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Schlagwort: Schweine

Heimische Paarhufer und ihre Stimmen – Wildschwein bis Gemse

Schweine  Hirsche  Damhirsch Rothirsch Reh Ren Elch

Gornträger : Ziegen Steinbock  Schafe Gemsen                        

wer hätte diese Familie zusammen gedacht?

 

Wildschweine

Wild_Boar_Habitat_quadratDas Wildschwein (Sus scrofa) gehört zur Familie der altweltlichen oder echten Schweine (Suidae) aus der Ordnung der Paarhufer. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art reicht von Westeuropa bis Südost-Asien, durch Einbürgerungen in Nord- und Südamerika, Australien sowie auf zahlreichen Inseln ist es heute fast weltweit verbreitet.

Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig, in Mitteleuropa nimmt die Population vor allem durch den vermehrten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandert verstärkt in besiedelte Bereiche ein. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

 

 

Rothirsch

rothirsch2Die Hirsche (Cervidae) oder Geweihträger sind eine Säugetierfamilie aus der Ordnung der Paarhufer (Artiodactyla). Die Familie umfasst rund 45 Arten, von denen unter anderem der Rothirsch, der Damhirsch, das Reh, das Ren und der Elch auch in Europa verbreitet sind. Markantestes Kennzeichen der Hirsche sind die an Gestalt variantenreichen, meist nur von den Männchen getragenen Geweihe, die jährlich abgeworfen und neu gebildet werden.

 

 

Damhirsch

damhirsch_wisniokDer Damhirsch (Dama dama) ist ein mittelgroßer Hirsch. Charakteristisch ist das Schaufelgeweih der männlichen Tiere und das gefleckte Sommerfell. Damhirsche sind tagaktiv und leben bevorzugt in offenen Landschaften, in denen sich kleine Waldpartien mit landwirtschaftlichen Flächen abwechseln. Damhirsche besetzen häufig feste, über Jahrzehnte bestehende Brunftplätze, auf denen sie sich alljährlich einfinden.

 

 

Reh

reh

Das Reh (Capreolus capreolus), zur Unterscheidung vom Sibirischen Reh auch Europäisches Reh genannt, ist eine überwiegend auf dem europäischen Kontinent vorkommende Hirschart. In Mitteleuropa ist es der häufigste und gleichzeitig kleinste Vertreter der Hirsche.

Das Reh besiedelte ursprünglich Waldrandzonen und -lichtungen, es hat sich aber erfolgreich eine Reihe sehr unterschiedlicher Habitate erschlossen und kommt mittlerweile auch in offener, fast deckungsloser Agrarsteppe vor. Aufgeschreckte Rehe suchen gewöhnlich mit wenigen, schnellen Sprüngen Schutz in Dickichten, es wird deswegen und auf Grund einiger morphologischer Merkmale dem sogenannten „Schlüpfertypus“ zugerechnet. Rehe sind Wiederkäuer und werden als Konzentratselektierer bezeichnet, da sie bevorzugt eiweißreiches Futter äsen. Während des Sommerhalbjahrs lebt das Reh überwiegend einzeln oder in kleinen Gruppen, bestehend aus einer Ricke und ihren Kitzen, im Winter bilden sich Sprünge, die meist nicht mehr als drei oder vier Tiere umfassen. Rehe, die in der offenen Agrarlandschaft leben, bilden aber auch Sprünge von mehr als zwanzig Individuen.

 

 

Rentier

Rentier_fws_1Das Ren (fachsprachliche Mehrzahl Rener) oder Rentier (Rangifer tarandus) ist eine Säugetierart aus der Familie der Hirsche (Cervidae). Es lebt zirkumpolar im Sommer in den Tundren und im Winter in der Taiga Nordeurasiens und Nordamerikas sowie auf Grönland und anderen arktischen Inseln. Es ist die einzige Hirschart, die domestiziert wurde.

 

 

ElchElch

Der Elch (Alces alces) ist die größte heute vorkommende Art der Hirsche. Sein Lebensraum erstreckt sich über Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika. Der Elch wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft.

 

 

Ziege

ziegeZiegen sind sehr nützliche Tiere, weil sie ratzeputz alles wegfressen – wie tierische Rasenmäher.

 

 

 

Steinbock

SteinbockGabinten

Als Steinbock werden mehrere Tierarten aus der Gattung der Ziegen (Capra) benannt:

 

 

 

SchafschafDas Hausschaf (Ovis orientalis aries) ist die domestizierte Form des Mufflons. Es spielt in der Geschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle als Milch-, Lammfleisch– beziehungsweise Hammelfleisch-, Woll– und Schaffelllieferant.

