzmörder zu verstehen.

Das sollte man sich immer wieder klar machen. Und sehen, wes geistes Kind unsere Nahrung ist.

Doch zurück: ich rühre gerne die Präparate – Hornmist fürs Wachstum, Hornkiesel (kann es was Schöneres geben als den Bergkristall?)  für die Reife.

Wir haben jetzt ein Regensammelfass aufgestellt. Es steht ca 10 m oberhalb. Ein  Schlauch führt herab. Beim öffnen des Ventils, fliest reines Regenwasser in meinen 10 L Eimer. Dazu kommt eine kleine Portion Hornmist. 5 Zweige mit dünner Paketschnur verbunden machen mir einen anständigen Rührbesen . Anständig, weil man möchte doch rühren ohne zuviele Turbulenzen. Ein möglichst ruhiges Bild. Rühren linksrum bis ein Trichter entsteht. Tief und gleichmässig. Die Ordnung. STOPP. Entgegen rühren. CHAOS. Rühren rechtsrum bis ein Trichter entsteht. Tief und gleichmässig. Die Ordnung. STOPP. Entgegen rühren. CHAOS.

 

Kuh, Löwe, Adler – Planetenwirkungen…

Was geschieht hier eigentlich –

Ich rühe links rum – stopp – Chaos – ich rühre rechtsrum…

Minuten ziehen sich doch ziemlich schleppend hin – was erst 10 Minuten? – mit der linken Hand wird der Trichter viel schöner – wieso kann das die Rechte nicht auch? – mal mehr aussenrum problieren – hilft nichts – trotzdem nicht so ruhig und harmonisch – wie bei der Linken – was, erst 5 Minuten vorbei? -Puh – wie soll ich denn so 1 ganze Stunde Rühren schaffen? Ich will ja. Es ist schön hier. Ich sehe die Brombeeren, das kleine Gewächshaus mit den ersten Salatpflanzen, die Stangenbohnen haben wir schon nach draussen gesetzt – zu den verrückten Tomaten – 2 Pflanzen sind zu einem Dickicht von 3 x 3 Metern geworden –

Mal was Anderes problieren – Trichter rühren – richtig kräftig – Besen raus und zuschauen – wie sich der Trichter beruhigt – friedlich mit hoher Geschwindigkeit rotiert – langsamer wird – JETZT Eingreifen und mit Gegerühren das Chaos lieben.

Was sehe ich, – was denke ich, – was fühle ich…

Ich sehe den Eimer, in dem das Hornmistpräpat gerührt wird. Es wird so die Kraft des Wachstums von dem Präparat übertragen auf das Wasser. Und von dort auf die Pflanzen. Seit Koberwitz 1924 funktioniert das so. Auch heute. Später werde ich mit einem Tannewedel die süsse Soße des Hornmists auf unser kleines Land verbreiten. (Manchmal muss ich lächeln, wenn ich daran denke, wie ein Pfarrer mit seinem Weihwasserwedel hantiert). Ja, so funktioniert das.

Aber was geschieht eigentlich da unten in meinem Eimer. Theoretisch werden gesammlete Geistige Kräfte von einem Medium ( Hornmistpräparat) durch menschliche Einwirkung auf ein anderes (Wasser) übertragen.

Plötzlich wird mir sehr bang – ja richtig, ich erfahre  ganz direkt – ohne die ewig müssigen Meditationen – die oft, wegen der zu schnell eintretetenden Hybris, – ins Leere führen,  was es heisst, die direkte Verbindung Materie – Geist – Materie zu Fühlen, zu Erfahren, Durchdenken zu können.

Ich denke, ich rühre, ich wirke – Jetzt, Hier, Ich (Kierkegaard liebt …)

Klingt vielleicht ein wenig albern, aber funktioniert. Schneller und einfacher kann man  keinen Begriff von einer anderen, nicht materialistischen Welt bekommen. Ein ziemlich guted Gefühl endlich mal alle Seiten des SEINS erfühlen zu können.

Eine Stunde Präparate Rühren hat für mich Jahrzehnte Üben unter dem Motto “ Wie erlangt man Einblick in höhere Welten“ ersetzt. (Es ist z.B. ein Mot überliefert: Pfeiffer hat mal auf einer der langen Bahnreisen mit Dr. Steiner gefragt: “ wie kommt es, dass nach so vielen Jahren des Übens eigentlich noch niemand die Schau geistiger Welten erlangt hat, und erhielt die Antwort: erst wenn sich die Menschen voll bio.-dynamisch ernähren, haben sie die Chance, die geistigen  Welten zu schauen.“

Möge das Präparate Rühren uns hilfreich sein…

In Hommage à Maria Thun