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Schlagwort: Toleranz

Karneval Köln – Die Kölner Toleranz

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Die Kölner Toleranz
1960 kam ich nach Köln um Völkerkunde zu studieren.
Meine erste Begegnung mit dem Karneval war an Weiberfastnacht.
Kölsch trinken und liefen hatte ich schon gelernt. Ich stand also fröhlich auf dem Alter Markt rum, ein Reissdorf in der Hand und freute mich über die schmissige Musik der Höner. 
Neben mir stand eine hübsche junge Frau und plötzlich gab sie mir ein Bützchen – und hörte aber auch nicht auf – es schien ihr zu gefallen und es wurde ein sehr langer Kuss daraus.
Jetzt war das Eis gebrochen, und sie schlug vor, doch mit ihr zu gehen zum WDR. Sie erzählte, dass es Tradition sei, am Weiberfastnachtsdonnerstag in den Betrieben zu feiern.
Im WDR kamen wir in großes Büro – alles war geschmückt, Bier und Saft gab`s jede Menge und gute Karnevalsmusik.wdr1
Plötzlich wurde ein älterer Herr in teurem Anzug von einem jungen – offensichtlich besoffenem Stift schlimm angepöbelt. Sie kannten sich wohl gut – der Ältere war einer der wichtigsten Redakteure und der Stift Laufbursche im Büro. 
Ich machte zu meiner Begleitung eine entsetzte Bemerkung, aber sie meinte nur, das macht nichts – in Köln ist keiner nachtragend – morgen sei das alles vergessen.
Das war meine erste Begegnung mit der Kölner Toleranz.
Später erzählten mir Schwarze aus USA oder Gambia, dass Köln absolut die toleranteste Stadt in Deutschland sei!

Rudolf Steiner – Nebenübungen – 4. Positivität oder die Fähigkeit aktiver Toleranz

94. Positivität oder die Fähigkeit aktiver Toleranz

Die vierte Übung ist eine echte Gesundungsübung. Es geht bei dieser Übung darum, zu merken, dass alles, was man tut, zwei Seiten hat. Denn es gibt nichts, was nicht zwei Seiten hätte. Wenn einem die negative Seite einer Sache sofort ins Auge springt, muss man die positive bewusst suchen. Umgekehrt, wenn einem das Positive sofort auffällt – das kommt ja manchmal auch vor –, ist es wichtig, sich den Schatten, die andere Seite davon, ebenfalls anzuschauen.10

Wenn jemand z.B. eine Weiterbildung besucht, so ist dies sicher positiv – es gibt jedoch sicher Menschen, die in dieser Zeit auf uns verzichten oder die uns vertreten müssen. Leben, Gesundheit und Mitmenschlichkeit werden gefördert, wenn wir lernen, immer auch das Positive zu sehen und es dadurch zu verstärken und so daran zu arbeiten, dass die Wirkung des Negativen abnimmt. Wir haben die Möglichkeit, am Schmerz zu erwachen, um es besser machen zu können und uns vom Positiven, von der Freude, Kraft geben zu lassen.

http://www.anthroposophie-lebensnah.de/lebensthemen/herzchakra/nebenuebungen-fuer-die-charakterschulung/

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