 

 

 

Gemsen

gemseDie Gemse (Rupicapra rupicapra), vor der Rechtschreibreform Gemse und in der Jägersprache Gams oder Gamswild, ist eine in Europa und Kleinasien beheimatete Art der Ziegenartigen. Zusammen mit der Pyrenäen-Gämse bildet sie die Gattung der Gämsen (Rupicapra).

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Der süsse Duft von Mist und die biologisch dynamische Landwirtschaft

Ich bin 13 Tage nach Beginn des II. Weltkrieges geboren. Wegen der Unruhen des Krieges in Berlin hielten es meine Eltern für angebracht, dass ich meine Kindheit unbeschwehrt auf den Gütern der Grosseltern erleben sollte.
Die ersten Erinnerungen an Rittgarten /Uckermark zeigen Bilder von Kuhställen, Scheunen voll Heu, einem Kaltblüter Gespann, dass von einem alten Landarbeiter geführt, kleinere Transporte erledigte wie Ackergerät zu den Feldern bringen, Feldsteine zum Bau herbeischaffen, oder auch den Eber, den Grossvater geschossen hatte mit einer Schleppe zurück zu holen. Ich durfte auf dem Eber sitzen, und saß auch ständig auf einem der Ackergäule mit weit gestreckten Beinen.

Pflügen mit 2 Dampfmaschinen – Anfang 20. Jahrh. üblich auf den riesigen Schlägen der  märkischen Güter.

Die Bilder, die ich heute noch liebe waren das eine – doch wichtiger noch ist die Erinnerung an die Düfte und Gerüche. Das Heu in den Scheunen, die Kühe in den Ställen, die warme Milch – von endlosen Reihen der Schweizer auf angebundenen einbeinigen Hockern sitzend – gemolken – manch Strahl traf den aufgerissenen Mund und auch das ganze Gesicht war dann nass und roch so gut.
Und erst der Mist. Der sanfte warme Pferdemist. Der wild duftende Kuhmist. Und als Krönung der bissige herrliche Schweinemist vermischt mit dem im Stroh Rascheln, Schnauben, Grunzen Quietschen dieser uns so nahen Tiere.

Später zogen Teams von 5 paar Ochsen die Tiefscharpflüge durch den Acker.

Heute kann ich kaum noch diesen Duft riechen. Die Kühe werden mit Grass- oder anderer Silage gefüttert. Futter, das mit Überdüngung schnell wächst  – nie ausreifen darf,  triebig und geil ist, ein Futter, dass nur Blähungen und Durchfall erzeugt. Stinkt erbärmlich. Hat aber den Vorteil, dass der unbequeme Spaltenboden (kann das wirklich fröhlich stimmen, wenn man immer auf Betonspalten steht?) mit dem Schlauch entmistet werden kann. Spart Arbeitskräfe. die man ja auch nicht hat, weil man im zuge der Globalisierung billig produzieren muss. Wegen dieser Blähungen, müssen die Holländer beim Käsemachen mit chemischen Agregaten die „Luft“ unterdrücken – sonst hätte der Gouda nur Löcher wie der Schweizer Käse.

Doch es gibt noch Hoffnung für meine Nase. Auf den biologisch dynamischen Höfen ist alles in Ordnung. Der Mist riecht wie er soll – edles Parfüm für empfindliche Nasen.  Der Käse braucht keine Zusatzstoffe. Der Hof ist eine organische Einheit. Hecke bieten Unterschlupf für Vögel und Kleintier. Die Vögel halten die unerwünschten Mitesser (Schnecken, Käfer usw. ) im Zaum. Kühe sorgen für Mistdüngung. Gepflegte Komposthaufen bieten organische Nahrung für die Pflanzen.

So könnte unser Land auch aussehen. Keine Chemie, kein Tod – die Stickstoffdüngung entstant nachdem die Schiesspulverproduktion des I. Weltkrieges nicht mehr gebraucht wurde mangels Umsatz, die Herbizide wurden in den Gilfgasfabriken als Verkaufsersatz entwickelt.
Eine lebendige Landschaft. Vielfältig wie die Regionen und die Liebe der Bauern.
Übrigens, nach Tschernobil zeigte ein Geigerzähler erheblich geringere Werte auf biologisch-dynamischen Höfen als in vergleichbaren Landschaften.

Neuere unabhängige Studien zeigen, dass die BRD voll mit ökologischer Landwirtschaft ernährt werden kann. Zudem schafft sie viele Arbeitsplätze.

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